Vereinigte Linkspartei
Der Partido Comunista Sagradês (kurz PCS deutsch Kommunistische Partei Sagradiens oder Sagradische Kommunistische Partei, KPS) ist die älteste noch heute bestehende Partei Sagradiens. Sie wurde 1920 unter dem Namen Sección Sagradêsa de la Internacional Comunista gegründet und trägt ihren heutigen Namen seit 1921.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Geschichte
- 1.1 Ursprünge und Gründung
- 1.2 Die Kommunisten in den Zwanziger und frühen Dreißiger Jahren
- 1.3 Volksfrontjahre
- 1.4 Verbot, Widerstand und Nachkriegszeit
- 1.5 Im Zeichen des Kalten Kriegs: Die KPS in den Fünfziger und Sechziger Jahren
- 1.6 Die Siebziger: Regierungsbündnisse und Eurokommunismus
- 1.7 Die "Svolta a Moscú" und die Krise der Achtziger Jahre
- 1.8 Wende, Spaltung und Krise der Niedergang in den Neunziger Jahren
- 1.9 Parteireform und die Zeit der Linksbündnisse
- 1.10 Sinistra Democrática Unida
- 2 Aktuelle Strömungen
- 3 Internationale Verbindungen und Vorfeldorganisationen
- 4 Generalsekretäre
Geschichte
Ursprünge und Gründung
Die sagradische Arbeiterbewegung, die sich seit dem späten 19. Jahrhundert vor allem im Partido Socialista organisierte, war wesentlich in einen reformistischen und einen revolutionären Flügel gespalten, aus dessen Tradition heraus auch der Partido Comunista entstand. Die KPS ging 1920 als sagradische Sektion der Dritten Internationale (Komintern) aus Teilen der 1917 von der sagradischen Sozialistischen Partei abgespalteten Unabhängigen Sozialistischen Partei (PSI) hervor. Diese hatte sich besonders im Protest gegen die im August 1917 erfolgte Beteiligung sozialistischer Minister an der Regierung Calbane sowie aus einer unterschiedlichen Beurteilung der bolschewistischen Bewegung in Russland von der reformistischen Mehrheit des PS getrennt. 1920 trat der PSI zusammen mit einer linken Minderheit des Rest-PS um Julen Cresca der Dritten Internationale (Komintern) bei, woraufhin sich der reformistische Flügel abspaltete und wie im Falle der Demokratischen Marxisten Daniel Moscús in den PS zurückkehrte oder wie im Falle des Partido Marxista Integralista von Gabriel Acosta fortan eigenständig operierte. Zum 1. Januar 1920 kam es zur Fusion des Partido Socialista – Sección de la Internacional Comunista (PS-SIC) von Julen Cresca und der Rest-PSI unter Lorenzo Sabal zur Sección Sagradêsa de la Internacional Comunista (SSIC), die sich seit 1921 Partido Comunista Sagradês nannte.
Unter Sabals Führung umfasste die PCS Sabals Nascença Revolucionária, die Comunistas Internacionalistas (CI) von Julen Cresca sowie die linksradikalen rätekommunistischen Lavoradores Socialistas (LS) von María Arxet. Alle diese Strömungen begrüßten mehr oder weniger stark die Ereignisse der Russischen Oktoberrevolution und versuchten die Revolution auch im eigenen Land herbeizuführen. Dennoch kam es in der Partei schnell zu Auseinandersetzungen zwischen den unterschiedlichen Gruppen mit ihren je eigenen Vorstellungen, in denen Sabals Anhänger bald die Oberhand gewannen und zahlreiche als Opportunisten diffamierte Gegner ausschließen konnte, darunter den gesamten Räteflügel.
Die Kommunisten in den Zwanziger und frühen Dreißiger Jahren
Obwohl die Kommunisten das parlamentarische System ablehnten, beteiligten sie sich bereits kurz nach ihrer Gründung an Wahlen. Bei den Parlamentswahlen 1921 konnten die Kommunisten 30 Sitze in der Abgeordnetenkammer gewinnen, 1925 33 und 1926 bereits 50. In den Zwanziger Jahren stieg die Partei zur Massenpartei auf. Ihr bestes Ergebnis erreichte sie bei den Wahlen 1932 mit knapp 15 Prozent der Stimmen. Zu Hochburgen der Kommunisten wurden bald der industrialisierte Norden Ceundalias um Portofín, die Hafenstadt Ligre North, die Industriegebiete in Bordez und Sarmay sowie die sagradischen Großstädte Semess, Óstino, Tulis und Artir.
Nachdem Lorenzo Sabal zunächst eine eigenständige Politik innerhalb der Komintern geführt hatte, gerieten die sagradischen Kommunisten nach 1924 immer stärker unter den Einfluss des Stalinismus. Politische Gegner wurden aus der Partei gedrängt und der Ton gegenüber den Sozialisten unter Joán Bertón zunehmend verschärft, deren Kurs bald als „Sozialfaschismus“ diffamiert wurde. Das parlamentarische System wurde ebenso abgelehnt wie Bündnisse mit den Sozialisten. Obwohl beide Arbeiterparteien zwischen 1925 und 1930 gemeinsam in der Opposition gestanden hatte, kam es zu keiner Zusammenarbeit.
