Ministerium für Finanzen und Wirtschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 12:59, 15. Jan 2012
Das Ministerium für Wirtschaft und Finanzen (sagr. Ministêriu de Economía i Finanças) ist eines der einflussreichsten Ministerien Sagradiens. Es entstand 2004 durch die Zusammenlegung der meisten Abteilungen des bisherigen Ministeriums für Wirtschaft und Industrie mit dem Ministerim für Finanzen. Die Industrieabteilung und weitere Abteilungen des bisherigen Wirtschaftsministeriums gingen im neu strukturierten Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung auf (Ministêriu de Comêrcio, Industría i Desenvolvimiento Económico). Aufgrund seiner Machtvölle wird das umstrukturierte "Eco-Fin"-Ministerium auch Super-Ministêriu bezeichnet. Erster Amtsinhaber war von 2004 bis 2006 Lorenzo Dimas Ferrera (ASUL). Derzeit amtierte der parteilose Finanzexperte Pier Francisco Cordill, der 2007 auf den zurückgetretenen Jâime Serrà folgte.
Geschichte des Ministeriums
Das Ministerium für Finanzen bestand bis 1970 als eigenständige Behörde und galt als eines der wichtigsten Ministerien der Sagradischen Republik. Daneben bestanden zunächst ein Ministerium für Nationale Wirtschaft, ein Ministerium für industrielle Produktion sowie ein Ministerium für Handel und Kleinbetriebe, die 1947 allesamt im Ministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten zusammengefasst wurden, das eines der Schlüsselressorts wurde. Die Regierung Luciaro gründete 1955 ein zusätzliches Ministerium für Außenhandel, das Wirtschaftsministerium erhielt nun den Namen Ministerium für Wirtschaft und Industrie. Die Regierung Méndez reformierte 1970 schließlich die Organisation der sagradischen Finanz- und Wirtschaftspolitik. Der Ernennung des parteilosen Daniel Amintore zum Minister für Finanzen, Wirtschaft und Industrie folgte die erstmalige organisatorische Zusammenlegung der beiden Ministerien für Finanzen und für Wirtschaft und Industrie zum Ministerium für Finanzen, Wirtschaft und Industrie. Die Neuorganisation wurde zunächst auch unter den regierenden Sozialisten beibehalten, ehe die beiden Ministerien nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974 wieder getrennt und in ihrer vorherigen Form wiederhergestellt wurden.