Tulisium Football Club: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Als Nachfolger von [[Ramón José-Vells]] präsentierte die Klubführung im Mai 2025 Klublegende [[José María Del Piey]], der zuvor vier Spielzeiten lang die [[Yokosawa Blue]]s in der japanischen J-League trainiert hatte. | + | Als Nachfolger von [[Ramón José-Vells]] präsentierte die Klubführung im Mai 2025 Klublegende [[José María Del Piey]], der zuvor vier Spielzeiten lang die [[Yokosawa Blue]]s in der japanischen J-League trainiert hatte. Del Piey und sein Co-Trainer, der ehemalige Tulisium-Spielmacher [[David Albet]], setzten den bereits eingeleiteten Kaderumbruch fort und trennten sich von mehreren Routiniers. [[Cornel Dalmâs]], [[Helguer Asturiz]] und [[İlhan Fercani]] verließen den Verein ablösefrei bzw. auf Leihbasis. Kapitän und Rekordspieler [[Lionel Eskerro]] beendete nach 20 Jahren und 774 Einsätzen für das Profiteam seine lange und erfolgreiche Karriere bei den Tulinesen. Kurz vor Saisonbeginn gab auch sein Nachfolger als Spielführer [[Andrea Giglian]] seinen Abschied bekannt und wechselte zum [[Sadah FC]] in die [[Chasab Stars League]]. |
Für den Kaderumbruch mussten die Tulinesen tief in die Tasche greifen: Für den spanischen Europameister [[Ander Astumendi]] von Real Sociedad, den rumänischen Mittelfeldspieler [[Adrian Ferenţi]] vom [[FC Semesta]], den franzöischen Nachwuchsstürmer [[Wilton Paris]] von RB Leipzig und Torhüter [[Manuel Luomo]] von [[Sportivo Vesaey]] gab Tulisium fast 200 Millionen Euro aus und brach damit den vereinseigenen Ablöserekord. | Für den Kaderumbruch mussten die Tulinesen tief in die Tasche greifen: Für den spanischen Europameister [[Ander Astumendi]] von Real Sociedad, den rumänischen Mittelfeldspieler [[Adrian Ferenţi]] vom [[FC Semesta]], den franzöischen Nachwuchsstürmer [[Wilton Paris]] von RB Leipzig und Torhüter [[Manuel Luomo]] von [[Sportivo Vesaey]] gab Tulisium fast 200 Millionen Euro aus und brach damit den vereinseigenen Ablöserekord. | ||
Version vom 19:27, 11. Sep 2025
| Voller Name | Tulisium Football Club | |
| Ort | Tulis | |
| Spitzname | La Marina La Bestia Marina La Seiniôra Náutica Blu i Verde | |
| Gegründet | 1901 als Tules Cricket & Football Club | |
| Vereinsfarben | dunkelblau, grün, weiß | |
| Stadion | Estâdiu Tulisium (Esplanat) | |
| Kapazität | 60.200 | |
| Rekordspieler | ||
| Rekordtorschütze | ||
| Aktionäre der SAD |
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| Präsident | ||
| CEO | ||
| Sportlicher Leiter | ||
| Cheftrainer | ||
| Spielklasse | Premera Liga | |
Der Tulisium Football Club, kurz Tulisium F.C. oder Tulisium, im deutschsprachigen Sprachraum auch als FC Tulis bekannt, ist ein Sportverein aus der westsagradischen Hafenstadt Tulis. Mit etwa 110.000 Mitgliedern ist der Tulisium Football Club einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt.
Im Jahr 1901 als Tulisium Cricket & Football Club gegründet, ist der Klub heute vor allem durch seine professionelle Fußballabteilung bekannt, die 1996 in eine Kapitalgesellschaft überführt und 2000 an die Börse gebracht wurde (Tulisium Football Club SAD, BVSE: TFC). Mit einem Umsatz von 590 Millionen Euro belegte Tulisium im Jahr 2017 hinter Manchester United, Real Madrid und dem FC Barcelona Rang 4 der umsatzstärksten Fußballklubs der Welt. Tulisium war zudem bis zu deren Auflösung Mitglied der G14 und gehörte danach zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Klub-Assoziation (ECA).
Die erste Mannschaft des Tulisium Football Club ist seit deren Gründung ununterbrochen in der sagradischen Premera Liga vertreten und gehört heute zu den erfolgreichsten Vereinsmannschaften der Welt. Mit 33 gewonnenen Fußballmeisterschaften und 17 Finalsiegen in der Copa Sagradia (Stand: August 2023) ist Tulisium sagradischer Rekordmeister und Rekordpokalsieger. Zudem konnte der Klub sechsmal den Landesmeisterpokal bzw. die UEFA Champions League, zweimal den UEFA-Pokal und einmal den Pokalsiegerwettbewerb gewinnen. Der Klub gehört damit zu den wenigen Vereinen in Europa, die alle drei großen europäischen Klubwettbewerbe gewinnen konnten.
Seit den späten 1950er Jahren konnte sich Tulisium mit Spielern wie Luis Perotti, Jules Sárosi und Anatol Guigou als dominantes Team der Premera Liga etablieren und mit dem Messepokal 1964 den ersten europäischen Titel gewinnen. Seine "goldene Ära" erlebte der Verein in den späten 1970er Jahren, in denen Tulisium unter der Führung von Kapitän Carles Notero mehrere nationale Titel und zweimal in Folge den Europapokal der Landesmeister gewann. Eine ähnliche Erfolgsserie folgte zwischen 1997 und 2004 mit dem Gewinn des UEFA-Pokals, drei Finalteilnahmen und zwei Finalsiegen in der UEFA Champions League und sechs Meisterschaftserfolgen. Zuletzt konnte Tulisium die UEFA Champions League in den Jahren 2012 und 2020 gewinnen.
Seine Heimspiele trägt der Klub im vereinseigenen Esplanat-Stadion (offiziell: Estâdiu Tulisium) aus. Die Vereinsfarben von Tulisium sind traditionell dunkelblau, grün und weiß. Gespielt wird traditionell in dunkelblauen Jerseys, weißen Hosen und grünen Stutzen. Das ist der Grund, warum Tulisium von Fans und Presse auch als "Blu i Verde" bezeichnet wird. Der Klub wird zudem auch "la Marina" und "la Seiniora Náutica" genannt, Die Fans heißen "Tulinistas".
Zusammen mit dem großen Erzrivalen FC Bosa ist Tulisium der einzige sagradische Verein, der seit der Gründung der Premera Liga 1935 immer erstklassig gespielt hat. Die Duelle gegen Bosa werden traditionell als "Grande Clásico" bezeichnet und stellen neben dem Lokalderby gegen die Unión Desportiva, dem "Derbi Tulinês", den Höhepunkt jeder Spielzeit dar. Zudem besteht eine starke Fanrivalität zum Hauptstadtklub FC Semesta, die nicht zuletzt auch auf die Stadtrivalität der beiden Metropolen und auf historische Begebenheiten zurückgeht.
Zum Tulisium Football Club gehören neben der erfolgreichen Fußballabteilung auch Teams in anderen professionellen Sportarten wie Handball (Tulisium HB), Basketball (Tulisium Basket) und E-Sports (Tulisium E-Sports). Die Frauenmannschaft Tulisium Feminín spielt in der Premera LFF. Daneben bietet der Verein zahlreiche Amateursportarten an.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Historie
- 1.1 Geschichte des Vereins
- 1.1.1 Von der Gründung zu den ersten Erfolgen
- 1.1.2 Nachkriegsjahrzehnte
- 1.1.3 "La Gloriosa": Die goldenen Jahre mit Notero und Decou
- 1.1.4 Zwischen zwei Erfolgsphasen: Die achtziger Jahre
- 1.1.5 Wechselhafte Neunziger
- 1.1.6 "La Mágica": Die Ära Restávio
- 1.1.7 Ende der Ära Saccín und Umbruch
- 1.1.8 Trainerjahre von Pessué
- 1.1.9 Umbruch unter Xosé Sant-Estrell
- 1.1.10 Die Ära Corbani
- 1.1.11 Erneute Rückkehr von Daniel Pessué
- 1.1.12 Ende der Erfolgsära
- 1.1.13 Rückkehr des Nin-Divino
- 1.2 Persönlichkeiten
- 1.1 Geschichte des Vereins
- 2 Vereinsidentität
- 3 Strukturen
- 4 Fußball
- 4.1 Trainings- und Spielstätten
- 4.2 Kaderpolitik
- 4.3 Partnerschaften
- 4.4 Kader Saison 2019/2020
- 4.5 Transferrekorde
- 4.6 Wichtige Finalspiele
- 4.6.1 Das Team von Tulisium im Finale der Copa Sagradia 1934
- 4.6.2 Das Team von Tulisium im Finale der Copa Sagradia 1950 (Sieg)
- 4.6.3 Das Team von Tulisium im Finale der Copa Azumaria 1953 (Sieg)
- 4.6.4 Das Team von Tulisium im Finale der Coupe Latine 1955 (2:0-Sieg gegen Stade Reims)
- 4.6.5 Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1960 (3:7-Niederlage gegen Real Madrid)
- 4.6.6 Das Team von Tulisium im Messepokalfinale 1964 (Sieg gegen Servettense)
- 4.6.7 Das Team von Tulisium im Pokalfinale 1971 (Sieg)
- 4.6.8 Das Team von Tulisium im Pokalfinale 1973 (Niederlage gegen FC Semesta)
- 4.6.9 Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1979 (Sieg gegen Nottingham Forest)
- 4.6.10 Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1980 (1:0-Sieg gegen Hamburger SV)
- 4.6.11 Das Team von Tulisium im Finale der Copa Sagradia 1984 (Niederlage gegen FC Bosa)
- 4.6.12 Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Hinspiel (1:0-Sieg gg. IFK Göteborg)
- 4.6.13 Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Rückspiel (1:1 gegen IFK Göteborg)
- 4.7 Erfolge
- 5 Andere Sportarten
Historie
Geschichte des Vereins
Von der Gründung zu den ersten Erfolgen
Gründung und erste Jahre
Im Jahr 1899 kamen in Tulis mehrere Studenten aus England, Deutschland, der Schweiz und Sagradien zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Da bei der Unión Desportiva zu dieser Zeit nur Sagradier spielen durften, gründeten die Studenten ihr eigenes Team und auf energisches Betreiben des deutschen Sportjournalisten und Hobby-Fußballers Hans Denzer (sagradisch: Joán Dénzer) hin wurde dann im Jahr 1901 aus dem losen Fußballklub ein eingetragener Sportverein unter dem Namen "Tules Cricket & Football Club". Joán Dénzer wurde auch zum ersten Präsidenten des Vereins (bis 1917) gewählt. Das Eintragungsdatum im Jahr 1901 wird vom Verein als offizielles Gründungsdatum genannt. Zwei Jahre später nahm der Klub den lateinischen Namen "Tulisium" an. 1910 kam es schließlich zur Fusion von Tulisium mit der "Societá Desportiva Tulinêsa" und der Verein nahm seinen heutigen Namen "Tulisium Football Club" an.
Nachdem Tulisium anfangs noch im Schatten der Unión Desportiva gestanden hatte, die 1902 und 1908 die nationalen Meisterschaftsspiele gewinnen konnte, entwickelte sich Tulisium unter der Präsidentschaft zu einem der dominanten Teams in der regionalen Liga Azumaresca. Als solche stand Tulisium im Jahr 1912 erstmals im Endspiel um die nationale Fußballmeisterschaft, in dem der junge Club gegen den Acelandaro SC aus der Hauptstadt Semest Lehrgeld bezahlen und eine 0:5-Niderlage einstecken musste. Auch der erneute Finaleinzug 1920 gegen den Regionalrivalen von Sportivo Vesaey endete mit einer Niederlage (5:7) für die Tulinesen. Die Erfolge im Fußball führten zur Fusion mit einigen kleineren tulinesischen Vereinen wie "Legio F.C." oder "Tulis Sport 1900".
Erste Erfolge in den 1930ern
Unter dem Engländer Leslie Williams konnte Tulisium im Jahr 1925 - nach der Einführung des nationalen Ligasystems - erstmals den Gewinn der nationalen Meisterschaft feiern, nachdem der tulinesische Kapitän Erresi Bernarbé seine Mannschaft im Endspiel in Semest zu einem 3:2-Sieg über den Gastgeber Acelandaro SC geführt hatte. Tulisium blieb in den folgenden Jahren aber ein relatives Außenseiterteam, während die Liga in der zweiten Hälfte der 1920er Jahre von Lesnário aus Biniar dominiert wurde, das mit Iacinto Defilipis den ersten Superstar des sagradischen Fußballs in seinen Reihen hatte.
Mit der Einführung der neuen professionellen Premera Liga und dem anschließenden Wechsel von Iacinto Defilipis nach Tulis begann im Jahr 1931 schließlich die erste Erfolgsära der Tulinesen. Zusammen mit den Flügelspielern Alejandro Canés und Josemarí Sáez, dem Rechtsinnen Amadêu Rovira sowie der Sturmspitze Joán Bertolí bildete Defilipis in den Folgejahren eine der besten Angriffsreihen der Liga. Dazu kam 1934 der österreichisch-jüdische Mittelläufer Ernest Cohl, der bei Tulisium die Rolle des defensiven Spielmachers vor der Abwehrreihe ausfüllte.
Nachdem Tulisium im Jahr 1934 zum ersten Mal den sagradischen Pokalwettbewerb hatte gewinnen können, führten Defilipis und der mikolinische Trainer Fernand Devaler die Mannschaft in den Jahren 1936 und 1937 zum zweiten und dritten Meistertitel der Klubgeschichte. Die kurze Dominanzphase der Tulinesen endete aber mit dem Abgang des Erfolgstrainers Devaler im Jahr 1938. Mit ihm ging ein Großteil der Klubführung und der Mannschaft, darunter auch Defilipis, der zum Lokalrivalen UD Tulis wechselte. Erst die Rückkehr von Defilipis nach dem Zweiten Weltkrieg – nun als Trainer – brachte die Stabilität zurück in den Klub.
Nachkriegsjahrzehnte
Stadionneubau und erste Nachkriegserfolge
Gegen den FC Semesta mit seinem Starspieler Selle Ribisal konnte Tulisium in den späten 1930er und 1940er Jahren nichts ausrichten. Die beste Platzierung blieb die Vizemeisterschaft 1940, kurz bevor der Zweite Weltkrieg das Land traf, sowie nach dessen Ende 1946, als das Überraschungsteam vom FC Resales die Dominanz der Semestaner kurzzeitig unterbrach.
Im Jahr 1949 zog die Mannschaft von der seit 1912 bespielten tradionellen Heimstätte, dem Stadion Campo de Crêus, ins neu errichtete Esplanat-Stadion um, das zu Beginn etwa 63.000, nach mehreren Umbauten zwischendurch fast 80.000 Zuschauer fasste.
Das neue Stadion auf dem Monte Esplanat beflügelte die Mannschaft und half mit, die sportliche Durststrecke der 1940er Jahre zu überwinden. Mit Iacinto Defilipis als Trainer und dem spanischen Exilanten Juan Sástegui als Kapitän gewannen die Blaugrünen im Jahr 1948 die erste Ausgabe der Copa Azumaria, ein Erfolg, den das Team 1953 wiederholen konnte. Es war der Vorspann zu einer Erfolgsserie des Vereins in der zweiten Hälfte der Fünfziger und in den frühen Sechziger Jahren.
Erfolgsära Perotti
Im Sommer 1954 verpflichtete Tulisium den argentinischen Stürmer Luis Perotti, der in Tulis eine Ära prägen sollte und vier Mal sagradischer Torschützenkönig wurde. Unter der Führung Perottis und des tschechischen Trainers Franz Horáček gewann Tulisium 1955 seine erste Nachkriegsmeisterschaft und kurz darauf die Coupe Latine. Damit stieg Tulisium in die Riege der europäischen Spitzenklubs auf.
Im Sommer 1957 gelang es Tulisium, mit Santiago Flores den Trainer der Stunde zu verpflichten, der zuvor den FC Duerez zu zwei Meisterschaften in Folge geführt hatte. Mit Flores auf dem Trainerstuhl konnte die Marina in den Jahren 1959, 1961 und 1962 drei Meisterschaften, die Copa Sagradia des Jahres 1960 sowie 1960 und 1961 zweimal die Copa Azumaria gewinnen. Im Jahr 1960 stand die Mannschaft zudem erstmals im Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber mit 3:7 gegen Seriengewinner Real Madrid verloren wurde. Prägende Spieler dieser Jahre waren die Stürmer Anatol Guigou, Jules Sárosi und Luis Perotti, die gemeinsam ein gefährliches Trio im Sturminneren bildeten. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land standen mit Luis Perotti, Anatol Guigou, Andrés Mata und Joann Corelj vier Tulisium-Profis im sagradischen Kader, zwei von ihnen (Perotti, Guigou) spielten im verlorenen Finale gegen Brasilien.
Nachdem Guigou und Sárosi die Mannschaft verlassen hatten, verpflichtete Tulisium den Belgier Paul van Praet als neuen Offensivstar. Mit ihm und dem sagradischen Mittelfeldspieler Manuel Pástor erreichte Tulisium 1964 erstmals das Messepokal-Finale und konnte den Wettbewerb durch einen Sieg gegen Valencia für sich entscheiden. Nach einer kürzeren Durststrecke in der Liga schoss Luis Perotti das vom Schweden Sören Fjellgard trainierte Tulisium-Team 1965 zu Pokalsieg und Meisterschaft und damit zum ersten Double in der Vereinsgeschichte.
Sportliche Krise und Beginn der Präsidentschaft Igariz
Das Double 1965 blieb für einige Jahre der letzte Titelerfolg. Nachdem Mittelfeldspieler Manuel Pástor die Tulinesen im Sommer 1965 Richtung Barcelona verlassen hatte, markierte die unglückliche Niederlage im Halbfinale des Landesmeisterpokals 1966 das Ende einer Erfolgsepoche, der eine längere titellose Zeit folgte. Anstelle von Tulisium feierten die Rivalen FC Bosa und FC Semesta Ende der 1960er und in der ersten Hälfte der 1970er Jahre große Erfolge und lösten sich an der Spitze der Ligatabelle ab.
