Tulisium Football Club: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | * | + | * 32 Mal [[Sagradischer Fußballmeister|Sagradischer Meister]]: 1925, 1936, 1937, 1955, 1959, 1961, 1962, 1965, 1977, 1978, 1979, 1983, 1985, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2009, 2010, 2011, 2013, 2015, 2018, 2019, 2020, 2021 |
* 15 Mal [[Copa Sagradia|Sagradischer Pokalsieger]]: 1932, 1960, 1965, 1971, 1978, 1982, 1987, 1990, 1991, 1993, 1999, 2008, 2017, 2018, 2020 | * 15 Mal [[Copa Sagradia|Sagradischer Pokalsieger]]: 1932, 1960, 1965, 1971, 1978, 1982, 1987, 1990, 1991, 1993, 1999, 2008, 2017, 2018, 2020 | ||
* 6 Mal nationales Double: 1965, 1978, 1990, 1999, 2018, 2020 | * 6 Mal nationales Double: 1965, 1978, 1990, 1999, 2018, 2020 | ||
| − | * | + | * 16 Mal [[Sagradischer Super-Cup]]-Gewinner: 1982, 1983, 1988, 1990, 1993, 1998, 1999, 2001, 2004, 2008, 2009, 2010, 2011, 2017, 2020, 2021 |
* 1 Mal [[Copa de la Liga|Sagradischer Ligapokal]]-Sieger: 2006 | * 1 Mal [[Copa de la Liga|Sagradischer Ligapokal]]-Sieger: 2006 | ||
==== International ==== | ==== International ==== | ||
Version vom 12:20, 4. Mär 2022
| Tulisium Football Club | ||
| Voller Name | Tulisium Football Club | |
| Ort | Tulis | |
| Spitzname | La Marina La Bestia Marina La Seiniôra Náutica Ils Comitenses Blu i Verde | |
| Gegründet | 1901 als Tules Cricket & Football Club | |
| Vereinsfarben | dunkelblau, grün, weiß | |
| Stadion | Estâdiu Tulisium (Esplanat) | |
| Kapazität | 60.200 | |
| Rekordspieler | José María Del Piey | |
| Rekordtorschütze | Luis Perotti (265 Ligatore) | |
| Aktionäre der SAD |
| |
| Präsident | Joán Rovira-Següer | |
| Sportlicher Leiter | Luca Morientes | |
| Cheftrainer | Maurizio Corbani | |
| Spielklasse | Premera Liga | |
Der Tulisium Football Club, kurz Tulisium F.C. oder Tulisium, im deutschsprachigen Sprachraum auch als FC Tulis bekannt, ist ein Sportverein aus der westsagradischen Hafenstadt Tulis. Mit etwa 140.000 Mitgliedern ist der Tulisium Football Club einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt.
Im Jahr 1901 als Tulisium Cricket & Football Club gegründet, ist der Klub heute vor allem durch seine professionelle Fußballabteilung bekannt, die 1996 in eine Kapitalgesellschaft überführt und 2000 an die Börse gebracht wurde (Tulisium Football Club SAD, BVSE: TFC). Mit einem Umsatz von 590 Millionen Euro belegte Tulisium im Jahr 2017 hinter Manchester United, Real Madrid und dem FC Barcelona Rang 4 der umsatzstärksten Fußballklubs der Welt. Tulisium war zudem bis zu deren Auflösung Mitglied der G14 und gehörte danach zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Klub-Assoziation (ECA).
Die erste Mannschaft des Tulisium Football Club ist seit deren Gründung ununterbrochen in der sagradischen Premera Liga vertreten und gehört heute zu den erfolgreichsten Vereinsmannschaften der Welt. Mit 32 gewonnenen Fußballmeisterschaften und 15 Finalsiegen in der Copa Sagradia (Stand: August 2021) ist Tulisium sagradischer Rekordmeister und und Rekordpokalsieger. Zudem konnte Tulisium sechsmal den Landesmeisterpokal bzw. die UEFA Champions League, zweimal den UEFA-Pokal und einmal den Pokalsiegerwettbewerb gewinnen. Der Klub gehört damit zu den wenigen Vereinen in Europa, die alle drei großen europäischen Klubwettbewerbe gewinnen konnten. Seit den späten 1950er Jahren konnte sich Tulisium mit Spielern wie Luis Perotti, Károly Szálasi und Walter Ernesto Guigou als dominantes Team der Premera Liga etablieren und mit dem Messepokal 1964 den ersten europäischen Titel gewinnen. Seine "goldene Ära" erlebte der Verein in den späten 1970er Jahren, in denen Tulisium unter der Führung von Kapitän Carles Notero mehrere nationale Titel und zweimal in Folge den Europapokal der Landesmeister gewann. Eine ähnliche Erfolgsserie folgte zwischen 1997 und 2004 mit dem Gewinn des UEFA-Pokals, drei Finalteilnahmen und zwei Finalsiegen in der UEFA Champions League und sechs Meisterschaftserfolgen. Zuletzt konnte Tulisium die UEFA Champions League in den Jahren 2012 und 2020 gewinnen.
Seine Heimspiele trägt der Klub im vereinseigenen Esplanat-Stadion (offiziell: Estâdiu Tulisium) aus. Die Vereinsfarben von Tulisium sind traditionell dunkelblau, grün und weiß. Gespielt wird traditionell in dunkelblauen Jerseys, weißen Hosen und grünen Stutzen. Das ist der Grund, warum Tulisium von Fans und Presse auch als "Blu i Verde" bezeichnet wird. Der Klub wird zudem auch "la Marina" und "la Seiniora Náutica" genannt, Die Fans heißen "Tulinistas".
Zusammen mit dem großen Erzrivalen FC Bosa ist Tulisium der einzige sagradische Verein, der seit der Gründung der Premera Liga 1935 immer erstklassig gespielt hat. Die Duelle gegen Bosa werden traditionell als "Grande Clásico" bezeichnet und stellen neben dem Lokalderby gegen die Unión Desportiva, dem "Derbi Tulinês", den Höhepunkt jeder Spielzeit dar. Zudem besteht eine starke Fanrivalität zum Hauptstadtklub FC Semesta, die nicht zuletzt auch auf die Stadtrivalität der beiden Metropolen und auf historische Begebenheiten zurückgeht.
Zum Tulisium Football Club gehören neben der erfolgreichen Fußballabteilung auch Teams in anderen professionellen Sportarten wie Handball (Tulisium HB), Basketball (Tulisium Basket) und E-Sports (Tulisium E-Sports). Die Frauenmannschaft Tulisium Feminín spielt in der Premera LFF. Daneben bietet der Verein zahlreiche Amateursportarten an.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Historie
- 1.1 Geschichte des Vereins
- 1.1.1 Gründung und erste Jahre
- 1.1.2 Die ersten Erfolge
- 1.1.3 Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre
- 1.1.4 Sportliche Krise und Beginn der Präsidentschaft Igariz
- 1.1.5 "La Gloriosa": Die goldenen Jahre mit Notero und Decou
- 1.1.6 Krise und Beginn der Präsidentschaft Saccín
- 1.1.7 Die Trainerjahre Carles Noteros
- 1.1.8 Ende der Ära Notero und personeller Umbruch
- 1.1.9 Meisterschaft und Einbruch unter De la Costa
- 1.1.10 Erfolgreiches Intermezzo unter Lombardi
- 1.1.11 "La Mágica": Die Ära Restávio
- 1.1.12 Börsengang und Stadion-Neubau
- 1.1.13 Ende der Ära Saccín und Umbruch
- 1.1.14 Die Rückkehr von Morientes und Pessué
- 1.1.15 Umbruch unter Xosé Sant-Estrell
- 1.1.16 Die Ära Corbani
- 1.1.17 Erneute Rückkehr von Daniel Pessué
- 1.2 Persönlichkeiten
- 1.1 Geschichte des Vereins
- 2 Vereinsidentität
- 3 Strukturen
- 4 Fußball
- 4.1 Trainings- und Spielstätten
- 4.2 Kaderpolitik
- 4.3 Partnerschaften
- 4.4 Kader Saison 2019/2020
- 4.5 Transferrekorde
- 4.6 Wichtige Finalspiele
- 4.6.1 Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1960 (3:7-Niederlage gegen Real Madrid)
- 4.6.2 Das Team von Tulisium im Messepokalfinale 1964 (Sieg gegen Valencia CF)
- 4.6.3 Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1979 (Sieg gegen Nottingham Forest)
- 4.6.4 Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1980 (1:0-Sieg gegen Hamburger SV)
- 4.6.5 Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Hinspiel (1:0-Sieg gg. IFK Göteborg)
- 4.6.6 Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Rückspiel (1:1 gegen IFK Göteborg)
- 4.6.7 Das Team von Tulisium im Europapokalfinale der Landesmeister 1990 (0:1-Niederlage gegen AC Mailand)
- 4.7 Erfolge
- 5 Andere Sportarten
Historie
Geschichte des Vereins
Gründung und erste Jahre
Im Jahr 1899 kamen in Tulis mehrere Studenten aus England, Deutschland, der Schweiz und Sagradien zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Da bei der Unión Desportiva zu dieser Zeit nur Sagradier spielen durften, gründeten die Studenten ihr eigenes Team und auf energisches Betreiben des deutschen Sportjournalisten und Hobby-Fußballers Hans Denzer (sagradisch: Joán Dénzer) hin wurde dann im Jahr 1901 aus dem losen Fußballklub ein eingetragener Sportverein unter dem Namen "Tules Cricket & Football Club". Joán Dénzer wurde auch zum ersten Präsidenten des Vereins (bis 1917) gewählt. Das Eintragungsdatum im Jahr 1901 wird vom Verein als offizielles Gründungsdatum genannt. Zwei Jahre später nahm der Klub den lateinischen Namen "Tulisium" an. 1910 kam es schließlich zur Fusion von Tulisium mit der "Tulinêsa Societá Desportiva" und der Verein nahm seinen heutigen Namen "Tulisium Football Club" an.
Unter der Präsidentschaft Denzers wurde die Fußballmannschaft zu einem der dominanten Teams in der regionalen Liga Azumaresca. Als solche stand Tulisium im Jahr 1912 erstmals im Endspiel um die nationale Fußballmeisterschaft, in dem der junge Club gegen den Acelandaro SC aus der Hauptstadt Semest Lehrgeld bezahlen und eine 0:5-Niderlage einstecken musste. Auch der erneute Finaleinzug 1920 gegen den Regionalrivalen von Sportivo Vesaey endete mit einer Niederlage (5:7) für die Tulinesen. Die Erfolge im Fußball führten zur Fusion mit einigen kleineren tulinesischen Vereinen wie "Legio F.C." oder "Tulis Sport 1900".
Die ersten Erfolge
Unter dem Engländer Leslie Williams konnte Tulisium im Jahr 1925 - nach der Einführung des nationalen Ligasystems - erstmals den Gewinn der nationalen Meisterschaft feiern, nachdem der tulinesische Kapitän Bernardo Torris seine Mannschaft im Endspiel in Semest zu einem 3:2-Sieg über den Gastgeber Acelandaro SC geführt hatte. Im Jahr 1931 wechselte der umjubelte sagradische Nationalspieler Iacinto Defilipis von Lesnário zu Tulisium. Nachdem das Team mit ihm im Jahr 1932 zum ersten Mal den sagradischen Pokalwettbewerb hatte gewinnen können, führte der mikolinische Trainer Fernand Devaler die Mannschaft in den Jahren 1936 und 1937 zum zweiten und dritten Meistertitel der Klubgeschichte. Die nationale Dominanz der Tulinesen endete aber mit dem Abgang des Erfolgstrainers Devaler im Jahr 1938. Mit ihm ging ein Großteil der Klubführung und der Mannschaft, darunter auch Defilipis, der zum Lokalrivalen UD Tulis wechselte. Trotz des Abgangs wichtiger Spieler und Funktionäre gelang es Tulisium schnell, wieder Anschluss an die Ligaspitze zu erhalten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg aber kehrte mit Iacinto Defilipis als Trainer Stabilität zurück in den Klub.
Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre
Im Jahr 1949 zog die Mannschaft von der seit 1912 bespielten tradionellen Heimstätte, dem Stadion Campo de Crêus, ins neu errichtete Esplanat-Stadion um, das zu Beginn etwa 63.000, nach mehreren Umbauten zwischendurch fast 80.000 Zuschauer fasste. Das neue Stadion auf dem Monte Esplanat beflügelte die Mannschaft und führte den Klub zurück in die Erfolgsspur. Die beiden Siege in der Copa Azumaria 1950 und 1953 waren der Vorspann zu einer Erfolgsserie des Vereins in der zweiten Hälfte der Fünfziger und in den frühen Sechziger Jahren. Nach der Verpflichtung des argentinischen Stürmerstars Luis Perotti und des tschechichen Trainers Franz Horvacek gewann Tulisium 1955 seine vierte Meisterschaft und kurz darauf die Coupe Latine. Damit stieg Tulisium in die Riege der europäischen Spitzenklubs auf.
