Ana Orlén
Ana Zapato Ramírez (*1962 in Duerez) ist eine sagradische sozialistische Politikerin. Sie war von 1998 bis 2006 Ministerin in der Regierung von Julio De la Costa und 2010 eine von fünf Bewerbern um den Posten des Generalsekretärs der ASUL, unterlag aber gegen Mercé Serrat Cabarell. Von 2010 bis 2014 war sie Präsidentin der sagradischen Hauptstadt-Region Semestina.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Die gebürtige Alkonin Ana Zapato studierte Recht und Sozialwissenschaften in Artir, Paris und Semest und promovierte anschließend in Semest bei Carles Nacesta über ein rechtssoziologisches Thema. Bereits als Studierende engagierte sie sich für die sagradischen Sozialisten und bereitete ihre politische Karriere vor. 1990 wurde Zapato Ramírez als Vertreterin der radikalen Linken zur landesweiten Vizesekretärin der Sozialistischen Jugend gewählt, gab das Amt aber 1992 auf und wurde beim Bürgermeister von Semess António Grande Illega als Referentin angestellt. Dieser schlug die talentierte 32-Jährige 1995 für das Amt der Parteisprecherin der ASUL vor.
Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998 wurde Zapato in der Regierung De la Costa zur Ministerin für öffentliche Verwaltung ernannt. 2002 wechselte sie als Ministerin an die Spitze des Justizministerium. Unter Zapatos Leitung führte Sagradien zum 1. Januar 2006 als viertes Land in Europa nach den Niederlanden, Belgien und Spanien die Öffnung der gesetzlichen Ehe inklusive des vollen Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Paare ein.
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der Parlamentswahl 2009 bewarb sich Ana Zapato erfolglos um das Generalsekretariat der ASUL. 2009 sowie bei der vorgezogenen Neuwahl 2010 zog sie als Spitzenkandidatin der Sozialisten in den Regionalwahlkampf der Hauptstadtregion Semestina, konnte aber keine Mehrheit gewinnen. Nach dem Erfolg der Linken bei der vorgezogenen Neuwahl im Folgejahr amtierte sie seit 2010 als Präsidentin der Regionalregierung. Sie führte eine Mitte-Links-Koalition von den Linksliberalen bis hin zur Linken an. Bei der Semestiner Regionalwahl 2014 unterlag ihre Koalition jedoch dem Mitte-Rechts-Bündnis unter Führung von Laura d'Alejandro-Fabil, die ihr als Präsidentin der Regionalregierung nachfolgte.
Öffentliche Ämter
- 1998-2002: Ministerin für öffentliche Verwaltung im Kabinett De la Costa I
- 2002-2006: Ministerin für Justiz im Kabinett De la Costa II und III
- 2010-2014: Regierungspräsidentin der Region Semestina-Capital
Mandate
- 1998-2009: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer (ASUL)
- seit 2009: Mitglied des Regionalrats der Region Semestina-Capital
Parteifunktionen
- 1995-1998: Parteisprecherin der ASUL