Rudy Willom
| Rudy Willom | ||
| Spielerinformationen | ||
| Voller Name | Pierre-Rudolf Willom | |
| Geburtstag | 02.12.1994 | |
| Geburtsort | Hamburg, Deutschland | |
| Position | Verteidiger | |
| Größe | 1,90 m | |
| Nummer | 3 | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 2000–2006 | Altona 93 | |
| 2006–2011 | Hamburger SV | |
| 2011–2012 | VfB Stuttgart | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 2011–2013 | VfB Stuttgart II | |
| 2012–2015 | VfB Stuttgart | |
| 2015–2017 | RB Leipzig | |
| 2017–2024 | Tulisium Football Club | |
| 2024– | Borussia Dortmund | |
| Nationalmannschaft | ||
| 2016– | Deutschland | |
Pierre-Rudolf "Rudy" Willom (*1994 in Hamburg) ist ein deutscher Fußballspieler, der für Borussia Dortmund und für die deutsche Nationalmannschaft spielt. Der Verteidiger wechselte im Sommer 2017 für eine Ablösesumme von 37 Millionen Euro vom deutschen Vizemeister RB Leipzig zum sagradischen Rekordmeister FC Tulisium, wo er sieben Jahre lang unter Vertrag stand. Mit Tulisium gewann Willom fünfmal die Premera Liga, dreimal die Copa Sagradia und einmal die UEFA Champions League. Zudem gewann er mit Deutschland die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2016 sowie den Confederations Cup 2017. Im Sommer 2024 kehrte Willom nach Deutschland zurück und unterschrieb einen Vertrag bei Borussia Dortmund.
Inhaltsverzeichnis
Karriere im Verein[bearbeiten]
Der gebürtige Hamburger wuchs in seiner Heimatstadt als Sohn kamerunischer Einwanderer auf und begann das Fußballspielen bei Altona 93. Nach fünf Jahren in der Jugend des Hamburger SV wechselte Willom 2011 mit 16 Jahren zum VfB Stuttgart, wo er schließlich auch sein Debüt in der Fußball-Bundesliga gab. Nachdem er in Stuttgart nur unregelmäßig zum Einsatz gekommen war, wechselte Willom im Sommer 2015 zum Zweitligisten RB Leipzig. In Leipzig konnte sich Willom auf Anhieb als Stammkraft in der Verteidigung durchsetzen und feierte gleich in seiner ersten Saison den Aufstieg in die 1. Fußball-Bundesliga. In der Saison 2016/2017 wurde er schließlich als Aufsteiger Vizemeister mit Leipzig und gehörte zu den Leistungsträgern im Team.
Mit seinen starken Leistungen machte Willom zahlreiche internationale Spitzenklubs auf sich aufmerksam und wechselte im Sommer 2017 nach zwei Jahren in Leipzig zum Tulisium Football Club nach Sagradien. Mit einer Ablösesumme von 37 Millionen Euro war er bis zur Verpflichtung von Andrea Giglian für wenige Wochen der teuerste Verteidiger in der Geschichte des Klubs. Bei Tulisium kam Willom in seiner ersten Saison meist als Rechtsverteidiger zum Einsatz und trug mit starken Leistungen zum Double-Gewinn bei. In der Spielzeit 2018/2019 versetzte ihn Trainer Maurizio Corbani ins Abwehrzentrum, wo der 1,90 Meter große Willom fortan ein Duo mit dem Italiener Andrea Giglian bildete. Mit überragenden Darbietungen konnten Willom und Giglian in der Saison 2019/20 zum Gewinn des Triples aus sagradischer Meisterschaft, Pokal und UEFA Champions League beitragen.
Nachdem sich Willom im Oktober 2020 einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, fiel er für den Rest der Spielzeit aus. In der Spielzeit 2021/22 konnte sich Willom wieder fest im Team etablieren. Er wechselte sich im Verlauf der Ligasaison und im Pokal häufiger mit Évandrice Kapho im Abwehrzentrum ab, kam in den wichtigen Spielen in der Champions League sowie im Saisonfinale aber bevorzugt an der Seite von Andrea Giglian zum Einsatz und konnte an seine früheren Leistungen im Trikot der Blaugrünen anknüpfen. Am Ende der Saison 2021/22 wurde er ins Premera-Liga-Team der Saison gewählt. Das Finale der UEFA Champions League 2022 verpasste er aber aufgrund einer Leistenzerrung.
In der Saison 2022/23 gewann Willom als Stammspieler mit Tulisium die Copa Sagradia. In der Liga belegten die Blau-Grünen aber nur den vierten Tabellenplatz. Nachdem Willom die ersten Spiele der Saison 2023/24 von Beginn an bestritten hatte, zog er sich im November 2023 zum zweiten Mal nach 2020 einen Kreuzbandriss zu und fiel für den Rest der Spielzeit aus.
Karriere im Nationalteam[bearbeiten]
Willom spielte für alle sagradischen Auswahlteams und gewann mit der deutschen Olympiaauswahl bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Brasilien die Silbermedaille. Im gleichen Jahr gab er sein A-Länderspiel-Debüt für Deutschland. Obwohl er bei der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2017 spielberechtigt gewesen wäre, nahm Willom mit der A-Nationalmannschaft am zeitgleich stattfindenden Confederations Cup 2017 in Brasilien teil und gewann das Turnier nach einem Finalerfolg gegen Chile.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 stand Willom im Kader der DFB-Auswahl, die bereits in der Vorrunde aus dem Turnier ausschied. Eine Teilnahme an der Fußball-Europameisterschaft 2021 verpasste er aufgrund einer Kreuzbandverletzung. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar schied Willom mit der deutschen Mannschaft erneut bereits in der Vorrunde aus. Nachdem er sich im November 2023 zum zweiten Mal in seiner Karriere einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, wurde er für die Fußball-Europameisterschaft 2024 im eigenen Land nicht nominiert.
Erfolge[bearbeiten]
Mit Leipzig[bearbeiten]
- Aufstieg in die 1. Bundesliga 2016
- Deutsche Vizemeisterschaft 2017
Mit Tulisium[bearbeiten]
- Premera Liga 2018, 2019, 2020, 2021, 2022
- Copa Sagradia 2018, 2020, 2023
- UEFA Champions League 2020 (Finale 2022)
Mit das Nationalteam[bearbeiten]
- A-Länderspiele für Deutschland (seit 2016)
- Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 und 2022
- Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2016
- Confederations Cup 2017