Vierna Football Club

Aus Sagradien
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Vierna FC
ViernaFC-Logo.jpg
Voller Name Vierna Football Club
Ort Vierna
Spitzname Albiceleste
Gegründet 1907 als Athletic Club de Vierna
2006 als Vierna Football Club
Vereinsfarben weiß-himmelblau
Stadion Parc Telavel, Torellón
Kapazität 24.100
Eigentümer Joán-Francès Alverde
Präsident
Sportlicher Leiter Joaquín Saltes
Cheftrainer Gilián de Franco
Spielklasse Premera Liga
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Der Vierna Football Club (zu deutsch meist FC Vierna) ist ein Fußballverein aus der mittelsagradischen Stadt Vierna. Die Mannschaft spielt in der sagradischen Premera Liga.

1907 als Athletic Club Vierna (AC Vierna) gegründet, wurde die konkursbedrohte Fußballabteilung des Vereins 2006 durch den sagradischen Unternehmer Joán-Francès Alverde übernommen und als Aktiengesellschaft unter dem heutigen Namen neu aufgestellt. Seither folgten der Aufstieg in die Premera Liga, wo sich der Klub auf Dauer etablieren konnte. Aus der notorischen Fahrstuhlmannschaft wurde so ein Spitzenklub im sagradischen Fußball geformt, der regelmäßig um die internationalen Ränge spielt und sich mehrfach für die UEFA Champions League qualifizieren konnte. In der Saison 2020/2021 gewann die Albiceleste zudem erstmals in der Vereinsgeschichte die Copa Sagradia.

Die Heimspiele des Klubs finden im 2007 eröffneten Parc Telavel in Torellón, einem Vorort von Vierna statt, der Platz für 24.100 Zuschauer bietet. Der Stadionneubau löste zur Saison 2007/2008 das Estâdiu Paulo Ferrera als Heimstätte der Albiceleste ab. Als Partnerklub fungiert der mikolinische Erstligist Sporting Álbero, der ebenfalls zum Alverde-Imperium gehört. Traditioneller Rivale des AC Vierna bzw. Vierna FC ist der benachbarte Dupontes CF. Das sogenannte Derbi de Sagonte fand aber schon länger nicht mehr statt, da beide Teams nicht mehr in der gleichen Klasse spielen.

Entstehung des Vierna Football Club[bearbeiten]

Der Vierna Football Club entstand unter diesem Namen erst im Jahr 2006 und ging aus dem 1907 gegründeten Athletic Club de Vierna hervor. Vorausgegangen waren im Jahr 2005 die Ausgliederung und Umwandlung der Fußballabteilung des AC Vierna in eine Aktiengesellschaft und der Erwerb durch ein Konsortium unter Führung des sagradischen Unternehmers Joán-Francès Alverde, dem Gründer und Mehrheitseigner der Alverde Télecom.

Das Engagement Joán-Francès Alverdes, der selbst aus der Nähe der Stadt Vierna stammt, geht bereits auf die späten 1990er Jahre zurück. Längere Zeit fungierte Alverde in der Folge als Sponsor des Klubs und engagierte sich zeitweise auch als Mitglied des Aufsichtsrats.

Der endgültigen Übernahme durch Alverde im Frühjahr 2005 folgte ein Jahr später die Umbenennung des Fußballklubs in Vierna Football Club aus Marketinggründen. Die zuvor traditionellen weiß-himmelblauen Trikots wurden im Jahr 2006 durch die Farben des Hauptsponsors, der Alverde-Telekommunikationsmarke Telavel ersetzt. Beginnend mit der Saison 2006/2007 spielte Vierna ganz in weiß mit violetten Applikationen. Erst nach anhaltenden Protesten der Fans und einem entsprechenden Mitgliederbegehren kehrte die Mannschaft zur Saison 2008/2009 wieder zu den traditionellen Farben zurück. Lila blieb neben Himmelblau und Weiß aber weiterhin Teil des Corporate Designs und die zwischenzeitigen Farben des Heimtrikots wurden für das Auswärtstrikot beibehalten.