1968 übernahm der Unternehmer Fernán Igariz die Präsidentschaft des Klubs und leitete den nötigen Umbruch im Kader ein. Um den neuen Kapitän Joán Santeres wurde ein Team aus jungen sagradischen Talenten aufgebaut, zu denen die späteren Nationalspieler Francès Luiséu, António Casagra, Joán Restruça und Joán Soler gehörten. Dazu kamen im Angriff der Brasilianer Diogo und der belhamische Rechtsaußen Kader Marouz. Mit dem erst 18-jährigen Carles Notero verfügte Tulisium zudem über ein unbestrittenes Supertalent, das eine neue Erfolgsdekade für den Klub versprach.
Die großen Erfolge ließen aber noch auf sich warten. Mit seinem noch unerfahrenen Team gewann Tulisium 1971 die Copa Sagradia, schaffte es zunächst aber nicht, die frühere Dominanz in der heimischen Liga zurückzuerobern. Auch auf europäischer Bühne musste Tulisium nach den Erfolgen der sechziger Jahre zusehen, wie andere sagradische Mannschaften europäische Titel sammelten: Duerez (1969), Gerón (1975) und Bosa (1976) gewannen nacheinander den Europapokal der Pokalsieger, die Bosaner standen zudem 1971 erstmals im Finale des Landesmeisterpokals und gewannen den Wettbewerb – als erste sagradische Mannschaft – 1973 gegen Ajax Amsterdam. Tulisium drohte den Anschluss zu verlieren.
"La Gloriosa": Die goldenen Jahre mit Notero und Decou
Meisterschaft 1974 und Euro-Erfolg
Mit dem 1972 verpflichteten Trainer Karl-Heinz Lemberger kehrte der Erfolg zurück in die Tule-Metropole. Der Deutsche (l'alemán) ließ ein offensives 1-3-2-4 spielen, in dem Eingewächs Carles Notero und der Argentinier Juan Andrés McLay die Mittelfeldzentrale besetzten. Von McLay abgesichert, erhielt Notero alle Freiheiten, sich zwischen die Innenverteidigung zurückfallen zu lassen oder mit in die Offensive zu gehen. Nachdem Tulisium in der Saison 1972/73 Vizemeister geworden war, konnten die Blaugrünen in der Folgespielzeit 1973/74 den ersten Meistertitel seit neun Jahren feiern. In der Saison 1974/75 kehrte Trainerlegende Santiago Flores noch einmal als Technischer Direktor zum Klub zurück, während Joán Santeres als Spielertrainer fungierte. Es blieb aber nur ein Intermezzo, ehe 1975 mit Francisco Chamot ein absoluter Erfolgstrainer das Ruder übernahm.
Unumstrittener Anführer der Mannschaft der 1970er Jahre war Carles Notero, der zu einem der besten Spieler der Welt herangereift war und als Kapitän der sagradischen Nationalmannschaft die "Azûr" zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1976 führte. Unter den EM-Helden waren fünf Spieler von Tulisium, das zweitgrößte Aufgebot im Kader hinter dem FC Bosa. Dazu zählten neben Notero Torhüter Hernán Luciano, die beiden Verteidiger Joán Soler und Carles Arbial sowie Mittelfeldspieler Joán Restruça. Nach der EM verpflichtete Tulisium zudem mit Ticiano de la Costa von Ligre North Sportivo und Álex Bruguera von Sportivo Vesaey zwei weitere Europameister sowie mit den beiden Mikoliniern Francis Decou und Luvis Gerart zwei weitere Halbfinalteilnehmer.
Nationale und internationale Dominanz
Cheftrainer Chamot führte das Team zwischen 1977 und 1979 dreimal in Folge zum Meisterschaftsgewinn. 1978 konnte sogar das Double mit dem Pokalsieg erreicht werden. Höhepunkt war schließlich der erste Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1979 gegen das englische Team von Nottingham Forest. Unter Chamot spielte Tulisium in einem 4-4-2 oder 4-3-3 mit Torwart Hernán Luciano, Libero Joán Soler und Mittelfeldchef Carles Notero als zentraler Achse. Letzter bildete ein Weltklasse-Spielmacher-Duo mit dem Mikolinier Francis Decou, der im Halbraum zwischen Mittelfeld und Angriff spielte: Während Decou für Vorstöße, Dribblings und millimetergenaue Pässe und Vorlagen zuständig war, kam dem eleganten "Fürsten" Notero die unumstrittene Führungsrolle als defensiver Spielmacher im Zentrum zu, der das Spiel vor der Abwehr ordnete und lenkte sowie die schnellen Spitzen mit langen Pässen aus der Tiefe bediente. Daneben fungierte der "General" Ticiano De la Costa als aggressiver Antreiber und defensiver Stabilisator zugleich, und der kleine, technisch starke und fleißige Joán Restruça pendelte zwischen Defensive und Offensive. Dazu kamen die beiden Außenverteidiger Luvis Gerart und Carles Arbial sowie zwei dynamische und flexibel agierende Sturmspitzen, die je nach Situation auf den Flügel ausweichen konnten.
Nach dem Meisterschafts- und Europapokal-Erfolg des Jahres 1979 wechselte Erfolgstrainer Francisco Chamot zum FC Barcelona, das Team aber wurde durch den schwedischen Weltklassestürmer Jonas Reberg noch zusätzlich verstärkt. Mit Notero, Decou und Reberg verfügte Tulisium nun über drei Gewinner des Ballon d'Or in den eigenen Reihen und galt als internationale Startruppe. Dennoch fand sich Tulisium über die gesamte Saison 1979/1980 hinweg nur im Mittelfeld der Premera Liga wieder. Auf internationaler Ebene hingegen gelang es den Blaugrünen, ihre Dominanz zu bewahren und den Europapokal zu verteidigen. Im Finale besiegte die Mannschaft von Carles Notero den Hamburger SV mit 1:0.
Zwischen zwei Erfolgsphasen: Die achtziger Jahre
Krise und Beginn der Präsidentschaft Saccín
Der Europapokal-Gewinn 1980 bildete zugleich den Höhepunkt und Abschluss der goldenen Ära. Der Sommer 1980 brachte einschneidende Veränderungen und den Zerfall der "Gloriosa". Mit dem Wechsel Carles Noteros zum FC Barcelona, Francis Decous zum FC Nanthés und Joán Restruças zu AS Saint-Étienne verließen gleich mehrere wichtige Stützen das Team und eine neue Mannschaft musste aufgebaut werden. Die folgenden Jahre verliefen durchwachsen. Erfolge wie der Pokalsieg 1982 oder die Meisterschaft 1983 wechselten sich mit mäßigen Ergebnissen in Liga und Europapokal ab. Die zwischenzeitige Rückkehr von Trainer Francisco Chamot und Superstar Carles Notero brachte dem Team zwar die Meisterschaft 1983 ein, war aber ein weiterer belastender Faktor auf den Bilanzen, die durch Missmanagement und teure Spielerverträge aus dem Ruder gelaufen waren.
Bei der Präsidentschaftswahl im Januar 1984 konnte sich überraschend der erfolgreiche Tulineser Medienunternehmer Carles Saccín Laroux durchsetzen, der versprach, den Klub finanziell zu stabilisieren und wieder als Top-Adresse im europäischen Fußball zu etablieren. Saccín investierte einige Millionen in den Klub und lockte weitere externe Investoren an mit dem Ziel, den Verein zu entschulden, zu professionalisieren und wieder an die Spitze des europäischen Fußballs zu führen. Er reformierte die Klubstrukturen, gründete eine vereinseigene Marketinggesellschaft und setzte mit Erresi Nabarro einen erfahrenen Generalmanager aus seinem Konzern an die Spitze der Vereinsstrukturen. Zudem band er ehemalige Spieler wie Joán Santeres in die Klubführung ein.
Die Trainerjahre Carles Noteros
Als neuen Trainer verpflichtete Saccín zur Saison 1984/85 den Dänen Ole-Erik Simonsen, der den Kader auf einigen Schlüsselposition umstrukturierte. Mit Luvis Gerart, Carles Notero, Roberto Vidrial und Álex Bruguera verließen einige Leistungsträger der Erfolgsjahre den Klub. Mit Nationalspieler Diego Cruzera, dem Engländer Jamie Williams und dem Schotten Douglas Lachlan kamen frische Kräfte für die Offensive, während Nationalverteidiger Javier Paranda die Defensive verstärkte. Mit dem veränderten Kader gelang es Tulisium aber nicht, an frühere Erfolge anzuknüpfen, und die Saison 1984/85 endete titellos.
Nachdem auch die Hinrunde der Saison 1985/86 keine spürbaren Leistungssteigerungen gesehen hatte, übernahm im Winter Tulisium-Legende Carles Notero das Traineramt. Notero trennte sich von den Briten Jamie Williams und Douglas Lachlan und baute stattdessen ein schlagkräftiges Team um die argentinischen Weltmeister José Ramón Torricci und Ernesto Lombardi sowie ihren Landsmann Carlos Leonardi auf, die auch als "Trio de la Plata" bezeichnet wurden. Dazu kamen etablierte Stammspieler wie Javier Paranda und Sergio Guerín, ein eingespieltes Sturmduo mit Luca Morientes und Diego Cruzera sowie junge Nachwuchstalente wie Francisco Irruabi, Álvaro Lucile oder Marco Tinita. 1989 verpflichtete Tulisium zudem den Franzosen Jean Repain, der den verletzten Morientes ersetzen sollte und in Tulis zum Weltstar wurde.
Notero brachte Tulisium wieder in die Erfolgsspur und feierte zahlreiche nationale und internationale Titel. Das Jahr 1987 sah den Gewinn der Copa Sagradia und zum ersten Mal in der Klubgeschichte den Finalerfolg im UEFA-Pokal. Es folgten zwischen 1988 und 1990 drei Meisterschaften in Folge und schließlich stand das Team im Jahr 1990 – zehn Jahre nach dem letzten Erfolg – im Finale des Landesmeisterpokals, wo Noteros Elf sich aber dem von Arrigo Sacchi trainierten AC Milan geschlagen geben musste. Nachdem sich Notero unmittelbar nach dem Finale vom Traineramt zurückgezogen und an seinen Assistenten Selle Névito Xusgard übergeben hatte, kehrte er nach einer Niederlagenserie in der Liga bereits im Dezember 1990 auf den Trainerstuhl zurück und führte die Mannschaft zum Pokalgewinn 1991.
Wechselhafte Neunziger
Ende der Ära Notero und personeller Umbruch
Nach einer schwachen Hinrunde in der Saison 1991/1992 trat Notero im Februar 1992 endgültig vom Traineramt bei Tulisium zurück und wechselte auf den Posten des Technischen Direktors. Zum Nachfolger wurde diesmal der Niederländer Ruud Van Breugel ernannt, der das Team am Ende der Spielzeit erstmals in der Vereinsgeschichte zum Endspielsieg im Europapokal der Pokalsieger führen konnte. Im Finale in Lissabon schlug Tulisium den deutschen Vertreter Werder Bremen und ist seitdem einer von vier Vereinen in Europa, die es geschafft haben, alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe zu gewinnen.
Van Breugel hatte von Notero aber ein im Umbruch befindliches Team übernommen. Langjährige Leistungsträger in der Defensive wie Francisco Irruabi, Carles Iribar und Ernesto Juan Lombardi hatten das Team verlassen oder fielen verletzungsbedingt aus. Zudem verlor Vereinslegende Nestor Veba den Platz im Tor an den niederländischen Neuzugang Alfred Nijssen. Mit dem Kolumbianer Martín Fernando Arillo wurde zudem ein neuer Spielmacher verpflichtet. Mit diesem Team gewann Tulisium die Copa Sagradia 1993, hatte in der Liga aber das Nachsehen gegen Überraschungsmeister Sportivo Vesaey.
In der Sommerpause 1993 wurde der personelle Umbruch daher fortgesetzt. Mit Nationalverteidiger Paulo Sabatier und dem sagradisch-argentinischen Sturmduo Diego Juván/Claudio Priavoggio holte Großinvestor Saccín internationale Stars nach Tulis. Dennoch verpasste das Team zum vierten Mal in Folge die angestrebte Meisterschaft, sodass sich die Klubführung vom niederländischen Trainer trennte.
Meistersaison unter De la Costa
Als Nachfolger des Niederländers Van Breugel verpflichtete Tulisum zur Saison 1994/1995 den sagradischen Trainer und früheren Tulisium-Profi Ticiano De la Costa, der zuvor den Mesarque SC ins UEFA-Cup-Finale geführt hatte. De la Costa brachte aus Mesarque den sagradischen Nationaltorhüter Mario Selsia mit, der den Niederländer Alfred Nijssen als Stammkeeper der Tulinesen ablöste. Zudem wurde das Team um die beiden sagradischen Nationalspieler Marco Conianatra und Santiago Nelozabal verstärkt. Die Verpflichtung von Selsia, Conianatra und Nelozabal setzte die bereits zuvor mit Sabatier und Juván eingeschlagene Transferstrategie fort, die besten sagradischen Spieler nach Tulis zu holen.
Als Königstransfer sah De la Costa aber den französischen Neuzugang Yohan Cajani an, der 1993 mit Olympique Marseille die Champions League gewonnen hatte. Mit dem taktisch disziplinierten und führungsstarken Cajani erhielt der Trainer einen neuen Mittelfeldgeneral nach seinem eigenen Vorbild. Dem Defensivspezialisten und Disziplin-Fanatiker De la Costa gelang es so, die zuvor wackelige Abwehr zu stabilisieren und einen ergebnisorientierten Fußball zu spielen, der zwar nicht populär bei den Fans war, aber schnell zum Erfolg führte. Während ein stabiler Defensivblock um Cajani, Libero Paulo Sabatier und Kapitän Javier Paranda für die nötige Absicherung sorgte, konnte das Offensivtrio um Spielmacher Martín Fernando Arillo, Diego Juván und Claudio Priavoggio in der Offensive glänzen. Mit diesem Team gewann Tulisium in der Saison 1994/95 die erste sagradische Meisterschaft seit fünf Jahren.
Querelen und sportlicher Einbruch
Nach der überzeugenden Meistersaison 1994/95 geriet Tulisium in eine sportliche Krise. Gegen den Willen des Trainers nahm die Vereinsführung im Oktober 1995 ein Millionenangebot von Inter Mailand für Sturmstar Claudio Priavoggio an, der im Tausch gegen den Italiener Marco Giantelli nach Italien wechselte. Unmittelbar danach zog sich auch Diego Juván eine schwere Verletzung zu und fiel für den Rest der Spielzeit aus, sodass Trainer De la Costa ohne den Erfolgssturm der Meistersaison auskommen musste. Zuvor hatte bereits Gabriel Oreago das Team in Richtung Mailand verlassen und war durch Rückkehrer José María Andreta ersetzt, der den Zenit seiner Karriere lange überschritten hatte. Dazu kamen Streitigkeiten zwischen dem Trainer und Spielmacher Martín Fernando Arillo, der über weite Strecken der Saison zugunsten von Marco Conianatra auf die Ersatzbank versetzt wurde.
Die anhaltenden Querelen und weitere Verletzungssorgen trugen mit dazu bei, dass Tulisium in der Saison 1995/96 keine Chance hatte, den Titel zu verteidigen. Die Spielzeit endete für Tulisium auf dem enttäuschenden vierten Tabellenrang und ohne Titelgewinn.
Erfolgreiches Intermezzo unter Lombardi
Nach der enttäuschenden Saison 1995/96 und Streitigkeiten mit der Vereinsführung um Neuzugänge und die geplante Ausrichtung der Mannschaft ging Trainer De la Costa angeschlagen in die Spielzeit 1996/97. Ein erneut durchwachsener Saisonauftakt und die anhaltende Antipathie der Tulisium-Fans gegenüber dem defensiven Fußball De la Costas wurden ihm schließlich zum Verhängnis und er wurde im September 1996 entlassen. Als Nachfolger präsentierte die Vereinführung den früheren Tulisium-Kapitän und Fan-Liebling Ernesto Juan Lombardi, der zuvor erste Trainer-Erfahrungen in Argentinien gesammelt hatte.
Bereits im Sommer 1996 hatte Tulisium mit Daniel Pessué von Juventus Turin einen absoluten Weltstar für die sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro verpflichtet. Zeitgleich mit Pessué kamen der erfahrene Nationalverteidiger Ariel Valesta, ein eisenharter Rechtsverteidiger, von Servettense sowie der kampf- und laufstarke Mittelfeldspieler Josua Esalla von der AS Rom. Mit einer Weltklasse-Abwehr, Pessué und Esalla im Mittelfeld und einem neuen Sturmduo, bestehend aus dem Brasilianer Luís Trajano und dem Serben Milan Paisić, erreichte Tulisium das Finale des UEFA-Pokals. Dort besiegten die Blau-Grünen mit einer schlagkräftigen Abwehr um die Nationalspieler Ariel Valesta, Paulo Sabatier und Javier Paranda und dank eines Tors des jungen Stürmers Miquel Pin das Team von Inter Mailand. In der Liga aber hatte Tulisium erneut das Nachsehen und wurde nur Zweiter hinter dem Underdog aus Mistrech, der unter Trainer Eduardo Verrano völlig überraschend die Meisterschaft gewann.
"La Mágica": Die Ära Restávio
Bereits vor dem Europapokalerfolg 1997 hatte ein neuerlicher Wechsel auf dem Trainerstuhl bereits festgestanden und mit Joán Restávio wurde ein Trainer verpflichtet, unter dem eine neue Erfolgsära beginnen sollte, die sogar die Erfolge unter Francisco Chamot übertrumpfen würde. Zwischen 1998 und 2001 gewannen die Blaugrünen als erste sagradische Mannschaft vier Meistertitel hintereinander. Höhepunkt war die Saison 1998/1999, in der Tulisium als erste Mannschaft überhaupt das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und Gewinn der UEFA Champions League feiern konnte. Im Finale in Barcelona besiegte der FC Tulisium die Mannschaft von Manchester United in einem denkwürdigen Finalspiel. Nachdem Manchester United durch zwei Joker-Tore in der Nachspielzeit durch Ole-Gunnar Solksjaer und Teddy Sheringham einen 0:2-Rückstand ausgeglichen hatte, schoss Tristán Lareác die Tulinesen in der Verlängerung zum 3:2-Sieg. Für diese historischen Leistungen wurde Tulisium im Jahr 2000 mit dem Laureus-Award für die beste Mannschaft ausgezeichnet.
