Kabinett De la Costa II: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 09:59, 24. Okt 2013
Das Kabinett De la Costa II wurde nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002 gebildet und war die zweite Regierung der so genannten Öko-Sozialistischen (oder rot-grünen) Koalition in Sagradien, die das Land als Minderheitsregierung von 1998 bis 2006 regierte. Ministerpräsident war wie bereits seit 1998 Julio De la Costa (siehe Kabinett De la Costa I). Die Minderheitsregierung der sozialdemokratischen ASUL und der sagradischen Grünen stützte sich die meiste Zeit über auf die Parteien des Linksbündnisses Unitá de la Sinistra.
Gegenüber dem Vorgängerkabinett De la Costa I wies die neue Regierung einige Änderungen, auch im Zuschnitt einiger Ministerien auf. So wurde aus dem Finanz- und großen Teilen des bisherigen Wirtschafts- und Industrieministeriums ein Superministerium für Wirtschaft und Finanzen gebildet, während andere Abteilungen des Wirtschaftsministeriums dem aus dem Außenhandelsministerium hervorgegangenen Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung zugeschlagen wurden.
Nach einer Niederlage der Sozialisten bei den Europawahlen 2004 nahm De la Costa eine umfangreiche Kabinettsumbildung vor (siehe Kabinett De la Costa III), bei der unter anderem das Ministerium für Finanzen und der größte Teil des Wirtschaftsministeriums zusammengelegt und weitere Ministerien neu zugeschnitten oder neu geschaffen wurden.
Zusammensetzung
Kabinett De la Costa II (ASUL, Verdes), November 2002 - Juli 2004
- Ministerpräsident: Ramón Julio De la Costa, ASUL
- Vizeministerpräsidenten: Javier Carles Etxeberría, Verdes; und Luis José López, ASUL
- Auswärtiges: Javier Carles Etxeberría, Verdes
- Verteidigung: Miguel Chamot, ASUL
- Inneres: Emilio Ortega, ASUL
- Justiz: Ana Zapato Ramírez, ASUL
- Wirtschaft und Finanzen: Luis José López, ASUL
- Handel, Industrie und wirtschaftiche Entwicklung: Santiago Diaz de Velozo, ASUL
- Arbeit und Soziales: Vítor Gomes Amarón, ASUL
- Gesundheit und Konsum: Mercé Serrat Cabarell, ASUL
- Infrastruktur, Transport und Wohnungsbau: Santiago Valarosa, ASUL
- Landwirtschaft und Ernährung: Diego Joán Colón, ASUL
- Umwelt und Energie: María Nabarro Laval, Verdes
- Erziehung und Wissenschaft: Filipe Leal, ASUL
- Familie, Jugend und Gleichstellung: Francisca Abelardo Jimenez, Verdes
- Regionen, Kommunen und Tourismus: Cristina Nacil, parteilos (Vorschlag der Grünen)
- Öffentliche Verwaltung: Estrela Arnaut, ASUL
- Kultur und Medien: Gustavo Moreno Nélez, ASUL
- Präsidentschaft: Pietro Dulce Rodríguez, ASUL
- Delegierter Minister für Europäische Angelegenheiten und Migration: Sebastian Domingues, ASUL; ab April 2003 Enrico Herzog, ASUL/PSA