Ana Orlén
Ana Isabel Orlén Zapato (*1962 in Duerez) ist eine sagradische sozialistische Politikerin. Sie war von 1998 bis 2006 Ministerin in der Regierung von Julio De la Costa und 2010 eine von fünf Bewerbern um den Posten des Generalsekretärs der ASUL, unterlag aber gegen Mercé Serrat Cabarell. Von 2012 bis 2016 war sie Bürgermeisterin von Semest und von 2016 bis 2024 Beigeordnete Stadträtin ohne Geschäftsbereich.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Die gebürtige Alkonin Ana Orlén studierte Recht und Sozialwissenschaften in Artir, Paris und Semest und promovierte anschließend in Semest bei Carles Nacesta über ein rechtssoziologisches Thema. Bereits als Studierende engagierte sie sich für die sagradischen Sozialisten und bereitete ihre politische Karriere vor. 1990 wurde Orlén als Vertreterin der radikalen Linken zur landesweiten Vizesekretärin der Sozialistischen Jugend gewählt, gab das Amt aber 1992 auf und wurde beim Bürgermeister von Semest António Grande Illega als Referentin angestellt. Dieser schlug die talentierte 32-Jährige 1995 für das Amt der Parteisprecherin der ASUL vor.
Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998 wurde Orlén-Zapato in der Regierung De la Costa zur Ministerin für öffentliche Verwaltung ernannt. 2002 wechselte sie als Ministerin an die Spitze des Justizministeriums. Unter Zapatos Leitung führte Sagradien zum 1. Januar 2006 als viertes Land in Europa nach den Niederlanden, Belgien und Spanien die Öffnung der gesetzlichen Ehe inklusive des vollen Adoptionsrechts für gleichgeschlechtliche Paare ein.
Nach der Niederlage der Sozialisten bei der Parlamentswahl 2009 bewarb sich Ana Orlén-Zapato erfolglos um das Generalsekretariat der ASUL, unterlag aber gegen Mercé Serrat Cabarell. In der Folge trat sie bei den Kommunalwahlen 2012 als Bürgermeisterkandidatin der Sozialisten in Semest an und wurde als erste Frau zur Bürgermeisterin gewählt. Sie führte eine Koalition ihrer ASUL mit Grünen, Linken und den Feministas an. Nach der verlorenen Kommunalwahl 2016 musste sie das Amt jedoch an die konservative Kandidatin Laura d'Alejandro-Fabil abgeben.
Öffentliche Ämter
- 1998-2002: Ministerin für öffentliche Verwaltung im Kabinett De la Costa I
- 2002-2006: Ministerin für Justiz im Kabinett De la Costa II und III
- 2012-2016: Bürgermeisterin von Semest
- seit 2016: Beigeordnete Stadträtin von Semest (ohne Geschäftsbereich)
Mandate
- 1998-2012: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer (ASUL)
- seit 2012: Mitglied des Stadtrats von Semest
Parteifunktionen
- 1995-1998: Parteisprecherin der ASUL