Prägende Spieler der Ära waren Torwart Mário Selsia, Welttorhüter der Jahre 1997 und 1998, sowie Mittelfeldregisseur Daniel Pessué, der 1999 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Dazu kam mit dem aus Barcelona geholten Argentinier Enrico Scola ein Weltklassestürmer im Angriff und mit José María Del Piey und Dani Guiterres einige aufstrebende Nachwuchsspieler mit Zukunft. Bei den ersten Titeln spielten zudem die Abwehrroutiniers Javier Paranda, Paulo Sabatier und Ariel Valesta eine tragende Rolle, ehe sie sukzessive durch die Nationalverteidiger António López, Mikel Andrêu und Eduardo Costane ersetzt wurden. Beim erfolgreichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 (Platz 3) und der EURO 2000 (Platz 2) stammte der Kern der Mannschaft von Tulisium.
Meistertitel und Triple-Erfolg 1998/1999
Unter Restávio spielte Tulisium in einem 4-4-2 mit einer verschobenen Mittelfeldraute. Zentrale Rollen spielten in dieser Ausrichtung der defensive Sechser (Yohan Cajani, später Sebastián Bautista und John Novurengo), der als Stabilisator vor der Abwehr fungierte und den offensiven Spielmacher (Daniel Pessué) absicherte. Der rechte Mittelfeldspieler (meist Josua Esalla) spielte eine Hybridrolle und rückte häufig ins zentrale Mittelfeld ein, um dem Team zusätzliche Stabilität zu verleihen und die offensiven Läufer des Rechtsverteidigers (v.a. Mikel Andrêu) zu ermöglichen. Sein Pendant auf der linken Seite (Paulo Madeiro, später José María Del Piey) spielte dagegen einen offensiveren Part und fungierte als Flügelspieler, der situativ in die Spitze vorstieß. Aus dem 4-4-2 wurde so je nach Spielsituation ein 4-3-3 oder gar ein 4-2-4.
Mehrere Wechsel nahm Restávio im Angriff vor. Nachdem das Erfolgsduo der UEFA-Pokal-Saison Milan Paisic und Trajano die Saison 1997/98 begonnen hatten, setzte Restávio in der zweiten Saisonhälfte auf den zuverlässigen Tristán Lareác und den wiedergenesenen Altstar Diego Juván, der nach langer Verletzungspause ein eindrucksvolles Comeback feierte und wesentlich zum Meisterschaftserfolg beitrug. Zur Triple-Saison 1998/99 verkaufte Tulisium mit Paisic, Trajano und Juván drei seiner vier Angreifer. Mit dem argentinischen Stürmer Enrico Scola vom FC Barcelona verpflichteten Restávio und Sportdirektor Álex Bruguera einen neuen Superstar, der zusammen mit dem Italiener Maurizio Corbani ein neues Angriffsduo bildete und gleich im ersten Jahr die Torjägerkanone der Premera Liga gewann. Lareác und der junge Miquel Pin fungierten zugleich als Backups und Edeljoker und trugen mit ihren Einsätzen maßgeblich zum Triple-Erfolg 1999 bei, ehe sich Lareác in der Saison 1999/2000 selbst in den Vordergrund spielen konnte und bester Scorer der Tulinesen wurde. Nachdem Josua Esalla die gesamte Rückrunde der Saison 1998/99 ausgefallen war, wurde er für den Rest der Saison durch Winterneuzugang Víctor Giani vertreten, der auch im Championsleague-Finale auflief.
Umbrüche und zweite Champions League (2000-2004)
Nach der Triple-Saison musste Restávio einige Umbrüche in der Hintermannschaft des Teams gestalten. Nachdem Langzeit-Kapitän Javier Paranda seine Karriere schon 1998 beendet hatte, folgten 2000 und 2001 mit Paulo Sabatier und Ariel Valesta zwei weitere Stützen der ersten Erfolgsjahre. Zudem verließ Mittelfeldabräumer Yohan Cajani die Mannschaft im Sommer 1999. Sein kostspieliger Nachfolger Sebastián Bautista konnte nicht dauerhaft überzeugen und wurde 2001 durch John Novurengo ersetzt, den Restávio vom offensiveren Box-to-Box-Player zum "Sechser" umschulte. Daneben stellte Cláudio Piro eine zusätzliche Alternative als zentraler Regista vor der Abwehr dar und lief in dieser Rolle u.a. im Championsleague-Finale 2002 auf. In der Abwehr wiederum gelang es Tulisium, mit den Nationalspielern António López, Mikel Andrêu, Eduardo Costane und Sergio Concergaçâu hochkarätigen Ersatz zu verpflichten, der Tulisium zugleich spielerisch auf eine neues Level brachte. Anfang der 2000er Jahre bildeten der robuste López, der spielerisch und taktisch versierte Costane, der dynamische Andrêu und der flexibel einsetzbare Concergaçâu auch den Stamm der Hintermannschaft im sagradischen Nationalteam.
Mit dem Transfer von Paulo Madeiro zur AS Rom generierte Tulisium im Sommer 2000 nicht nur hohe Einnahmen, die in den Stadionumbau gelenkt wurden, sondern schuf auch langfristig Platz für Supertalent José María Del Piey. Nachdem dieser erstmals in der Triple-Saison auf sich aufmerksam gemacht hatte, konnte er sich nach der Jahrtausendwende fest im Team etablieren. Als dynamischer Dribbler auf dem linken Flügel, abgesichert durch die defensiven Daniel Vespo, Sergio Concergaçâu oder Andrei Zaradniew auf der linken Abwehrseite, konnte Del Piey je nach Situation zur Grundlinie vordringen, nach innen ziehen oder in die Spitze stoßen. Zugleich lernte er an der Seite von Spielmacher Daniel Pessué, den er später beerben sollte.
Nach vier Erfolgsjahren musste Tulisium in der Saison 2001/2002 schmerzhafte Niederlagen einstecken. Das Meisterschaftsrennen verlor das Team gegen den FC Semesta und im Finale der Champions League unterlag Tulisium der Galáctico-Mannschaft von Real Madrid um Raúl, Figo und Zidane. In der Folge verpflichteten die Blaugrünen mit Semesta-Stürmer Luigi Arita einen neuen Sturmstar, der den formschwachen Enrico Scola ersetzen sollte. Mit dem jungen José López kam zudem ein neuer dynamischer Rechtsaußen und verlieh dem Team mehr taktische Flexibilität im Angriff. In der Saison 2002/2003 spielte Tulisium vermehrt mit einem Dreiersturm López-Arita-Del Piey in einem 4-3-3 oder 4-2-3-1. Dies änderte sich 2003 mit der Rückkehr des "verlorenen Sohnes" Diego Rosário, den Tulisium als Torschützenkönig der Liga zurückholte und der mit Arita eine neue Sturmpartnerschaft einging. Mit seinem herausragenden Positionsspiel, seiner Schnelligkeit und seinem Torinstinkt dominierte Rosário die Liga ebenso wie den europäischen Wettbewerb.
In den Spielzeiten 2002/2003 und 2003/2004 gewann Tulisium seine fünfte und sechste Meisterschaft in sieben Jahren. 2004 erreichte das Team zudem zum dritten Mal in fünf Jahren das Finale der Champions League und gewann gegen die Überraschungsmannschaft des FC Porto unter José Mourinho. Mit prägenden Spielern wie dem 23-jährigen Jungstar José María Del Piey auf dem linken Flügel, dem 25-jährigen Nigerianer John Kasongo Novurengo im defensiven Mittelfeld, dem 27-jährigen Topstürmer Diego Rosário und dem 29-jährigen Abwehrchef Eduardo Costane besaß das Team nun ein deutlich anderes Gesicht als beim Triple-Erfolg fünf Jahre zuvor. Die Konstante bildeten Torhüter Mário Selsia, Mittelfeldregisseur Daniel Pessué und der kampfstarke Josua Esalla, die die gesamte Erfolgsära unter Trainer Joán Restávio prägten und zuletzt als Kapitäne fungierten.
Börsengang und Stadion-Neubau
Anfang 1996 wurde die Tulisium Football Club SAD gegründet, die das Profigeschäft des Vereins sowie die Aktivitäten der vereinseigenen Marketing-Gesellschaft übernahm. Vier Jahre nach der Ausgliederung der Profiabteilung wurde die SAD im Jahr 2000 an die Börse gebracht. Damit wurde Tulisium der zweite sagradische Verein nach dem FC Semesta, der diesen Schritt wagte. Präsident Carles Saccín wurde mit seiner Investmentgesellschaft größter privater Aktionär, setzte zugleich aber durch, dass die Anteile am Verein so weit wie möglich zerstreut wurden und der Stammverein weitreichende Veto-Vollmachten in zentralen Fragen der Klubidentität erhielt. Damit sollte der Einfluss eines einzelnen Aktionärs auf den Klub möglichst gering gehalten werden.
Einem Großteil des beim Börsengang akquirierten Kapitals setzte der Klub dafür ein, das bisherige Esplanat-Stadion rückzubauen und durch eine hochmoderne Fußballarena zu ersetzen. Während der Um- und Neubaumaßnahmen in der Saison 2002/2003 trug Tulisium seine Heimspiele im ungeliebten UD-Stadion in Illón aus. In einer Onlineabstimmung sprachen sich die Fans dafür aus, dem neuen 60.000 Zuschauer fassenden Stadion den Namen des alten zu geben. Seither ist das neu errichtete Estâdiu Tulisium auch als "Nòu Esplanat" bekannt. Pläne, das Stadion nach Carles Notero zu benennen, waren auf dessen eigene Bedenken hin fallen gelassen.
Ende der Ära Saccín und Umbruch
Nach dem Karriereende von Kapitän Daniel Pessué im Sommer 2004 und einer enttäuschenden Saison 2004/2005 ohne Titelgewinn, in der Erzrivale Bosa das nationale Double aus Premera Liga und Copa Sagradia gewann, endete eine seit 1997 nahezu ununterbrochene Erfolgsära. Bereits im Dezember 2004 hatte Carles Saccín nach nunmehr einundzwanzig Jahren als Präsident nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidiert. Sein Nachfolger Alberto Joán Martínez machte die sportliche Leitung für die Misserfolge der Saison verantwortlich und geriet zunehmend in Widerspruch zu Erfolgtrainer Joán Restávio, der zum Ende der Saison 2004/2005 nach acht Jahren entlassen wurde.
Ein Jahr unter Luis Etxeberría
In einer umstrittenen Entscheidung verpflichtete der Klub im Sommer 2005 die Bosa-Legende Luis Etxeberría als Nachfolger Restávios und gab ihm den Auftrag, einen Umbruch im Team einzuleiten. Nach dem Abgang von Eduardo Costane machte Etxeberría Superstar José María Del Piey zum Vizekapitän hinter Mário Selsia und setzte verstärkt auf junge Talente wie den erst 18-jährigen Neuzugang Chahid Belazal oder den jungen Argentinier Diego Iván Cherepniev. Mit diesem Ansatz gelang es Etxeberría aber nicht, die hohen Erwartungen aus dem Umfeld zu erfüllen, sodass er Tulisium nach der Saison 2005/2006, in der der Klub lediglich die Copa de la Liga gewann, wieder verlassen musste. Mit Etxeberría beendete im Sommer 2006 auch der langjährige Sportdirektor Alex Bruguera nach mehr als zehn Jahren seine Arbeit in Tulis, nachdem er seit Monaten mit Martínez über die Transferpolitik gestritten hatte.
José-Vells und Coutier
Nachfolger Etxeberrías auf dem Trainerstuhl der Marina wurde im Sommer 2006 Ramón José-Vells, der zuvor den FC Nonthí zum Erfolg im UEFA-Pokal-Finale geführt hatte und im Gegensatz zum Motivator und Talentförderer Etxeberría den Ruf eines Taktikexperten genoss. Mit dem Trainerwechsel wurde zugleich ein umfangreicher Umbruch im Kader herbeigeführt. Leistungsträger wie Diego Rosário, John Kasongo Novurengo, António López sowie Kapitän Mário Selsia wurden ins Ausland verkauft. Ihre vom neuen Sportdirektor Ariel Valesta verpflichteten Nachfolger wie Julinho, Nicola Scajola und Didier Aliou Boulé konnten aber durchweg nicht überzeugen und auch die neue Nummer 1, der mikolinische Nationaltorhüter Claude Henrique, fiel durch Unsicherheiten auf. Zudem tat sich die Mannschaft schwer, die taktischen Anweisungen des Trainers umzusetzen. Nachdem Tulisium am Ende der Hinrunde nur auf einem UEFA-Pokal-Platz stand, musste Ramón José-Vells im Januar 2007 seinen Trainerstuhl räumen.
Nach drei Spielen unter Interimscoach Paulo Sabatier wurde schließlich der Franzose Bernard Coutier vorgestellt, der den ehemaligen Tulisium-Stürmer Jean-Armand Repain als Assistenztrainer mitbrachte. Unter Coutier spielte Tulisium in einem 4-2-2-2-System mit Rafael Velozo und Diego Ivan Cherepniev im Mittelfeldzentrum und José María Del Piey und Dani oder León Javier Estarri als offensiven Mittfeldspielern. In dieser Formation konnte sich das Team in der Rückrunde der Saison 2006/2007 verbessern, verpasste aber erstmals seit 1996 die Qualifikation zur Champions League. In der Folgesaison spielte Tulisium im UEFA-Pokal und erreichte dort das Viertelfinale. In der Liga belegte das Team mit Coutier als Trainer den zweiten Tabellenplatz hinter dem FC Bosa. Mit seinem defensiven Ansatz und seiner als unspiriert wahrgenommenen Spielweise machte sich der französische Trainer aber wenig Freunde unter den Fans und in der Vereinsführung, sodass die Zeichen nach anderthalb Spielzeiten auf Trennung standen.
Trainerjahre von Pessué
Rückkehr von Morientes und Pessué
Nach heftiger vereinsinterner Kritik an Präsident Martínez wurde im Januar 2008 der Unternehmer Joán Rovira-Següer zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Rovira-Següer wurde unter anderem von Tulisium-Legende Notero unterstützt und brachte den ehemaligen Tulisium-Kapitän Luca Morientes als Sportdirektor sowie Klublegende Joán Soler als Vizepräsidenten mit. Mit der Geschäftsführung des Klubs als Generaldirektor wurde der Jurist Francisco Chabarell betraut. Zunächst war über ein Engagement Noteros als Sportdirektor oder Vizepräsident spekuliert worden. Dieser verzichtete schließlich auf ein offizielles Amt im Klub, stand aber weiterhin als Vorstandsberater zur Verfügung. Rovira-Següer versprach, eine neue junge Mannschaft aufzubauen, die an die Erfolge der Ära Restávio anknüpfen sollte.
Nach dem erneuten Misserfolg der Mannschaft in Liga und Championsleague erklärte Trainer Coutier seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2007/2008 und verabschiedete sich mit dem ersten Finalerfolg in der Copa Sagradia seit neun Jahren. Als Nachfolger Coutiers im Amt des Cheftrainers präsentierte die Klubführung Tulisium-Legende Daniel Pessué, der zuvor erfolgreich als Trainer des mikolinischen Erstligisten AS Macedi gearbeitet und den Verein mit blutjungen Spielern zu Pokalsieg und Vizemeisterschaft in der LN-A geführt hatte.
Umbaumaßnahmen am Kader und am Spielsystem
Die Rückkehr Pessués zu Tulisium wurde von den Fans frenetisch umjubelt und mit großen Hoffnungen verbunden. Fußballdirektor Luca Morientes stellte Pessué eine umfassend sanierte Mannschaft zur Verfügung. Zu den Neuzugängen gehörten Nationalspieler Juliano Valpieta, der portugiesische Verteidiger João Silva, Rückkehrer John Kasongo Novurengo sowie der belhamische Torjäger Silva Kalé, der zuvor beim FC Porto zu einem der besten Stürmer Europas herangereift war. Sie sollten neben Eigengewächsen wie den frisch gebackenen Europameistern José María Del Piey, Chahid Belazal oder Lionel Eskerro sowie Mittelfeldmotor Rafael Velozo und dem aufstrebenden argentinischen Sturmtalent Léon Javier Estarri ein neues Weltklasseteam bilden, um zur nationalen und internationalen Dominanz früherer Jahre zurückzukehren. Mit der Verpflichtung von Valpieta, João Silva, Novurengo und Silva Kalé gilt der Sommer 2008 bei vielen Beobachtern bis heute als eine der erfolgreichsten Transferperioden der Vereinsgeschichte.
Unter Pessué spielte Tulisium meist in einem flexiblen 4-2-3-1 oder 4-3-3 mit Rafael Velozo als tiefliegendem Spielmacher in der Zentrale, José María Del Piey als offensivem Kreativspieler mit allen Freiheiten und Silva Kalé als einziger echter Spitze. Das System zeichnete sich durch offensivstarke Flügelverteidiger und flexible offensive Mittelfelspieler aus, die ständig rochierten und so für Verwirrung in der gegnerischen Defensive sorgten.
Erfolge in Liga und Champions League
Bereits im ersten Jahr unter Pessué gewann das Team zum ersten Mal seit 2004 wieder eine nationale Meisterschaft. In der Champions League war im Halbfinale gegen Titelverteidiger Manchester United Schluss. Nachdem sich Tulisium im Sommer 2009 nur punktuell verstärkt hatte, wurde das Team erneut Meister. Im Sommer 2010 verlor Tulisium zwar den 23-jährigen Angreifer León Javier Estarri für eine Rekordablösesumme von 50 Millionen Euro an Real Madrid, konnte den Abgang aber mit Nachwuchsstar David Albet kompensieren und die dritte Meiterschaft in Serie feiern. Auf dem sportlichen Höhepunkt gewann die Mannschaft 2012 im Finale gegen Bayern München zum fünften Mal in der Geschichte des Vereins die UEFA Champions League.
Im Jahr 2010 gehörten mit Lionel Eskerro, Juliano Valpieta, Mikel Andrêu, Rafael Velozo, José María Del Piey, Chahid Belazal und dem erst 20-jährigen Shootingstar David Albet gleich sieben Akteure von Tulisium zum sagradischen Erfolgsteam, das bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 im Finale, einer Neuauflage des Europameisterschaftsendspiels 2008, erneut Spanien besiegen und sich als weltbestes Team etablieren konnte.
