Nina Álamo Gomes
Nina Álamo Gomes (*1963 in Lamosa/Amôria) ist eine sagradische Journalistin und Politikerin (ASUL).
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Leben und Karriere
1963 in der amorischen Kleinstadt Lamosa geboren, studierte Nina Álamo Gomes nach dem Abitur Journalistik und Politikwissenschaften und wurde nach einem Volontariat Mitglied der Redaktion beim politischen Wochenmagazin l'Era. 1995 wechselte sie aus dem Printjournalismus zum Fernsehen und begann ihre Arbeit als Hauptstadtkorrespontin des Privatsenders TV Semesta. In dieser Zeit wurde sie von ASUL-Spitzenkandidat Julio De la Costa als kommunikatives Talent entdeckt und als Beraterin in dessen Kampagne für die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998 eingebunden.
Nach dem Wahlsieg der Sozialisten wurde Álamo Gomes überraschend zur stellvertretenden Sprecherin der rot-grünen Regierung De la Costa im Rang einer Unterstaatssekretärin ernannt. Sie galt bald als enge Vertraute von Ministerpräsident De la Costa, der 1999 auch die Führung der sozialistischen Partei (ASUL) übernahm. Nach dem Rücktritt des Parteikoordinators Joán Sebastian Valler im Jahr 2000 nominierte Julio De la Costa seine Mitarbeiterin für die Position als Nationale Koordinatorin der Regierungspartei. In dieser Funktion war Álamo Gomes wesentlich am erfolgreichen Wahlkampf der Sozialisten für die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002 beteiligt und galt neben Kabinettsminister Pietro Dulce Rodríguez als Organisatorin der Kampagne. Álamo und Dulce Rodríguez galten bald als wichtige Unterstützer des politischen Mitte-Links-Kurses De la Costas, der großes Gewicht auf eine postmaterialistische Modernisierung der Partei legte. Unter Álamos Koordination wurde auch das 2003 in Duerez angenommene neue Parteiprogramm der Sozialisten fertig gestellt, das diesen Kurs im Wesentlich zur offiziellen Parteilinie machte.
Nach einer Reihe von Wahlniederlagen, u.a. bei den Europawahlen 2004 und den Regionalwahlen 2005, für die auch die Organisation Álamo Gomes' verantwortlich gemacht wurde, geriet die Parteikoordinatorin parteiintern in die Kritik. De la Costa hielt aber an seiner wichtigsten Mitarbeiterin in der Parteiführung fest. Erst infolge des Rückzugs De la Costas aus der Parteiführung im Herbst 2005, verbunden mit dem Verzicht auf die Spitzenkandidatur bei der Parlamentswahl 2006, schied auch Álamo Gomes aus der Parteiführung aus. Nachfolgerin unter dem neuen Parteichef Santiago Diaz de Velozo wurde Mercé Serrat Cabarell. Im Rahmen einer Kabinettsumbildung im Oktober 2005 wurde Álamo Gomes als Nachfolgerin Dulce Rodríguez' zur Präsidentschaftsministerin der Regierung ernannt. Aus diesem Amt schied sie infolge der Wahlniederlage der Sozialisten im Herbst 2006.
Als einfache Abgeordnete der Sozialisten übernahm Álamo Gomes die Funktion einer umweltpolitischen Koordinatorin ihrer Fraktion. Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008 wurde sie stellvertretende Sprecherin ihrer Fraktion in der Abgeordnetenkammer. In der ASUL gilt sie nach wie vor als eine exponierte Vertreterin der Strömung der Julistas.
Bei den Regionalwahlen 2009 trat Álamo Gomes als Kandidatin der Sozialisten für das Amt der Regierungspräsidentin in der Region Amôria an, unterlag jedoch dem konservativen Amtsinhaber António d'Arrêu von der Volkspartei. Sie amtiert aber weiterhin als Regionalsekretärin der ASUL Amôria (seit 2009).
Öffentliche Ämter
- 1998-2000: stellvertretender Sprecherin der Regierung De la Costa im Rang einer Unterstaatssekretärin
- 2005-2006: Präsidentschaftsministerin im Kabinett De la Costa IV
Mandate
- seit 2002: Mitglied der Abgeordnetenkammer
- seit 2009: Mitglied des Regionalrats von Amôria
Parteifunktionen
- 2000-2005: Parteikoordinatorin der ASUL
- seit 2008: Parlamentarische Sekretärin der ASUL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer
- seit 2009: Regionalsekretärin der ASUL Amôria