Nach mehreren titellosen Jahren gelang es Tulisium im Sommer 1958, mit Santiago Flores den Trainer der Stunde zu verpflichten, der kurz zuvor den FC Duerez zum Double-Gewinn geführt hatte. Mit Flores auf dem Trainerstuhl konnte die Marina in den Jahren 1959, 1961 und 1962 drei Meisterschaften, die Copa Sagradia des Jahres 1960 sowie 1960 und 1961 zweimal die Copa Azumaria gewinnen. Im Jahr 1960 stand die Mannschaft zudem erstmals im Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber mit 3:7 gegen Seriengewinner Real Madrid verloren wurde. Prägende Spieler dieser Jahre waren die Stürmer Walter Ernesto Guigou und Luis Perotti, der viermal sagradischer Torschützenkönig wurde, sowie die Ungarn Károly Szálasi und Gyula Kovács, die nach Westeuropa emigriert waren. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land standen mit Luis Perotti, Andrés Mata und Joann Corelj drei Tulisium-Profis im sagradischen Kader, alle drei spielten im verlorenen Finale gegen Brasilien. 1964 stand Tulisium erstmals im Finale des Messepokals und konnte den Wettbewerb durch einen Sieg gegen Valencia für sich entscheiden. Nach einer kürzeren Durststrecke in der Liga schoss Luis Perotti das vom Uruguayer Pablo Escobar trainierte Tulisium-Team 1965 zu Pokalsieg und Meisterschaft und damit zum ersten Double in der Vereinsgeschichte. Dies blieb jedoch für einige Jahre der letzte Titel. Die unglückliche Niederlage im Halbfinale des Landesmeisterpokals 1966 markierte das Ende einer Erfolgsepoche, der eine längere titellose Zeit folgte.
Sportliche Krise und Beginn der Präsidentschaft Igariz
1968 übernahm der Unternehmer Fernán Igariz die Präsidentschaft des Klubs und führte ihn nach einem Umbruch in eine neue goldene Ära. Zunächst aber hielt die sportliche Krise der Tulinesen an. Károli Szálasi kehrte 1967 als Cheftrainer zum Verein zurück und baute um den neuen Kapitän Joán Santêres ein Team aus jungen sagradischen Talenten auf, zu dem die späteren Nationalspieler Francês Luiséu, António Casagra, Carles Notero, Joán Restruça und Joán Peres Soler gehörten. Die junge Mannschaft gewann 1971 die Copa Sagradia, schaffte es zunächst aber nicht, die frühere Dominanz in der heimischen Liga zurückzuerobern. Stattdessen feierten die Rivalen FC Bosa und FC Semesta in der ersten Hälfte der siebziger Jahre große Erfolge und lösten sich an der Spitze der Ligatabelle ab. Auch auf europäischer Bühne musste Tulisium nach den Erfolgen der sechziger Jahre zusehen, wie andere sagradische Mannschaften europäische Titel sammelten: Der FC Bosa im Europapokal der Landesmeister 1973 und im Europapokal der Pokalsieger 1976 sowie der FC Duerez und der AC Gerón in den Pokalsiegerwettbewerben 1969 und 1975.
"La Gloriosa": Die goldenen Jahre mit Notero und Decou
Mit dem Wechsel von Francisco Chamot auf den Trainerstuhl von Tulisium im Jahr 1975 kehrte der Erfolg zurück in die Tule-Metropole und die goldenen Jahre von Tulisium nahmen ihren Beginn. Unumstrittener Star der Mannschaft war Carles Notero, der zu einem der besten Spieler der Welt herangereift war und als Kapitän der sagradischen Nationalmannschaft die "Azûr" zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1976 führte. Unter den EM-Helden waren gleich sechs Spieler von Tulisium.
Es folgte die bis dahin erfolgreichste Zeit des Vereins. Erfolgstrainer Chamot gewann mit dem Klub zwischen 1977 und 1979 dreimal in Folge die sagradische Liga. 1978 konnte sogar das Double mit dem Pokalsieg erreicht werden. Führende Figuren der "Gloriosa" genannten Mannschaft der späten Siebziger Jahre waren Torwart Hernán Luciano, Stürmer Alex Bruguera sowie im Mittelfeld das Viergespann aus Joán Restruça, Ticiano De la Costa, Francis Decou sowie Kapitän Carles Notero. Während dem eleganten "Fürsten" Notero in diesem Quartett die unumstrittene Führungsrolle als defensiver Spielmacher im Zentrum zufiel, war der offensivstarke Decou für Vorstöße, Dribblings und millimetergenaue Pässe und Vorlagen zuständig. Der "General" De la Costa fungierte als aggressiver Antreiber und defensiver Stabilisator zugleich, und der kleine, technisch starke und fleißige Restruça spielte meist in der Lücke und pendelte zwischen Defensive und Offensive.
Höhepunkt dieser Goldenen Ära war der erste Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1979 gegen das englische Team von Nottingham Forest. Nach diesem Erfolg wechselte Trainer Chamot zum FC Barcelona, das Team aber wurde durch den schwedischen Weltklassestürmer Jonas Reberg noch zusätzlich verstärkt. Mit Notero, Decou und Reberg verfügte Tulisium nun über drei Gewinner des Ballon d'Or in den eigenen Reihen und galt als internationale Startruppe. Dennoch fand sich Tulisium über die gesamte Saison 1979/1980 hinweg nur im Mittelfeld der Premera Liga wieder. Auf internationaler Ebene hingegen gelang es den Blaugrünen, ihre Dominanz zu bewahren und den Europapokal zu verteidigen. Im Finale besiegte die Mannschaft von Carles Notero den Hamburger SV mit 1:0.
Krise und Beginn der Präsidentschaft Saccín
Der Europapokal-Gewinn 1980 bildete zugleich den Höhepunkt und Abschluss der goldenen Ära. Der Sommer 1980 brachte einschneidende Veränderungen und den Zerfall der "Gloriosa". Mit dem Wechsel Carles Noteros zum FC Barcelona, Francis Decous zum FC Nanthés und Joán Restruças zu AS Saint-Étienne verließen die Erfolgsgaranten der Vorjahre das Team und eine neue Mannschaft musste aufgebaut werden. Die folgenden Jahre gestalteten sich durchwachsen. Erfolge wie der Pokalsieg 1982 oder die Meisterschaft 1983 wechselten sich mit mäßigen Ergebnissen in Liga und Europapokal ab. Die zwischenzeitige Rückkehr von Trainer Francisco Chamot und Superstar Carles Notero brachte dem Team zwar die Meisterschaft 1983 ein, waren aber ein weitere belastender Faktor auf den Bilanzen, die durch Missmanagement und teure Spielerverträge aus dem Ruder gelaufen waren.
Bei der Präsidentschaftswahl im Januar 1984 konnte sich überraschend der erfolgreiche Tulineser Medienunternehmer Carles Saccín Laroux durchsetzen, der versprach, den Klub finanziell zu stabilisieren und als Top-Adresse im europäischen Fußball zu etablieren. Saccín investierte einige Millionen in den Klub und lockte weitere externe Investoren an mit dem Ziel, den Verein zu entschulden, zu professionalisieren und wieder an die Spitze des europäischen Fußballs zu führen. Er reformierte die Klubstrukturen, gründete im Jahr 1986 eine klubeigene Marketinggesellschaft und setzte mit Erresi Nabarro einen erfahrenen Generalmanager aus seinem Konzern an die Spitze der Vereinsstrukturen. Zudem bestellte er den ehemaligen Tulisium-Kapitän Joán Santêres zum Sportdirektor und verpflichtete als neuen Trainer zur Saison 1984/85 den Dänen Ole-Erik Simonsen, der Tulisium zur fünfzehnten Meisterschaft in der Vereinsgeschichte führte.
Die Trainerjahre Carles Noteros
In einer neuerlichen sportlichen Krise im Winter 1985/1986 übernahm Tulisium-Legende Carles Notero das Traineramt. Notero baute ein schlagkräftiges Team um die argentinischen Weltmeister José Ramón Toricci, Ernesto Lombardi und Carlos Leonardi auf, die auch als "Trio de la Plata" bezeichnet wurden. Dazu kamen weitere Stars wie Luca Morientes, Jean Repain, Javier Paranda und Torwartlegende Nestor Veba sowie junge Nachwuchstalente wie Francisco Irruabi, Álvaro Lucile oder Marco Tinita. Notero führte Tulisium zu einer neuerlichen Blütephase, in der die Blaugrünen zwischen 1988 und 1990 drei Meisterschaften in Folge sowie 1987 die Copa Sagradia und zum ersten Mal in der Klubgeschichte den UEFA-Pokal gewannen. Zudem stand das Team im Jahr 1990 im Finale des Landesmeisterpokals, wo Noteros Elf sich aber dem von Arrigo Sacchi trainierten AC Milan geschlagen geben musste. Nachdem sich Notero unmittelbar nach dem Finale vom Traineramt zurückgezogen und an seinen Assistenten Selle Névito Xusgard übergeben hatte, kehrte er nach einer Niederlagenserie in der Liga bereits im Dezember 1990 auf den Trainerstuhl zurück und führte die Mannschaft zum Pokalgewinn 1991.
Ende der Ära Notero und personeller Umbruch
Nach einer schwachen Hinrunde in der Saison 1991/1992 trat Notero im Februar 1992 endgültig vom Traineramt bei Tulisium zurück und wechselte auf den Posten des Technischen Direktors. Zum Nachfolger wurde diesmal der Niederländer Ruud Van Breukelen ernannt, der das Team am Ende der Spielzeit erstmals in der Vereinsgeschichte zum Endspielsieg im Europapokal der Pokalsieger führen konnte. Im Finale in Lissabon schlug Tulisium den deutschen Vertreter Werder Bremen und ist seitdem einer der vier Vereine in Europa, der es geschafft hat, alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe zu gewinnen.
Van Breukelen hatte von Notero aber ein im Umbruch befindliches Team übernommen. Langjährige Leistungsträger in der Defensive wie Francisco Irruabi, Carles Iribar und Ernesto Juan Lombardi hatten das Team verlassen oder fielen verletzungsbedingt aus. Zudem verlor Vereinslegende Nestor Veba den Platz im Tor an den niederländischen Neuzugang Alfred Nijssen. Mit dem Kolumbianer Martín Fernando Arillo wurde zudem ein neuer Spielmacher verpflichtet. Mit diesem Team gewann Tulisium die Copa Sagradia 1993, hatte in der Liga aber das Nachsehen gegen Überraschungsmeister Sportivo Vesaey.
In der Sommerpause 1993 wurde der personelle Umbruch daher fortgesetzt. Mit Nationalverteidiger Paulo Sabatier und dem sagradisch-argentinischen Sturmduo Diego Juván/Claudio Priavoggio holte Großinvestor Saccín internationale Stars nach Tulis. Dennoch verpasste das Team zum vierten Mal in Folge die angestrebte Meisterschaft, sodass sich die Klubführung vom niederländischen Trainer trennte.
Meisterschaft und Einbruch unter De la Costa
Als Nachfolger des Niederländers Van Breukelen verpflichtete Tulisum zur Saison 1994/1995 den sagradischen Trainer und früheren Tulisium-Profi Ticiano De la Costa, der zuvor den Mesarque SC ins UEFA-Cup-Finale geführt hatte. Mit dem Abgang Van Breukelens musste auch dessen Landsmann Alfred Nijssen den Platz im Tor räumen, nachdem Tulisium mit dem sagradischen Torhüter Mário Selsia einen kommenden Weltstar verpflichtet hatte. Dazu kamen für das Mittelfeld mit Yohan Cajani ein kommender Weltmeister und mit Marco Conianatra ein sagradischer Nationalspieler, um das Team zu verstärken. Die Verpflichtung von Selsia und Conianatra setzte die bereits zuvor mit Sabatier und Juván eingeschlagene Transferstrategie fort, die besten sagradischen Spieler nach Tulis zu holen.
Unter dem Defensivspezialisten De la Costa gelang es Tulisium, die zuvor wackelige Abwehr zu stabilisieren und einen ergebnisorientierten Fußball zu spielen, der zwar nicht populär bei den Fans war, aber schnell zum Erfolg führte. In der Saison 1994/95 gewann Tulisium die erste sagradische Meisterschaft seit fünf Jahren. Der Abgang von Claudio Priavoggio, eine schwere Verletzung von Diego Juván und weitere Verletzungssorgen trugen aber dazu bei, dass die Mannschaft im Folgejahr keine Chance mehr hatte, den Titel zu verteidigen. Die Spielzeit 1995/96 endete für Tulisium auf dem vierten Tabellenrang und ohne Titelgewinn.