Nachdem Tulisium in der Saison 2011/2012 die vierte Meisterschaft infolge verpasst hatte, nahmen Pessué und Morientes einige Veränderungen am Kader vor. Linksverteidiger Thiago Alves wurde nach schwankenden Leistungen an PSG verkauft und durch den Belgier Hugo Vieira ersetzt. In der Offensive konnte sich Nachwuchsstar Tiago Soler einen Platz in der Dreierreihe hinter Mittelstürmer Silva Kalé erkämpfen und auf dem linken Flügel brillierte der deutsche Neuzugang Younes Felloussi mit dynamischen Tempodribblings und Vorstößen in die Spitze. Mit den Neuerungen konnten die Blu i Verde die Folgesaison 2012/2013 wieder als Tabellenerster in der Premera Liga abschließen und damit den vierten Meistertitel in fünf Jahren feiern.
In der Folge erklärte Daniel Pessué, seinen 2014 auslaufenden Vertrag nicht verlängern und stattdessen einen Wechsel vollziehen zu wollen. Die Spielzeit 2013/2014, die letzte unter Pessué, startete mit einigen Misserfolgen, sodass die Mannschaft in der Liga früh ins Hintertreffen geriet und erst durch eine Siegesserie in der Rückrunde wieder um die Meisterschaft mitspielen konnte. Am Ende zog das Team aber den Kürzeren gegen die alles dominierende Mannschaft des FC Semesta.
Umbruch unter Xosé Sant-Estrell
Zum Ende der Spielzeit 2013/2014 verließ Erfolgstrainer und Klublegende Daniel Pessué, wie bereits längere Zeit angekündigt, den sagradischen Rekordmeister nach sechs Jahren, vier Meistertiteln und einem Championsleague-Erfolg als Chefcoach. Als Nachfolger präsentierte der Klub den 39-jährigen Mikolinier Xosé Sant-Estrell, der zuvor den Nationalligisten Athletic Platense trainiert und überraschend bis ins Finale der UEFA Europa League geführt hatte. Von der Vereinsführung wurde Sant-Estrell, unter Pessué einst Co-Trainer beim AS Macedi, als "absoluter Wunschtrainer" bezeichnet.
Mit Sant-Estrell wurde auch ein sachter Umbruch im Team der Blaugrünen eingeleitet. Nachdem Spielmacher Rafael Velozo das Team schon im Sommer 2013 verlassen hatte, wurde nun auch Abwehrchef João Silva ziehen gelassen. Für den argentinischen Angreifer Uriel de Alejandro überwies Tulisium rund 54 Millionen Euro an den SSC Neapel, womit der Argentinier zum neuen Rekordtransfer in der Vereinsgeschichte wurde. In Italien meist als hängende Spitze oder "Trequartista" eingesetzt, nahm De Alejandro in Sant'Estrells 4-3-3-System mit "falscher 9" die zentrale Angriffsposition ein und verdrängte damit Klublegende Silva Kalé aus der Startelf, der meist nur als Joker eingesetzt wurde. Daneben setzte der mikolinische Trainer stärker als sein Vorgänger auf aggressives Pressing. Mit diesen Anpassungen gelang es Tulisium gleich im ersten Jahr unter Sant-Estrell an die Spitze der Liga zurückzukehren und die 30. Meisterschaft in der Vereinsgeschichte zu feiern.
Für die beiden Klubikonen José María Del Piey und Silva Kalé war es jeweils der letzte Erfolg im Trikot der Blau-Grünen: Der 34-Jährige Kapitän Del Piey verließ den Klub einer starken letzten Saison im Sommer 2015 ablösefrei in Richtung New York, der 31-jährige Silva Kalé wechselte ebenfalls ohne Ablöse zu Manchester City. Als Nachfolger kamen Filip Descamp von Juventus und Nebojša Ljiljanić von Real Madrid. Zudem erhielt Rechtsverteidiger Juliano Valpieta neue Konkurrenz durch den Mikolinier Mahmud Fouradi und die beiden Eigengewächse Xavier Lescart und Tiago Soler wurden für zusammen fast 70 Millionen Euro nach England verkauft. Zum neuen Mannschaftskapitän ernannte Sant-Estrell seinen Landsmann Fernand Demont, der zuvor die Rolle des Abwehrchefs übernommen hatte und zusammen mit Eigengewächs Javi Munial die Innenverteidigung unter Sant'Estrell bildete.
Im zweiten Jahr unter dem mikolinischen Trainer konnte das Team aber nicht an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Bereits einige Spieltage vor Schluss musste sich der Rekordmeister aus dem Titelrennen verabschieden und landete am Ende auf Rang 3, sieben Punkte hinter Meister und Erzrivale FC Bosa. Auch in der Champions League waren die Blau-Grünen schon im Viertelfinale gescheitert. Unmittelbar nach Saisonende gab der Verein schließlich nach zwei Jahren die Trennung von Sant-Estrell bekannt.
Die Ära Corbani
Ankunft Corbanis und Kaderumbau
Als Nachfolger Sant-Estrells wurde der Italiener Maurizio Corbani vom Ligarivalen FC Duerez vorgestellt, der mit den Weißen 2015 die UEFA Europa League gewonnen hatte. Daneben wurden im Sommer 2016 millionenschwere Transfers getätigt, um das Team puntkuell zu verstärken. Mit einer Ablösesumme von 71 Millionen Euro löste der Franzose Marlin Wilfrey vom FC Semesta de Alejandro als teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte ab. Daneben wurde mit Helguer Asturiz (18 Millionen Euro) und Rolando (25 Millionen) in die zuletzt wacklige Defensive investiert.
Unter Corbani zeigte sich das Team taktisch variabler als zuvor, spielte häufiger auch in einem 3-4-3 oder 3-2-2-3 mit Dreierkette. "Supertalent" Lwarquín Jardel konnte an seine Topform aus dem Vorjahr anschließen und sich endgültig in der Stammformation der Tulinesen festspielen, wobei er teils im zentralen Mittelfeld, teils als rechter Flügelverteidiger aufgeboten wurde. David Albet behielt seine Position als Schlüsselspieler im zentralen Mittelfeld, wurde von Corbani aber auf die zentrale Mittelfeldposition beordert, wo er die Rolle eines klassischen "Regista" übernahm, der defensiv meist durch Lwarquín abgesichert wurde und in der Offensive ein Kreativduo mit dem offensiveren Franzosen Fadel Chakri bildete. Mit dem Dreigespann Chahid Belazal, Uriel de Alejandro und Marlin Wilfrey erhielt Tulisium zudem einen neuen, "Tridente" genannten, Supersturm, der vielfach mit dem "BBC"-Sturm Real Madrids (Benzema, Bale, Cristiano Ronaldo) und dem "MSN"-Angriff des FC Barcelona (Messi, Suárez, Neymar) verglichen wurde.
Zwar konnte das Team von Tulisium unter Corbani kämpferisch und taktisch zulegen und gewann am Ende der Saison mit der Copa Sagradia den ersten Titel seit zwei Spielzeiten. In der Liga aber verpasste das Team die sagradische Meisterschaft und musste abermals dem FC Bosa den Vortritt lassen.
Der eingeleitete Umbruch im Team wurde daher im Sommer 2017 fortgeführt. Der am Deadline-Day 2017 für 70 Millionen Euro zu Barcelona transferierte Younes Felloussi stieg dabei zum teuersten Verkauf der Vereinsgeschichte auf, Verteidiger Mahmud Fouradi ging für 41 Millionen Euro zu Manchester City - ebenfalls vereinsinterne Rekordsumme für einen Verteidiger. Mit Andrea Giglian, der für 53 Millionn Euro (plus 7 Millionen Boni) vom AS Rom kam, gelang es Tulisium, einen der meistumworbenen Abwehrspieler Europas zu verpflichten, der zum Herzstück der neuen Abwehr wurde. Dazu kam mit Pierre-Rudolf Willom von RB Leipzig ein vielversprechendes und flexibel einsetzbares Talent für die Defensive.
Serienmeisterschaft
Mit diesem auf Schlüsselpositionen umgebauten Team schien Corbani seine Mannschaft gefunden zu haben; er experimentierte im zweiten Jahr deutlich weniger als in seiner Debütsaison und setzte vermehrt auf ein 4-3-3 als taktischer Grundausrichtung, die situativ aber immer wieder zu einem 3-4-3 oder 5-3-2 umgeformt wurde. Im Mittelfeld bildeten David Albet als zentraler "Regista", Lwarquín als dynamischer und zweikampfstarker "Box-to-Box-Player" und Fadel Chakri als nach vorne drängender Kreativspieler zwischen den gegnerischen Linien ein Weltklasse-Mittelfelddreieck, das sich häufig in den Positionen abwechselte. Während Albet hierbei die Rolle als Regisseur zukam, der sich gerne auch zurückfallen ließ und präzise lange Bälle in die Spitze spielte, glänzte Chakri stärker durch dynamisches Offensivspiel und Abschlüsse. Dahinter fungierte der Italiener Andrea Giglian als Abwehrorganisator, der zugleich mit langen genauen Pässen als erster Ballverteiler auftrat. Im Angriff wiederum besetzte Uriel de Alejandro nominell die zentrale Position, ließ sich aber auch gerne fallen, während Marlin Wilfrey von links oder Chahid Belazal von rechts in die Zentrale vordrangen.
In der zweiten Saison unter Corbani gelang es Tulisium, die Liga über die gesamte Strecke der Spielzeit zu dominieren und mit deutlichem Abstand zum zweitplatzierten CA Semestín die Sagradische Fußballmeisterschaft 2017/2018 zu gewinnen. Indem das Team zudem nach einem Finalsieg über den FC Semesta den Titel in der Copa Sagradia verteidigen konnte, wurde erstmals seit 1999 wieder ein nationales Double gewonnen.
Seine Dominanz in der Premera Liga zeigte Tulisium auch in der Saison 2018/2019 und stellte mit einer Ausbeute von 98 Punkten den eigenen Rekord aus der Saison 2009/2010 ein. Damit platzierte sich Tulisium erneut vor dem CA Semestín, der mit 92 Punkten seinerseits einen Punkte-Rekord für die Vizemeisterschaft aufstellte. Diesen Erfolg verdankte Tulisium auch seinen beiden jungen Neuzugängen Youri Caballós und Leandro Pjantic, die sich gleich im ersten Jahr etablieren konnten und zu den stärksten Spielern der Saison zählten. Mit Andrea Giglian und dem von rechts in die Mitte der Defensive gerückten Rudy Willom etablierte sich zudem ein neues starkes Abwehrduo.
"Triple"-Saison 2019/2020
Vor der Saison 2019/2020 verkaufte Tulisium Marlin Wilfrey für eine neue Rekordablösesumme von 75 Millionen Euro an den FC Bayern München und tätigte im Gegenzug für den portugiesischen Angreifer Yanis Pereira von den Wolverhampton Wanderers einen neuen Rekordtransfer von fast 100 Millionen Euro. Zudem verpflichtete man auf Leihbasis von Real Madrid das niederländische Mittelfeldtalent Leo van Rijn und den brasilianischen Linksverteidiger Danildo Nery vom mikolinischen Meister Servettense und konnte das Team damit sowohl in der Spitze als auch in der Breite verbessern. Erneut gelang es Tulisium, die Liga zu dominieren, ehe die Saison im März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie für mehrere Monate unterbrochen wurde. Nach der Rückkehr der Liga in Stadien ohne Zuschauer machte Tulisium bereits mehrere Spieltage vor Schluss den Gewinn der dritten Meisterschaft infolge perfekt und stellte am Ende mit 100 Punkten einen neuen Rekord in Sagradien auf. Tulisium landete 18 Punkte vor dem zweitplatzierten FC Bosa, was ebenfalls einen Rekord darstellte. Kurz darauf setzte sich Tulisium auch im Finale der Copa Sagradia gegen den SC Mesarque durch und sicherte sich damit den dritten Pokalsieg und das zweite nationale Double unter Maurizio Corbani.
Bei dem wegen der Corona-Pandemie ohne Hin- und Rückspiele ausgetragenen Endturnier der UEFA Champions League 2019/2020 in Lissabon konnte Tulisium nach überzeugenden Siegen gegen Atlético Madrid und Paris Saint-Germain im Viertel- und Halbfinale ins Endspiel vordringen, wo Tulisium wie bereits 2012 auf den FC Bayern München traf. Nachdem die Münchner durch ein Tor von Kingsley Coman in Führung gegangen waren, glich Andrea Giglian per Kopfball nach einer Ecke aus, ehe Uriel de Alejandro nach starker Vorarbeit des eingewechselten Chahid Belazal in dessen letztem Spiel für Tulisium schließlich den Siegtreffer zum 2:1 erzielte. Tulisium gewann damit zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte die Champions League und zum zweiten Mal das europäische "Triple".
Saison 2020/2021 und das Ende der Ära Corbani
Nach der verlängerten Saison 2019/2020 sollte die Mannschaft nur punktuell verändert werden. Mit Rolando und Xabier Murueta wurden zwei Ü-30-Spieler ablösefrei abgegeben und mit Leandro Pjantic verkaufte Tulisium einen der Shootingstars der Vorsaison für eine Ablösesumme von 58 Millionen Euro an den FC Chelsea. Dafür verpflichtete Tulisium mit Évandrice Kapho, Hachim Waziri und Nerlos drei U-23-Spieler, die zunächst eher als Ergänzungen vorgesehen waren. Einziger Stareinkauf war der bereits seit längerem umworbene Stürmer Lyacín Essaidi vom Ligakonkurrenten CA Semestín, der wegen seines 2021 auslaufenden Vertrages für eine vergleichsweise niedrige Summe von 29 Millionen Euro verpflichtet werden konnte. Zudem wurde der bisher von Real Madrid ausgeliehene Niederländer Leo van Rijn für 40 Millionen Euro fest verpflichtet.
Nach dem Triple-Erfolg des Vorjahres gestaltete sich die erst im Oktober gestartete Saison von Beginn an schwierig und wurde durch Differenzen zwischen dem Trainer, der sportlichen Leitung um Luca Morientes und Teilen der Mannschaft überschattet. Dazu kamen schmerzhafte Langzeitverletzungen von Schlüsselspielern wie Uriel de Alejandro, Chahid Belazal und Rudy Willom. Zwar dominierte Tulisium erneut die Liga und konnte die Meisterschaft zum vierten Mal infolge verteidigen. In der Champions League schied das Team aber bereits im Achtelfinale aus und konnte zudem auch den Titel in der Copa Sagradia nicht verteidigen.
Im April 2021 gehörte Tulisium neben Bayern München, Borussia Dortmund und Paris Saint-Germain zu den wenigen Spitzenklubs in Europa, die sich nicht an der geplanten Gründung einer europäischen "Superleague" beteiligten und sich stattdessen gegen das Projekt und für die angekündigte Reform der UEFA Champions League aussprachen.
Nach dem letzten Spieltag gab Corbani schließlich im Mai 2021 seinen Rückritt vom Traineramt der Tulinesen bekannt. Trainer und Verein einigten sich kurz darauf auf eine Vertragsauflösung.
Erneute Rückkehr von Daniel Pessué
Nach der Trennung von Erfolgstrainer Maurizio Corbani gab Tulisium die erneute Verpflichtung von Vereinsikone Daniel Pessué nach der EM-Endrunde im Sommer 2021 bekannt. Pessué feierte damit nach seiner Zeit als Spieler (1996-2004), als Jugendtrainer (2005-2006) und als Cheftrainer (2008-2014) der Blaugrünen ein erneutes Comeback bei seinem Verein. Kurze Zeit später kündigte auch Louis-Étienne Blanchard an, seinen auslaufenden Vertrag in Tulis nach zwölf Jahren als Mitglied der Geschäftsführung und fünf Jahren als CEO nicht mehr zu verlängern. Zur Nachfolgerin wurde die bisherige Finanzgeschäftsführerin Íngrid Garay ernannt, die als erste Frau die Geschäftsleitung der Tulisium Football Club SAD anführt.
Fünfte Meistersaison in Folge und europäisches Finale
Mit dem Wechsel im Traineramt war auch ein personeller Umbruch im Team verbunden, der durch die finanzielle Situation des Vereins infolge der Corona-Pandemie erzwungen wurde. Nachdem der Klub bereits im Sommer 2020 mit Leandro Pjantić einen seiner Offensivstars hatte verkaufen müssen, scheiterten die Verhandlungen mit Vizekapitän David Albet über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags, da sich beide Seiten nicht über Höhe der Bezüge und Länge des Vertrags hatten einigen können. Albet verließ die Tulinesen damit nach zwölf Jahren ablösefrei in Richtung Paris. Der ebenfalls ablösefreie Abgang von Vizekapitän Chahid Belazal nach 16 Jahren hatte bereits seit Monaten festgestanden, genauso wie der Transfer von Sturmtalent Théo Pin zum AC Mailand, der die im Leihvertrag vorgesehene Kaufoption zog.
Als Ersatz für die namhaften Abgänge setzte der Klub auf kostengünstigere Alternativen und Nachwuchskräfte. Nach seinem Vertragsende beim FC Liverpool kehrte der 29-jährige Tiago Soler sechs Jahre nach seinem Abgang ablösefrei zu Tulisium zurück, wo er aufgrund seiner Vielseitigkeit gleich mehrere Löcher im Kader schließen sollte: als Alternative für eine der offensiven Mittelfeld- und Flügelpositionen sowie als Backup für Uriel de Alejandro im Sturmzentrum sollte Tiago die Abgänge von Chahid Belazal und Théo Pin kompensieren. Kurz vor Transferschluss wurde zudem der Engländer Llewis Hennessy vom FC Barcelona ausgeliehen, dessen Gehalt zur Hälfte von seinem Ex-Klub übernommen wurde. Im Übrigen sollte Pessué wie bereits in seiner ersten Amtszeit als Tulisium-Trainer talentierte Nachwuchsspieler wie Wilson Okori, Xosé Molina, Girái Nastro und Tangwín Jardel an die erste Mannschaft heranführen. Im Januar 2022 folgte zudem die Verpflichtung des mikolinischen Toptalents Naïs Ghouezri, der für eine fixe Ablösesumme aus seinem Vertrag beim mikolinischen Meister FC Nanthés herausgekauft wurde.