Seit 1929/1930 versuchte die Partei, die sozialen Missstände infolge der Weltwirtschaftskrise zum gewaltsamen Widerstand gegen die als kapitalistisch und imperialistisch empfundene Republik zu nutzen. Auf kommunistischer Seite wurde zwischen der bürgerlichen Republik und ihren faschistischen Gegnern nicht unterschieden. Beide wurden als Inbegriffe des rechten Nationalismus gesehen. Dabei kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den faschistischen Aktionstruppen (Trōpas Accionistas) und den KP-nahen Rotgardisten (Guardas Rôixas). Bei den Dezemberwahlen 1932 erhielten die Kommunisten 85 Mandate in der Abgeordnetenkammer und stiegen damit stark in der Wählergunst auf. Die bürgerkriegsähnlichen Zustände, die sich nach der Ermordung des autoritären Präsidenten García d’Alema durch einen Kommunisten ausweiteten, sowie die Bedrohung der Demokratie durch rechtsautoritäre und klerikalfaschistische Bündnisse führten KPS und PS näher zueinander und ließen den Kampf der Kommunisten gegen den Parlamentarismus in den Hintergrund gegenüber dem Abwehrkampf gegen den drohendne Faschismus treten. Dem Terror der Aktionstruppen fiel im November 1934 auch KP-Chef Sabal zum Opfer, der von den Faschisten ermordet wurde. Faschistische Putschversuche und rechte Aufstände mündeten in kommunistische Aufstände in Artir, Óstino und anderen Industriestädte, die aber gewaltsam niedergeschlagen wurden. Der Blutherbst 1934 brachte die Konfrontation zwischen Linken und Rechten in der Spätphase der Zweiten Republik auf einen ersten Höhepunkt.
Volksfrontjahre
Nach den Putschversuchen der Rechten, den gescheiterten "roten Revolutionen" sowie den schmerzlichen Verlusten der kommunistischen Bewegung setzte sich innerhalb der PCS-Führung mit der Wahl Narcís Coloms zum neuen Generalsekretär eine neue Denkweise durch, die versuchte, die Republik nicht mehr zu bekämpfen, sondern von innen heraus umzugestalten und gleichzeitig die Machtergreifung der Faschisten zu verhindern. Als Hauptgegner wurden nun nicht mehr die Sozialisten und Liberalen, sondern die Faschisten angesehen, die zum Umsturz ansetzten. Dagegen schlossen sich die Kräfte der Linken nun in einem republikanischen Schutzbündnis zusammen. Bei den Parlamentswahlen 1935 trat die KPS unter Coloms Führung als Teil der linken Volksfront aus Sozialisten, Kommunisten und Radikalen an und erreichte mehr als 14 Prozent der Stimmen und 82 Sitze in der Abgeordnetenkammer. Gemeinsam gewannen die Volksfrontparteien die Wahl und wählten PS-Chef Santiago Laval zum neuen Präsidenten der Republik. Dem ersten Volksfrontkabinett Colón gehörten zwar keine Kommunisten an, die Partei hatte aber die parlamentarische Unterstützung zugesagt. Als eine der ersten Amtshandlungen der neuen Regierung wurden die Faschistischen Parteien und die Aktionstruppen verboten, diese sammelten sich jedoch in den Schwarzen Divisionen daraufhin neu. Der Volksfrontkurs wurde im August 1935 auch durch den Weltkongress der Komintern gestützt.
Die Volksfrontregierung leitete in Sagradien zahlreiche soziale Reformen ein und stärkte die Gewerkschaftsbewegung, konnte die Republik letztlich aber nicht vor einem weiteren Auseinanderdriften, einer zunehmenden Radikalisierung der Rechten und einer ständigen bürgerkriegsähnlichen Atmosphäre bewahren. In Konkurrenz zur Linksregierung sammelte sich die Rechte in zahlreichen Bewegungen neu und einte sich in der Nationalen Liga hinter Faschistenführer León Francês und UP-Chef Manuel Álamo. Die Ermordung der KP-Politikerin Mercé Restruça durch Divisionisten und zunehmende Spannungen im Volksfrontbündnis führten 1937 zum vorläufigen Ende der Zusammenarbeit. Die KPS erklärte die Volksfront bereits 1937 für gescheitert, Verhandlungen zu einer Neuauflage kamen zu keinem Ergebnis mehr. Dem rechten Militärputsch im Februar 1938 folgte die Verhaftung zahlreicher Kommunisten durch die neue Rechtsregierung der Nationalen Kommunion unter Volksunion-Führer Manuel Álamo. KP-Führer Narcís Colom wurde gefangen genommen und starb 1942 in der staatlichen Haft. Bei den Aprilwahlen 1938 wurde die KPS durch den staatlich sanktionierten Terror der Divisionen sowie ein kurzfristig erlassenes neues Wahlsystem stark behindert, erreichte aber trotzdem noch 22 Mandate.