Erfolgreiches Intermezzo unter Lombardi
Nach der enttäuschenden Saison 1995/96 und Streitigkeiten mit der Vereinsführung um Neuzugänge und die geplante Ausrichtung der Mannschaft ging Trainer De la Costa angeschlagen in die Spielzeit 1996/97. Ein erneut durchwachsener Saisonauftakt und die anhaltende Antipathie der Tulisium-Fans gegenüber dem defensiven Fußball De la Costas wurden ihm schließlich zum Verhängnis und er wurde im September 1996 entlassen. Als Nachfolger präsentierte die Vereinführung den früheren Tulisium-Kapitän und Fan-Liebling Ernesto Juan Lombardi, der zuvor erste Trainer-Erfahrungen in Argentinien gesammelt hatte.
Bereits im Sommer 1996 hatte Tuliium mit Daniel Pessué von Juventus Turin einen absoluten Weltstar für die sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro verpflichtet. Mit Pessué als Regisseur und einem neuen Sturmduo, bestehend aus dem Brasilianer Luís Trajano und dem Serben Milan Paisić, erreichte Tulisium das Finale des UEFA-Pokals. Dort besiegten die Blau-Grünen mit einer schlagkräftigen Abwehr um die Nationalspieler Ariel Valesta, Paulo Sabatier und Javier Paranda und dank eines Tors des jungen Stürmers Miquel Pin das Team von Inter Mailand. In der Liga aber hatte Tulisium erneut das Nachsehen und wurde nur Zweiter hinter dem Underdog aus Mistrech, der unter Trainer Eduardo Verrano völlig überraschend die Meisterschaft gewann.
"La Mágica": Die Ära Restávio
Bereits vor dem Europapokalerfolg 1997 hatte ein neuerlicher Wechsel auf dem Trainerstuhl bereits festgestanden und mit Joán Restávio wurde ein Trainer verpflichtet, unter dem eine neue Erfolgsära beginnen sollte, die sogar die Erfolge unter Francisco Chamot übertrumpfen würde. Zwischen 1998 und 2001 gewannen die Blaugrünen als erste sagradische Mannschaft vier Meistertitel hintereinander. Höhepunkt war die Saison 1998/1999, in der Tulisium als erste Mannschaft überhaupt das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und Gewinn der UEFA Champions League feiern konnte. Im Finale in Barcelona besiegte der FC Tulisium die Mannschaft von Manchester United in einem denkwürdigen Finalspiel. Nachdem Manchester United durch zwei Joker-Tore in der Nachspielzeit durch Ole-Gunnar Solksjaer und Teddy Sheringham einen 0:2-Rückstand ausgeglichen hatte, schoss Tristán Lareác die Tulinesen in der Verlängerung zum 3:2-Sieg. Für diese historischen Leistungen wurde Tulisium im Jahr 2000 mit dem Laureus-Award für die beste Mannschaft ausgezeichnet.
Prägende Spieler der Ära waren Torwart Mário Selsia, Welttorhüter der Jahre 1997 und 1998, sowie Mittelfeldregisseur Daniel Pessué, der 1999 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Dazu kam mit dem aus Barcelona geholten Argentinier Enrico Scola ein Weltklassestürmer im Angriff und mit José María Del Piey und Dani Guiterres einige aufstrebende Nachwuchsspieler mit Zukunft. Bei den ersten Titeln spielten zudem die Abwehrroutiniers Javier Paranda, Paulo Sabatier und Ariel Valesta eine tragende Rolle, ehe sie sukzessive durch die Nationalverteidiger António López, Mikel Andrêu und Eduardo Costane ersetzt wurden. Beim erfolgreichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 (Platz 3) und der EURO 2000 (Platz 2) stammte der Kern der Mannschaft von Tulisium.
Nachdem Tulisium in der Saison 2001/2002 sowohl im Endspurt um die Ligameisterschaft als auch im Championsleague-Finale gegen Real Madrid knapp gescheitert war, führte Restávio das Team in den kommenden beiden Jahren nochmals zu zwei Meisterschaften. 2004 siegte zudem ein verjüngtes Team im Finale der Championsleague gegen den FC Porto und konnte damit den vierten Erfolg von Tulisium im höchsten Europapokal feiern. Mit Spielern wie dem 23-jährigen Jungstar José María Del Piey im offensiven Mittelfeld, dem 25-jährigen Nigerianer John Kasongo Novurengo als defensiver Mittelfeldspieler und dem 2003 vom FC Duerez verpflichteten Topstürmer Diego Rosário drängten nun neue Spieler in den Vordergrund.
Börsengang und Stadion-Neubau
Anfang 1996 wurde die Tulisium Football Club SAD gegründet, die das Profigeschäft des Vereins sowie die Aktivitäten der vereinseigenen Marketing-Gesellschaft übernahm. Vier Jahre nach der Ausgliederung der Profiabteilung wurde die SAD im Jahr 2000 an die Börse gebracht. Damit wurde Tulisium der zweite sagradische Verein nach dem FC Semesta, der diesen Schritt wagte. Präsident Carles Saccín wurde mit seiner Investmentgesellschaft größter privater Aktionär, setzte zugleich aber durch, dass die Anteile am Verein so weit wie möglich zerstreut wurden und der Stammverein weitreichende Veto-Vollmachten in zentralen Fragen der Klubidentität erhielt. Damit sollte der Einfluss eines einzelnen Aktionärs auf den Klub möglichst gering gehalten werden.
Einem Großteil des beim Börsengang akquirierten Kapitals setzte der Klub dafür ein, das bisherige Esplanat-Stadion rückzubauen und durch eine hochmoderne Fußballarena zu ersetzen. Während der Um- und Neubaumaßnahmen in der Saison 2002/2003 trug Tulisium seine Heimspiele im ungeliebten UD-Stadion in Illón aus. In einer Onlineabstimmung sprachen sich die Fans dafür aus, dem neuen 60.000 Zuschauer fassenden Stadion den Namen des alten zu geben. Seither ist das neu errichtete Estâdiu Tulisium auch als "Nòu Esplanat" bekannt. Pläne, das Stadion nach Carles Notero zu benennen, waren auf dessen eigene Bedenken hin fallen gelassen.
Ende der Ära Saccín und Umbruch
Nach dem Karriereende von Kapitän Daniel Pessué im Sommer 2004 und einer enttäuschenden Saison 2004/2005 ohne Titelgewinn, in der Erzrivale Bosa das nationale Double aus Premera Liga und Copa Sagradia gewann, endete eine seit 1997 nahezu ununterbrochene Erfolgsära. Bereits im Dezember 2004 hatte Carles Saccín nach nunmehr einundzwanzig Jahren als Präsident nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidiert. Sein Nachfolger Alberto Joán Martínez machte die sportliche Leitung für die Misserfolge der Saison verantwortlich und geriet zunehmend in Widerspruch zu Erfolgtrainer Joán Restávio, der zum Ende der Saison 2004/2005 nach acht Jahren entlassen wurde.
In einer umstrittenen Entscheidung verpflichtete der Klub im Sommer 2005 die Bosa-Legende Luis Etxeberría als Nachfolger Restávios und gab ihm den Auftrag, einen Umbruch im Team einzuleiten. Nach dem Abgang von Eduardo Costane machte Etxeberría Superstar José María Del Piey zum Vizekapitän hinter Mário Selsia und setzte verstärkt auf junge Talente wie den erst 18-jährigen Neuzugang Chahid Belazal oder den jungen Argentinier Diego Iván Cherepniev. Mit diesem Ansatz gelang es Etxeberría aber nicht, die hohen Erwartungen aus dem Umfeld zu erfüllen, sodass er Tulisium nach der Saison 2005/2006, in der der Klub lediglich die Copa de la Liga gewann, wieder verlassen musste. Mit Etxeberría beendete im Sommer 2006 auch der langjährige Sportdirektor Alex Bruguera nach mehr als zehn Jahren seine Arbeit in Tulis, nachdem er seit Monaten mit Martínez über die Transferpolitik gestritten hatte.
Nachfolger Etxeberrías auf dem Trainerstuhl der Marina wurde Ramón José-Vells, der zuvor den FC Nonthí zum Erfolg im UEFA-Pokal-Finale geführt hatte und im Gegensatz zum Motivator und Talentförderer Etxeberría den Ruf eines Taktikexperten genoss. Mit dem Trainerwechsel wurde zugleich ein umfangreicher Umbruch im Kader herbeigeführt. Leistungsträger wie Diego Rosário, John Kasongo Novurengo, António López sowie Kapitän Mário Selsia wurden ins Ausland verkauft. Ihre vom neuen Sportdirektor Ariel Valesta verpflichteten Nachfolger wie Julinho, Nicola Scajola und Didier Aliou Boulé konnten aber durchweg nicht überzeugen und auch die neue Nummer 1, der mikolinische Nationaltorhüter Claude Henrique, fiel durch Unsicherheiten auf. Zudem tat sich die Mannschaft schwer, die taktischen Anweisungen des Trainers umzusetzen. Nachdem Tulisium am Ende der Hinrunde nur auf einem UEFA-Pokal-Platz stand, musste Ramón José-Vells im Januar 2007 seinen Trainerstuhl räumen. Nach drei Spielen unter Interimscoach Paulo Sabatier wurde schließlich der Franzose Bernard Coutier vorgestellt, der den ehemaligen Tulisium-Stürmer Jean-Armand Repain als Assistenztrainer mitbrachte. Unter Coutier sicherte sich das Team in der Rückrunde der Saison 2006/2007 noch die Qualifikation zur Champions League und belegte in der Folgesaison den zweiten Tabellenplatz hinter dem FC Bosa.
Die Rückkehr von Morientes und Pessué
Nach heftiger vereinsinterner Kritik an Präsident Martínez wurde im Januar 2008 der Unternehmer Joán Rovira-Següer zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Rovira-Següer wurde unter anderem von Tulisium-Legende Notero unterstützt und brachte den ehemaligen Tulisium-Kapitän Luca Morientes als Sportdirektor sowie Klublegende Joán Peres Soler als Vizepräsidenten mit. Mit der Geschäftsführung des Klubs als Generaldirektor wurde der Jurist Francisco Chabarell betraut. Zunächst war über ein Engagement Noteros als Sportdirektor oder Vizepräsident spekuliert worden. Dieser verzichtete schließlich auf ein offizielles Amt im Klub, stand aber weiterhin als Vorstandsberater zur Verfügung. Rovira-Següer versprach, eine neue junge Mannschaft aufzubauen, die an die Erfolge der Ära Restávio anknüpfen sollte.
Nach dem erneuten Misserfolg der Mannschaft in Liga und Championsleague erklärte Trainer Coutier seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2007/2008 und verabschiedete sich mit dem ersten Finalerfolg in der Copa Sagradia seit neun Jahren. Als Nachfolger Coutiers im Amt des Cheftrainers präsentierte Rovira-Següer Tulisium-Legende Daniel Pessué, der zuvor erfolgreich als Trainer des mikolinischen Erstligisten AS Macedi gearbeitet und den Verein mit blutjungen Spielern zu Pokalsieg und Vizemeisterschaft in der LN-A geführt hatte. Die Rückkehr Pessués zu Tulisium wurde von den Fans frenetisch umjubelt und mit großen Hoffnungen verbunden. Següer und Fußballdirektor Luca Morientes stellten Pessué eine umfassend sanierte Mannschaft zur Verfügung. Zu den Transfers gehörten Nationalspieler Juliano Valpieta, Verteidiger Joao Silva, Rückkehrer John Kasongo Novurengo sowie Torjäger Silva Kalé, der zuvor beim FC Porto zu einem der besten Stürmer Europas herangereift war. Sie sollten neben Eigengewächsen wie den frisch gebackenen Europameistern José María Del Piey, Chahid Belazal oder Lionel Eskerro sowie Mittelfeldmotor Rafael Velozo und dem aufstrebenden argentinischen Sturmtalent Léon Javier Estarri ein neues Weltklasseteam bilden, um zur nationalen und internationalen Dominanz früherer Jahre zurückzukehren. Mit der Verpflichtung von Valpieta, Joao Silva, Novurengo und Silva Kalé gilt der Sommer 2008 bei vielen Beobachtern bis heute als eine der erfolgreichsten Transferperioden der Vereinsgeschichte.
Unter Pessué spielte Tulisium meist in einem flexiblen 4-2-3-1 oder 4-3-3 mit Rafael Velozo als tiefliegendem Spielmacher in der Zentrale, José María Del Piey als offensivem Kreativspieler mit allen Freiheiten und Silva Kalé als einziger echter Spitze. Das System zeichnete sich durch offensivstarke Flügelverteidiger und flexible offensive Mittelfelspieler aus, die ständig rochierten und so für Verwirrung in der gegnerischen Defensive sorgten.
Bereits im ersten Jahr unter Pessué gewann das Team zum ersten Mal seit 2004 wieder eine nationale Meisterschaft. In der Championsleague war im Halbfinale gegen Titelverteidiger Manchester United Schluss. Schließlich konnte das Team auch in den beiden Folgespielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 - und damit dreimal in Folge – die Meisterschaft für sich entscheiden. Auf dem sportlichen Höhepunkt gewann die Mannschaft 2012 im Finale gegen Bayern München zum fünften Mal in der Geschichte des Vereins die UEFA Champions League. Im Jahr 2010 gehörten mit Lionel Eskerro, Juliano Valpieta, Mikel Andrêu, Rafael Velozo, José María Del Piey, Chahid Belazal und dem erst 20-jährigen Shootingstar David Albet gleich sieben Akteure von Tulisium zum sagradischen Erfolgsteam, das bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 im Finale, einer Neuauflage des Europameisterschaftsendspiels 2008, erneut Spanien besiegen und sich als weltbestes Team etablieren konnte.