Wie bereits in seiner ersten Amtszeit bei Tulisium setzte Trainer Daniel Pessué bei Tulisium auf ein flexibles 4-3-3-System. Nach dem Abgang von David Albet kam dem Brasilianer Nerlos die Rolle des zentralen Mittelfeldspielers vor der Abwehr zu. Nerlos ließ sich häufiger in die Innenverteidigung zurückfallen, bildete je nach Spiel und Situation aber auch eine Doppelsechs mit Lwarquín Jardel, Llewis Hennessy oder dem Nachwuchstalent Girái Nastro. Während Lwarquín meist als "Box-to-Box"-Spieler auf der halbrechten Mittelfeldposition zum Einsatz kam, spielten der Niederländer Leo van Rijn oder der Franzose Fadel Chakri als "freier Achter" oder "Zehner" zwischen den Reihen und konnte häufiger auch in den Angriff vorstoßen. Eine Sonderrolle kam dem rechten Außenverteidiger Youri Caballós zu, der bei eigenem Ballbesitz regelmäßig ins Mittelfeld vorstieß und auf der Halbraumposition oder auf dem offensiven Flügel zu finden war, während sein Pendant auf der linken Seite, meist Helguer Asturiz, eine konventionellere Außenverteidiger-Rolle ausfüllte und situativ eine Dreierkette mit den Innenverteidigern bildete.
Mit dem behutsam umstrukturierten Team gelang es Pessué, in seiner ersten Saison nach seiner Rückkehr an die Erfolge seines Vorgängers Maurizio Corbani anzuknüpfen und die fünfte sagradische Meisterschaft in Folge zu feiern. Zudem erreichte Tulisium zum zweiten Mal in drei Jahren das Finale um die UEFA Champions League. Im Stade de France in Saint-Denis verlor Tulisium mit 0:1 gegen den Seriensieger Real Madrid.
Krisensaison 2022/2023
Wie bereits im Vorjahr kam es im Sommer 2022 zu einigen Abgängen. Um Einnahmen zu generieren, trennte sich der Verein von Nachwuchskräften und Ersatzspielern wie Daniele Rigoni, Franco Canaljs, Nicolás Bértoli und Nacer Marouani. Zugleich verließ mit Lwarquín Jardel einer der Superstars das Team, der sich nach Ablauf seines Vertrags dem spanischen Meister und Championsleague-Gewinner Real Madrid anschloss. Aus Kostengründen verzichtete der Klub auf die Verpflichtung eines gleichwertigen Ersatzes und holte stattdessen mit dem jungen Franzosen Eudoo Carneiro aus Nizza ein Nachwuchstalent nach Tulis. Erst im Winter wurde mit der Leihverpflichtung von Patrice Assoulé nachgebessert.
Nach fünf Meisterschaften infolge verlief die Saison 2022/2023 durchwachsen und war von einigen Formschwankungen geprägt. Frühere Leistungsträger wie Yanis Pereira und Nerlos gerieten in ein Formtief oder fielen über längere Zeit aus. Zugleich versuchte Pessué, die Mannschaft zu verjüngen, und gab einigen Nachwuchskräften wie Tangwín Jardel, Girái Nastro, Álex Paredes sowie Nachwuchs-Star Nais Ghouezri mehr Spielzeit. Während sich Tangwín und Ghouezri als Stammspieler auf der linken Flanke etablieren konnten, kam Nastro häufiger im Wechsel mit dem formschwachen Nerlos im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. Nach einer schwachen Hinrunde, die Tulisium nur auf dem fünften Platz beenden konnte, nahm Pessué in der Rückrunde eine wichtige taktische Änderung vor: Indem er Youri Caballós bei eigenem Ballbesitz ins zentrale Mittelfeld bewegte und eine 3-2-4-1-Formation schuf, konnte er Überzahl im Zentrum schaffen und den Verlust von Lwarquín kompensieren. Nach anfänglichen Adaptionsschwierigkeiten konnte Tulisium ein starkes Finish hinlegen und die Saison auf dem vierten Tabellenrang abschließen.
Ende der Erfolgsära
Umbrüche auf Führungsebene
Die Saison 2022/2023 endete mit dem größten Umbruch im Verein seit zwei Jahrzehnten. Nachdem sich der Klub bereits im Dezember 2022 von seinem technischen Direktor und Kaderplaner Javier Eráldiz getrennt hatte, kündigte Fußballdirektor Luca Morientes nach 15 Jahren im Amt seinen Abschied von Tulisium bis Ende des Jahres 2023 an. Unmittelbar nach dem letzten Spieltag der Saison gab zudem Cheftrainer Daniel Pessué seinen bereits zuvor erwarteten Rücktritt vom Traieramt bekannt.
Die Nachfolge von Morientes in der sportlichen Leitung des Klubs trat im Sommer 2023 der Franzose Guillaume Tanguy an, der zuvor bis Februar 2023 den Ligakonkurrenten Vierna FC geführt hatte. Schon im Mai und Juni 2023 war Tanguy als sportlicher Berater des Klubs tätig gewesen. Unterstützt wird Tanguy durch den Direktor der Scouting-Abteilung Vicente Ortolá und den Leiter Jugendfußball Paulo Sabatier.
Saison 2023/24 unter Yannick Pierlot
Kurze Zeit nach der Trennung von Daniel Pessué stellte Tulisium mit dem 50-jährigen Niederländer Yannick Pierlot einen neuen Cheftrainer vor, der zuvor Feyernoord Rotterdam zur niederländischen Meisterschaft geführt hatte. Pierlot war der erste Niederländer auf dem Trainerstuhl der Blau-Grünen seit Ruud van Breugel in den 1990er Jahren. Mit Pessué verließen Stars wie Fadel Chakri und Lyacín Essaidi die Tulinesen. Beide schlossen sich Vereinen in Saudi-Arabien an. Als Nachfolger präsentierte Tulisium den deutschen Nationalspieler Ilhan Fercani fürs zentrale Mittelfeld sowie für die Flügel den Mikolinier Makiadi Sané sowie den Niederländer Anas Nasraoui, die von Gerón bzw. von Ajax ausgeliehen wurden.
Der sportliche Umbruch bei den Tulinesen begann mit einer starken Serie von vier Siegen infolge, im Herbst geriet das Team aber in eine erste sportliche Krise und schloss die Hinrunde schließlich auf dem dritten Tabellenplatz ab. In der UEFA Champions League verlief es für Tulisium sogar noch schlechter. Nach durchwachsenen Leistungen in der Gruppenphase verpasste das Team schließlich als Dritter erstmals seit 2005 den Einzug ins Achtelfinale und spielte stattdessen in der Europa League weiter. Zu den schwachen Leistungen trugen auch Verletzungssorgen bei, die Pierlot vor eine schwere Aufgabe stellte: Mit Verteidiger Rudy Willom, Mittelfeldspieler Nerlos und dem neuen Flügelspieler Anas Nasraoui fehlten gleich drei potenzielle Stammkräfte über weite Strecken der Saison.
Rückkehr von Ramon José-Vells
Zu Beginn der Rückrunde rutschte das Team weiter ab, sodass sich der Klub schließlich Ende Januar von Trainer Pierlot trennte. Nach einer kurzen Interimszeit unter Paulo Sabatier wurde Ramón José-Vells als neuer Übungsleiter bis zum Ende der Saison vorgestellt. José-Vells kehrte damit 18 Jahre nach seinem ersten, erfolglosen Engagement bei der Blu i Verde zum Klub zurück. Der erfahrene Trainer setzte auf eine Stabilisierung der Abwehr und ließ das Team zeitweise in einem 3-5-2-System auflaufen, in dem Makiadi Sané als rechter Schienenspieler und Youri Caballós als Pendant auf der für ihn ungewohnten linken Seite agierten. Als Lichtblick entpuppte sich der 19-jährige offensive Mittelfeldspieler Álex Paredes, der im Schlusssport mit herausragenden Leistungen auf der rechten Zehnerposition auf sich aufmerksam machte. Zusammen mit dem als Pivote aufgebotenen Girái Nastro, Linksverteidiger Tangwín und dem deutschen Innenverteidiger Noah Mohn bildete Paredes eine Riege junger Nachwuchskräfte, die unter José-Vells zum Stamm des Teams gehörten. Mit dieser Mannschaft landete Tulisium am Saisonende auf dem fünften Tabellenplatz. Erstmals seit den 1990er Jahren verpasste das Team damit die Qualifikation zur UEFA Champions League.
Saison 2024/2025
Der Transfersommer 2024 gestaltete sich für Tulisium abermals schwierig. Nachdem Superstar und Torjäger Uriel de Alejandro die Mannschaft nach zehn Jahren verlassen hatte, suchten Sportdirektor Guillaume Tanguy und Chefscout Vicente Ortolà längere Zeit nach einem Nachfolger und setzten schließlich auf eine kollektive Lösung: Mit dem Uruguayer Andrés Sabini von seinem früheren Verein FC Vierna holte Tanguy einen vielversprechenden Angreifer zum Verein, der bei Tulisium den nächsten Schritt zum Weltklassestürmer gehen sollte. Zudem gab Tulisium die ablösefreie Rückkehr von Cornel Dalmâs bekannt, mit dem Trainer José-Vells drei Jahre lang in Cuentra zusammengearbeitet hatte. Im Tor kehrte Supertalent Osual Descants nach mehreren Leihstationen zu Tulisium zurück, um Kapitän Lionel Eskerro Konkurrenz zu machen. José-Vells erklärte das Rennen um die Nummer 1 im Tor schließlich für offen und gab an, beiden Torhütern Spielzeit geben zu wollen.
José-Vells ließ das Team in einer 3-5-2- oder 3-4-3-Formation mit Dreierkette in der Abwehr auflaufen. Neben Abwehrchef Andrea Giglian als Libero waren meist der junge Deutsche Noah Mohn auf der rechten Abwehrseite sowie Tangwín Jardel als linker Verteidiger gesetzt. Nach der Verletzung von Tangwín wurde mit Nationalspieler Yann Lareác im Winter ein Vertreter verpflichtet. Davor spielte Girái Nastro als Fixpunkt im Mittelfeld eine ebenso starke Saison wie Nais Ghouezri, der vor allem nach seiner Versetzung ins Sturmzentrum in der Rückrunde in die Rolle des Superstars der Mannschaft hineinwuchs, die der abgewanderte De Alejandro freigemacht hatte.
Die Saison 2024/25 verlief für Tulisium abermals wechselhaft. Nachdem Osual Descants und Lionel Eskerro um den Platz im Tor konkurriert hatten, zog sich Eskerro im November eine Langzeitverletzung zu, die ihn für den Rest der Spielzeit außer Gefecht setzte. Ohne den Kapitän und den gewechselten Topgoalgetter de De Alejandro konnte Tulisium zu keiner Zeit um den Titel mitspielen und landete am Ende der Saison auf dem dritten Platz. Die Spielzeit endete zudem mit einer schweren Niederlage im Finale der Copa Sagradia, wo die Tulinesen gegen Außenseiter FC Viça den Kürzeren zogen. Direkt danach gaben Tulisium und Trainer José-Vells ihre Trennung bekannt.
Die Bilanz des Cheftrainers bei seiner zweiten Station in Tulis fiel deutlich günstiger aus als seine erste. In seinen 14 Monaten an der Seitenlinie der Tulinesen konnte der erfahrene José-Vells die Mannschaft stabilisieren und punktuell auch verbessern. Er entwickelte junge Talente zu Stammspielern weiter und half Nachwuchsstar Nais Ghouezri bei seinem Sprung zum internationalen Topspieler. Jedoch konnte er in seiner Zeit bei Tulisium keine Titel gewinnen.
Rückkehr des Nin-Divino
Als Nachfolger von Ramón José-Vells präsentierte die Klubführung im Mai 2025 Klublegende José María Del Piey, der zuvor vier Spielzeiten lang die Yokosawa Blues in der japanischen J-League trainiert hatte. Del Piey und sein Co-Trainer, der ehemalige Tulisium-Spielmacher David Albet, setzten den bereits eingeleiteten Kaderumbruch fort und trennten sich von mehreren Routiniers. Cornel Dalmâs, Helguer Asturiz und İlhan Fercani verließen den Verein ablösefrei bzw. auf Leihbasis. Kapitän und Rekordspieler Lionel Eskerro beendete nach 20 Jahren und 774 Einsätzen für das Profiteam seine lange und erfolgreiche Karriere bei den Tulinesen. Kurz vor Saisonbeginn gab auch sein Nachfolger als Spielführer Andrea Giglian seinen Abschied bekannt und wechselte zum Sadah FC in die Chasab Stars League.
Für den Kaderumbruch mussten die Tulinesen tief in die Tasche greifen: Für den spanischen Europameister Ander Astumendi von Real Sociedad, den rumänischen Mittelfeldspieler Adrian Ferenţi vom FC Semesta, den franzöischen Nachwuchsstürmer Wilton Paris von RB Leipzig und Torhüter Manuel Luomo von Sportivo Vesaey gab Tulisium fast 200 Millionen Euro aus und brach damit den vereinseigenen Ablöserekord.
Persönlichkeiten
Präsidenten des Tulisium Football Club
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nationalität |
| 1901 | 1917 | Joán Denzer | |
| 1917 | 1919 | Selle Rosaro | |
| 1919 | 1919 | Martín Albacete | |
| 1919 | 1920 | Joán Denzer | |
| 1920 | 1938 | Marino Ibarretxe | |
| 1938 | 1941 | José Náutico | |
| 1941 | 1945 | Jacquel Igariz | |
| 1945 | 1968 | David Levi-Saforcada | |
| 1968 | 1982 | Fernán Igariz | |
| 1982 | 1984 | Aliureto Ceà Fernandez | |
| 1984 | 1984 | Gaitán Restruç (komm.) | |
| 1984 | 2004 | Carles Saccín Laroux | |
| 2004 | 2008 | Alberto Joán Martínez | |
| 2008 | Joán Rovira-Següer |
Cheftrainer des Tulisium Football Club
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nation | Erfolge |
| 1920 | 1926 | Leslie Williams | Premera Liga 1925 | |
| 1926 | 1928 | Douglas McAdams | ||
| 1928 | 1929 | Manuel Iruain | ||
| 1929 | Apr 1938 | Fernand Devaler | Premera Liga 1936, 1937; Copa Sagradia 1934 | |
| Jun 1938 | Nov 1943 | Martín Costa | ||
| Nov 1943 | Jun 1944 | Amadêu Rovira | ||
| Jul 1944 | Jun 1949 | Iacinto Defilipis | Copa Azumaria 1948 | |
| Jul 1949 | Dez 1955 | Franz Horáček | Premera Liga 1955; Copa Sagradia 1950; Coupe Latine 1955; Copa Azumaria 1953 | |
| Dez 1955 | Jun 1956 | Amadêu Rovira | ||
| Jul 1956 | Jan 1957 | Sándor Gyuményi | ||
| Jan 1957 | Jun 1957 | Franz Horáček | ||
| Jul 1957 | Jun 1964 | Santiago Flores | Premera Liga 1959, 1961, 1962; Copa Azumaria 1960, 1961; Copa Sagradia 1960; Messepokal 1964 | |
| Jul 1964 | Jan 1967 | Sören Fjellgard | Premera Liga 1965; Copa Sagradia 1965 | |
| Jan 1967 | Jun 1967 | Luis Perotti (Spielertrainer) | ||
| Jul 1967 | Nov 1969 | Jules Sárosi | ||
| Nov 1969 | Jul 1970 | Jules Sárosi und Luis Perotti |
||
| Jul 1970 | Sep 1971 | Jules Sárosi | Copa Sagradia 1971 | |
| Sep 1971 | Mai 1972 | Gonzalo Blanco | ||
| Mai 1972 | Jul 1972 | Márcio Veraldes (†) | ||
| Aug 1972 | Nov 1974 | Karl-Heinz Lemberger | Premera Liga 1974 | |
| Nov 1974 | Jun 1975 | Santiago Flores (Techn. Dir.) Joán Santeres (Spielertrainer) |
||
| Jul 1975 | Jun 1979 | Francisco Chamot | Premera Liga 1977, 1978, 1979; Copa Sagradia 1978; Landesmeisterpokal 1979 | |
| Jul 1979 | Dez 1979 | Marijan Milanić | ||
| Dez 1979 | Jan 1980 | Jorge Arristi (interim) | ||
| Jan 1980 | Sep 1981 | Daniel Lapuente | Landesmeisterpokal 1980 | |
| Sep 1981 | Mär 1982 | Luca Martínez | ||
| Mär 1982 | Aug 1982 | Luis Perotti | Copa Sagradia 1982 | |
| Aug 1982 | Aug 1982 | Donado Cabrera (interim) | ||
| Aug 1982 | Jun 1984 | Francisco Chamot | Premera Liga 1983 | |
| Jul 1984 | Dez 1985 | Ole Erik Simonsen | ||
| Dez 1985 | Mai 1990 | Carles Notero | Premera Liga 1988, 1989, 1990; Copa Sagradia 1987, 1990; UEFA-Cup 1987 | |
| Mai 1990 | Dez 1990 | Selle Névito Xusgard | ||
| Dez 1990 | Feb 1992 | Carles Notero | Copa Sagradia 1991 | |
| Feb 1992 | Jun 1994 | Ruud van Breugel | Europapokal der Pokalsieger 1992; Copa Sagradia 1993 | |
| Jul 1994 | Sep 1996 | Ticiano De la Costa | Premera Liga 1995 | |
| Sep 1996 | Jun 1997 | Ernesto Juan Lombardi | UEFA-Cup 1997 | |
| Jul 1997 | Jun 2005 | Joán Restávio | Premera Liga 1998 1999, 2000, 2001, 2003, 2004; Copa Sagradia 1999; Champions League 1999, 2004 | |
| Jul 2005 | Jun 2006 | Luis Etxeberría | Copa de la Liga 2006 | |
| Jul 2006 | Jan 2007 | Ramón José-Vells | ||
| Jan 2007 | Jan 2007 | Paulo Sabatier (interim) | ||
| Jan 2007 | Jun 2008 | Bernard Coutier | Copa Sagradia 2008 | |
| Jul 2008 | Jun 2014 | Daniel Pessué | Premera Liga 2009, 2010, 2011, 2013; Champions League 2012 | |
| Jul 2014 | Jun 2016 | Xosé Sant-Estrell | Premera Liga 2015 | |
| Jul 2016 | Jun 2021 | Maurizio Corbani | Copa Sagradia 2017, 2018, 2020; Premera Liga 2018, 2019, 2020, 2021; Champions League 2020 | |
| Jul 2021 | Jun 2023 | Daniel Pessué | Premera Liga 2022, Copa Sagradia 2023 | |
| Jul 2023 | Feb 2024 | Yannick Pierlot | ||
| Feb 2024 | Mär 2024 | Paulo Sabatier (interim) | ||
| Mär 2024 | Mai 2025 | Ramón José-Vells | ||
| Jun 2025 | José María Del Piey |
Mannschaftskapitäne
Rekordspieler (Stand: Juni 2025)
| Platz | Spieler | Spielzeiten | Jahre | Spiele Liga | Spiele gesamt |
| Lionel Eskerro | 2005–2025 | 20 | 575 | 774 | |
| José María Del Piey | 1998–2015 | 17 | 473 | 670 | |
| Joán Santeres | 1955–1975 | 20 | 648 | ||
| Chahid Belazal | 2005–2021 | 16 | 458 | 631 | |
| Fernand Demont | 2006–2018 | 12 | |||
| Mário Selsia | 1994–2006 | 12 | 365 | 540 | |
| David Albet | 2009–2021 | 12 | 364 | 534 | |
| Nestor Veba | 1976–1996 | 20 | 358 | ||
| Joán Soler | 1967–1982 | 15 | |||
| Javier Paranda | 1984–1998 | 14 | |||
| Carles Notero | 1967–1980, 1983-1984 | 14 | |||
| Fernand Demont | 2006-2018 | 12 | |||
| Luis Perotti | 1954–1969 | 15 | 390 | 424 | |
| Uriel de Alejandro | 2014–2024 | 10 | 310 | ||
| Carles Iribar | 1980–1994 | 14 | 278 |
One Club Men
- Joán Santeres (1955-1975)
- Néstor Veba (1976-1996)
- Carles Iribar (1980-1994)
Rekordtorschützen (Stand: Juli 2024)
| Platz | Spieler | Nation | Spielzeiten | Jahre | Tore Liga | Tore insgesamt |
| Luis Perotti | 1954–1968 | 14 | 265 | |||
| Uriel de Alejandro | 2014–2024 | 10 | 234 | |||
| Chahid Belazal | 2005–2021 | 16 | 183 | |||
| José María Del Piey | 1998–2015 | 17 | 145 | |||
| Mohamed Silva Kalé | 2008–2015 | 7 | 139 | |||
| Luca Morientes | 1982–1990 | 8 | 137 | |||
| Tristán Lareác | 1993–2002 | 9 | 88 | |||
| Enrico Scola | 1998–2003 | 5 | 76 | |||
| Diego Rosário | 1995–1996, 2003–2006 | 4 | 64 |
Spieler der Saison
Team des 20. Jahrhunderts
| Pos. | Nat. | Name | Pos. | Nat. | Name | |
| GK | Néstor Veba (1976-1996) | GK | Mário Selsia (1994-2006) | |||
| DF | Joán Soler (1963-1982) | DF | Andrés Santespíritu (-1964) | |||
| DF | Joán Santeres (1955-1975) | DF | Paulo Sabatier (1993-2000) | |||
| DF | Javier Paranda (1984-1998) | DF | Sergio Guerín (1982-1988) | |||
| MF | Carles Notero (1967-1980; 1983-1984) | MF | Francisco Irruabi (1981-1991) | |||
| MF | Ernesto Juan Lombardi (1985-1993) | MF | Luvis Gerart (1977-1984) | |||
| MF | Francis Decou (1973-1980) | MF | Ernest Cohl (1930er) | |||
| MF | Daniel Pessué (1996-2004) | MF | Jules Sárosi (1954-1961) | |||
| FW | Iacinto Defilipis (1932-1938) | FW | Jean Repain (1989-1993) | |||
| FW | Luis Perotti (1954-1969) | FW | Álex Bruguera (1976-1984) | |||
| FW | Luca Morientes (1982-1990) | FW | Anatol Guigou (1956-1962) |
Vereinsidentität
Selbstbild und Fremdbild
Über Jahrzehnte hinweg hat sich der Tulisium Football Club das Selbstbild eines weltoffenen, europäisch orientierten Klubs angeeignet, der für ebenso attraktiven wie erfolgreichen, "klaren und schönen" Fußball steht. Der Verein identifiziert sich in erster Linie mit der Stadt Tulis und der umliegenden Blaumeerregion und sieht sich weniger als sagradischen Klub denn als internationalen und multikulturellen Klub. Entsprechend lehnt Tulisium laut Selbstbeschreibung jede Form des Nationalismus ab. Damit steht Tulisium sehr stark in der Tradition des sagradischen Linksliberalismus und des aufgeklärten Bürgertums. Zudem wurde der Klub in seiner Geschichte durch einige jüdische Persönlichkeiten wie den langjährigen Präsidenten David Levi-Saforcada geprägt.