Verbot, Widerstand und Nachkriegszeit
Nach der Wahl wurde die Kommunistische Partei ebenso wie die Sozialistische und die liberalen Parteien verboten, die Mandate der KPS wurden aberkannt und ihre Protagonisten gingen in den Untergrund. Coloms Vertreter bzw. Nachfolger als Parteichef Santiago Catarela floh ins Moskauer Exil, aus dem er erst 1943 zurückkehrte. Im sagradischen Widerstand spielten Kommunisten wie Carles Salas und Santo Cortez an der Seite von Sozialisten und Linkskatholiken eine führende Rolle. Die Batallones Rôisas wurden landesweit berüchtigt und brachten den Kommunisten zusätzliche Sympathien ein. 1943 beteiligte sich der PCS an der Befreiung Sagradiens von der deutschen Okkupation und traten in engen Kontakt mit der militärischen Übergangsregierung unter General Oscar Taglle Rodríguez. Als erste der Vorkriegsparteien konnte sich die Partei nach der Befreiung 1943 wieder konstituieren und die Organisation wiederaufbauen.
Nachdem die Kommunisten unter Santiago Catarela bei den Wahlen zur konstituierenden Nationalversammlung 1945 mit mehr als 14 Prozent der Stimmen zur drittstärksten Kraft hinter den Sozialisten geworden waren, traten sie der provisorischen Regierung unter Sergio Dini bei, die im Dezember 1944 ins Amt gewählt wurde. Bis 1946 gehörten die Kommunisten allen provisorischen Regierungen der so genannten Demokratischen Koalition an, in der die Kommunisten Carles Salas und Aliureto Nacesta erstmals auch Ministerposten übernahmen. Auch nach den Kammerwahlen im Herbst 1946, bei denen die Partei sich nochmals verbessern konnte, wurde die PCS mit drei Kabinettsposten an der breiten Koalitionsregierung des Sozialisten Francisco Dorado beteiligt, deren vornehmliches Ziel es war, die antidemokratische Rechte auszuschließen und den Wiederaufbau weiterzuführen.
Zu dieser Zeit entwickelte sich in Sagradien eine ausgeprägte kommunistische Gegenkultur und die Ansätze eines kommunistischen Arbeitermilieus aus der Zweiten Republik verfestigten sich. Die KPS konnte die Unterstützung zahlreicher einflussreicher Intellektueller gewinnen. Gemeinsam mit den Sozialisten bauten Kommunisten nun auch die neue Einheitsgewerkschaft CSSL auf, welche die Interessen aller Arbeiter vertreten sollte. Im Gegensatz zur äußeren Rechten, die an den Rand gedrängt und von jeder Regierungsbeteiligung ausgeschlossen wurde, standen die Kommunisten in engem Kontakt zu den Parteien der Mitte und wurden in die wichtigsten Entscheidungen der unmittelbaren Nachkriegszeit und die politischen und sonstigen Aufbauarbeiten voll eingebunden.
Im Zeichen des Kalten Kriegs: Die KPS in den Fünfziger und Sechziger Jahren
Die Phase der kommunistischen Mitarbeit innerhalb der Demokratischen Koalition endete im Frühjahr 1947 mit dem Beginn des Kalten Krieges, den Auseinandersetzungen um den Marshall-Plan und dem Austritt der kommunistischen Minister aus der Regierung Dorado. Unter dem starken Einfluss von Carles Salas, der 1949 auch zum Generalsekretär der Kommunistischen Partei gewählt wurde, verfolgte die KPS das Ziel einer antikapitalistischen Einheitsfront in Anschluss an die Volksfront der Dreißiger Jahre. Für dieses Ziel gewann er auch Sozialistenführer Ricardo Moreno, der sich von einem Aktionsbündnis mit den Kommunisten einen größeren Anhang unter den Intellektuellen des Landes erhoffte und ein Wiedererstarken der Rechten verhindern wollte. Nach dem Austritt der Sozialisten aus der Regierung 1949 standen Sozialisten und Kommunisten gemeinsam in der Opposition zur marktwirtschaftlich und westlich orientierten Zentrumskoalition aus Christ- und Sozialdemokraten. Die Parlamentswahl 1950 zeigte, dass das vom Bündnis der Linken vor allem der KPS profitierte, der in der Wählergunst auf 17 Prozent zulegte, während die Sozialisten Stimmen verloren.
