Francis Decou
| Francis Decou | ||
| Spielerinformationen | ||
| Voller Name | Francis Joann Decou | |
| Geburtstag | 14.12.1950 | |
| Geburtsort | Macedi | |
| Position | Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| 1960–1967 | AS Macedi | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1967–1975 | AS Macedi | |
| 1975–1980 | Tulisium FC | |
| 1980-1984 | Nanthés FC | |
| 1984-1986 | ESC Sant Filip | |
| 1986–1987 | Reial Veracruzia | |
| Nationalmannschaft | ||
| 1971–1982 | Mikolinien | 80 |
| Vereine als Trainer | ||
| 2/90–10/91 | Mikolinien | |
| 1992–1993 | Manchester Utd (Co-Trainer) | |
| 1993–1994 | Tulisium FC (Co-Trainer) | |
| 1995–1997 | Yokohama Marinos | |
| 1997–11/99 | Club National 25 | |
| 2000–2003 | Jubilo Iwata | |
| 11/04–2011 | Mikolinien | |
Francis Joann Decou (*1950 in Macedi) ist ein früherer mikolinischer Fußballspieler und Trainer. Der frühere Mittelfeldspieler gilt bis heute als einer der besten europäischen Fußballer der Geschichte und wurde 1999 zu Mikoliniens Fußballer des Jahrhunderts gewählt. Mit Tulisium und Nanthés FC gewann er insgesamt dreimal den Europapokal der Landesmeister. Im Jahr 1980 wurde er zudem als bis heute einziger Mikolinier zu Europas Fußballer des Jahres gewählt.
Als Trainer und Manager arbeitete Decou unter anderem in Mikolinien, Sagradien, England und in Japan. Zudem betreute er zweimal die mikolinische Fußballnationalmannschaft als Nationaltrainer, zuletzt von 2004 bis zum Jahr 2011. Bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 führte er die Liones bis ins Halbfinale.
Inhaltsverzeichnis
Karriere als Spieler[bearbeiten]
Im Verein[bearbeiten]
Der gebürtige Südmikolinier Decou begann seine fußballerische Karriere in der Jugend des AS Macedi, für den er 1967 mit 17 Jahren sein Debüt in der mikolinischen Nationalliga gab. 1970 und 1972 war Decou dabei, als Macedi seine ersten beiden Meisterschaften in der Vereinsgeschichte feierte, im Folgejahr gelang der Sieg im Finale des mikolinischen Pokalwettbewerbs. In den Jahren 1972 bis 1975 wurde Decou vier Mal in Folge zu Mikoliniens Fußballer des Jahres gewählt.
Nachdem Decou mit Macedi in der Saison 1974/75 seinen dritten Meistertitel in Mikolinien gewonnen hatte, wechselte er im Sommer 1975 zum sagradischen Rekordmeister Tulisium. In Tulis avancierte Decou schließlich zum internationalen Star und bildete gemeinsam mit Carles Notero eine überragende Mittelfeldachse. Zudem traf er hier auf seinen Freund und Nationalmannschaftskollegen Luvis Gerart. Mit Tulisium feierte Decou drei Meisterschaften in der Premera Liga und die Copa Sagradia des Jahres 1978. Außerdem standen Decou und Notero 1979 und 1980 zweimal in Folge im Finale des Europapokals der Landesmeister und konnten beide Endspiele für sich entscheiden. Nach dem Triumph 1980 wurde Decou schließlich sogar als erster Fußballspieler aus Mikolinien mit dem Ballon d'Or für Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet.
Mit 30 Jahren auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt, verließ Decou wie auch Notero und andere Mitspieler die Tulinesen und kehrte in seine Heimat zurück. Dort schloss er sich dem Nanthés FC an, der in den vergangenen Spielzeiten bereits die nationale Dominanz der Klubs aus Servette gebrochen hatte und mittlerweile auch ein Team von internationalem Format besaß. Es gelang Decou in diesen Jahren noch zwei Mal mit Nanthés die Nationalliga zu gewinnen und ein zweites Mal in seiner Karriere auch im mikolinischen Pokalwettbewerb zu triumphieren. Außerdem stand Decou 1982 ein drittes Mal in seiner Karriere in einem Europapokalfinale, das Nanthés schließlich gegen den Favoriten FC Bosa für sich entscheiden konnte.
Nach vier Jahren in Nanthés wechselte Decou 1984 noch einmal den Verein und schloss sich dem südmikolinischen Klub ESC Sant Filip an. Seine letzte Saison als Spieler verbrachte er 1986/1987 bei Reial Veracruzia, ehe er im Alter von 37 Jahren seine aktive Fußballerkarriere beendete.
In der Nationalmannschaft[bearbeiten]
Seit seinem Debüt im Jahr 1971 stand Francis Joann Decou insgesamt 80 Mal für die mikolinische Fußballnationalmannschaft auf dem Platz, die er mehrere Jahre auch als Kapitän anführte. Mit Mikolinien nahm Decou an zwei Fußballweltmeisterschaften teil, erstmals an der WM 1974 in Deutschland, bei der das Team aber bereits in der Vorrunde ausschied. Vorerst größter Erfolg der bis heute erfolgreichsten Spielergeneration Mikoliniens wurde schließlich die Europameisterschaft 1976 im eigenen Land, bei der die Heimmannschaft um ihre Sagradien-Legionäre Decou und Luvis Gerart erst im Halbfinale scheiterte und anschließend das Spiel um Platz 3 gewann. Nachdem die Mannschaft die Welt- und Europameisterschaften 1978 und 1980 verpasst hatten, nahm das Team mit Decou als Kapitän 1982 erneut an einer WM-Endrunde teil und konnte noch einmal überraschend das Vorschlussrunde erreichen. Schließlich wurde Mikolinien erstmals bei einer Weltmeisterschaft Dritter. Nach dem Turnier beendete Decou seine Nationalmannschaftskarriere.