Sportliche Entwicklung[bearbeiten]

Aufstieg in die Premera Liga[bearbeiten]

Die jüngere Geschichte des Klubs beginnt mit dem Aufstieg des AC Vierna in die Segona Liga in der Saison 2001/2002. In der Folge konnte sich der Klub in der zweiten sagradischen Spielklasse etablieren. Mit der Intensivierung des finanziellen Engagements durch die Alverde Télecom begann auch der allmähliche Aufstieg des Klubs, der in der Saison 2004/2005 erstmals um den Aufstieg mitspielte, am Ende der Saison aber nur Platz 7 erreichte.

Nach einer enttäuschenden Saison 2005/2006 konnte die neue Klubführung schließlich im Sommer den früheren sagradischen Nationalspieler Roberto Santís als neuen Cheftrainer der 1. Mannschaft verpflichten. Bereits zum 1. Januar hatte der frühere Nationalmannschaftsstar Enrico Torc die Funktion des sportlichen Leiters des Klubs übernommen. Unter der gemeinsamen Führung Santís' und Torcs und mit einem für Zweitligaverhältnisse ungewöhnlich teuren Kader gelang in der Saison 2006/2007 schließlich als Tabellenzweiter der ersehnte Aufstieg in die Premera Liga.

Premera Liga[bearbeiten]

Unmittelbar nach dem Aufstieg gab der Klub die Verpflichtung des langjährigen Nationaltorhüters und zweimaligen Welttorhüters Mário Selsia von Tulisium bekannt, der in Vierna die Rolle des Kapitäns und Leitwolfs übernehmen sollte. Als Neuling in der Ersten Liga gelang es dem Klub mit Tabellenplatz 10, bereits frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern. In der Folge nahmen jedoch Spannungen innerhalb der sportlichen Führung zu, nachdem sich Trainer Roberto Santís gegen übertriebene Ansprüche zur Wehr gesetzt hatte. Nach dem Wechsel Selsias in die USA und einem schwachen Start in die Saison 2008/2009 wurde Roberto Santís bereits am 4. Spieltag aus seinem Amt entlassen. Die Nachfolge trat mit Luis Gracia erneut ein ehemaliger Fußballnationalspieler an, der sofort einen Traumstart hinlegte und den Klub mit einer Siegesserie bis Januar 2009 auf Platz 3 in der Tabelle führte. In der Rückrunde folgte jedoch eine längere Schwächephase, in der der Verein eine Reihe von wichtigen Spielen verlor und schließlich mit Platz 7 knapp die Qualifikation für die UEFA Europa League erreichte.

Nach Kritik an seiner Person erklärte Trainer Luis Gracia zum Ende der Saison 2008/2009 schließlich seinen Rücktritt und wechselte überraschend auf den Trainerstuhl des ebenfalls ambitionierten Zweitligisten Cuentra Fútbol AS. Nachfolger Luis Gracias wurde mit Sabino Selés ein erfahrener Trainer, der die hohen Erwartungen der Klubführung jedoch mit Platz 12 am Ende der Saison 2009/2010 ebenfalls nicht erfüllen konnte und im Sommer 2010 durch den Mikolinier Stefane Cosqa ersetzt wurde. Unter Cosqa geriet der Klub in der Rückrunde der Saison 2010/2011 in ernsthafte Abstiegsnötze, sodass der Trainer im April 2011, wenige Spieltage vor Schluss und nach einer Negativserie, aus dem Amt entlassen wurde. Kurz zuvor hatte die Klubführung mit dem ehemaligen Erstliga-Profi Paulo Sensino einen neuen Sportdirektor vorgestellt.

Erfolge unter Ramón José-Vells[bearbeiten]

Mit dem nur wenige Wochen zuvor bei AC Gerón entlassenen Ramón José-Vells gelang es dem neuen Management, den Wunschtrainer zu verpflichten, der die Mannschaft zunächst vor dem Abstieg rettete und in der Saison 2011/2012 zu einem sensationellen dritten Platz in der Liga führte, der zur Teilnahme an der UEFA Champions League berechtigt. Mit den EL-Startplätzen 5 und 7 in den folgenden Spielzeiten konnte sich Vierna unter der Führung José-Vells' schließlich im oberen Tabellendrittel und im internationalen Geschäft festsetzen.