In der Folge kam es zu einem Auseinanderdriften der Linksparteien. Während die Sozialisten sich vom Kurs der Sowjetunion distanzierten und sich den Parteien der Mitte annäherten, blieb die KPS auf einem starr stalinistischen Kurs und kritisierte auch die Niederschlagung der Ungarischen Revolution 1956 durch sowjetische Truppen nicht, was ihr großen Schaden bereitete und in der Wählergunst absinken ließ. Eine Gruppe von KP-Dissidenten, welche die Ereignisse in Ungarn scharf verurteilten, wurden ausgeschlossen und gehörten daraufhin zu den Gründern des Partido Socialista Sagradês (PSS). Bei den Kammerwahlen 1958 verloren die Kommunisten sechs Prozentpunkte und fielen auf 10,6 Prozent der Stimmen ab. Hatte sich die KPS bis zur Mitte der Fünfziger Jahre zur dominanten und 1954 auch stimmenstärksten Partei der Linken entwickelt, so verlor sie nun rasch an Bedeutung und verlor ihre Rolle an die 1957 in der zunehmend erfolgreichen ASUL wiedervereinigten Sozialisten. Das Projekt der linken Einheitsgewerkschaft scheiterte schließlich auch. 1955 verließen die Kommunisten die sozialistisch dominierte CSSL und gründeten die neue CGL als kommunistische Gewerkschaft.
Unter Generalsekretär Santo Cortez begann in der Folge unter dem Einfluss jüngerer Politiker in der Partei eine sachte Distanzierung von der KPdSU, die der Partei Probleme und Auseinandersetzungen sowie zahlreiche Ausschlüsse von Stalinisten und Maoisten brachte. Die KPS blieb auch in den Sechziger Jahren eine kommunistische Kaderpartei mit zentralistischer Führung, doch stärkten die Wahlniederlagen von 1963 (10 Prozent) und 1967 (8,2 Prozent) die reformistischen Kräfte in der Partei, die zunehmend das polyzentristische Konzept der italienischen Kommunisten befürworteten und eine stärkere Loslösung von Moskau befürworteten.
Die Siebziger: Regierungsbündnisse und Eurokommunismus
Der 1966 zum Generalsekretär des PCS gewählte Dián Aliureto Chabonet sah, dass der streng auf Moskau gerichtete Kurs der Partei nicht länger aufrecht erhalten bleiben konnte, wollte die Partei ihren Einfluss nicht ganz verlieren. Die Studentenproteste von 1968, der führende KP-Funktionäre ihr revolutionäres Potenzial absprachen und in der die KP nur eine geringe Rolle spielte, sowie die Niederschlagung des Prager Frühlings bestärkten Chabonet in seiner Auffassung, den Forderungen der Reformer in der Partei ein Stück weit nachkommen zu müssen. Nach dem Vorbild der KP Italiens deutete Chabonet bereits 1969 die allmähliche Lösung von Moskau im Sinne des Polyzentrismus an. Die zeitweise Zusammenarbeit der konservativen Regierung Favale mit der populistischen und vielen als neofaschistisch erscheinenden Volksbruderschaftsbewegung António Álvaro Blanxards weckte zudem Erinnerungen an die Spätphase der Zweiten Republik und stärkten das Bewusstsein in der KPS für die Errungenschaften der parlamentarischen Demokratie.
Vor den Parlamentswahlen 1970 plädierte Chabonet für einen demokratischen Wechsel und schloss ein neues Linksbündnis nicht aus. Bereits im Vorfeld der Wahlen kam es zu Kontakten zwischen Chabonet und dem sozialistischen Strategen Stefano Nacoma, die sich über ein mögliches Linksbündnis nach den Wahlen verständigten. Nach einem Kantersieg der sagradischen Sozialisten unter ihrem charismatischen Spitzenkandidaten Joán Caval, die erstmals mehr als 40 Prozent der Stimmen errangen und deutlich stärkste Kraft wurden, kam es zum Pakt zwischen Sozialisten und Kommunisten. Fortan unterstützte die KPS eine sozialistische Minderheitsregierung, die mithilfe der Kommunisten zahlreiche soziale und gesellschaftliche Reformen durchsetzte. Der neue Kurs der kontruktiven parlamentarischen Arbeit blieb zwar parteiintern umstritten, brachte der KPS aber einen starken Bedeutungsgewinn ein und machte sie wieder zu einem politischen Machtfaktor. Die neue Rolle als Mehrheitsbeschaffer wurde vom Elektorat begrüßt und brachte der Partei wieder steigende Wahlergebnisse. Mit 14 Prozent der Stimmen bei der Wahl 1974 bauten die Kommunisten ihren Einfluss aus und etablierten sich als Partner der Sozialisten. Diese Zusammenarbeit endete erst 1976 mti den steigenden Spannungen zwischen Linken und Rechten im Land im Zuge mehrere terroristischer Anschläge. Als die Kommunistischen Parteien Italiens, Spaniens und zeitweise auch Frankreichs seit Mitte der Siebziger Jahre das Konzept des Eurokommunismus prägten, gehörte die KPS unter Dián Aliureto Chabonet zu den Befürwortern der neuen Linie.