Auszeichnungen[bearbeiten]
Bis heute ist Joann Decou der am meisten prämierte Fußballspieler Mikoliniens. Er wurde insgesamt viermal zu Mikoliniens Fußballer des Jahres gewählt, zweimal davon als Spieler des SC Servette und zweimal als Mitglied des FC Nanthés. In seiner Zeit in Sagradien gewann er zudem dreimal die Wahl zum besten ausländischen Spieler der Premera Liga. Höhepunkt war schließlich die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres im Jahr 1980. Decou wurde zudem im Jahr 1999 zum Jahrhundertfußballer seines Landes gewählt.
Stationen als Spieler[bearbeiten]
- Bis 1975: AS Macedi (MIC)
- 1975-1980: Tulisium Football Club
- 1980-1984: Nanthés FC (MIC)
- 1984-1986: ESC Sant Filip (MIC)
- 1986-1987: Reial Veracruzia (MIC)
Erfolge als Spieler[bearbeiten]
Mit AS Macedi[bearbeiten]
- Mikolinischer Meister 1970, 1972, 1975
- Mikolinischer Pokalsieger 1973
Mit Tulisium[bearbeiten]
- Sagradischer Meister 1977, 1978, 1979
- Sagradischer Pokalsieger 1978
- Sieger im Europapokal der Landesmeister 1979, 1980
- Weltpokalsieger 1979
Mit Nanthés FC[bearbeiten]
- Mikolinischer Meister 1981, 1983
- Mikolinischer Pokalsieger 1984
- Sieger im Europapokal der Landesmeister 1982
Mit der Nationalmannschaft[bearbeiten]
- 80 A-Länderspiele für die Mikolinische Fußballnationalmannschaft (1971-1982)
- Dritter der Fußball-Europameisterschaft 1976
- Dritter der Fußball-Weltmeisterschaft 1982
- Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 1974
Auszeichnungen[bearbeiten]
- Mikoliniens Fußballer des Jahres 1972, 1973, 1974, 1975, 1982, 1983
- Ballon d'Or für Europas Fußballer des Jahres 1980 (Zweiter 1982)
- Mikoliniens Fußballer des 20. Jahrhunderts
Karriere als Trainer[bearbeiten]
Nach Ende seiner aktiven Spielerkarriere übernahm Decou im Februar 1990 als Auswahltrainer die Mikolinische Fußballnationalmannschaft, musste im Herbst 1991 aber wieder zurücktreten. Auf Bitte von Carles Notero hin kehrte Decou zur Saison 1993/94 zu Tulisium zurück und übernahm dort zunächst einen Posten im Trainerstab von Ruud van Breugel, ehe er im Sommer 1994 Notero selbst als Technischen Direktor des Vereins beerbte. Allerdings gab Decou dieses Amt im Sommer 1995 wieder auf, um ein Engagement als Trainer des japanischen Erstligisten Yokohama Marinos anzunehmen.
Nachdem er im Sommer 1997 als Trainer des Club National 25 nach Mikolinien zurückgekehrt und mit den Himmelblauen die Copa Reial 1999 gewonnen hatte, übernahm er im Jahr 2000 das Traineramt bei Jubilo Iwata und führte den Klub zu einer Meisterschaft und einem Pokalsieg in Japan.
Seit 2004 betreute Decou ein zweites Mal die Mikolinische Fußballnationalmannschaft. Er übernahm das Team nach einem völlig missglückten Start in die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, die er letztlich knapp verpasste. Nichtsdestotrotz leitete in dieser Zeit einen größeren Umbruch im Team ein und vertraute vor allem jüngeren Spielern. Mit diesem erneuerten Team qualifizierte sich Mikolinien zur Fußball-Europameisterschaft 2008, wo das Team überraschend stark aufspielte und erst im Halbfinale gegen die Mannschaft Spaniens scheiterte. Es war erst die zweite EM-Halbfinal-Teilnahme nach 1976. Danach führte Decou das Team auch zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika, wo Mikolinien die Vorrunde überstand, im Achtelfinale aber ausschied. Nach der verpassten Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine trat Decou nach sieben Jahren als Nationaltrainer zurück.
Stationen als Trainer[bearbeiten]
- 2/90-10/91: Mikolinische Fußballnationalmannschaft (Nationaltrainer)
- 1993-1994: Tulisium Football Club (Co-Trainer)
- 1994-1995: Tulisium Football Club (Fußballdirektor)
- 1995-1997: Yokohama Marinos (JPN) (Cheftrainer)
- 1997-11/99: Club National 25 (Cheftrainer)
- 2000-2003: Jubilo Iwata (JPN) (Cheftrainer)
- 11/04-2011: Mikolinische Fußballnationalmannschaft (Nationaltrainer)
Erfolge als Trainer[bearbeiten]
- Mikolinischer Pokalsieger 1999
- J-League-Meister 2002
- Sieger im japanischen Kaiserpokal 2003
- Halbfinalist bei der Fußball-Europameisterschaft 2008
- Qualifikation zur Fußballweltmeisterschaft 2010