Ministerium für Finanzen und Wirtschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Ministerium für Finanzen und Wirtschaft''' (sagr. ''Ministêriu de Finanças i Economía'', kurz '''MFin''') ist eines der einflussreichsten Ministerien [[Sagradien]]s. Es ist die zentrale Steuerungsbehörde für Fragen der Steuer-, Haushalts- sowie der europäischen Finanzpolitik. Zu den Zuständigkeiten gehören im Einzelnen Finanzdienstleistungsaufsicht, Finanzmarktstabilisierung, Immobilienaufgaben, Monopolverwaltungen sowie Zoll. | Das '''Ministerium für Finanzen und Wirtschaft''' (sagr. ''Ministêriu de Finanças i Economía'', kurz '''MFin''') ist eines der einflussreichsten Ministerien [[Sagradien]]s. Es ist die zentrale Steuerungsbehörde für Fragen der Steuer-, Haushalts- sowie der europäischen Finanzpolitik. Zu den Zuständigkeiten gehören im Einzelnen Finanzdienstleistungsaufsicht, Finanzmarktstabilisierung, Immobilienaufgaben, Monopolverwaltungen sowie Zoll. | ||
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Version vom 15:28, 16. Mär 2020
| Ressorleiter Luis de Cevenós (seit Dezember 2019) | ||
| Vorgängerin: Francisca Mendes del Ponte | ||
| Staatliche Ebene | Sagradische Republik | |
| Stellung | oberste Behörde | |
| Amtssitz | Semest | |
Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft (sagr. Ministêriu de Finanças i Economía, kurz MFin) ist eines der einflussreichsten Ministerien Sagradiens. Es ist die zentrale Steuerungsbehörde für Fragen der Steuer-, Haushalts- sowie der europäischen Finanzpolitik. Zu den Zuständigkeiten gehören im Einzelnen Finanzdienstleistungsaufsicht, Finanzmarktstabilisierung, Immobilienaufgaben, Monopolverwaltungen sowie Zoll.
Als Ressortleiter amtiert seit Oktober 2019 der Christdemokrat Luis de Cevenós. Er folgte auf seine Parteifreundin Francisca Mendes del Ponte, die das Amt als erste Frau ausgeübt hatte.
Geschichte des Ministeriums
Das Ministerium für Finanzen bestand bis 1970 als eigenständige Behörde und galt als eines der wichtigsten Ministerien der Sagradischen Republik. Daneben bestanden zunächst ein Ministerium für Nationale Wirtschaft, ein Ministerium für industrielle Produktion sowie ein Ministerium für Handel und Kleinbetriebe, die 1947 allesamt im Ministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten zusammengefasst wurden, das eines der Schlüsselressorts wurde. Die Regierung Luciaro gründete 1955 ein zusätzliches Ministerium für Außenhandel, das Wirtschaftsministerium erhielt nun den Namen Ministerium für Wirtschaft und Industrie. Die Regierung Méndez-León reformierte 1970 schließlich die Organisation der sagradischen Finanz- und Wirtschaftspolitik. Der Ernennung des parteilosen Daniel Amintore zum Minister für Finanzen, Wirtschaft und Industrie folgte die erstmalige organisatorische Zusammenlegung der beiden Ministerien für Finanzen und für Wirtschaft und Industrie zum Ministerium für Finanzen, Wirtschaft und Industrie. Die Neuorganisation wurde zunächst auch unter den regierenden Sozialisten beibehalten, ehe die beiden Ministerien nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974 wieder getrennt und in ihrer vorherigen Form wiederhergestellt wurden.
Das heutige Ministerium für Finanzen und Wirtschaft entstand 2002 durch die Zusammenlegung der meisten Abteilungen des bisherigen Ministeriums für Wirtschaft und Industrie mit dem Ministerium für Finanzen. Die Industrieabteilung und weitere Abteilungen des bisherigen Wirtschaftsministeriums gingen im neu strukturierten Wirtschaftsministerium auf. Aufgrund seiner Machtfülle wird das umstrukturierte Ministerium auch Super-Ministêriu bezeichnet. Erster Amtsinhaber war von 2002 bis 2004 Luis José López.