Im Sommer 2010 verlor Tulisium zwar den 23-jährigen Angreifer León Javier Estarri für eine Rekordablösesumme von 50 Millionen Euro an Real Madrid, konnte den Abgang aber gut kompensieren und die dritte Meiterschaft in Serie feiern. Nachdem Tulisium in der Saison 2011/2012 die vierte Meisterschaft infolge verpasst hatte, konnten die Blu i Verde die Folgesaison 2012/2013 wieder als Tabellenerster in der Premera Liga abschließen und damit den vierten Meistertitel in fünf Jahren feiern. In der Folge erklärte Daniel Pessué, seinen 2014 auslaufenden Vertrag nicht verlängern und stattdessen einen Wechsel vollziehen zu wollen. Die Spielzeit 2013/2014, die letzte unter Pessué, startete mit einigen Misserfolgen, sodass die Mannschaft in der Liga früh ins Hintertreffen geriet und erst durch eine Siegesserie in der Rückrunde wieder um die Meisterschaft mitspielen konnte. Am Ende zog das Team aber den Kürzeren gegen die alles dominierende Mannschaft vom FC Semesta.
Umbruch unter Xosé Sant-Estrell
Zum Ende der Spielzeit 2013/2014 verließ Erfolgstrainer und Klublegende Daniel Pessué, wie bereits längere Zeit angekündigt, den sagradischen Rekordmeister nach sechs Jahren, vier Meistertiteln und einem Championsleague-Erfolg als Chefcoach. Als Nachfolger präsentierte der Klub den 39-jährigen Mikolinier Xosé Sant-Estrell, der zuvor den Nationalligisten Athletic Platense trainiert und überraschend bis ins Finale der UEFA Europa League geführt hatte. Von der Vereinsführung wurde Sant-Estrell, unter Pessué einst Co-Trainer beim AS Macedi, als "absoluter Wunschtrainer" bezeichnet.
Mit Sant-Estrell wurde auch ein sachter Umbruch im Team der Blaugrünen eingeleitet. Nachdem Spielmacher Rafael Velozo das Team schon im Sommer 2013 verlassen hatte, wurde nun auch Abwehrchef João Silva ziehen gelassen. Für den argentinischen Angreifer Uriel de Alejandro überwies Tulisium rund 54 Millionen Euro an den SSC Neapel, womit der Argentinier zum neuen Rekordtransfer in der Vereinsgeschichte wurde. Sant-Estrell führte die unter Pessué bereits eingeleitete Umstellung zu einem 4-3-3-System fort – ein System, das Sant-Estrell streng durchhielt – und setzte stärker als sein Vorgänger auf aggressives Pressing. Kapitän José María Del Piey wurde nun meist in einer zurückgezogenen Rolle im zentralen Mittelfeld eingesetzt, wo er stärker als zuvor das Spiel kontrollieren konnte. Zudem fand sich Erfolgsstürmer Silva Kalé nun häufiger auf der Bank wieder und Neuzugang De Alejandro wurde als "falsche 9" eingesetzt, wo er von Beginn an überzeugen konnte und zum neuen Superstar des Teams aufstieg. Mit diesen Anpassungen gelang es Tulisium gleich im ersten Jahr unter Sant-Estrell an die Spitze der Liga zurückzukehren und die 30. Meisterschaft in der Vereinsgeschichte zu feiern.
Für die beiden Klubikonen José María Del Piey und Silva Kalé war es jeweils der letzte Erfolg im Trikot der Blau-Grünen: Der 34-Jährige Kapitän Del Piey verließ den Klub nach der Saison 2014/2015 ablösefrei in Richtung New York, der 31-jährige Silva Kalé wechselte ebenfalls ohne Ablöse zu Manchester City. Als Nachfolger kamen Filip Descamp von Juventus und Nebojša Ljiljanić von Real Madrid. Zudem erhielt Rechtsverteidiger Juliano Valpieta neue Konkurrenz durch den Mikolinier Mahmud Fouradi und die beiden Eigengewächse Xavier Lescart und Tiago Soler wurden für zusammen fast 70 Millionen Euro nach England verkauft. Zum neuen Mannschaftskapitän ernannte Sant-Estrell seinen Landsmann Fernand Demont. Im zweiten Jahr unter dem mikolinischen Trainer konnte das Team aber nicht an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Bereits einige Spieltage vor Schluss musste sich der Rekordmeister aus dem Titelrennen verabschieden und landete am Ende auf Rang 3, sieben Punkte hinter Meister und Erzrivale FC Bosa. Auch in der Champions League waren die Blau-Grünen schon im Viertelfinale gescheitert. Unmittelbar nach Saisonende gab der Verein schließlich nach zwei Jahren die Trennung von Sant-Estrell bekannt.
Die Ära Corbani
Ankunft Corbanis und Kaderumbau
Als Nachfolger Sant-Estrells wurde der Italiener Maurizio Corbani vom Ligarivalen FC Duerez vorgestellt, der mit den Weißen 2015 die UEFA Europa League gewonnen hatte. Daneben wurden im Sommer 2016 millionenschwere Transfers getätigt, um das Team puntkuell zu verstärken. Mit einer Ablösesumme von 71 Millionen Euro löste der Franzose Marlin Wilfrey vom FC Semesta de Alejandro als teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte ab. Daneben wurde mit Helguer Asturiz (18 Millionen Euro) und Rolando (25 Millionen) in die zuletzt wacklige Defensive investiert.
Unter Corbani zeigte sich das Team taktisch variabler als zuvor, spielte häufiger auch in einem 3-4-3 oder 3-2-2-3 mit Dreierkette. "Supertalent" Lwarquín Jardel konnte an seine Topform aus dem Vorjahr anschließen und sich endgültig in der Stammformation der Tulinesen festspielen, wobei er teils im zentralen Mittelfeld, teils als rechter Flügelverteidiger aufgeboten wurde. David Albet behielt seine Position als Schlüsselspieler im zentralen Mittelfeld, wurde von Corbani aber auf die zentrale Mittelfeldposition beordert, wo er die Rolle eines klassischen "Regista" übernahm, der defensiv meist durch Lwarquín abgesichert wurde und in der Offensive ein Kreativduo mit dem offensiveren Franzosen Fadel Chakri bildete. Mit dem Dreigespann Chahid Belazal, Uriel de Alejandro und Marlin Wilfrey erhielt Tulisium zudem einen neuen, "Tridente" genannten, Supersturm, der vielfach mit dem "BBC"-Sturm Real Madrids (Benzema, Bale, Cristiano Ronaldo) und dem "MSN"-Angriff des FC Barcelona (Messi, Suárez, Neymar) verglichen wurde.
Zwar konnte das Team von Tulisium unter Corbani kämpferisch und taktisch zulegen und gewann am Ende der Saison mit der Copa Sagradia den ersten Titel seit zwei Spielzeiten. In der Liga aber verpasste das Team die sagradische Meisterschaft und musste abermals dem FC Bosa den Vortritt lassen.
Der eingeleitete Umbruch im Team wurde daher im Sommer 2017 fortgeführt. Der am Deadline-Day 2017 für 70 Millionen Euro zu Barcelona transferierte Younes Felloussi stieg dabei zum teuersten Verkauf der Vereinsgeschichte auf, Verteidiger Mahmud Fouradi ging für 41 Millionen Euro zu Manchester City - ebenfalls vereinsinterne Rekordsumme für einen Verteidiger. Mit Andrea Giglian, der für 53 Millionn Euro (plus 7 Millionen Boni) vom AS Rom kam, gelang es Tulisium, einen der meistumworbenen Abwehrspieler Europas zu verpflichten, der zum Herzstück der neuen Abwehr wurde. Dazu kam mit Pierre-Rudolf Willom von RB Leipzig ein vielversprechendes und flexibel einsetzbares Talent für die Defensive.
Serienmeisterschaft
Mit diesem auf Schlüsselpositionen umgebauten Team schien Corbani seine Mannschaft gefunden zu haben; er experimentierte im zweiten Jahr deutlich weniger als in seiner Debütsaison und setzte vermehrt auf ein 4-3-3 als taktischer Grundausrichtung, die situativ aber immer wieder zu einem 3-4-3 oder 5-3-2 umgeformt wurde. Im Mittelfeld bildeten David Albet als zentraler "Regista", Lwarquín als dynamischer und zweikampfstarker "Box-to-Box-Player" und Fadel Chakri als nach vorne drängender Kreativspieler zwischen den gegnerischen Linien ein Weltklasse-Mittelfelddreieck, das sich häufig in den Positionen abwechselte. Während Albet hierbei die Rolle als Regisseur zukam, der sich gerne auch zurückfallen ließ und präzise lange Bälle in die Spitze spielte, glänzte Chakri stärker durch dynamisches Offensivspiel und Abschlüsse. Dahinter fungierte der Italiener Andrea Giglian als Abwehrorganisator, der zugleich mit langen genauen Pässen als erster Ballverteiler auftrat. Im Angriff wiederum besetzte Uriel de Alejandro nominell die zentrale Position, ließ sich aber auch gerne fallen, während Marlin Wilfrey von links oder Chahid Belazal von rechts in die Zentrale vordrangen.
In der zweiten Saison unter Corbani gelang es Tulisium, die Liga über die gesamte Strecke der Spielzeit zu dominieren und mit deutlichem Abstand zum zweitplatzierten CA Semestín die Sagradische Fußballmeisterschaft 2017/2018 zu gewinnen. Indem das Team zudem nach einem Finalsieg über den FC Semesta den Titel in der Copa Sagradia verteidigen konnte, wurde erstmals seit 1999 wieder ein nationales Double gewonnen.
Seine Dominanz in der Premera Liga zeigte Tulisium auch in der Saison 2018/2019 und stellte mit einer Ausbeute von 98 Punkten den eigenen Rekord aus der Saison 2009/2010 ein. Damit platzierte sich Tulisium erneut vor dem CA Semestín, der mit 92 Punkten seinerseits einen Punkte-Rekord für die Vizemeisterschaft aufstellte. Diesen Erfolg verdankte Tulisium auch seinen beiden jungen Neuzugängen Youri Caballós und Leandro Pjantic, die sich gleich im ersten Jahr etablieren konnten und zu den stärksten Spielern der Saison zählten. Mit Andrea Giglian und dem von rechts in die Mitte der Defensive gerückten Rudy Willom etablierte sich zudem ein neues starkes Abwehrduo.
"Triple"-Saison 2019/2020
Vor der Saison 2019/2020 verkaufte Tulisium Marlin Wilfrey für eine neue Rekordablösesumme von 75 Millionen Euro an den FC Bayern München und tätigte im Gegenzug für den portugiesischen Angreifer Yanis Pereira von den Wolverhampton Wanderers einen neuen Rekordtransfer von fast 100 Millionen Euro. Zudem verpflichtete man auf Leihbasis von Real Madrid das niederländische Mittelfeldtalent Leo van Rijn und den brasilianischen Linksverteidiger Danildo Nery vom mikolinischen Meister Servettense und konnte das Team damit sowohl in der Spitze als auch in der Breite verbessern. Erneut gelang es Tulisium, die Liga zu dominieren, ehe die Saison im März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie für mehrere Monate unterbrochen wurde. Nach der Rückkehr der Liga in Stadien ohne Zuschauer machte Tulisium bereits mehrere Spieltage vor Schluss den Gewinn der dritten Meisterschaft infolge perfekt und stellte am Ende mit 100 Punkten einen neuen Rekord in Sagradien auf. Tulisium landete 18 Punkte vor dem zweitplatzierten FC Bosa, was ebenfalls einen Rekord darstellte. Kurz darauf setzte sich Tulisium auch im Finale der Copa Sagradia gegen den SC Mesarque durch und sicherte sich damit den dritten Pokalsieg und das zweite nationale Double unter Maurizio Corbani.
Bei dem wegen der Corona-Pandemie ohne Hin- und Rückspiele ausgetragenen Endturnier der UEFA Champions League 2019/2020 in Lissabon konnte Tulisium nach überzeugenden Siegen gegen Atlético Madrid und Paris Saint-Germain im Viertel- und Halbfinale ins Endspiel vordringen, wo Tulisium wie bereits 2012 auf den FC Bayern München traf. Nachdem die Münchner durch ein Tor von Kingsley Coman in Führung gegangen waren, glich Andrea Giglian per Kopfball nach einer Ecke aus, ehe Uriel de Alejandro nach starker Vorarbeit des eingewechselten Chahid Belazal in dessen letztem Spiel für Tulisium schließlich den Siegtreffer zum 2:1 erzielte. Tulisium gewann damit zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte die Champions League und zum zweiten Mal das europäische "Triple".
