Nina Álamo Gomes

Aus Sagradien
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Nina Álamo Gomes (*1963 in Lamosa/Amôria) ist eine sagradische Journalistin und Politikerin (ASUL). Sie war von 2005 bis 2006 sagradische Präsidentschaftsministerin und ist seit 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments. Bei der Europawahl 2014 führte sie ihre Partei als Spitzenkandidatin an.

Leben und Karriere

Beruf und Einstieg in die Politik

1963 in der amorischen Kleinstadt Lamosa geboren, studierte Nina Álamo Gomes nach dem Abitur Journalistik und Politikwissenschaften und wurde nach einem Volontariat Mitglied der Redaktion beim politischen Wochenmagazin l'Era. 1994 wechselte sie aus dem Printjournalismus zum Fernsehen und begann ihre Arbeit als Redakteurin im Hauptstadtbüro des Privatsenders TV Semesta. In dieser Zeit wurde sie von ASUL-Spitzenkandidat Julio De la Costa als kommunikatives Talent entdeckt und vor seiner Kandidatur als Generalsekretär der Partei im Jahr 1997 als politische Beraterin verpflichtet. 1998 machte De la Costa die 35-Jährige zur persönlichen Pressesprecherin und band sie damit wesentlich in die Kampagne für die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998 ein. Etwa zu dieser Zeit trat Álamo auch der Sozialistischen Partei bei.

Organisatorin in Partei und Regierung

Nach dem Wahlsieg der Sozialisten wurde Álamo Gomes zur stellvertretenden Sprecherin der rot-grünen Regierung De la Costa im Rang einer Unterstaatssekretärin ernannt. Sie galt als enge Vertraute von Ministerpräsident De la Costa. Nach der Berufung des bisherigen Parteikoordinators Santiago Valarosa ins Kabinett De la Costa I im Jahr 2000 nominierte Julio De la Costa seine Mitarbeiterin für die Position als Nationale Koordinatorin der Regierungspartei. In dieser Funktion war Álamo Gomes wesentlich am erfolgreichen Wahlkampf der Sozialisten für die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002 beteiligt und galt neben Kabinettsminister Piero Dulce Rodríguez als Organisatorin der Kampagne. Álamo und Dulce Rodríguez galten bald als wichtige Unterstützer des politischen Mitte-Links-Kurses De la Costas, der großes Gewicht auf eine Modernisierung der Partei legte. Unter Álamos Koordination wurde auch das 2003 in Duerez angenommene neue Parteiprogramm der Sozialisten fertig gestellt, das diesen Kurs im Wesentlich zur offiziellen Parteilinie machte.

Nach einer Reihe von Wahlniederlagen, u.a. bei den Europawahlen 2004, für die auch die Organisation Álamo Gomes' verantwortlich gemacht wurde, geriet die Parteikoordinatorin parteiintern in die Kritik. Im Februar 2005 wechselte Álamo schließlich in die Regierung und wurde im Kabinett De la Costa III zur Präsidentschaftsministerin ernannt. Damit bekleidete sie in Personalunion eine Schlüsselposition in der Exekutive wie auch in der Partei. Erst infolge des Rückzugs De la Costas aus der Parteiführung im Herbst 2005, verbunden mit dem Verzicht auf die Spitzenkandidatur bei der Parlamentswahl 2006, schied auch Álamo Gomes aus der Parteiführung aus, blieb aber bis zur Wahlniederlage der Sozialisten im Herbst 2006 Ministerin.

Opposition

Als einfache Abgeordnete der Sozialisten übernahm Álamo Gomes die Funktion einer umweltpolitischen Koordinatorin ihrer Fraktion. Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009 wurde sie stellvertretende Sprecherin ihrer Fraktion in der Abgeordnetenkammer. In der ASUL gilt sie nach wie vor als eine exponierte Vertreterin der Strömung der Julistas.

Bei den Regionalwahlen 2009 trat Álamo Gomes als Kandidatin der Sozialisten für das Amt der Regierungspräsidentin in der Region Amôria an, unterlag jedoch dem konservativen Amtsinhaber António d'Arrêu von der Volkspartei. Sie amtiert aber weiterhin als Regionalsekretärin der ASUL Amôria (seit 2009).

Europaparlament

Bei der Europawahl 2009 wurde Álamo Gomes für die sagradischen Sozialisten ins Europäische Parlament gewählt. Bei der Europawahl 2014 war sie Spitzenkandidatin der Asul und kehrte erneut nach Brüssel und Straßburg zurück.

Öffentliche Ämter

Mandate

  • 2002-2013: Mitglied der Abgeordnetenkammer
  • seit 2009: Mitglied des Regionalrats von Amôria
  • seit 2014: Mitglied des Europäischen Parlaments

Parteifunktionen