Kabinett De la Costa I

Aus Sagradien
(Weitergeleitet von Kabinett De la Costa)
Zur Navigation springenZur Suche springen
Rutelli0.jpg FerreroBerástiz.jpg
Julio De la Costa (ASUL) Franca Ferrero-Berástiz (V)

Das Kabinett De la Costa I war das erste der so genannten Öko-Sozialistischen (oder rot-grünen) Koalition in Sagradien, die nach dem Sieg der Linken bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998 insgesamt acht Jahre lang unter der Führung von Julio De la Costa regierte. Da die Koalition aus sozialdemokratischer ASUL und den sagradischen Grünen über keine eigene Mehrheit in der Abgeordnetenkammer verfügte, stützte sich die Minderheitsregierung die meiste Zeit über auf die Unterstützung bzw. Tolerierung durch den kommunistischen und postkommunistischen Unitá de la Sinistra, deren Zustimmung oder Enthaltung bei wichtigen Gesetzen der Regierung eine Mehrheit im Parlament sicherte.

Das Kabinett De la Costa I wurde im November 1998 vereidigt und blieb durchgängig zwei Jahre lang bis zur Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002 im Amt, ehe das Kabinett De la Costa II als zweite Regierung der rot-grünen Koalition nachfolgte.

Zusammensetzung[bearbeiten]

Kabinett De la Costa I (ASUL, Verdes), Januar 1999 - Dezember 2002

Umbildungen[bearbeiten]

Präsidentschaftsminister Lorenzo Dimas Ferrera verließ das Kabinett im September 1999 und wurde als sagradischer Vertreter Mitglied der EU-Kommission Prodi. Seinen Posten übernahm Santo Guerrero, der seinerseits im Jahr 2000 durch Piero Dulce Rodríguez ersetzt wurde. Wirtschaftsminister Paulo Satyres verließ nach mehreren politischen Auseinandersetzungen mit Regierungschef De la Costa um die Sozial-, Wirtschafts- und Außenpolitik die Regierung und trat wenig später auch aus der ASUL aus, um den linkssozialistischen und EU-kritischen Partíu Republicano Socialista zu gründen. Ihn ersetzte in seinem Amt als Wirtschaftsminister der vormalige Regierungspräsident der Region Armôria Miquel Chamot.