Saison 2020/2021 und das Ende der Ära Corbani
Nach der verlängerten Saison 2019/2020 sollte die Mannschaft nur punktuell verändert werden. Mit Rolando und Xabier Murueta wurden zwei Ü-30-Spieler ablösefrei abgegeben. Dafür verpflichtete Tulisium mit Évandrice Kapho, Hachim Waziri und dem im Winter von einer Leihe zurückgekehrten Nerlos drei U-23-Spieler, die zunächst eher als Ergänzungen vorgesehen waren. Einziger Stareinkauf war der bereits seit längerem umworbene Stürmer Lyacín Essaidi vom Ligakonkurrenten CA Semestín, der wegen seines 2021 auslaufenden Vertrages für eine vergleichsweise niedrige Summe von 29 Millionen Euro verpflichtet werden konnte. Zudem wurde für das Mittelfeld ein Tauschgeschäft mit Real Madrid vereinbart: Der bisher ausgeliehene Niederländer Leo van Rijn, eine der Entdeckungen der Vorsaison, wurde fest verpflichtet und Fadel Chakri wechselte im Gegenzug zu Real Madrid, das schon längere Zeit um seine Dienste geworben hatte.
Nach dem Triple-Erfolg des Vorjahres gestaltete sich die erst im Oktober gestartete Saison von Beginn an schwierig und wurde durch Differenzen zwischen dem Trainer, der sportlichen Leitung um Luca Morientes und Teilen der Mannschaft überschattet. Dazu kamen schmerzhafte Langzeitverletzungen von Schlüsselspielern wie Uriel de Alejandro, Chahid Belazal und Rudy Willom. Zwar dominierte Tulisium erneut die Liga und konnte die Meisterschaft zum vierten Mal infolge verteidigen. In der Champions League schied das Team aber bereits im Achtelfinale aus und konnte zudem auch den Titel in der Copa Sagradia nicht verteidigen.
Im April 2021 gehörte Tulisium neben Bayern München, Borussia Dortmund und Paris Saint-Germain zu den wenigen Spitzenklubs in Europa, die sich nicht an der geplanten Gründung einer europäischen "Superleague" beteiligten und sich stattdessen gegen das Projekt und für die angekündigte Reform der UEFA Champions League aussprachen.
Nach dem letzten Spieltag gab Corbani schließlich im Mai 2021 seinen Rückritt vom Traineramt der Tulinesen bekannt. Trainer und Verein einigten sich kurz darauf auf eine Vertragsauflösung.
Erneute Rückkehr von Daniel Pessué
Nach der Trennung von Erfolgstrainer Maurizio Corbani gab Tulisium die erneute Verpflichtung von Vereinsikone Daniel Pessué nach der EM-Endrunde im Sommer 2021 bekannt. Pessué feierte damit nach seiner Zeit als Spieler (1996-2004), als Jugendtrainer (2005-2006) und als Cheftrainer (2008-2014) der Blaugrünen ein erneutes Comeback bei seinem Verein.
Mit dem Wechsel im Traineramt war auch ein personeller Umbruch im Team verbunden, der durch die finanzielle Situation des Vereins infolge der Corona-Pandemie erzwungen wurde. Nachdem der Klub bereits im Sommer 2020 mit Fadel Chakri einen absoluten Führungsspieler hatte verkaufen müssen, um die Verpflichtung seines designierten Nachfolgers Leo van Rijn zu finanzieren, scheiterten die Verhandlungen mit Vizekapitän David Albet über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags, da sich beide Seiten nicht über Höhe der Bezüge und Länge des Vertrags hatten einigen können. Albet verließ die Tulinesen damit nach zwölf Jahren ablösefrei in Richtung Paris. Der ebenfalls ablösefreie Abgang von Vizekapitän Chahid Belazal nach 16 Jahren hatte bereits seit Monaten festgestanden. Zudem nahm der Klub das Angebot des Ligarivalen CA Semestín für Angreifer Leandro Pjantić an, der nach einer starken Vorsaison seinen Marktwert deutlich gesteigert hatte.
Als Ersatz für die namhaften Abgänge setzte der Klub auf kostengünstigere Alternativen und Nachwuchskräfte. Nach seinem Vertragsende beim FC Liverpool kehrte der 29-jährige Tiago Soler sechs Jahre nach seinem Abgang ablösefrei zu Tulisium zurück, wo er als Alternative für eine der offensiven Mittelfeld- und Flügelpositionen vorgesehen ist, aber auch als Backup für Uriel de Alejandro im Sturmzentrum dienen soll. Kurz vor Transferschluss wurde zudem der Engländer Llewis Hennessy vom FC Barcelona ausgeliehen, dessen Gehalt zur Hälfte von seinem Ex-Klub übernommen wird und der den Abgang von David Albet kompensieren soll. Im Übrigen soll Pessué wie bereits in seiner ersten Amtszeit als Tulisium-Trainer talentierte Nachwuchsspieler wie Wilson Okori, Xosé Molina, Girái Nastro und Tangwín Jardel an die erste Mannschaft heranführen. Im Januar 2022 folgte zudem die Verpflichtung des mikolinischen Toptalents Naïs Ghouezri, der für eine fixe Ablösesumme aus seinem Vertrag beim mikolinischen Meister FC Nanthés herausgekauft wurde.
Persönlichkeiten
Präsidenten des Tulisium Football Club
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nationalität |
| 1901 | 1917 | Joán Denzer | |
| 1917 | 1919 | Selle Rosaro | |
| 1919 | 1919 | Martín Albacete | |
| 1919 | 1920 | Joán Denzer | |
| 1920 | 1938 | Marino Ibarretxe | |
| 1938 | 1941 | José Náutico | |
| 1941 | 1945 | Jacquel Igariz | |
| 1945 | 1968 | David Levi-Saforcada | |
| 1968 | 1982 | Fernán Igariz | |
| 1982 | 1984 | Aliureto Ceà Fernandez | |
| 1984 | 1984 | Gaitán Restruç (komm.) | |
| 1984 | 2004 | Carles Saccín Laroux | |
| 2004 | 2008 | Alberto Joán Martínez | |
| 2008 | Joán Rovira-Següer |
Cheftrainer des Tulisium Football Club
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nation | Erfolge |
| 1920 | 1926 | Leslie Williams | Premera Liga 1925 | |
| 1926 | 1928 | Douglas McAdams | ||
| 1928 | 1929 | Manuel Iruain | ||
| 1929 | Apr 1938 | Fernand Devaler | Premera Liga 1936, 1937; Copa Sagradia 1932 | |
| Jun 1938 | Nov 1943 | Martín Costa | ||
| Nov 1943 | Jun 1944 | Selle Aliureto Cabral | ||
| Jul 1944 | Jun 1951 | Iacinto Defilipis | Copa Azumaria 1950 | |
| Jul 1951 | Jun 1955 | Franz Horvaček | Premera Liga 1955; Coupe Latine 1954; Copa Azumaria 1953 | |
| Jul 1955 | Jun 1956 | Selle Aliureto Cabral | ||
| Jul 1956 | Jan 1958 | Sándor Gyuményi | ||
| Jan 1958 | Jun 1958 | Franz Horvaček | ||
| Jul 1958 | Aug 1960 | Santiago Flores | Premera Liga 1959; Copa Azumaria 1960; Copa Sagradia 1960 | |
| Aug 1960 | Dez 1960 | Amadêu Rovira | ||
| Dez 1960 | Jun 1964 | Santiago Flores | Premera Liga 1961, 1962; Copa Azumaria 1961; Messepokal 1964 | |
| Jul 1964 | Jan 1967 | Sören Fjellgard | Premera Liga 1965; Copa Sagradia 1965 | |
| Jan 1967 | Jun 1967 | Luis Manuel Perotti | ||
| Jul 1967 | Nov 1969 | Károly Szálasi | ||
| Nov 1969 | Jul 1970 | Luis Manuel Perotti | ||
| Jul 1970 | Sep 1971 | Károly Szálasi | Copa Sagradia 1971 | |
| Sep 1971 | Mai 1972 | Gonzalo Blanco | ||
| Mai 1972 | Jul 1972 | Márcio Veraldes (†) | ||
| Aug 1972 | Jun 1974 | Karl-Heinz Lemberger | ||
| Jul 1974 | Jun 1979 | Francisco Chamot | Premera Liga 1977, 1978, 1979; Copa Sagradia 1978; Landesmeisterpokal 1979 | |
| Jul 1979 | Dez 1979 | Marijan Milanić | ||
| Dez 1979 | Jan 1980 | Luciano Gomes | ||
| Jan 1980 | Sep 1981 | Daniel Lapuente | Landesmeisterpokal 1980 | |
| Sep 1981 | Mär 1982 | Luca Martínez | ||
| Mär 1982 | Aug 1982 | Luis Perotti | Copa Sagradia 1982 | |
| Aug 1982 | Aug 1982 | Donado Cabrera, interim | ||
| Aug 1982 | Jun 1984 | Francisco Chamot | Premera Liga 1983 | |
| Jul 1984 | Dez 1985 | Ole Erik Simonsen | Premera Liga 1985 | |
| Dez 1985 | Mai 1990 | Carles Notero | Premera Liga 1988, 1989, 1990; Copa Sagradia 1987, 1990; UEFA-Cup 1987 | |
| Mai 1990 | Dez 1990 | Selle Névito Xusgard | ||
| Dez 1990 | Feb 1992 | Carles Notero | Copa Sagradia 1991 | |
| Feb 1992 | Jun 1994 | Ruud Van Breukelen | Europapokal der Pokalsieger 1992; Copa Sagradia 1993 | |
| Jul 1994 | Sep 1996 | Ticiano De la Costa | Premera Liga 1995 | |
| Sep 1996 | Jun 1997 | Ernesto Juan Lombardi | UEFA-Cup 1997 | |
| Jul 1997 | Jun 2005 | Joán Restávio | Premera Liga 1998 1999, 2000, 2001, 2003, 2004; Copa Sagradia 1999; Champions League 1999, 2004 | |
| Jul 2005 | Jun 2006 | Luis Etxeberría | Copa de la Liga 2006 | |
| Jul 2006 | Jan 2007 | Ramón José-Vells | ||
| Jan 2007 | Jan 2007 | Paulo Sabatier, interim | ||
| Jan 2007 | Jun 2008 | Bernard Coutier | Copa Sagradia 2008 | |
| Jul 2008 | Jun 2014 | Daniel Pessué | Premera Liga 2009, 2010, 2011, 2013; Champions League 2012 | |
| Jul 2014 | Jun 2016 | Xosé Sant-Estrell | Premera Liga 2015 | |
| Jul 2016 | Jun 2021 | Maurizio Corbani | Copa Sagradia 2017, 2018, 2020; Premera Liga 2018, 2019, 2020, 2021; Champions League 2020 | |
| Jul 2021 | Daniel Pessué |
Mannschaftskapitäne
Rekordspieler (Stand: August 2021)
| Platz | Spieler | Spielzeiten | Jahre | Spiele Liga | Spiele gesamt |
| José María Del Piey | 1998–2015 | 17 | 473 | 670 | |
| Joán Santêres | 1955–1975 | 20 | 648 | ||
| Lionel Eskerro | 2005– | 16 | 471 | 640 | |
| Chahid Belazal | 2005–2021 | 16 | 458 | 631 | |
| Joán Peres Solêr | 1963–1982 | 19 | 585 | ||
| Fernand Demont | 2006–2018 | 12 | |||
| Mário Selsia | 1994–2006 | 12 | 365 | 540 | |
| David Albet | 2009–2021 | 12 | 364 | 534 | |
| Nestor Veba | 1976–1996 | 20 | 358 | ||
| Javier Paranda | 1984–1998 | 14 | |||
| Carles Notero | 1967–1980, 1983-1984 | 14 | |||
| Fernand Demont | 2006-2018 | 12 | |||
| Luis Perotti | 1954–1969 | 15 | 390 | 424 |
Rekordtorschützen (Stand: August 2021)
| Platz | Spieler | Spielzeiten | Jahre | Tore Liga | Tore insgesamt |
| Luis Perotti | 1954–1969 | 15 | 265 | ||
| Chahid Belazal | 2005–2021 | 16 | 183 | ||
| Uriel de Alejandro | 2014– | 7 | 171 | ||
| José María Del Piey | 1998–2015 | 17 | 145 | ||
| Mohamed Silva Kalé | 2008–2015 | 7 | 139 | ||
| Luca Morientes | 1982–1990 | 8 | 137 | ||
| Károly Szálasi | 1957–1964 | 7 | 101 | ||
| Tristán Lareác | 1993–2002 | 9 | 88 | ||
| Enrico Scola | 1998–2003 | 5 | 76 | ||
| Diego Rosário | 1995–1996, 2003–2006 | 4 | 64 |
Team des 20. Jahrhunderts
| Pos. | Nat. | Name | |
| GK | Néstor Veba (1976-1996) | ||
| DF | Joán Peres Soler (1963-1982) | ||
| DF | Joán Santêres (1955-1975) | ||
| DF | Javier Paranda (1984-1998) | ||
| MF | Carles Notero (1967-1980; 1983-1984) | ||
| MF | Ernesto Juan Lombardi (1985-1993) | ||
| MF | Francis Decou (1973-1980) | ||
| MF | Daniel Pessué (1996-2004) | ||
| FW | Károly Szálasi (1957-1967) | ||
| FW | Luis Perotti (1954-1969) | ||
| FW | Luca Morientes (1982-1990) |
Vereinsidentität
Selbstbild und Fremdbild
Über Jahrzehnte hinweg hat sich der Tulisium Football Club das Selbstbild eines weltoffenen, europäisch orientierten Klubs angeeignet, der für ebenso attraktiven wie erfolgreichen, "klaren und schönen" Fußball steht. Der Verein identifiziert sich in erster Linie mit der Stadt Tulis und der umliegenden Blaumeerregion und sieht sich weniger als sagradischen Klub denn als internationalen und multikulturellen Klub. Entsprechend lehnt Tulisium laut Selbstbeschreibung jede Form des Nationalismus ab. Damit steht Tulisium sehr stark in der Tradition des sagradischen Linksliberalismus und des aufgeklärten Bürgertums. Zudem wurde der Klub in seiner Geschichte durch einige jüdische Persönlichkeiten wie den langjährigen Präsidenten David Levi-Saforcada geprägt.