Die Spielphilosophie von Tulisium ist sehr stark von der Erwartung geprägt, dass Erfolge ebenso durch professionelle Arbeit wie durch Stil und Kreativität verdient werden müssen. Von Gegnern und Kritikern werden das Auftreten Tulisiums und sein Anspruch, das "bessere", "schönere" und "klügere" Spiel zu repräsentieren, häufig als arrogant und selbstverliebt wahrgenommen.
Anhänger
Der Tulisium F.C. ist der Verein mit der größten Anhängerschaft in Sagradien, vor dem FC Bosa, dem FC Semesta und dem FC Duerez, und zugleich eine der bedeutendsten Fußballadressen der Welt. Die Anhänger des Klubs werden als Tulinistas bezeichnet. Die weitaus meisten Fans Tulisiums stammen aus der Blaumeerregion, der Klub besitzt aber auch zahlreiche Anhänger im Ausland.
Als wichtigste und bekannteste Ultra-Gruppierung des Tulisium FC gilt die Boys Ultramar, die 1987 von linksgerichteten Anhängern gegründet wurde. Diese Gruppierung zeichnet sich durch eine antifaschistische und antirassistische Einstellung aus. Weitere Fangruppen sind die Devota Blu und die Brigada Marinera.
Rivalitäten
Stadtderby mit UD
Die Mannschaften von Tulisium und der Unión Desportiva treffen jährlich im traditionellen "Derbi Tulinês" aufeinander, in dem es um die Vorherrschaft in der Stadt geht. Da Tulisium ursprünglich von ausländischen Studenten gegründet worden war, weil diese bei der rein sagradischen Unión nicht spielen durften, wird das Stadtderby von den Tulinistas auch gerne als Auseinandersetzung zwischen der offenen multinationalen Tradition der Blau-Grünen und dem konservativ-nationalen Tulis angesehen, das die "Udistas" zu repräsentieren scheinen. Diese Deutung ist aber rein historischer Natur und besitzt kaum noch Relevanz. Besondere Brisanz hatte das Duell zwischen den Blaugrünen und den Himmelblauen Anfang der Fünfziger Jahre, in denen UD und Tulisium beide auf höchstem Niveau spielten und regelmäßig in der Copa Azumaría sowie in der Premera Liga aufeinandertrafen. In mehreren kürzeren Perioden in den Sechziger, Achtziger und Neunziger Jahren sowie in der Saison 2005/2006 und erneut 2016/2017 gab es zeitweise kein Stadtderby in der Liga, da die Celestes in dieser Zeit zweitklassig spielten.
Klassiker mit Bosa
Wichtiger und prestigereicher als das Derbi Tulinês ist aufgrund der höheren sportlichen Relevanz das auch als "Clásico" bezeichnete Duell zwischen Tulisium und dem Fútbol Club de Bosa. Das Duell fand seit Gründung der Premera Liga 1925 in jedem Jahr statt und stellt ein Kräftemessen zwischen den beiden erfolgreichsten Klubmannschaften im sagradischen Fußball dar. Weil beide Vereine seit den 1970er Jahren regelmäßige Rivalen um die sagradische Meisterschaft waren, hat sich das Duell zwischen Rotblauen und Blaugrünen zu einer der wichtigsten Konkurrenzen des Landes entwickelt und ist meist das sportlich wichtigste Spiel im Saisonkalender. Zusätzliche Bedeutung erhält das Duell durch die Gegensätze zwischen der kulturell bedeutsamen "Kulturstadt" Tulis und der "Industriestadt" Bosa. Das Spiel zwischen Bosa und Tulisium wurde daher in der Vergangenheit auch als Kräftemessen der "Artistas" mit den "Artisanœs" bezeichnet.
Rivalität mit Semesta
Noch größere politische Sprengkraft birgt die Rivalität zwischen Tulisium und dem FC Semesta. Das Duell beider Klubs gilt als eines der brisantesten im Land. Dabei geht es zum einen um die sportliche Rivalität zwischen der erfolgreichsten und der dritterfolgreichsten Klubmannschaft des Landes. Diese Rivalität wird aber verstärkt und zum Teil überlagert durch die großen politischen Gegensätze zwischen beiden Teams, die zum Teil mit der historischen Gegnerschaft zwischen den Städten Tulis und Semest zu tun haben. Während Tulis als frühere Hauptstadt der Tulinesischen Republik und als kulturelles Zentrum des Blaumeerraums gilt und traditionell linskliberal geprägt ist, repräsentiert Semesta als Hauptstadtklub den sagradischen Zentralstaat und gilt zudem seit seiner Gründung als Verein der konservativen Eliten. Allerdings wird diese politische Deutung des Duells von "linken" Anhängern des FCS zurückgewiesen.
Vor allem in den letzten Jahrzehnten hat die historische Identität des tulinesischen "Comtàid" eine zunehmende Rolle bei Tulisium gespielt, sodass auch die rot-weiß gestreifte Regionalflagge regelmäßig Eingang in das Shirt-Design gefunden hat und im Stadion geschwenkt wird. Bei Duellen mit Semesta wird Tulisium häufig auch von Fans aus anderen Regionen des Landes, vor allem aus dem alkonischen Süden unterstützt.
Wappen
Das Vereinswappen von Tulisium besteht traditionell aus vier Elementen: einem Fußball im klassischen Design, die Initialien "TFC" für "Tulisium Football Club", die Lilie als Zeichen der Stadt Tulis sowie ein stilisiertes Schiff, das an den Status der Stadt als Hafenmetropole sowie an den Beinahmen der "Náuticœs" erinnern soll.
Farben und Spielkleidung
Die Mannschaft von Tulisium läuft traditionell in dunkelblauen Trikots, weißen Hosen und grünen Stutzen auf. Aufgrund dieser Kleidung wird die Mannschaft auch "Blu i Verde" genannt. Die dunkelblauen Trikots tragen meist jährlich wechselnde grüne und weiße Applikationen.
Sponsoring
| Beginn | Ende | Ausrüster | Trikotsponsor | Ärmelsponsor | Rückensponsor |
| 1984 | 1988 | adidas | Laregas | - | - |
| 1988 | 1996 | Opel | - | - | |
| 1996 | 2000 | Philips | - | - | |
| 2000 | 2001 | - | - | - | |
| 2001 | 2006 | Coesa | - | - | |
| 2006 | 2009 | bwin | - | - | |
| 2009 | 2013 | Thoss Electronics | - | - | |
| 2013 | 2014 | Al-Said Airways | - | - | |
| 2014 | 2016 | Comtàid Energías | - | ||
| 2016 | 2018 | Eredis | - | ||
| 2018 | 2020 | Oguana National Tourism Agency | |||
| 2020 | Tiò | Oguana National Tourism Agency |
Strukturen
Klubstruktur und Organisation
Der Tulisium Football Club besteht seit dem Jahr 1996 aus zwei unterschiedlichen juristischen Entitäten, dem Verein Tulisium Football Club (Asociación) und der ausgegliederten Kapitalgesellschaft Tulisium Football Club SAD.
Verein
Der Tulisium Football Club ist seit seiner Gründung im Jahr 1901 als Verein nach sagradischem Assoziationsrecht organisiert und wird von seinen zahlenden Mitgliedern getragen, die auch über die Ziele und Tätigkeiten des Vereins sowie über die Zusammensetzung der Vereinsgremien entscheiden. Der Verein organisiert den Amateurbereich im Fußball und in anderen Sportarten.
An der Spitze des Vereins steht der von der Mitgliederversammlung des Klubs für eine je zweijährige Amtszeit gewählte Vorstand (Presidência) aus dem Vereinspräsidenten, seinen beiden Stellvertretern, dem (auf Lebenszeit gewählten) Ehrenpräsidenten sowie zwei Beisitzern. Präsident ist seit 2008 der Unternehmer Joán Rovira-Següer, Ehrenpräsident war bis zu seinem Tod Stürmer-Legende Luis Manuel Perotti. Als Vizepräsidenten fungieren (Stand 2020) der ehemalige Tulisium-Profi Mário Selsia sowie der Anwalt Erlán Levi-Mauri, weitere Mitglieder sind der ehemalige Handball-Spieler Esker Santiol sowie die Richterin Helén Moriz-Esclavi.
Aktiengesellschaft
Das operative Geschäft der Profi-Abteilungen des Vereins untersteht der Tulisium Football Club SAD, die 1996 gegründet wurde und aus der 1986 gegründeten klubeigenen Marketing-Gesellschaft hervorging. Die SAD ist zuständig für die Unterhaltung und Vermarktung der ersten und zweiten Mannschaft der Männer, der Nachwuchsakademie und ihrer Mannschaften sowie der Frauenfußball-Abteilung. Daneben ist die SAD über das Tochterunternehmen Estâdiu Tulisium SAD für die Unterhaltung des Stadions verantwortlich. Die SAD ist durch ihr Statut an den Verein gebunden und leistet u.a. für die Nutzung der Markenrechte jährliche Zahlungen an den Verein.
Die Tulisium Football Club SAD wurde im Jahr 2000 an die Börse gebracht und wird seither an der Börse in Semest gehandelt (Tulisium Football Club SAD, BVSE: TFC). Zehn Prozent der Anteile verbleiben als Stammaktien mit besonderem Stimmrecht im Besitz des Vereins, dem damit umfangreiche Vetorechte in Fragen der Klubidentität und der Ziele der SAD zufallen. Dazu gehören insbesondere Entscheidungen über Namen, Vereinssymbol und Vereinsfarben, die Ausrichtung und Struktur des Jugendtrainings, die Mitgliedschaft in FSF und LFP. Zudem bestellt der Verein mindestens ein Drittel der Vorstandsmitglieder und übt damit de facto die Kontrolle über die Profiabteilung aus. Größter privater Aktionär der Tulisium Football Club SAD ist die Tulus SE (Holding der Véneres-Saccín-Familie), die als langjähriger Investor aktuell (2021) etwa ein Fünftel der Anteile besitzt und eine traditionell enge Verbindung zum Verein unterhält. Im Zuge der Corona-Pandemie im Jahr 2020/21 veräußerte die Tulus SE einen Teil ihrer Aktien an den amerikanischen Investor Aegis Delta Partners, der im Juli 2021 schließlich 9,25 Prozent der Aktien hielt und damit zum drittgrößten Anteilseigner nach Tulus und dem Verein wurde. Die restlichen 60 Prozent der Aktien werden frei an der Börse gehandelt. Etwa zwei Drittel befinden sich im Streubesitz, davon ein Großteil in der Hand einzelner Fans und Fangruppen. Im Jahr 2014 erwarb zudem die staatliche Sport-Investmentgesellschaft von Chasab einen Minderheitsanteil von 8 Prozent am Tulisium FC, der bis 2019 aber auf unter zwei Prozent gesunken ist.
An der Spitze der SAD steht formell ein sechsköpfiger Verwaltungsrat, der die Geschäftsführung ernennt und kontrolliert. Je zwei der sechs Verwaltungsräte sind Vertreter des Vereins (Joán Rovira-Següer, Mário Selsia) und der beiden größten Einzelaktionäre Tulus SE (Éulen Véneres-Saccín) und Aegis Delta Partners (David Connolly). Zwei weitere Mitglieder sind unabhängige Personen aus Wirtschaft und Gesellschaft (Hélena Waldner-Sorel, Isabel Egate-Sántiz).
Als hauptverantwortlicher Geschäftsführer der SAD fungiert der CEO, bis 2022 der Franzose Louis-Étienne Blanchard, seither (als erste Frau im Amt) Íngrid Garay. Für die sportliche Leitung ist der frühere Nationalspieler Luca Morientes verantwortlich, der im Kernbereich Profifußball durch einen Technischen Direktor, derzeit Javier Eráldiz, unterstützt wird.
Vereinsführung (seit 2016)
| Amt | Amtsinhaber (seit 2016) | |
| Vereinsvorstand | ||
|---|---|---|
| Präsident | (Unternehmer, gewählter Präsident) | |
| Vizepräsident | (Anwalt) | |
| Vizepräsident | (ehemaliger Fußballnationaltorhüter) | |
| Beisitzer | (ehemaliger Handballnationalspieler) | |
| Beisitzerin | (Richterin) | |
| Ehrenpräsident | (ehemaliger Fußballnationalspieler) | |
| Tulisium Football Club SAD | ||
| Verwaltungsrat | ||
| Verwaltungsrat | (Vereinspräsident) | |
| Verwaltungsrat | (Verwaltungsrätin Tulus SE) | |
| Verwaltungsrat | (Vereinsvertreter) | |
| Verwaltungsrat | (Vertreter Aegis Delta Partners) | |
| Verwaltungsrat | (unabhängige Verwaltungsrätin) | |
| Verwaltungsrat | (unabhängige Verwaltungsrätin) | |
| Exekutivkomitee | ||
| Generaldirektor/in (CEO) | (Organisation, Communications, HR) | |
| Finanzdirektor/in (CFO) | (Finances & Facilities) | |
| Fußballdirektor | (Sports Operations) (Professional Football) | |
| Direktor Strategie & Entwicklung | (Strategy & Development) | |
| Marketingdirektor | (Sales & Marketing) | |
| Leitung Fußballabteilung | ||
| Fußballdirektor | ||
| Technischer Direktor Fußball-Management | ||
| Scouting-Direktor | (Scouting & Recruitment) | |
| Leiter Jugend-Fußball/Akademie | (Sportlicher Leiter Jugendfußball) | |
| Leiterin Frauen-Fußball | ||
Sportliche Leitung
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität |
| Erste Mannschaft 2019/2020 | ||
|---|---|---|
| Cheftrainer | Maurizio Corbani (seit 2016) | |
| Assistenztrainer | Gianpiero Grazià (seit 2016) | |
| Assistenztrainer | Dani (seit 2019) | |
| Torwarttrainer | Olivier Prieaux (seit 2016) | |
| Torwarttrainer | Carles Sagres (seit 2019) | |
| Fitness- und Rehatrainer | Domhnall Macaulay (seit 2016) | |
| Fitness- und Rehatrainer | Joán Martiniác (seit 2016) | |
| Fitness- und Rehatrainerin | Anne-Nora Janneau (seit 2013) | |
| Team-Koordinatorin | María Corals (seit 2019) | |
| Reserve und Jugend 2019/2020 | ||
| Cheftrainer Tulisium B | John Kasongo Novurengo (seit 2018) | |
| Assistenztrainer Tulisium B | ||
| Trainer Tulisium C | Lionel Marín | |
| Trainer Tulisium Juvenil (Sub-19) | Diego Cruzera | |
| Trainer Tulisium Juvenil (Sub-17) | Marián Berenguer | |
| Trainer Tulisium Juvenil (Sub-16) | Sebastián Notero | |
Vereinsführung (2012-2016)
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität | ||
| Vereinsvorstand | ||||
|---|---|---|---|---|
| Präsident | Joán Rovira-Següer | Sagradien | ||
| Vizepräsident | Joán Soler | Sagradien | ||
| Vizepräsident | Helguer Desclavet | Sagradien | ||
| Ehrenpräsident | Luis Manuel Perotti | Argentinien/Sagradien | ||
| Vorstand Tulisium Football Club SAD | ||||
| Präsident | Joán Rovira-Següer | Sagradien | ||
| Generaldirektor | Francisco Chabarell | Sagradien | ||
| Fußballdirektor | Luca Morientes | Sagradien | ||
| Marketingdirektor | Dián Arrántxez | Sagradien | ||
| Finanzdirektor | Louis-Étienne Blanchard | Frankreich | ||
| Direktorin Sportabteilungen | Isabel Egate-Sántiz | Sagradien | ||
| Vorstandsmitglied | Joán Carles Negruán | Sagradien | ||
| Leitung Fußballabteilung | ||||
| Fußballdirektor | Luca Morientes | Sagradien | ||
| Leiter Fußball-Management | Oliver Escudet | Mikolinien | ||
| Leiter Fußball-Verbindungen | Manuel Erro (bis 2014) | Sagradien | ||
| Leiter Jugend-Fußball/Akademie | Nestor Veba | Sagradien | ||
| Leiterin Frauen-Fußball | Élena Berenguer | Sagradien | ||
Fußball
Trainings- und Spielstätten
Campo de Crêus
Als Heimspielstätte von Tulisium fungierte lange Zeit das Stadion Campo de Crêus, in dem der Klub von 1912 bis 1949 seine Spiele austrug.