Die "Svolta a Moscú" und die Krise der Achtziger Jahre
Auch nach dem neuerlichen Gang in die Opposition 1976 blieben die Reformer in der Partei zunächst tonangebend und erreichten bei den Regionalwahlen 1977 die Bildung mehrerer linker Bündnisregierungen. Erst die Intervention der Sowjetunion in Afghanistan 1979, das Scheitern einer Neuauflage des sozialistisch-kommunistischen Bündnisses im selben Jahr sowie die folgende Bildung einer Großen Koalition schwächten die Eurokommunisten in der Partei. Die Kommunalwahlen 1980 und die folgende Regionalwahlen 1981 brachten den Kommunisten in einigen Schlüsselstädten herbe Niederlagen ein und führten zu einer neuerlichen Diskussion um die richtige Strategie und um das Verhältnis zur KPdSU. Chabonet legte daraufhin auf dem Parteitag im Herbst 1981 sein Amt als Generalsekretär der Partei nieder. Sein Nachfolger Luciano Premera brach infolge der Niederlage 1982 mit dem Abrutschen unter zehn Prozent und unter dem Druck der orthodoxen Moscovistas mit dem eurokommunistischen Kurs seines Vorgängers und führte die als svolta a Moscú (Wende nach Moskau) bezeichente Wiederannäherung an den Kurs der sowjetischen KP herbei.
Während die Sozialisten unter dem Einfluss von eher liberalen Wirtschaftspolitikern wie Donado Ricardes und Bernardo Véllez zunehmend einen Kurs der Mitte steuerten und nach ihrem Wahlsieg 1986 die Liberalisierungs- und Sparpolitik der Konservativen in weiten Bereichen fortsetzte, was von den Kommunisten und anderen Linken als neoliberal abgelehnt wurde, gelang es der KPS nicht, von den Protesten und dem Unmut in der Linken zu profitieren. Die Kritik der PCS blieb undeutlich und weitgehend wirkunslos. Begleitet wurde dies durch ein Zunehmen der tiefgreifenden internen Spannungen der Bewegung und der allgmeinen Auflösungserscheinungen. Auch auf die Reformprozesse in der Sowjetunion unter Michail Gorbatschow fand die PCS, die immer die kommunistische Orthodoxie unterstützt hatte, keine klare Antwort.Infolge der svolta a Moscú kehrten zahlreiche Reformisten, Alternative und Intellektuelle der KP den Rücken und wandten sich größten Teils der aufstrebenden grün-alternativen Linken zu. Diejenigen Reformadores, die in der Partei blieben wie der Gewerkschafter António Fiali und andere, konnten sich kaum Gehör verschaffen, blieben in der Minderheit und bemühten sich bereits um den Aufbau von Parallelstrukturen.
Wende, Spaltung und Krise der Niedergang in den Neunziger Jahren
Im Vorfeld des Parteitags der KP im Herbst 1989 sammelten sich in der Partei die Reformkräfte mit dem Ziel einer inhaltlichen und personellen Neuausrichtung. Zum führenden Protagonisten der reformkommunistischen Gegenbewegung wurde António Fiali, der das Ziel hatte, die Partei für das Konzept des demokratischen Sozialismus und neue postmaterialistische Themen zu öffnen und eine Allianz der Kommunisten mit der alternativen Linken zu begründen. Die Reformadores blieben auf dem Parteitag aber in der Minderheit und konnten sich nicht gegen die Allianz der Traditionalisten mit den harten Orthodoxen durchsetzen. Premera blieb Parteichef und lehnte das Reformkonzept Fialis rundweg als sozialdemokratische Revision ab.
Die verbliebenen Reformer um Fiali zogen die Konsequenzen aus der Niederlage und verließen in großen Scharen die Partei. Zusammen mit Protagonisten der Força Proletária, welche die Partei bereits früher verlassen hatten, und alternativen Strömungen aus den neuen sozialen Bewegungen begründete Fiali im Frühjahr 1990 die reform- bzw. postkommunistische Partei der alternativen und fortschrittlichen Linken (PSAP), die ein Bündnis mit den sagradischen Grünen schloss und bei den Kammerwahlen 1990 erfolgreich als Konkurrenz zur KPS antrat.
Die unreformierte Kommunistische Partei unter Premera trat mit ihren alten Konzepten an und musste mit 4,8 Prozent der Stimmen das bis dahin eindeutig schlechteste Ergebnis der Nachkriegsgeschichte verschmerzen. Dennoch gaben auch nach Zusammenbruch und Auflösung der Sowjetunion 1991 weiterhin die orthodoxen Altkommunisten den Ton an, die sich weigerten die innere Reform nach dem Vorbild anderer kommunistischer Parteien in Europa und damit eine Anpassung an die neuen politischen Rahmenbedingungen zu vollziehen, um den Negativtrend aufhalten zu können. Bei den Parlamentswahlen 1994 rutschten die Kommunisten auf 3,4 Prozent der Stimmen ab und kamen damit der Dreiprozenthürde gefährlich nahe. Im Schatten der Kommunisten entwickelten sich die Grünen zur neuen dynamischen Kraft auf der kritischen Linken und schafften 1994 zum dritten Mal in Folge den Einzug ins Parlament. Gleichzeitig konnte auch die PSAP Fialis trotz ihrer Niederlage bei den Wahlen 1994 gegebüber der KPS aufholen und die Kommunisten zeitweise in Umfragen überholen.