Die Spielphilosophie von Tulisium ist sehr stark von der Erwartung geprägt, dass Erfolge ebenso durch professionelle Arbeit wie durch Stil und Kreativität verdient werden müssen. Von Gegnern und Kritikern werden das Auftreten Tulisiums und sein Anspruch, das "bessere", "schönere" und "klügere" Spiel zu repräsentieren, häufig als arrogant und selbstverliebt wahrgenommen.
Anhänger
Der Tulisium F.C. ist der Verein mit der größten Anhängerschaft in Sagradien, vor dem FC Bosa, dem FC Semesta und dem FC Duerez, und zugleich eine der bedeutendsten Fußballadressen der Welt. Die Anhänger des Klubs werden als Tulinistas bezeichnet. Die weitaus meisten Fans Tulisiums stammen aus der Blaumeerregion, der Klub besitzt aber auch zahlreiche Anhänger im Ausland.
Als wichtigste und bekannteste Ultra-Gruppierung des Tulisium FC gilt die Boys Ultramar, die 1987 von linksgerichteten Anhängern gegründet wurde. Diese Gruppierung zeichnet sich durch eine antifaschistische und antirassistische Einstellung aus. Weitere Fangruppen sind die Devota Blu und die Brigada Marinera.
Rivalitäten
Stadtderby mit UD
Die Mannschaften von Tulisium und der Unión Desportiva treffen jährlich im traditionellen "Derbi Tulinês" aufeinander, in dem es um die Vorherrschaft in der Stadt geht. Da Tulisium ursprünglich von ausländischen Studenten gegründet worden war, weil diese bei der rein sagradischen Unión nicht spielen durften, wird das Stadtderby von den Tulinistas auch gerne als Auseinandersetzung zwischen der offenen multinationalen Tradition der Blau-Grünen und dem konservativ-nationalen Tulis angesehen, das die "Udistas" zu repräsentieren scheinen. Diese Deutung ist aber rein historischer Natur und besitzt kaum noch Relevanz. Besondere Brisanz hatte das Duell zwischen den Blaugrünen und den Himmelblauen Anfang der Fünfziger Jahre, in denen UD und Tulisium beide auf höchstem Niveau spielten und regelmäßig in der Copa Azumaría sowie in der Premera Liga aufeinandertrafen. In mehreren kürzeren Perioden in den Sechziger, Achtziger und Neunziger Jahren sowie in der Saison 2005/2006 und erneut 2016/2017 gab es zeitweise kein Stadtderby in der Liga, da die Celestes in dieser Zeit zweitklassig spielten.
Klassiker mit Bosa
Wichtiger und prestigereicher als das Derbi Tulinês ist aufgrund der höheren sportlichen Relevanz das auch als "Clásico" bezeichnete Duell zwischen Tulisium und dem Fútbol Club de Bosa. Das Duell fand seit Gründung der Premera Liga 1925 in jedem Jahr statt und stellt ein Kräftemessen zwischen den beiden erfolgreichsten Klubmannschaften im sagradischen Fußball dar. Weil beide Vereine seit den 1970er Jahren regelmäßige Rivalen um die sagradische Meisterschaft waren, hat sich das Duell zwischen Rotblauen und Blaugrünen zu einer der wichtigsten Konkurrenzen des Landes entwickelt und ist meist das sportlich wichtigste Spiel im Saisonkalender. Zusätzliche Bedeutung erhält das Duell durch die Gegensätze zwischen der kulturell bedeutsamen "Kulturstadt" Tulis und der "Industriestadt" Bosa. Das Spiel zwischen Bosa und Tulisium wurde daher in der Vergangenheit auch als Kräftemessen der "Artistas" mit den "Artisanœs" bezeichnet.
Rivalität mit Semesta
Noch größere politische Sprengkraft birgt die Rivalität zwischen Tulisium und dem FC Semesta. Das Duell beider Klubs gilt als eines der brisantesten im Land. Dabei geht es zum einen um die sportliche Rivalität zwischen der erfolgreichsten und der dritterfolgreichsten Klubmannschaft des Landes. Diese Rivalität wird aber verstärkt und zum Teil überlagert durch die großen politischen Gegensätze zwischen beiden Teams, die zum Teil mit der historischen Gegnerschaft zwischen den Städten Tulis und Semest zu tun haben. Während Tulis als frühere Hauptstadt der Tulinesischen Republik und als kulturelles Zentrum des Blaumeerraums gilt und traditionell linskliberal geprägt ist, repräsentiert Semesta als Hauptstadtklub den sagradischen Zentralstaat und gilt zudem seit seiner Gründung als Verein der konservativen Eliten. Allerdings wird diese politische Deutung des Duells von "linken" Anhängern des FCS zurückgewiesen.
Vor allem in den letzten Jahrzehnten hat die historische Identität des tulinesischen "Comtàid" eine zunehmende Rolle bei Tulisium gespielt, sodass auch die rot-weiß gestreifte Regionalflagge regelmäßig Eingang in das Shirt-Design gefunden hat und im Stadion geschwenkt wird. Bei Duellen mit Semesta wird Tulisium häufig auch von Fans aus anderen Regionen des Landes, vor allem aus dem alkonischen Süden unterstützt.
Wappen
Das Vereinswappen von Tulisium besteht traditionell aus vier Elementen: einem Fußball im klassischen Design, die Initialien "TFC" für "Tulisium Football Club", die Lilie als Zeichen der Stadt Tulis sowie ein stilisiertes Schiff, das an den Status der Stadt als Hafenmetropole sowie an den Beinahmen der "Náuticœs" erinnern soll.
Farben und Spielkleidung
Die Mannschaft von Tulisium läuft traditionell in dunkelblauen Trikots, weißen Hosen und grünen Stutzen auf. Aufgrund dieser Kleidung wird die Mannschaft auch "Blu i Verde" genannt. Die dunkelblauen Trikots tragen meist jährlich wechselnde grüne und weiße Applikationen.
Sponsoring
| Beginn | Ende | Ausrüster | Trikotsponsor | Ärmelsponsor | Rückensponsor |
| 1984 | 1988 | adidas | Laregas | - | - |
| 1988 | 1996 | Opel | - | - | |
| 1996 | 2000 | Philips | - | - | |
| 2000 | 2001 | - | - | - | |
| 2001 | 2006 | Coesa | - | - | |
| 2006 | 2009 | bwin | - | - | |
| 2009 | 2013 | Thoss Electronics | - | - | |
| 2013 | 2014 | Al-Said Airways | - | - | |
| 2014 | 2016 | Comtàid Energías | - | ||
| 2016 | 2018 | Eredis | - | ||
| 2018 | 2020 | Oguana National Tourism Agency | |||
| 2020 | Tiò | Oguana National Tourism Agency |
Strukturen
Klubstruktur und Organisation
Der Tulisium Football Club besteht seit dem Jahr 1996 aus zwei unterschiedlichen juristischen Entitäten, dem Verein Tulisium Football Club (Asociación) und der ausgegliederten Kapitalgesellschaft Tulisium Football Club SAD.
Verein
Der Tulisium Football Club ist seit seiner Gründung im Jahr 1901 als Verein nach sagradischem Assoziationsrecht organisiert und wird von seinen zahlenden Mitgliedern getragen, die auch über die Ziele und Tätigkeiten des Vereins sowie über die Zusammensetzung der Vereinsgremien entscheiden. Der Verein organisiert den Amateurbereich im Fußball und in anderen Sportarten.
An der Spitze des Vereins steht der von der Mitgliederversammlung des Klubs für eine je zweijährige Amtszeit gewählte Vorstand (Presidência) aus dem Vereinspräsidenten, seinen beiden Stellvertretern, dem (auf Lebenszeit gewählten) Ehrenpräsidenten sowie zwei Beisitzern. Präsident ist seit 2008 der Unternehmer Joán Rovira-Següer, Ehrenpräsident ist Stürmer-Legende Luis Manuel Perotti. Als Vizepräsidenten fungieren (Stand 2020) der ehemalige Tulisium-Profi Mário Selsia sowie der Anwalt Erlán Levi-Mauri, weitere Mitglieder sind der ehemalige Handball-Spieler Esker Santiol sowie die Richterin Helén Moriz-Esclavi.
Aktiengesellschaft
Das operative Geschäft der Profi-Abteilungen des Vereins untersteht der Tulisium Football Club SAD, die 1996 gegründet wurde und aus der 1986 gegründeten klubeigenen Marketing-Gesellschaft hervorging. Die SAD ist zuständig für die Unterhaltung und Vermarktung der ersten und zweiten Mannschaft der Männer, der Nachwuchsakademie und ihrer Mannschaften sowie der Frauenfußball-Abteilung. Daneben ist die SAD über das Tochterunternehmen Estâdiu Tulisium SAD für die Unterhaltung des Stadions verantwortlich. Die SAD ist durch ihr Statut an den Verein gebunden und leistet u.a. für die Nutzung der Markenrechte jährliche Zahlungen an den Verein.
Die Tulisium Football Club SAD wurde im Jahr 2000 an die Börse gebracht und wird seither an der Börse in Semest gehandelt (Tulisium Football Club SAD, BVSE: TFC). Zehn Prozent der Anteile verbleiben als Stammaktien mit besonderem Stimmrecht im Besitz des Vereins, dem damit umfangreiche Vetorechte in Fragen der Klubidentität und der Ziele der SAD zufallen. Dazu gehören insbesondere Entscheidungen über Namen, Vereinssymbol und Vereinsfarben, die Ausrichtung und Struktur des Jugendtrainings, die Mitgliedschaft in FSF und LFP. Zudem bestellt der Verein mindestens ein Drittel der Vorstandsmitglieder und übt damit de facto die Kontrolle über die Profiabteilung aus. Größter privater Aktionär der Tulisium Football Club SAD ist die Tulus SE (Holding der Véneres-Saccín-Familie), die als langjähriger Investor aktuell (2021) etwa ein Fünftel der Anteile besitzt und eine traditionell enge Verbindung zum Verein unterhält. Im Zuge der Corona-Pandemie im Jahr 2020/21 veräußerte die Tulus SE einen Teil ihrer Aktien an den amerikanischen Investor Aegis Delta Partners, der im Juli 2021 schließlich 9,25 Prozent der Aktien hielt und damit zum drittgrößten Anteilseigner nach Tulus und dem Verein wurde. Die restlichen 60 Prozent der Aktien werden frei an der Börse gehandelt. Etwa zwei Drittel befinden sich im Streubesitz, davon ein Großteil in der Hand einzelner Fans und Fangruppen. Im Jahr 2014 erwarb zudem die staatliche Sport-Investmentgesellschaft von Chasab einen Minderheitsanteil von 8 Prozent am Tulisium FC, der bis 2019 aber auf unter zwei Prozent gesunken ist.
An der Spitze der SAD steht formell ein sechsköpfiger Verwaltungsrat, der die Geschäftsführung ernennt und kontrolliert. Je zwei der sechs Verwaltungsräte sind Vertreter des Vereins (Joán Rovira-Següer, Mário Selsia) und der beiden größten Einzelaktionäre Tulus SE (Éulen Véneres-Saccín) und Aegis Delta Partners (David Connolly). Zwei weitere Mitglieder sind unabhängige Personen aus Wirtschaft und Gesellschaft (Hélena Waldner-Sorel, Isabel Egate-Sántiz).