Mit Sensino, José-Vells und dem talentierten Chefscout Guillaume Tanguy in der sportlichen Führung gelang es Vierna zudem, ein nachhaltigeres sportliches Konzept umzusetzen. Mit Spielern wie Obdennour Diarra und Rodolfo Aquines verpflichtete der Klub erfahrene Spieler, die der Mannschaft defensive Stabilität verliehen und das Profil des Teams über Jahre hinweg prägten. Zudem gelang es, mit dem Verkauf von Spielern wie Milan António Brgovic (zu Tottenham), Gustavo (zu Arsenal), Fabinho (zu Liverpool) und Leándro Ávila (zu Bosa) auf ihrem jeweiligen Karrierezenit hohe Transfergewinne zu erzielen, die unter anderem in talentierte Nachwuchskräfte reinvestiert werden konnten. Die hohen Investitionen der Vorjahre konnten so nach und nach amortisiert werden.

Ära Tanguy[bearbeiten]

In der Saison 2014/2015 leitete die sportliche Leitung des Klubs einen Umbruch im Kader herbei. Mit Leándro Ávila, Nestor Saccín, Guy Perceval und Donaldo verließen langjährige Leistungsträger den Klub, der vermehrt auf junge Talente wie Adrián Ferreyra und Djibril Zomora setzte. Mit diesem verjüngten Team verpasste Vierna deutlich das obere Tabellendrittel und schloss die Spielzeit mit Rang 9 ab. Obwohl die Klubführung an Ramón José-Vells als Trainer festhielt, entschied sich dieser, den Verein nach Ende der Spielzeit zu verlassen. Als Nachfolger präsentierte der Verein Francès Liriarte, der zuvor mit dem FC Tesqué 2007 abgestiegen war. Unter Liriarte kehrte die Mannschaft wieder ins obere Tabellendrittel zurück und erreichte am Ende der Saison 2015/2016 den fünften Tabellenplatz und damit die Qualifikation für die UEFA Europa League.

Aufstellungen im Finale der Copa Sagradia 2021 (Sieg gegen AC Gerón)

Unter der Führung des französischen Sportdirektors Guillaume Tanguy, der im Sommer 2015 die Nachfolge von Paulo Sensino angetreten hatte, setzte Vierna noch mehr als zuvor darauf, junge Talente anzuziehen, weiterzubilden und gewinnbringend zu verkaufen. Zu den Toptransfers gehörten dabei Julen Munieta und Léo Mendes (2015 für 17 bzw. 28 Millionen Euro zu Southampton und Tottenham), Mathieu Dix-Colombey und Djibril Zomora (2016 für 14,5 bzw. 25 Millionen Euro zu Bosa und Semesta) sowie Joán Capra und Guilherme Santos (2017 für 27 bzw. 24 Millionen Euro zu Everton und Racing Servette). Letzte Großtransfers waren im Sommer 2019 der Verkauf von Leandro Pjantic zum FC Tulisium für eine vereinsinterne Rekordablösesumme von 40 Millionen Euro sowie im Sommer 2021 der Transer von Yulen Gomera zu Manchester City für 53 Millionen Euro.

Nachdem Vierna während der Saison 2016/2017 in die untere Tabellenhälfte abgerutscht war, wurde Liriarte im Sommer 2017 durch den Spanier Mauricio Copado ersetzt. Unter Copado kehrte die Albiceleste 2019 und 2020 jeweils in die Europa League zurück. Trotzdem verließ der Trainer die Sagontiner im Sommer 2020. Unter seinem Nachfolger Gilián de Franco gewann das Team 2021 durch den Finalsieg in der Copa Sagradia erstmals überhaupt in der Vereinsgeschichte einen nationalen Titel. Durch das Erreichen des vierten Tabellenrangs in der Saison 2021/2022 qualifizierte sich Vierna zudem erstmals seit zehn Jahren wieder für die UEFA Champions League.

Jüngste Vergangenheit[bearbeiten]

Im Februar 2023 trennte sich Vierna von Sportdirektor Guillaume Tanguy, der dem Klub insgesamt zehn Jahre lang angehört hatte, zwei davon als Chefscout und acht als sportlicher Leiter. Tanguy hatte zuvor mit dem Ligakonkurrenten FC Tulisium über ein Engagement verhandelt. Gegen eine Ablösesumme schloss sich Tanguy schließlich im Sommer 2023 den Blaugrünen an, wo er die Nachfolge von Luca Morientes als Fußballdirektor antrat. Vierna präsentierte im Januar 2024 mit dem früheren Nationalspieler Joaquín Saltes vom Zweitligisten FC Diegue einen Nachfolger.

Erfolge[bearbeiten]

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