Der Negativtrend ging wieter, in der Folge verlor die KPS auf nationaler Ebene empfindlich an Einfluss und schnitt bei den Kommunalwahlen 1996 mit einem historischen Negativergebnis denkbar schlecht ab. Sie verlor die meisten ihrer Hochburgen und die Mehrzahl ihrer kommunalen Mandate. Von der Auflösung des kommunistischen Milieus profitierten vielerorts ausgerechnet die neue rechtspopulistische PSP von Joán De la Pênia, der die Unterschichten für seine Politik der Ausgrenzung und Polarisierung gewinnen konnte.
Parteireform und die Zeit der Linksbündnisse
Nach dem historischen Tiefpunkt der Partei bei den Kommunalwahlen 1996 musste die Partei ihre Strategie überdenken. Selbst die Traditionalisten in der Partei mussten nun erkennen, dass die Partei eine strategische und programmatische Neuausrichtung brauchte. Im Herbst 1996 übernahm nach 15 Jahren unter Luciano Premera mit Oscar Ricardo Escobar ein gemäßigter Reformer die Führung der Partei. Escobar, einst noch erbitterter Gegner der Reformisten in der Partei, versuchte, durch eine sanfte innere Erneuerung und eine neue, auf Bündnisse mit anderen Linksparteien zielende Strategie die Talfahrt zu beenden und die drohenden Niederlagen bei den Regionalwahlen 1997 und Kammerwahlen 1998 zu verhindern.
Mit einem reformorientierten Thesenpapier, das im Frühjahr 1997 verabschiedet wurde, versuchte die Partei, sich von leninistischen Dogmen zu lösen, an ihre eurokommunistische Tradition der Siebziger anzuknüpfen und sich einer neuen Wählerklientel zu öffnen. Neben den klassischen Themen wurden nun auch Fragen der Emanzipation, der Friedenserhaltung und des Umweltschutzes angesprochen. Damit erreichte die Partei eine Annäherung an die ebenfalls kriselnde PSAP. Zwischen Mitgliedern beider Parteien entstand unter dem Einfluss des parteiunabhängig organisierten Netzwerks Red/Sinistra nun ein Dialog, in den auch Escobar und Fiali eingebunden wurden.
Dies führte bei den Regionalwahlen 1997 zu einzelnen gemeinsamen Listen in Regionen, in denen beide Parteien traditionell schwach abschnitten. Die Ergebnisse stärkte die Befürworter eines Linksbündnisses in beiden Parteien. Innerhalb des PCS bildete sich kurz nach den Regionalwahlen eine Strömung so genannter Reunionistas, welche eine Annäherung an die PSAP mit dem möglichen Fernziel einer Wiedervereinigung propagierten.
Für die Kammerwahlen 1998 präsentierten PCS und PSAP schließlich medienwirksam den Pacto de la Sinistra und bildeten eine gemeinsame Linke Liste unter der Führung von PCS-Chef Escobar und PSAP-Gründer António Fiali. Die PCS/PSAP-Liste erhielt zusammen 4,5 Prozent der Stimmen, damit zogen 19 Abgeordnete in die Kammer ein, von denen zehn vom PCS stammten. Escobar wurde zusammen mit Fiali Co-Vorsitzender der gemeinsamen Kammerfraktion. In den folgenden acht Jahren unterstützten die Kommunisten gemeinsam mit den Linkssozialisten und Reformkommunisten die rot-grüne Minderheitsregierung De la Costa, die das Ziel hatte, das Land nach acht Jahren konservativer Vorherrschaft zu reformieren und zu modernisieren.
Bei den Europawahlen 1999 traten die Kommunisten unter Escobar auf einer gemeinsamen Liste mit den Reformkommunisten Luca Cardosos und Fialis an und erreichten 4,4 Prozent der Stimmen. Bei den Kommunal- und Senatswahlen 2000 wurde die Zusammenarbeit mit der PSAP erfolgreich fortgesetzt und 2001 schließlich wiederholte die KPS für die Regionalwahlen das Linksbündnis, das nun als Unitá de la Sinistra um andere Linkskräfte wie den linkssozialistischen PSS, das trotzkistische MSRI oder den linksrepublikanischen PRS des ehemaligen sozialistischen Ex-Arbeitsministers Paulo Satyres erweitert wurde. Bei den Regionalwahlen 2001 schafften die Kommunisten im neuen Linksbündnis den Wiedereinzug in zahlreiche Regionalräte und überraschten alle Kritiker. Schließlich wurde auch das Ziel erreicht, bei den Kammerwahlen 2002 die 3-Prozent-Hürde, wenn auch geschwächt (3,3, Prozent), erneut zu überspringen. In der parlamentarischen Arbeit als einzige Opposition der Linken zeigte sich die KPS als einflussreichste Einzelpartei. Die Europa- und Kommunalwahlen 2004 brachten erneute Erfolge für das Bündnis, das bei den EU-Wahlen 5,2% der Stimmen erreichte. Die Regionalwahlen im Herbst 2005 brachten den Kommunisten den Einzug in die Mehrheit der Regionalräte.