Das alte Esplanat
Im selben Jahr zog der Klub ins neu erbaute Estâdiu Tulisium um, das auf einem "Esplanat" genannten freien Feld im Stadtteil Monte Esplanat errichtet worden war und deswegen von Fans und Öffentlichkeit meist als "Esplanat-Stadion" oder als "l'Esplanat" bezeichnet wurde.
Ursprünglich für knappe 63.000 Zuschauer ausgerichtet, fasste das Station nach einem ersten Umbau in den Sechziger Jahren über 80.000 und seit den Achtziger Jahren ca. 72.000 Zuschauer. Das alte Esplanat-Stadion wurde bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 als Spielstätte genutzt und war danach Austragungsort verschiedener internationaler Finalspiele, u.a. der Coupe Latine 1953 und des Europapokals der Landesmeister 1971.
Das neue Esplanat
Bereits in den 1990er Jahren wurde vermehrt über eine umfangreiche Renovierung des bestehenden Tulisium-Stadions und alternativ über einen Neubau diskutiert. Im Rahmen der Bewerbung für die UEFA EURO 2008 schließlich wurden diese Pläne wieder aufgenommen. Unabhängig davon entschloss sich die Klubführung des Tulisium FC unter Präsident Carles Saccín im Jubiläumsjahr 2001 dafür, das alte Esplanat durch einen modernen Stadionneubau an gleicher Stelle zu ersetzen.
Im Oktober 2001 begannen die Bauarbeiten. Während der ersten Monate des Rückbaus spielten die Blaugrünen noch in der auf knapp 45.000 Zuschauer begrenzten Baustelle und wichen danach bis zur Fertigstellung des Neubaus ins Stadion des Konkurrenten Unión Desportiva, das Estâdiu Municipal d'Illón aus, wo die Mannschaft die gesamte Premera Liga 2002/2003 über ihre Heimspiele bestritt.
Zu Beginn der Saison 2003/2004 bezog Tulisium schließlich das neue Esplanat-Stadion (offiziell: Estâdiu Tulisium), das im Juli 2003 mit dem Tornêu Joán Denzer gegen die Teams des FC Barcelona, des FC Bayern und von Ajax Amsterdam eingeweiht wurde. Der Neubau wurde nach einem Entwurf des Stararchitekten Selle Arriaga realisiert und wurde als ein reines Sitzplatzstadion konzipiert. Charakteristisch am neuen Stadion war das Dach, das mehrere streifenförmig verlaufende Fensterreihen besitzt, welche nachts in den Klubfarben blau und grün beleuchtet werden können und in der Obenansicht ein spektakuläres Bild abgeben.
Das Stadion bietet Platz für 60.200 Zuschauer und wurde von der UEFA als 5-Sterne-Stadion (heute Stadion Kategorie 4) ausgezeichnet. Es war Austragungsort des UEFA Champions-League-Finales 2005 und beherbergte insgesamt die Eröffnungsfeier der EURO 2008 sowie fünf Spiele, darunter neben dem Eröffnungsspiel ein Viertel- und ein Halbfinale.
Joan-Denzer-Stadion
Die 2. Mannschaft von Tulisium, die Jugendteams sowie die Frauenmannschaft Tulisium FCF spielen im unweit davon gelegenen kleineren Estâdiu Joán Denzer, das Platz für 9.900 Zuschauer bietet und als Zweitstadion von Tulisium gilt. Daneben finden im Stadion regelmäßig Konzerte und Events statt und die international nicht anerkannte Blaurmeerauswahl (Selecçò Azumarês) trägt hier ihre Heimspiele aus. Das Denzer-Stadion ist nach dem Gründer und ersten Klubpräsidenten des Tulisium FC, dem Deutschen Hans Denzer, benannt.
Trainingsgelände
Das Trainingsgelände der Blaugrünen befindet sich im Stadtteil Saniesta, wo sich auch die Tulisium-Jugendakademie befindet. Als "Saniesta" werden umgangssprachlich auch die Jugendakademie und die Nachwuchsmannschaften der Tulinesen bezeichnet.
Kaderpolitik
Seit den Fünfziger Jahren betreibt Tulisium eine eigene Jugendakademie, die im Stadtteil Saniesta beheimatet ist und als eine der besten Europas gilt.
In den erfolgreichen Teams von Tulisium der 1960er bis 1980er Jahre gehörten Absolventen der Jugendakademie zu den prägenden Spielergestalten. Dazu gehörten Spieler wie Joán Santeres, Carles Notero, Nestor Veba, Francisco Irruabi und Carles Iribar.
In der Saison 2003/2004 gehörten mit Daniel Vespo, Diego Rosário und José María Del Piey drei Spieler aus der eigenen Jugend zum Stamm des Teams, das die Championsleague gewinnen konnte. Im UCL-Finale 2012 standen mit Lionel Eskerro, Joaquín Celestino, José María Del Piey, Xavier Lescart und Tiago Soler fünf Absolventen der Tulisium-Akademie auf dem Platz.
Eine Liste der bekanntesten Spieler aus von Tulisium-Jugend umfasst :
- Mikaël Amuobe (MIC, *2002)
- Mikel Andoleta (SAG, *2002)
- Julen Aretzu (SAG, *1989), Vize-Europameister 2012
- Dián Arrantxabal (SAG, *1990)
- Joann Cabaljet (MIC, *1989)
- Franco Canaljs (SAG, *1998)
- Joaquín Celestino (SAG, *1988)
- Yulen Cesar (SAG, *2002)
- Diego Iván Cherepniev (ARG, *1985)
- José María Del Piey (SAG, *1981), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Osual Descants (MIC, *2000)
- Manuel Erro (SAG, *1975)
- Lionel Eskerro (SAG, *1987), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Gabriel Estrela (SAG, *1988)
- Joaquín Etserra (SAG, *1995)
- Francisco Irruabi (SAG, *1963)
- Carles Iribar (SAG, *1960)
- Tangwín Jardel (SAG, *2002)
- Xavier Lescart (MIC, *1990)
- Álvaro David Lucile SAG, *1965)
- Luis Docién Miniambres (SAG, *1970)
- Xosé Molina (SAG, *2001)
- Javier Munial (SAG, *1992)
- Girái Nastro (SAG, *2002)
- José Gaitán Neléiy (SAG, *1981)
- Carles Notero (SAG, *1950), Europameister 1976
- Sebastian Notero (SAG, *1973)
- Samuel Ojisei (NGA, *1976), Olympia-Sieger 1996
- Wilson Okori (ENG, *2002)
- Álex Paredes (SAG, *2004)
- Joán Soler (SAG, *1945), Europameister 1976
- António Perte (SAG, *1979)
- Miquel Pin (SAG, *1975)
- Théo Pin (SAG, *1999)
- Diego Rosário (SAG, *1977), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Nestor Saccín (SAG, *1980)
- Javier Serrena (SAG, *1984)
- Marco Tela (SAG, *1975)
- Marco Tinita (SAG, *1967)
- Tiago Soler Amavisca (SAG, *1992)
- Nestor Veba (SAG, *1956)
- Daniel Vespo (SAG, *1980)
Neben den Spielern aus der eigenen Jugendakademie hat Tulisium traditionell auch immer wieder sagradische und ausländische Stars verpflichtet. Bereits in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren spielten mit dem Argentinier Luis Perotti oder dem Franzosen Jules Sárosi internationale Starspieler für Tulisium und machten den Klub weltweit bekannt. Zu den ausländischen Stars bei von Tulisium gehörten in den Goldenen Siebziger Jahren die Mikolinier Francis Joann Decou und Luvis Mari Gerart, in den Achtziger Jahren die argentinischen Weltmeister José Ramón Torricci, Ernesto Juan Lombardi und Carlos Leonardi sowie in den späten Neunziger Jahren international erfolgreiche Spieler wie der Argentinier Enrico Scola, der Portugiese Paulo Madeiro oder die französischen Weltmeister Yohan Cajani und René Francque. Ausländische Stars im aktuellen Team von Tulisium sind unter anderem Uriel de Alejandro, Younes Felloussi, Hugo Vieira oder Nebojsa Ljiljanic. Seit 2015 ist Fernand Demont der erste Mikolinier im Amt des Kapitäns der Mannschaft.
Außerdem konnte Tulisium auch immer wieder aktuelle sagradische Nationalspieler nach Tulis locken. Angefangen mit Nationalstürmer Iacinto Defilipis im Jahr 1931, der von Lesnário zum JSC wechselte, über die in den Siebziger Jahren zum Klub gestoßenen Nationalspieler Ticiano De la Costa und Alex Bruguera bis hin zu Diego Juván, Paulo Sabatier und Superstar Daniel Pessué in den Neunzigern, Claudio Piro, Diego Rosário, Rafael Velozo oder Juliano Valpieta in den 2000er Jahren.
Dennoch steht Tulisium auch für eine besonnene Finanz- und Transferpolitik und hat sich in der Vergangenheit wenig geneigt gezeigt, ähnlich hohe Summen für Ablöse und Spielergelder zu zahlen wie andere europäische Topklubs. So konnten einige der Stars in der Vergangenheit nicht gehalten werden, sondern wechselten zu freigiebigeren Klubs im Ausland, so wie Jean Armand Repain 1993 zu Juventus Turin, Claudio Priavoggio 1995 zu Inter Mailand, Diego Rosário 2006 zum FC Chelsea oder León Javier Estarri 2010 zu Real Madrid.
Partnerschaften
Der FC Tulisium unterhält eine enge Partnerschaft mit dem mikolinischen Nationalligisten Escrivense SC und entsendet regelmäßig Leihspieler aus der ersten und zweiten Mannschaft nach Escriva, um diesen dort Spielpraxis auf Profniveau zu ermöglichen. Zu den bekanntesten Leihspielern gehörten in der Vergangenheit Javi Moisés und Yannick Mowemo-Neves.
In jüngerer Vergangenheit bestehen Beziehungen zwischen Tulisium und dem japanischen Profiklub Yokosawa Blue, das von José María Del Piey trainiert wird.
Tulisium besitzt eine strategische Partnerschaft und Minderheitsbeteiligung am johannarischen Klub Tulisium Nabhala.
Kader Saison 2019/2020
| Nr. | Name | Geburtsj. | Nationalitäten | im Team seit | letzter Verein | |
| 1 | Lionel Eskerro (Kapitän) | 1987 | 2005 | Tulisium B | ||
| 13 | Daniele Rigoni | 1992 | 2018 | Lazio Rom (ITA) | ||
| 39 | Osual Descants | 2000 | 2017 | Athletic Platense | ||
| 3 | Pierre-Rudolf Willom | 1994 | 2017 | RB Leipzig (GER) | ||
| 5 | Andrea Giglian | 1989 | 2017 | AS Rom (ITA) | ||
| 12 | Danildo Nery | 1992 | 2019 | Servettense (MIC) | ||
| 17 | Helguer Asturiz | 1995 | 2016 | FC Duerez | ||
| 23 | Rolando Assis de Moreira | 1986 | 2016 | Racing Servette (MIC) | ||
| 24 | Youri Caballós | 1998 | 2018 | FC Duerez | ||
| 25 | Nicolás Bertoli | 2000 | 1/19 | River Plate (ARG) | ||
| 27 | Xosé Molina | 2001 | 2019 | Tulisium B | ||
| 4 | David Albet (Vizekapitän) | 1990 | 2009 | Diegue Cuentezal FC | ||
| 6 | Xabier Murueta | 1988 | 2013 | Real Sociedad (ESP) | ||
| 14 | Fadel Chakri | 1991 | 2013 | Everton FC (ENG) | ||
| 18 | Nacer Marouani | 1997 | 2017 | AC Gerón | ||
| 21 | Leo van Rijn | 1998 | 2019 | Real Madrid (ESP) | ||
| 31 | Lwarquín Jardel | 1996 | 2014 | Tulisium B | ||
| 7 | Chahid Belazal (Vizekapitän) | 1987 | 2005 | FC l'Artir | ||
| 10 | Uriel de Alejandro | 1991 | 2014 | SSC Napoli (ITA) | ||
| 11 | Yanis Pereira | 1995 | 2019 | Wolverhampton (ENG) | ||
| 16 | Leandro Pjantić | 1997 | 2018 | Vierna Football Club | ||
| 22 | Wilson Okori | 2002 | 2019 | Tulisium B | ||
| 29 | Dan Gassouli | 1990 | 2016 | Celta de Vigo (ESP) | ||
| 37 | Théo Pin | 1999 | 2017 | Tulisium B | ||
Transferrekorde
Rekordeinkäufe
| Nr. | Name | Nation. | Klub | Zeit | Betrag |
| 1 | Yanis Pereira | POR | Wolverhampton | Sommer 2019 | 97,5 Millionen Euro |
| 2 | Marlin Wilfrey | FRA | FC Semesta | Sommer 2016 | 71 Millionen Euro |
| 3 | Andrea Giglian | ITA | AS Roma | Sommer 2017 | 60 Millionen Euro (53 Mill. + 7 Mill.) |
| 4 | Uriel de Alejandro | ARG | SSC Neapel | Sommer 2014 | 54 Millionen Euro |
| 5 | Naïs Ghouezri | MIC | Nanthés FC | Winter 2021/22 | 47 Millionen Euro |
| 6 | Leo van Rijn | ARG | Real Madrid | Sommer 2020 | 40 Millionen Euro |
| 7 | Leandro Pjantić | CRO | Vierna FC | Sommer 2019 | 38 Millionen Euro (zzgl. 6 Mill. Euro Leihgebühr) |
| 8 | Barthélémy Ndongué | FRA | Olympique Lyonnais | Winter 2017/18 | 37,5 Millionen Euro |
| 9 | Pierre-Rudolf Willom | GER | RB Leipzig | Sommer 2017 | 37 Millionen Euro |
| 10 | Xabier Murueta | ESP | Real Sociedad | Sommer 2013 | 35 Millionen Euro |
| 11 | Julinho | BRA | Juventus Turin | Sommer 2006 | 32 Millionen Euro |
| 12 | Luigi Arita | ITA | FC Semesta | Sommer 2002 | 31 Millionen Euro |
| 13 | Nebojša Ljiljanić | SER | Real Madrid | Sommer 2015 | 30 Millionen Euro |
| 14 | Lyacín Essaïdi | BLH | CA Semestín | Sommer 2020 | 29 Millionen Euro |
| Danildo Nery | BRA | Servettense | Sommer 2019 | 29 Millionen Euro | |
| 16 | Mohamed Silva Kalé | BLH | FC Porto | Sommer 2008 | 28,5 Millionen Euro |
| 17 | Enrico Scola | ARG | FC Barcelona | Sommer 1998 | 28 Millionen Euro |
| 18 | Diego Rosário | SAG | FC Duerez | Sommer 2003 | 27 Millionen Euro |
| Younes Felloussi | GER | Borussia Dortmund | Sommer 2012 | 27 Millionen Euro | |
| 20 | Filip Descamp | MIC | Juventus Turin | Sommer 2015 | 25 Millionen Euro |
| Sebastián Ellauri | URU | FC Duerez | Sommer 2010 | 25 Millionen Euro | |
| Rolando | BRA | Racing Servette | Sommer 2016 | 25 Millionen Euro | |
| Youri Caballós | SAG | FC Duerez | Sommer 2018 | 25 Millionen Euro | |
| 24 | Rafael Velozo | SAG | Nonthí-Moçón FC | Winter 2006/07 | 24 Millionen Euro |
| 25 | Mahmud Fouradi | MIC | VfL Wolfsburg | Sommer 2015 | 23,5 Millionen Euro |
| 26 | Juliano Valpieta | SAG | Nonthí-Moçón FC | Sommer 2008 | 23 Millionen Euro |
| 27 | Thibaut Lekeurs | BEL | Ajax Amsterdam | Sommer 2013 | 22 Millionen Euro |
| 28 | Nikola Vida | CRO | ZSKA Moskau | Sommer 2010 | 21 Millionen Euro |
| 29 | Mikel Andrêu | SAG | Ligre North Sportivo | Sommer 2000 | 20 Millionen Euro |
| Sebastián Bautista | ARG | AC Parma | Sommer 1999 | 20 Millionen Euro | |
| Karim Minoun | ALG | FC Semesta | Sommer 2014 | 19,5 Millionen Euro | |
| Cláudio Piro | SAG | Sportivo Vesaey | Sommer 2000 | 19 Millionen Euro | |
| Évandrice Kapho | FRA | Stade Rennais | Sommer 2020 | 18 Millionen Euro | |
| Helguer Asturiz | SAG | FC Duerez | Sommer 2016 | 18 Millionen Euro | |
| Hugo Vieira | BEL | Tottenham Hotspur | Sommer 2012 | 16 Millionen Euro | |
| Cristiano Leira | BRA | Vierna Football Club | Sommer 2009 | 16 Millionen Euro | |
| Luis Ivan Pérez | URU | RCD Mallorca | Sommer 2000 | 16 Millionen Euro | |
| León Javier Estarri | ARG | Independiente | Sommer 2006 | 15 Millionen Euro | |
| Fadel Chakri | FRA | Everton FC | Sommer 2013 | 15 Millionen Euro | |
| Alex Mata | BRA | FC Duerez | Sommer 2010 | 15 Millionen Euro | |