Als hauptverantwortlicher Geschäftsführer der SAD fungiert der CEO, derzeit der Franzose Louis-Étienne Blanchard, CFO ist (als erste Frau im Amt) Íngrid Garay. Für die sportliche Leitung ist der frühere Nationalspieler Luca Morientes verantwortlich, der im Kernbereich Profifußball durch einen Technischen Direktor, derzeit Javier Eráldiz, unterstützt wird.
Vereinsführung (seit 2016)
| Amt | Amtsinhaber (seit 2016) | |
| Vereinsvorstand | ||
|---|---|---|
| Präsident | (Unternehmer, gewählter Präsident) | |
| Vizepräsident | (Anwalt) | |
| Vizepräsident | (ehemaliger Fußballnationaltorhüter) | |
| Beisitzer | (ehemaliger Handballnationalspieler) | |
| Beisitzerin | (Richterin) | |
| Ehrenpräsident | (ehemaliger Fußballnationalspieler) | |
| Tulisium Football Club SAD | ||
| Verwaltungsrat | ||
| Verwaltungsrat | (Vereinspräsident) | |
| Verwaltungsrat | (Verwaltungsrätin Tulus SE) | |
| Verwaltungsrat | (Vereinsvertreter) | |
| Verwaltungsrat | (Vertreter Aegis Delta Partners) | |
| Verwaltungsrat | (unabhängige Verwaltungsrätin) | |
| Verwaltungsrat | (unabhängige Verwaltungsrätin) | |
| Exekutivkomitee | ||
| Generaldirektor (CEO) | (Organisation, Communications, HR) | |
| Finanzdirektorin (CFO) | (Finances & Facilities) | |
| Fußballdirektor | (Sports Operations) | |
| Marketingdirektor | (Sales & Marketing) | |
| Leitung Fußballabteilung | ||
| Fußballdirektor | ||
| Technischer Direktor Fußball-Management | ||
| Leiter Jugend-Fußball/Akademie | ||
| Leiterin Frauen-Fußball | ||
Sportliche Leitung
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität |
| Erste Mannschaft 2019/2020 | ||
|---|---|---|
| Cheftrainer | Maurizio Corbani (seit 2016) | |
| Assistenztrainer | Gianpiero Grazià (seit 2016) | |
| Assistenztrainer | Dani (seit 2019) | |
| Torwarttrainer | Olivier Prieaux (seit 2016) | |
| Torwarttrainer | Carles Sagres (seit 2019) | |
| Fitness- und Rehatrainer | Domhnall Macaulay (seit 2016) | |
| Fitness- und Rehatrainer | Joán Martiniác (seit 2016) | |
| Fitness- und Rehatrainerin | Anne-Nora Janneau (seit 2013) | |
| Team-Koordinatorin | María Corals (seit 2019) | |
| Reserve und Jugend 2019/2020 | ||
| Cheftrainer Tulisium B | John Kasongo Novurengo (seit 2018) | |
| Assistenztrainer Tulisium B | ||
| Trainer Tulisium C | Lionel Marín | |
| Trainer Tulisium Juvenil (Sub-19) | Diego Cruzera | |
| Trainer Tulisium Juvenil (Sub-17) | Marián Berenguer | |
| Trainer Tulisium Juvenil (Sub-16) | Sebastián Notero | |
Vereinsführung (2012-2016)
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität | ||
| Vereinsvorstand | ||||
|---|---|---|---|---|
| Präsident | Joán Rovira-Següer | Sagradien | ||
| Vizepräsident | Joán Peres Soler | Sagradien | ||
| Vizepräsident | Helguer Desclavet | Sagradien | ||
| Ehrenpräsident | Luis Manuel Perotti | Argentinien/Sagradien | ||
| Vorstand Tulisium Football Club SAD | ||||
| Präsident | Joán Rovira-Següer | Sagradien | ||
| Generaldirektor | Francisco Chabarell | Sagradien | ||
| Fußballdirektor | Luca Morientes | Sagradien | ||
| Marketingdirektor | Dián Arrántxez | Sagradien | ||
| Finanzdirektor | Louis-Étienne Blanchard | Frankreich | ||
| Direktorin Sportabteilungen | Isabel Egate-Sántiz | Sagradien | ||
| Vorstandsmitglied | Joán Carles Negruán | Sagradien | ||
| Leitung Fußballabteilung | ||||
| Fußballdirektor | Luca Morientes | Sagradien | ||
| Leiter Fußball-Management | Oliver Escudet | Mikolinien | ||
| Leiter Fußball-Verbindungen | Manuel Erro (bis 2014) | Sagradien | ||
| Leiter Jugend-Fußball/Akademie | Nestor Veba | Sagradien | ||
| Leiterin Frauen-Fußball | Élena Berenguer | Sagradien | ||
Fußball
Trainings- und Spielstätten
Campo de Crêus
Als Heimspielstätte von Tulisium fungierte lange Zeit das Stadion Campo de Crêus, in dem der Klub von 1912 bis 1949 seine Spiele austrug.
Das alte Esplanat
Im selben Jahr zog der Klub ins neu erbaute Estâdiu Tulisium um, das auf einem "Esplanat" genannten freien Feld im Stadtteil Monte Esplanat errichtet worden war und deswegen von Fans und Öffentlichkeit meist als "Esplanat-Stadion" oder als "l'Esplanat" bezeichnet wurde.
Ursprünglich für knappe 63.000 Zuschauer ausgerichtet, fasste das Station nach einem ersten Umbau in den Sechziger Jahren über 80.000 und seit den Achtziger Jahren ca. 72.000 Zuschauer. Das alte Esplanat-Stadion wurde bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 als Spielstätte genutzt und war danach Austragungsort verschiedener internationaler Finalspiele, u.a. der Coupe Latine 1953 und des Europapokals der Landesmeister 1971.
Das neue Esplanat
Bereits in den 1990er Jahren wurde vermehrt über eine umfangreiche Renovierung des bestehenden Tulisium-Stadions und alternativ über einen Neubau diskutiert. Im Rahmen der Bewerbung für die UEFA EURO 2008 schließlich wurden diese Pläne wieder aufgenommen. Unabhängig davon entschloss sich die Klubführung des Tulisium FC unter Präsident Carles Saccín im Jubiläumsjahr 2001 dafür, das alte Esplanat durch einen modernen Stadionneubau an gleicher Stelle zu ersetzen.
Im Oktober 2001 begannen die Bauarbeiten. Während der ersten Monate des Rückbaus spielten die Blaugrünen noch in der auf knapp 45.000 Zuschauer begrenzten Baustelle und wichen danach bis zur Fertigstellung des Neubaus ins Stadion des Konkurrenten Unión Desportiva, das Estâdiu Municipal d'Illón aus, wo die Mannschaft die gesamte Premera Liga 2002/2003 über ihre Heimspiele bestritt.
Zu Beginn der Saison 2003/2004 bezog Tulisium schließlich das neue Esplanat-Stadion (offiziell: Estâdiu Tulisium), das im Juli 2003 mit dem Tornêu Joán Denzer gegen die Teams des FC Barcelona, des FC Bayern und von Ajax Amsterdam eingeweiht wurde. Der Neubau wurde nach einem Entwurf des Stararchitekten Selle Arriaga realisiert und wurde als ein reines Sitzplatzstadion konzipiert. Charakteristisch am neuen Stadion war das Dach, das mehrere streifenförmig verlaufende Fensterreihen besitzt, welche nachts in den Klubfarben blau und grün beleuchtet werden können und in der Obenansicht ein spektakuläres Bild abgeben.
Das Stadion bietet Platz für 60.200 Zuschauer und wurde von der UEFA als 5-Sterne-Stadion (heute Stadion Kategorie 4) ausgezeichnet. Es war Austragungsort des UEFA Champions-League-Finales 2005 und beherbergte insgesamt die Eröffnungsfeier der EURO 2008 sowie fünf Spiele, darunter neben dem Eröffnungsspiel ein Viertel- und ein Halbfinale.
Joan-Denzer-Stadion
Die 2. Mannschaft von Tulisium, die Jugendteams sowie die Frauenmannschaft Tulisium FCF spielen im unweit davon gelegenen kleineren Estâdiu Joán Denzer, das Platz für 9.900 Zuschauer bietet und als Zweitstadion von Tulisium gilt. Daneben finden im Stadion regelmäßig Konzerte und Events statt und die international nicht anerkannte Blaurmeerauswahl (Selecçò Azumarês) trägt hier ihre Heimspiele aus. Das Denzer-Stadion ist nach dem Gründer und ersten Klubpräsidenten des Tulisium FC, dem Deutschen Hans Denzer, benannt.
Trainingsgelände
Das Trainingsgelände der Blaugrünen befindet sich im Stadtteil Saniesta, wo sich auch die Tulisium-Jugendakademie befindet. Als "Saniesta" werden umgangssprachlich auch die Jugendakademie und die Nachwuchsmannschaften der Tulinesen bezeichnet.
Kaderpolitik
Seit den Fünfziger Jahren betreibt Tulisium eine eigene Jugendakademie, die im Stadtteil Saniesta beheimatet ist und als eine der besten Europas gilt.
In den erfolgreichen Teams von Tulisium der 1960er bis 1980er Jahre gehörten Absolventen der Jugendakademie zu den prägenden Spielergestalten. Dazu gehörten Spieler wie Joán Santêres, Carles Notero, Joán Peres Soler, Nestor Veba oder Francisco Irruabi.
In der Saison 2003/2004 gehörten mit Daniel Vespo, Diego Rosário und José María Del Piey drei Spieler aus der eigenen Jugend zum Stamm des Teams, das die Championsleague gewinnen konnte.
Zuletzt schafften Spieler wie Tiago Solêr und Javi Munial den Sprung in die erste Mannschaft der Tulinesen.
Eine Liste der bekanntesten Spieler aus von Tulisium-Jugend umfasst :
- Julen Aretzu (SAG, *1989), Vize-Europameister 2012
- Dián Arrantxabal (SAG, *1990)
- Joaquín Celestino (SAG, *1988)
- Diego Iván Cherepniev (ARG, *1985)
- José María Del Piey (SAG, *1981), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Manuel Erro (SAG, *1975)
- Lionel Eskerro (SAG, *1987), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Gabriel Estrela (SAG, *1988)
- Joaquín Etserra (SAG, *1995)
- Francisco Irruabi (SAG, *1963)
- Carles Iribar (SAG, *1960)
- Xavier Lescart (MIC, *1990)
- Hernán Luciano (SAG, *1948), Europameister 1976
- Álvaro David Lucile SAG, *1965)
- Luis Docién Miniambres (SAG, *1970)
- Javier Munial (SAG, *1992)
- José García Neleiy (SAG, *1981)
- Carles Notero (SAG, *1950), Europameister 1976
- Sebastian Notero (SAG, *1973)
- Samuel Ojisei (NGA, *1976), Olympia-Sieger 1996
- Joán Peres Soler (SAG, *1945), Europameister 1976
- António Perte (SAG, *1979)
- Miquel Pin (SAG, *1975)
- Théo Pin (SAG, *1999)
- Diego Rosário (SAG, *1977), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Nestor Saccín (SAG, *1980)
- Javier Serrena (SAG, *1984)
- Marco Tela (SAG, *1975)
- Marco Tinita (SAG, *1967)
- Tiago Soler Amavisca (SAG, *1992)
- Nestor Veba (SAG, *1956)
- Daniel Vespo (SAG, *1980)
Neben den Spielern aus der eigenen Jugendakademie hat Tulisium traditionell auch immer wieder sagradische und ausländische Stars verpflichtet. Bereits in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren spielten mit den ungarischen Vizeweltmeistern Károly Szálasi und Gyula Kovács sowie dem Uruguayer Walter Ernesto Guigou internationale Starspieler für Tulisium und machten den Klub weltweit bekannt. Zu den ausländischen Stars bei von Tulisium gehörten in den Goldenen Siebziger Jahren die Mikolinier Francis Joann Decou und Luvis Mari Gerart, in den Achtziger Jahren die argentinischen Weltmeister José Ramón Toricci, Ernesto Juan Lombardi und Carlos Leonardi sowie in den späten Neunziger Jahren international erfolgreiche Spieler wie der Argentinier Enrico Scola, der Portugiese Paulo Madeiro oder die französischen Weltmeister Yohan Cajani und René Francque. Ausländische Stars im aktuellen Team von Tulisium sind unter anderem Uriel de Alejandro, Younes Felloussi, Hugo Vieira oder Nebojsa Ljiljanic. Seit 2015 ist Fernand Demont der erste Mikolinier im Amt des Kapitäns der Mannschaft.
Außerdem konnte Tulisium auch immer wieder aktuelle sagradische Nationalspieler nach Tulis locken. Angefangen mit Nationalstürmer Iacinto Defilipis im Jahr 1931, der von Lesnário zum JSC wechselte, über die in den Siebziger Jahren zum Klub gestoßenen Nationalspieler Ticiano De la Costa und Alex Bruguera bis hin zu Diego Juván, Paulo Sabatier und Superstar Daniel Pessué in den Neunzigern, Claudio Piro, Diego Rosário, Rafael Velozo oder Juliano Valpieta in den 2000er Jahren.