Sinistra Democrática Unida
Das Angebot António Fialis, dessen neuem Linksbündnis DSS auf dem Weg in eine neue vereinigte Linkspartei zu folgen, schlug die traditionsreiche Kommunistische Partei aus, verweigerte sich aber keiner Weiterführung des Linksbündnisses mit der neuen Konkurrenzpartei auf der Linken. Obwohl die Kommunisten nach einer Bewegung der Sozialisten unter Santiago Diaz de Velozo in die politische Mitte kaum Aussichten auf eine zukünftige Regierungsbeteiligung hatten, erreichte die gemeinsame PCS/DSS-Liste bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006 5,2 Prozent der Wähler und steigerte damit ihr Potenzial auf Kosten von Sozialisten und Grünen. In der Opposition zur neuen rechtsgerichteten Viererkoalition Miguel Ánibal Luisantos öffnete sich die Kommunistische Partei zunehmend einer Zusammenarbeit mit der außerparlamentarischen Linken und den Alterglobalisierungs- und Antikapitalismusbewegungen. Das Bündnis aus PCS und DSS wurde auf diesem Weg zur Keimzelle einer neuen vereinigten Linken, die sich im Vorfeld der vorgezogenen Kammerwahlen 2008 um die beiden Parteien bildete und auch von Trotzkisten und außerparlamentarischen Bewegungen unterstützt wurde. Mit der gemeinsamen linken Liste der Sinistra Democrática Unida (SDU) feierten die Linken mit 7,2 Prozent der Stimmen einen großen Sieg und wurden viertstärkste Kraft im Parlament.
Die Regionalwahlen 2009 und 2010 brachten dem Linksbündnis große Erfolge ein, das im Herbst 2010 in zehn von zwanzig Regionen mitregierte. Bei den Europawahlen 2009 zog das Bündnis mit vier Abgeordneten ins Europaparlament ein, darunter auch KP-Chef Escobar. Dieser gab auf dem Jubiläumskongress im Jahr 2010 sein Amt als Generalsekretär an seine bisherige Stellvertreterin Antónia Mas ab, die in der 90-jährigen Geschichte des PCS die erste Frau an der Parteispitze ist. Zum Stellvertreter Mas' wählten die Delegierten den jungen Fraktionssprecher Nícola Mersenburg-López, der als einer der Vordenker der SDU und der antikapitalistischen Bündnisstrategie sowie als großer Hoffnungsträger der KPS gilt.
Aktuelle Strömungen
Aktuell existieren in der Partei verschiedene konkurrierende Strömungen, die zu drei Großgruppen zusammengefasst werden können:
- Tradicionalistas: Das traditionalistische Lager betont stets die ideologische Authentizität der Kommunistischen Partei und besteht auf deren organisatorische Eigenständigkeit. Es unterteilt sich jedoch nochmals in zwei Unterströmungen: Die Ortodoxas halten an einem orthodoxen marxistisch-leninistischen Konzept fest und verfechten weitgehend die reine Lehre des Kommunismus. Diese Strömung lehnt Regierungsbeteiligungen und Allianzen mit der linken Mitte weitestgehend ab. Sie wurde nach den Erfahrungen der Neunziger Jahre nachhaltig geschwächt und stellt heute nur noch eine kleinere Minderheit in der Partei dar, auf die aber noch bisweilen Rücksicht genommen wird. Einflussreicher als die Orthodoxen sind die moderaten Traditionalisten, die sich einer Zusammenarbeit mit den Sozialisten nicht unter allen Umständen verweigern, ansonsten aber zu keinen allzu großen Zugeständnissen bereit sind. Diese beiden Strömungen besaßen bis Mitte der Neunziger Jahre die Mehrheit in der Partei, wurden danach aber geschwächt und aufgerieben. Heute stellen sie eine Minderheit dar, die aber - vor allem die moderaten - für die Durchsetzung von Entscheidungen gebraucht wird.
