Aliureto Nergüín

Aus Sagradien
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Aliureto Nergüín (*1952 in Diegue Cuentezal) ist ein sagradischer Journalist, Medienmanager und Politiker (bis 2009 parteilos, seitdem PPC). In seiner Zeit als aktiver Politiker galt er als einer der wichtigsten "Spin-Doktoren" der sagradischen Politik und war von 2006 bis 2008 Staatssekretär und danach bis 2013 Minister im Kabinett Luisanto III.

Nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik war Nergüín wieder als Medienmanager tätig und bis 2020 Geschäftsführer des Martí-Verlags, zu dem unter anderem die Tageszeitung Il Mercûrio und die Boulevardzeitung L'Expreso gehören.

Karriere[bearbeiten]

Nergüín begann seine Karriere als Fernsehjournalist beim öffentlich-rechtlichen Sender TS1, wo er als politischer Redakteur tätig war. In den 1990er Jahren wechselte er zum Privatsender Mediasat, wo er u.a. stellvertretender Cheftredakteur der Nachrichten wurde. Im Jahr 1998 übernahm Nergüín als Vorstandsvorsitzender die Leitung der Colisán Media SA. Zudem nahm er 2001-2004 einen Lehrauftrag für Medienmanagement an der Technischen Hochschule von Mesarque wahr.

Im Vorfeld der Regionalwahlen 2001 wurde Nergüín schließlich vom damaligen Kandidaten in Bordez Miquel Ánibal Luisanto als Wahlkampf-Organisator angeworben und wurde damit einer der ersten spin doctors der sagradischen Politik. Er zeichnete für die umstrittene Wahlkampagne der Christdemokraten in Bordez verantwortlich, die von verschiedenen Seiten als fremdenfeindlich und populistisch kritisiert wurde, aber mit einem Erfolg der Christdemokraten endete. Nach der Wahl arbeitete Nergüín auch weiterhin als Berater des neuen Regionalpräsidenten Luisanto und wurde zum Sprecher der Regionalregierung ernannt. Nach Luisantos Wahl zum Parteivorsitzenden des PPC im Herbst 2002 stieg Nergüín de facto zu einem der einflussreichsten politischen Berater der Republik auf.

Im Vorfeld der Parlamentswahl 2006 war Nergüín gemeinsam mit Pier-António Ramallat und PPC-Generalsekretärin Daniela Rosenthal-Valdés für die Wahlkampagne der Christdemokraten verantwortlich. Nach dem Sieg der Mitte-Rechts-Parteien bei der Wahl wurde Nergüín zum Staatssekretär beim Ministerpräsidenten berufen. 2008 folgte er schließlich António Ramallat im Amt des Kabinettschefs im Ministerrang nach. In dieser Funktion zählte Nergüín Jahre lang zu den wichtigsten politischen Strippenziehern des Landes und galt bald schon als graue Eminenz der Regierung. Nach der vorgezogenen Parlamentswahl 2009 wurde er in diesem Amt bestätigt und trat kurz darauf der Volkspartei bei, um eine Position im erweiterten Parteivorstand zu übernehmen.

Nach der Niederlage der Volkspartei bei der Parlamentswahl 2013 und dem Gang in die Opposition zog sich Nergüín aus der Politik zurück. Im Jahr 2014 wurde er schließlich als neuer Geschäftsführer des Martí-Verlags innerhalb der Aseregui-Gruppe vorgestellt. Zugleich behielt er seine Nähe zur konservativen Partei und beriet unter anderem Clemente Arzano, die Bürgermeisterin von Semest Laura d'Alejandro-Fabil sowie Parteichef Manuel Ramœs Iliega.

Öffentliche Ämter[bearbeiten]