Kabinett Luisanto I

Aus Sagradien
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Das Kabinett Luisanto I war das erste Kabinett der so genannten Majoritá Cientroderestra, die nach der Kammerwahl 2006 unter der Führung von Miguel Ánibal Luisanto gebildet wurde. Die Regierung amtierte als Minderheitsregierung der drei Mitte-Rechts-Parteien PPC, UDS und CCD, die sich bei der Wahl gegen die zuvor regierende Linke durchgesetzt hatten. Unterstützt wurde die Regierung im Parlament durch die rechtspopulistische PSP von Joán De la Pênia, was vor allem im Ausland und unter Linken für große Aufregung sorgte. Die Regierung wurde im November 2006 gebildet und blieb bis März 2008 im Amt, als die CCD aufgrund der Abhängigkeit von der äußeren Rechten die Koalition aufkündigte. Dem Kabinett Luisanto I folgte das Kabinett Luisanto II, das nur wenige Monate bis zur Neuwahl im Sommer 2008 als Übergangsregierung amtierte.

Zusammensetzung

Kabinett Luisanto I (PPC, UDS, CCD), November 2006 - März 2008

Umbildungen

Im Juni 2007 wurde Tourismusministerin Andrea Cantena von der CCD durch ihre Parteikollegin Carlota Arguesuari ersetzt. Im Oktober 2007 trat der parteilose Wirtschafts- und Finanzminister Jâime Serrà von seinem Amt zurück. Als Grund führte er gesundheitliche Probleme an. Zuvor war der erfolgreiche Medienunternehmer im Zusammenhang mit dem von Reformminister Domênco Laravil eingebrachten Entwurf eines neuen Rundfunkgesetzes in die Kritik geraten. Im wurden aufgrund des potenziellen Interessenkonflikts unlautere Einflussnahme auf die Regierungspolitik, Lobbying und sogar Amtsmissbrauch vorgeworfen. Nachfolger Serrás wurde der ebenfalls parteilose Wirtschaftswissenschaftler Pier Francisco Cordill.