- Reformadores: Nach der Spaltung von 1990 stark geschwächt, stellen die reformistischen Strömungen spätestens seit den späten Neunziger Jahren innerhalb der Partei die Mehrheit dar und haben an Einfluss gewonnen. Die seither verfolgte Strategie der unterschiedlichen Linksbündnisse ging stets auf die Reformisten zurück. Ideologische Vordenker der Reformisten sind die weitgehend intellektuell geschulten Novadores, die für einen modernen Kommunismus oder Post-Kommunismus stehen, der Demokratie und Bürgerrechte betont und libertäre Elemente in sich aufnimmt. Der von diesen Erneuerern erdachte Kommunismus des 21. Jahrhunderts soll sich stark vom klassisch marxistisch-leninistischen Konzept unterscheiden. Politikstrategisch steht diese Gruppe Allianzen mit der linken Mitte nicht ablehnend gegenüber, ist mit der Frage aber weitaus weniger beschäftigt, als die pragmatisch orientierten Trasformdadores, die sich zwar auf den Eurokommunismus berufen, ideologischen Fragen aber eher fern stehen und stattdessen Wege nach einem Machtgewinn der Kommunisten, möglicherweise auch in Bündnissen mit den Sozialisten suchen. Diese Gruppe übernahm unter Oscar Ricardo Escobar weitgehend die Parteiführung und hat sich danach wesentlich für eine Öffnung der Partei und einen zielstrebigen, aber mit Rücksicht auf die anderen Gruppen behutsamen Wandel ausgesprochen. Sie befürwortet die Strategie der Linksbündnisse, ist aber gegenüber Bündnissen mit Trotzkisten und anderen linksradikalen Bewegungen kritisch eingestellt.
- Movimientalistas (Bewegungskommunisten): Diese eher junge und in sich heterogene Strömung nahm innerhalb der Partei lange Zeit eine Außenseiterrolle ein, wurde in jüngerer Zeit aber zunehmend eingebunden. Die Movimentalisten stammen zu großen Teilen aus der jüngeren Generation und aus den kommunistischen Jugendorganisationen. Diese weitgehend undogmatischen Linken sehen die Rolle der Kommunistischen Partei als Speerspitze einer breiten außerparlamentarisch verankerten Bewegung gegen Kapitalismus, neoliberale Globalisierung und Faschismus an und bemüht sich in diesem Rahmen auch aktiv um Bündnisse der Kommunisten mit anderen linken Bewegungen und Parteien. Zu den Movimientisten können auch kleinere Minderheitengruppen wie Ökosozialisten, emanzipatorische Linke (die u.a. für ein bedingungsloses Grundeinkommen eintreten) und radikale Globalisationsgegner, von denen viele, wenn auch bei weitem nicht alle, einer Zusammenarbeit mit den Sozialisten ablehnend oder kritisch gegenüberstehen. Mit dem politischen Aufstieg Nícola Mersenburg-López', der als diesen Strömungen nahestehend gilt und als Bindeglied zwischen Reformern (v.a. Erneuerern) und Bewegungskommunisten angesehen werden kann, haben die Bewegungskommunisten stark an Einfluss in der Partei gewonnen und ein Stück weit ihre Außenseiterstellung überwunden.
Internationale Verbindungen und Vorfeldorganisationen
Die Sagradische Kommunistische Partei unterhält Verbindungen zu Kommunistischen Parteien in der ganzen Welt, darunter auch die KP Chinas und die KP Kubas. Die Partei war zudem 2004 Gründungsmitglied der Europäischen Linken. Die sagradischen kommunistischen Abgeordneten im Europäischen Parlament gehörten bis zu deren Spaltung 1989 der Kommunistischen Fraktion an und bildeten daraufhin zusammen mit französischen und portugiesischen Kommunisten das orthodoxe Cartel des Gauches, während sich zwei reformkommunistische Abtrünnige der GUE unter Führung der italienischen und spanischen Kommunisten anschlossen. Erst nach den Wahlen 1994 stießen auch die orthodox-kommunistischen PCS-Mitglieder zu dieser Gruppe. Seit 1995 gehören die sagradischen PCS-Abgeordneten der Fraktion „Vereinigte Europäische Linke – Nordische Grüne Linke“ (GUE/NGL) an.
Die Partei verfügt traditionell über sehr enge Verbindungen zur kommunistisch dominierten Gewerkschaft Comunitá General del Lavoro (CGL). Die kommunistische Jugendorganisation trägt den Namen Jovenes Comunistas Sagradés (JCS), der der kommunistische Studentenbund Liga Comunista de Estudiantes (LCE) nahesteht. Die politische Stiftung Istituto Lorenzo Sabal steht der Partei ebenso nahe wie das traditionsreiche Blatt l'Humanitá, das sich mehrheitlich im Parteibesitz befindet.
Generalsekretäre
- 1920-1922: kollektives Sekretariat
- 1922-1934: Lorenzo Sabal (ermordet)
- 1934-1940: Narcís Colom (aufgrund seiner Haft seit 1938 nur pro forma, 1940 in Haft gestorben)
- 1940-1949: Santiago Catarela (seit 1938 bereits de facto, bis 1943 im Exil)
- 1949-1959: Carles Salas
- 1959-1966: Santo Cortez
- 1966-1981: Dián Aliureto Chabonet
- 1981-1996: Luciano Premera
- 1996-2010: Oscar Ricardo Escobar
- seit 2010: Antónia Mas