| João Silva | POR | Nonthí-Moçón FC | Sommer 2008 | 15 Millionen Euro | |
| Francis Escüet | MIC | RAC Servette | Wintr 2007/08 | 14,5 Millionen Euro | |
| Lucas Araújo | BRA | UD Tulis | Sommer 2014 | 14,5 Millionen Euro | |
| José López | SAG | Ligre North Sportivo | Sommer 2002 | 13,5 Millionen Euro | |
| Nerlos | BRA | Mistrech 1895 | Sommer 2019 | 12,5 Millionen Euro | |
| Lauren Beso | CMR | Espanyol Barcelona | Winter 2004/05 | 12,5 Millionen Euro | |
| John Kasongo Novurengo | NGA | Real Madrid | Sommer 2008 | 12 Millionen Euro | |
| Gustavo Magallanes | URU | UD Tulis | Sommer 2007 | 12 Millionen Euro | |
| Nicola Scajola | ITA | Juventus Turin | Sommer 2006 | 12 Millionen Euro | |
| Sergio Concergaçâu | SAG | Nalcazal FC | Sommer 2001 | 11 Millionen Euro | |
| Nicolás Bértoli | ARG | Independiente | Winter 2019/20 | 10,5 Millionen Euro (zzgl. 1,5 Mill. Euro Leihgebühr) | |
| David Helguer | MIC | Liverpool FC | Sommer 2005 | 10 Millionen Euro | |
| Thiago Alves | BRA | EC Vitoria | Sommer 2008 | 10 Millionen Euro | |
| António López | SAG | Sportivo Vesaey | Sommer 1999 | 10 Millionen Euro | |
| Mário Caetano | BRA | Palmeiras | Winter 2006/07 | 10 Millionen Euro | |
| Daniel Ezequiel Ledesma | ARG | Argentinos Juniors | Sommer 2009 | 9,5 Millionen Euro | |
| Nicolas Kassény | FRA | OSC Lille | Sommer 2011 | 9,5 Millionen Euro | |
| Joaquín Etserra | SAG | FC Schalke 04 | Sommer 2017 | 9 Millionen Euro | |
| Sérgio Luração | POR | AC Gerón | Sommer 2004 | 9 Millionen Euro | |
| Fernand Demont | MIC | FC Duerez | Sommer 2006 | 9 Millionen Euro | |
| Leo van Rijn | NED | Juventus | Sommer 2019 | 9 Millionen Euro (Leihgebühr) | |
| Raphael Méret | FRA | Olympique Lyonnais | Sommer 2004 | 8,5 Millionen Euro | |
| Daniel Pessué | SAG | Inter Mailand | Sommer 1996 | 8,5 Millionen Euro | |
| Didier Aliou Boulé | CIV | FC Nantes | Sommer 2006 | 8 Millionen Euro | |
| Célio | BRA | Atlético Mineiro | Sommer 2002 | 8 Millionen Euro | |
| Ivan Njelsen | NOR | Rosenborg BK | Sommer 2000 | 8 Millionen Euro | |
| Daniel José Bereki | ARG | Ligre North Sportivo | Sommer 2003 | 7,5 Millionen Euro | |
| Luís Trajano | BRA | Paris Saint-Germain | Sommer 1996 | 7,5 Millionen Euro | |
| Julien César | FRA | Nonthí-Moçón FC | Sommer 2005 | 7,5 Millionen Euro | |
| Bruno Lombardi | BEL | Standard Liège | Winter 2017/18 | 7,5 Millionen Euro | |
| Sílvio | BRA | Lazio Rom | Sommer 1998 | 7 Millionen Euro | |
| Márcio Everaldo | BRA | Cruzeiro EC | Sommer 2002 | 7 Millionen Euro | |
| Andrei Zaradniew | RUS | FC Semesta | Sommer 2002 | 7 Millionen Euro |
Rekordverkäufe
| Nr. | Name | Nation. | Klub | Zeit | Betrag |
| 1 | Marlin Wilfrey | FRA | Bayern München | Sommer 2019 | 84 Millionen Euro (75 Mill. + 9 Mill.) |
| 2 | Younes Felloussi | GER | FC Barcelona | Sommer 2017 | 70,5 Millionen Euro |
| 3 | Leandro Pjantić | CRO | Chelsea FC | Sommer 2020 | 58 Millionen Euro |
| 4 | León Javier Estarri | ARG | Real Madrid | Sommer 2010 | 50 Millionen Euro |
| 5 | Diego Rosário | SAG | Chelsea FC | Sommer 2006 | 44 Millionen Euro |
| 6 | Mahmud Fouradi | MIC | Manchester City | Sommer 2017 | 43 Millionen Euro |
| 7 | Tiago Soler | SAG | Liverpool FC | Sommer 2015 | 39,5 Millionen Euro |
| 8 | Javier Munial | SAG | Manchester United | Sommer 2019 | 30 Millionen Euro (25 Mill. + 5 Mill.) |
| 9 | Xavier Lescart | MIC | Manchester United | Sommer 2015 | 28 Millionen Euro |
| 10 | Alexis Giorgian | URU | Chelsea FC | Sommer 2016 | 26 Millionen Euro |
| 11 | Théo Pin | SAG | AC Milan | Sommer 2021 | 25 Millionen Euro |
| Paulo Madeiro | POR | AS Rom | Sommer 2000 | 25 Millionen Euro | |
| 13 | Sebastián Bautista | ARG | Inter Mailand | Sommer 2001 | 24 Millionen Euro |
| 14 | Thibaut Lekeurs | BEL | West Ham United | Sommer 2015 | 22 Millionen Euro |
| Julinho | BRA | Inter Mailand | Sommer 2008 | 22 Millionen Euro | |
| 16 | Barthélémy Ndongué | FRA | West Ham United | Winter 2021/22 | 18,5 Millionen Euro |
| 17 | Thiago Alves | BRA | Paris Saint-Germain | Sommer 2012 | 18 Millionen Euro |
| Nebojša Ljiljanić | SER | Juventus Turin | Sommer 2018 | 18 Millionen Euro | |
| 19 | Bruno Lombardi | BEL | Wolverhampton | Sommer 2020 | 17 Millionen Euro |
| 20 | John Kasongo Novurengo | NGA | Real Madrid | Sommer 2006 | 15 Millionen Euro |
| July Lopes | BRA | AS Monaco | Sommer 2019 | 15 Millionen Euro | |
| Diego Ivan Cherepniev | ARG | Inter Mailand | Sommer 2010 | 15 Millionen Euro | |
| Luigi Arita | ITA | Chelsea FC | Sommer 2004 | 14,5 Millionen Euro | |
| Rafael Velozo | SAG | Manchester City | Sommer 2013 | 12,5 Millionen Euro | |
| Karim Minoun | ALG | FC Semesta | Sommer 2016 | 12 Millionen Euro | |
| Dani | SAG | Liverpool FC | Winter 2007/08 | 11,5 Millionen Euro | |
| Nicolas Kassény | FRA | FC Duerez | Sommer 2014 | 10 Millionen Euro |
Wichtige Finalspiele
Das Team von Tulisium im Finale der Copa Sagradia 1934
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Luis Eugêni | |||
| 2 | RB | Joaquín Milán | |||
| 3 | LB | Andolín Lopeta | |||
| 4 | RH | Francis Aloisi | |||
| 5 | CH | Ernest Cohl | |||
| 6 | LH | Eraldo Viera | |||
| 7 | OR | Alejandro Canés | |||
| 8 | IR | Amadêu Rovira | |||
| 9 | CF | Joán Bertolí | |||
| 10 | IL | Iacinto Defilipis (C) | |||
| 11 | OL | Josemarí Sáez |
Das Team von Tulisium im Finale der Copa Sagradia 1950 (Sieg)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Ísac Paredes | |||
| 2 | RB | Sándor Pál | |||
| 3 | LB | Pol Lesme | |||
| 4 | RH | Luis Eskerro | |||
| 5 | CB | Osual Areta | |||
| 6 | LH | Julen Monça | |||
| 7 | OR | Helguer Montegui | |||
| 8 | IR | Juan Sástegui (C) | |||
| 9 | CF | Piero Col | |||
| 10 | IL | Alexandre Prat | |||
| 11 | OL | Federico de Sisto |
Das Team von Tulisium im Finale der Copa Azumaria 1953 (Sieg)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Ísac Paredes | |||
| 2 | RB | Joán Burgué | |||
| 3 | LB | Pol Lesme | |||
| 4 | RH | Pol Artolí | |||
| 5 | CB | Osual Areta (C) | |||
| 6 | LH | David Carada | |||
| 7 | OR | Gunnar Fransson | |||
| 8 | IR | Helguer Montegui | |||
| 9 | CF | Poul Aage Nyrop | |||
| 10 | IL | Erresi Martí | |||
| 11 | OL | Cor van Rijs |
Das Team von Tulisium im Finale der Coupe Latine 1955 (2:0-Sieg gegen Stade Reims)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Ísac Paredes (C) | |||
| 2 | RB | Andrés Santespíritu | |||
| 3 | LB | Esker Nabarro | |||
| 4 | RH | Pol Artolí | |||
| 5 | CB | Osual Areta | |||
| 6 | LH | Julen Monça | |||
| 7 | OR | Andrés Mata | |||
| 8 | IR | Jules Sárosi | |||
| 9 | CF | Adalberto Sereni | |||
| 10 | IL | Luis Perotti | |||
| 11 | OL | Anastásio Cartagêni |
Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1960 (3:7-Niederlage gegen Real Madrid)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Eduardo Vidragill | |||
| 2 | RB | Andrés Santespíritu (C) | |||
| 3 | LB | Manuel Iribar | |||
| 4 | RH | Pol Artolí | |||
| 5 | CB | Joán Santeres | |||
| 6 | LH | Joann Corelj | |||
| 7 | OR | Andrés Mata | |||
| 8 | IR | Jules Sárosi | |||
| 9 | CF | Luis Perotti | |||
| 10 | IL | Anatol Guigou | |||
| 11 | OL | Anastásio Cartagêni |
Das Team von Tulisium im Messepokalfinale 1964 (Sieg gegen Servettense)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Eduardo Vidragill | |||
| 2 | RB | Andrés Santespíritu (C) | |||
| 3 | LB | Manuel Iribar | |||
| 4 | RH | Joann Corelj | |||
| 5 | CB | Joán Santeres | |||
| 6 | LH | Natálio Sabadin | |||
| 7 | RF | Jorge Arristi | |||
| 8 | AM | Manuel Pástor | |||
| 9 | CF | Luis Perotti | |||
| 10 | AM | Paul van Praet | |||
| 11 | LF | Antonín Berguixete |
Das Team von Tulisium im Pokalfinale 1971 (Sieg)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Helguer Aristáiz | |||
| 2 | RB | Esker Joanés | |||
| 5 | CB | Joán Santeres (C) | |||
| 8 | CB | Oscar Garisabal | |||
| 3 | LB | Joán Soler | |||
| 4 | RH | Carles Notero | |||
| 6 | LH | Inácio Mestre | |||
| 7 | RW | Kader Marouz | |||
| 9 | CF | António Casagra | |||
| 10 | CF | Ciriaco Pasaré | |||
| 11 | LW | Diogo |
Das Team von Tulisium im Pokalfinale 1973 (Niederlage gegen FC Semesta)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Helguer Aristáiz | |||
| 2 | RB | Nasco | |||
| 3 | LB | Joán Soler | |||
| 4 | RH | Carles Notero | |||
| 5 | SW | Joán Santeres (C) | |||
| 6 | CB | Noel Amoreta | |||
| 8 | LH | Juan Andrés McLay | |||
| 7 | RW | Kader Marouz | |||
| 9 | CF | António Casagra | |||
| 10 | CF | Paride Ginés | |||
| 11 | LW | Luiséu |
Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1979 (Sieg gegen Nottingham Forest)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Hernán Luciano | |||
| 2 | DF | Carles Arbial | |||
| 3 | DF | Joán Soler | |||
| 4 | MF | Carles Notero (C) | |||
| 5 | DF | Roberto Vidrial | |||
| 6 | DF | Luvis Mari Gerart | |||
| 7 | MF | Ticiano De la Costa | |||
| 8 | MF | Joán Restruça | |||
| 9 | FW | Alex Bruguera | |||
| 10 | MF | Francis Joann Decou | |||
| 11 | FW | Luis Rivella | Paulo Costa (SAG) |
Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1980 (1:0-Sieg gegen Hamburger SV)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Hernán Luciano | |||
| 2 | DF | Carles Arbial | |||
| 3 | DF | Joán Soler | |||
| 4 | MF | Carles Notero (C) | |||
| 5 | DF | Roberto Vidrial | |||
| 6 | DF | Luvis Mari Gerart | |||
| 7 | MF | Ticiano De la Costa | Fernando León (SAG) | ||
| 8 | MF | Joán Restruça | |||
| 9 | MF | Alex Bruguera | |||
| 10 | FW | Francis Joann Decou | |||
| 11 | FW | Jonas Reberg |
Das Team von Tulisium im Finale der Copa Sagradia 1984 (Niederlage gegen FC Bosa)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Nestor Veba | |||
| 2 | RB | Marcelo Luçar | |||
| 10 | CB | Carles Notero (C) | |||
| 3 | CB | Carles Iribar | |||
| 4 | LB | Sergio Guerín | |||
| 7 | RM | Erresi Casadó | |||
| 5 | CM | Arley | |||
| 6 | CM | Luvis Mari Gerart | |||
| 11 | MF | Josefe Riera | |||
| 8 | CF | Alex Bruguera | |||
| 9 | CF | Luca Morientes |
Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Hinspiel (1:0-Sieg gg. IFK Göteborg)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Nestor Veba | |||
| 5 | SW | Carles Iribar | |||
| 2 | RB | Joán Fernandez | |||
| 3 | CB | Javier Paranda | |||
| 4 | LB | Sergio Guerín (C) | |||
| 7 | RM | José María Andreta | Carloso (SAG) | ||
| 6 | CM | Ernesto Juan Lombardi | |||
| 10 | CM | Francisco Irruabi | |||
| 8 | LM | Slovan Juricic | |||
| 11 | CF | Diego Cruzera | José Ramón Torricci (ARG) | ||
| 9 | CF | Luca Morientes |
Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Rückspiel (1:1 gegen IFK Göteborg)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Nestor Veba | |||
| 5 | SW | Carles Iribar | |||
| 2 | CB | Joaquín Albet | |||
| 4 | CB | Javier Paranda | |||
| 3 | RWB | Carloso | Slovan Juricic (JUG) | ||
| 6 | LWB | Sergio Guerín (C) | |||
| 7 | RM | José María Andreta | |||
| 8 | CM | Ernesto Juan Lombardi | |||
| 10 | LM | José Ramón Torricci | |||
| 9 | CF | Luca Morientes | |||
| 11 | CF | Diego Cruzera |
Erfolge
National
- 33 Mal Sagradischer Meister: 1925, 1936, 1937, 1955, 1959, 1961, 1962, 1965, 1974, 1977, 1978, 1979, 1983, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2009, 2010, 2011, 2013, 2015, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022
- 17 Mal Sagradischer Pokalsieger: 1934, 1950, 1960, 1965, 1971, 1978, 1982, 1987, 1990, 1991, 1993, 1999, 2008, 2017, 2018, 2020, 2023
- 6 Mal nationales Double: 1965, 1978, 1990, 1999, 2018, 2020
- 16 Mal Sagradischer Super-Cup-Gewinner: 1982, 1983, 1988, 1990, 1993, 1998, 1999, 2001, 2004, 2008, 2009, 2010, 2011, 2017, 2020, 2021
- 1 Mal Sagradischer Ligapokal-Sieger: 2006
International
- 6 Mal UEFA Champions League: 1979, 1980, 1999, 2004, 2012, 2020 (4 Mal Zweiter: 1960, 1990, 2002, 2022)
- 2 Mal UEFA-Pokal: 1987, 1997
- 1 Mal Messepokal: 1964
- 1 Mal Europapokal der Pokalsieger: 1992
- 4 Mal Europäischer Super Cup: 1979, 1992, 2004, 2012
- 3 Mal Weltpokal: 1979, 1999, 2004
- 1 Mal FIFA Klub-Weltmeisterschaft: 2012
- 1 Mal Coupe Latine: 1955
- 4 Mal Copa Azumaria: 1948, 1953, 1960, 1961
Andere Sportarten
Obwohl Tulisium besonders durch seine Erfolge im Männerfußball bekannt wurde, hat der Verein auch in anderen Sportarten Erfolge vorzuweisen. Die Frauenmannschaft von Tulisium Feminín spielt mit wachsendem Erfolg in der Premera LFF, gewann 2008 zum ersten Mal die sagradische Meisterschaft und konnte diesen Erfolg bisher zweimal wiederholen. Tulisium Feminín trägt seine Heimspiele im 9.900 Zuschauer fassenden Estádiu Joán Denzer aus.
Erfolgreich ist auch die Basketballmannschaft (Tulisium Basket), die in den Achtziger Jahren zu den besten in Sagradien gehörte und mehrere Meisterschaften gewann. Die Basketballer tragen ihre Heimspiele ebenso wie die Handball-Abteilung (Tulisium HB) in der klubeigenen Multifunktionsarena Paláciu Polisportivo Tuliseum (Fides Tuliseum) aus.
Die Amateur-Rugby-Mannschaft von Tulisium spielt in der dritthöchsten sagradischen Rugby-Liga und trägt ihre Heimspiele im Parc Sportivo der Celusanto-Universität aus. Der Verein kooperiert zudem mit dem ansässigen Profi-Rugby-Team Comtàid Olímpico, das in der Cabresano Rugby 16 vertreten ist.