Kabinett Luciaro II

Aus Sagradien
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Das Kabinett Luciaro II war die zweite sagradische Regierung unter dem christdemokratischen Ministerpräsidenten Paulo Luciaro. Sie wurde nach der Parlamentswahl 1949 als "Zentrumskoalition" der Christdemokraten, Sozialisten und Radikalen gebildet.

Aufgrund erhobener Korruptionsvorwürfe gegen seinen Amtsleiter im Zuge der Riera-Affäre kam es im Sommer 1950 zu einer politischen Krise, in deren Zusammenhang Luciaro im August 1950 als Zeuge vor Gericht erscheinen musste. Er reagierte auf die Situation, indem er von seinem Amt als Regierungschef zurücktrat. Nach dem Rücktritt Luciaros wurde der parteilose Finanzminister Joán Aliureto Delavesc zum amtierenden Regierungschef ernannt. Mit Ausnahme des Ministerpräsidenten blieb das Kabinett Delavesc aber im Vergleich zum Kabinett Luciaro II unverändert.

Bereits nach zwei Monaten wurde Luciaro erneut zum Regierungschef berufen (siehe Kabinett Luciaro III), nachdem vor ihm sein Parteifreund Amentino Xavier-Castrell ebenso mit der Regierungsbildung gescheitert war wie der Radikaldemokrat António Delauro. Delavesc gehörte dem neuen Kabinett nicht mehr an.

Zusammensetzung[bearbeiten]

Kabinett Luciaro II/Delavesc (PPC, ASUL, PRR), September 1949 - Oktober 1950