Dennoch steht Tulisium auch für eine besonnene Finanz- und Transferpolitik und hat sich in der Vergangenheit wenig geneigt gezeigt, ähnlich hohe Summen für Ablöse und Spielergelder zu zahlen wie andere europäische Topklubs. So konnten einige der Stars in der Vergangenheit nicht gehalten werden, sondern wechselten zu freigiebigeren Klubs im Ausland, so wie Jean Armand Repain 1993 zu Juventus Turin, Claudio Priavoggio 1995 zu Inter Mailand, Diego Rosário 2006 zum FC Chelsea oder León Javier Estarri 2010 zu Real Madrid.
Partnerschaften
Der FC Tulisium unterhält eine enge Partnerschaft mit dem mikolinischen Nationalligisten Escrivense SC und entsendet regelmäßig Leihspieler aus der ersten und zweiten Mannschaft nach Escriva, um diesen dort Spielpraxis auf Profniveau zu ermöglichen. Zu den bekanntesten Leihspielern gehörten in der Vergangenheit Javi Moisés und Yannick Mowemo-Neves.
In jüngerer Vergangenheit bestehen Beziehungen zwischen Tulisium und dem japanischen Profiklub Yokosawa Blue, das von José María Del Piey trainiert wird.
Tulisium besitzt eine strategische Partnerschaft und Minderheitsbeteiligung am johannarischen Klub Tulisium Nabhala.
Kader Saison 2019/2020
| Nr. | Name | Geburtsj. | Nationalitäten | im Team seit | letzter Verein | |
| 1 | Lionel Eskerro (Kapitän) | 1987 | 2005 | Tulisium B | ||
| 13 | Daniele Rigoni | 1992 | 2018 | Lazio Rom (ITA) | ||
| 39 | Osual Descants | 2000 | 2017 | Athletic Platense | ||
| 3 | Pierre-Rudolf Willom | 1994 | 2017 | RB Leipzig (GER) | ||
| 5 | Andrea Giglian | 1989 | 2017 | AS Rom (ITA) | ||
| 12 | Danildo Nery | 1992 | 2019 | Servettense (MIC) | ||
| 17 | Helguer Asturiz | 1995 | 2016 | FC Duerez | ||
| 23 | Rolando Assis de Moreira | 1986 | 2016 | Racing Servette (MIC) | ||
| 24 | Youri Caballós | 1998 | 2018 | FC Duerez | ||
| 25 | Nicolás Bertoli | 2000 | 1/19 | River Plate (ARG) | ||
| 27 | Xosé Molina | 2001 | 2019 | Tulisium B | ||
| 4 | David Albet (Vizekapitän) | 1990 | 2009 | Diegue Cuentezal FC | ||
| 6 | Xabier Murueta | 1988 | 2013 | Real Sociedad (ESP) | ||
| 14 | Fadel Chakri | 1991 | 2013 | Everton FC (ENG) | ||
| 18 | Nacer Marouani | 1997 | 2017 | AC Gerón | ||
| 21 | Leo van Rijn | 1998 | 2019 | Real Madrid (ESP) | ||
| 31 | Lwarquín Jardel | 1996 | 2014 | Tulisium B | ||
| 7 | Chahid Belazal (Vizekapitän) | 1987 | 2005 | FC l'Artir | ||
| 10 | Uriel de Alejandro | 1991 | 2014 | SSC Napoli (ITA) | ||
| 11 | Yanis Pereira | 1995 | 2019 | Wolverhampton (ENG) | ||
| 16 | Leandro Pjantić | 1997 | 2018 | Vierna Football Club | ||
| 22 | Wilson Okori | 2002 | 2019 | Tulisium B | ||
| 29 | Dan Gassouli | 1990 | 2016 | Celta de Vigo (ESP) | ||
| 37 | Théo Pin | 1999 | 2017 | Tulisium B | ||
Transferrekorde
Rekordeinkäufe
| Nr. | Name | Nation. | Klub | Zeit | Betrag |
| 1 | Yanis Pereira | POR | Wolverhampton | Sommer 2019 | 97,5 Millionen Euro |
| 2 | Marlin Wilfrey | FRA | FC Semesta | Sommer 2016 | 71 Millionen Euro |
| 3 | Andrea Giglian | ITA | AS Roma | Sommer 2017 | 60 Millionen Euro (53 Mill. + 7 Mill.) |
| 4 | Uriel de Alejandro | ARG | SSC Neapel | Sommer 2014 | 54 Millionen Euro |
| 5 | Naïs Ghouezri | MIC | Nanthés FC | Winter 2021/22 | 47 Millionen Euro |
| 6 | Leo van Rijn | ARG | Real Madrid | Sommer 2020 | 40 Millionen Euro |
| 7 | Leandro Pjantić | CRO | Vierna FC | Sommer 2019 | 38 Millionen Euro (zzgl. 6 Mill. Euro Leihgebühr) |
| 8 | Barthélémy Ndongué | FRA | Olympique Lyonnais | Winter 2017/18 | 37,5 Millionen Euro |
| 9 | Pierre-Rudolf Willom | GER | RB Leipzig | Sommer 2017 | 37 Millionen Euro |
| 10 | Xabier Murueta | ESP | Real Sociedad | Sommer 2013 | 35 Millionen Euro |
| 11 | Julinho | BRA | Juventus Turin | Sommer 2006 | 32 Millionen Euro |
| 12 | Luigi Arita | ITA | FC Semesta | Sommer 2002 | 31 Millionen Euro |
| 13 | Nebojša Ljiljanić | SER | Real Madrid | Sommer 2015 | 30 Millionen Euro |
| 14 | Lyacín Essaïdi | BLH | CA Semestín | Sommer 2020 | 29 Millionen Euro |
| Danildo Nery | BRA | Servettense | Sommer 2019 | 29 Millionen Euro | |
| 16 | Mohamed Silva Kalé | BLH | FC Porto | Sommer 2008 | 28,5 Millionen Euro |
| 17 | Enrico Scola | ARG | FC Barcelona | Sommer 1998 | 28 Millionen Euro |
| 18 | Diego Rosário | SAG | FC Duerez | Sommer 2003 | 27 Millionen Euro |
| Younes Felloussi | GER | Borussia Dortmund | Sommer 2012 | 27 Millionen Euro | |
| 20 | Filip Descamp | MIC | Juventus Turin | Sommer 2015 | 25 Millionen Euro |
| Sebastián Ellauri | URU | FC Duerez | Sommer 2010 | 25 Millionen Euro | |
| Rolando | BRA | Racing Servette | Sommer 2016 | 25 Millionen Euro | |
| Youri Caballós | SAG | FC Duerez | Sommer 2018 | 25 Millionen Euro | |
| 24 | Rafael Velozo | SAG | Nonthí-Moçón FC | Winter 2006/07 | 24 Millionen Euro |
| 25 | Mahmud Fouradi | MIC | VfL Wolfsburg | Sommer 2015 | 23,5 Millionen Euro |
| 26 | Juliano Valpieta | SAG | Nonthí-Moçón FC | Sommer 2008 | 23 Millionen Euro |
| 27 | Thibaut Lekeurs | BEL | Ajax Amsterdam | Sommer 2013 | 22 Millionen Euro |
| 28 | Nikola Vida | CRO | ZSKA Moskau | Sommer 2010 | 21 Millionen Euro |
| 29 | Mikel Andrêu | SAG | Ligre North Sportivo | Sommer 2000 | 20 Millionen Euro |
| Sebastián Bautista | ARG | AC Parma | Sommer 1999 | 20 Millionen Euro | |
| Karim Minoun | ALG | FC Semesta | Sommer 2014 | 19,5 Millionen Euro | |
| Cláudio Piro | SAG | Sportivo Vesaey | Sommer 2000 | 19 Millionen Euro | |
| Évandrice Kapho | FRA | Stade Rennais | Sommer 2020 | 18 Millionen Euro | |
| Helguer Asturiz | SAG | FC Duerez | Sommer 2016 | 18 Millionen Euro | |
| Hugo Vieira | BEL | Tottenham Hotspur | Sommer 2012 | 16 Millionen Euro | |
| Cristiano Leira | BRA | Vierna Football Club | Sommer 2009 | 16 Millionen Euro | |
| Luis Ivan Pérez | URU | RCD Mallorca | Sommer 2000 | 16 Millionen Euro | |
| León Javier Estarri | ARG | Independiente | Sommer 2006 | 15 Millionen Euro | |
| Fadel Chakri | FRA | Everton FC | Sommer 2013 | 15 Millionen Euro | |
| Alex Mata | BRA | FC Duerez | Sommer 2010 | 15 Millionen Euro | |
| João Silva | POR | Nonthí-Moçón FC | Sommer 2008 | 15 Millionen Euro | |
| Francis Escüet | MIC | RAC Servette | Wintr 2007/08 | 14,5 Millionen Euro | |
| Lucas Araújo | BRA | UD Tulis | Sommer 2014 | 14,5 Millionen Euro | |
| José López | SAG | Ligre North Sportivo | Sommer 2002 | 13,5 Millionen Euro | |
| Nerlos | BRA | Mistrech 1895 | Sommer 2019 | 12,5 Millionen Euro | |
| Lauren Beso | CMR | Espanyol Barcelona | Winter 2004/05 | 12,5 Millionen Euro | |
| John Kasongo Novurengo | NGA | Real Madrid | Sommer 2008 | 12 Millionen Euro | |
| Gustavo Magallanes | URU | UD Tulis | Sommer 2007 | 12 Millionen Euro | |
| Nicola Scajola | ITA | Juventus Turin | Sommer 2006 | 12 Millionen Euro | |
| Sergio Concergaçâu | SAG | Nalcazal FC | Sommer 2001 | 11 Millionen Euro | |
| Nicolás Bértoli | ARG | Independiente | Winter 2019/20 | 10,5 Millionen Euro (zzgl. 1,5 Mill. Euro Leihgebühr) | |
| David Helguer | MIC | Liverpool FC | Sommer 2005 | 10 Millionen Euro | |
| Thiago Alves | BRA | EC Vitoria | Sommer 2008 | 10 Millionen Euro | |
| António López | SAG | Sportivo Vesaey | Sommer 1999 | 10 Millionen Euro | |
| Mário Caetano | BRA | Palmeiras | Winter 2006/07 | 10 Millionen Euro | |
| Daniel Ezequiel Ledesma | ARG | Argentinos Juniors | Sommer 2009 | 9,5 Millionen Euro | |
| Nicolas Kassény | FRA | OSC Lille | Sommer 2011 | 9,5 Millionen Euro | |
| Joaquín Etserra | SAG | FC Schalke 04 | Sommer 2017 | 9 Millionen Euro | |
| Sérgio Lurazú | POR | AC Gerón | Sommer 2004 | 9 Millionen Euro | |
| Fernand Demont | MIC | FC Duerez | Sommer 2006 | 9 Millionen Euro | |
| Leo van Rijn | NED | Juventus | Sommer 2019 | 9 Millionen Euro (Leihgebühr) | |
| Raphael Méret | FRA | Olympique Lyonnais | Sommer 2004 | 8,5 Millionen Euro | |
| Daniel Pessué | SAG | Inter Mailand | Sommer 1996 | 8,5 Millionen Euro | |
| Didier Aliou Boulé | CIV | FC Nantes | Sommer 2006 | 8 Millionen Euro | |
| Célio | BRA | Atlético Mineiro | Sommer 2002 | 8 Millionen Euro | |
| Ivan Njelsen | NOR | Rosenborg BK | Sommer 2000 | 8 Millionen Euro | |
| Daniel José Bereki | ARG | Ligre North Sportivo | Sommer 2003 | 7,5 Millionen Euro | |
| Luís Trajano | BRA | Paris Saint-Germain | Sommer 1996 | 7,5 Millionen Euro | |
| Julien César | FRA | Nonthí-Moçón FC | Sommer 2005 | 7,5 Millionen Euro | |
| Bruno Lombardi | BEL | Standard Liège | Winter 2017/18 | 7,5 Millionen Euro | |
| Sílvio | BRA | Lazio Rom | Sommer 1998 | 7 Millionen Euro | |
| Márcio Everaldo | BRA | Cruzeiro EC | Sommer 2002 | 7 Millionen Euro | |
| Andrei Zaradniew | RUS | FC Semesta | Sommer 2002 | 7 Millionen Euro |
Rekordverkäufe
| Nr. | Name | Nation. | Klub | Zeit | Betrag |
| 1 | Marlin Wilfrey | FRA | Bayern München | Sommer 2019 | 84 Millionen Euro (75 Mill. + 9 Mill.) |
| 2 | Younes Felloussi | GER | FC Barcelona | Sommer 2017 | 70,5 Millionen Euro |
| 3 | León Javier Estarri | ARG | Real Madrid | Sommer 2010 | 50 Millionen Euro |
| 4 | Leandro Pjantić | CRO | CA Semestín | Sommer 2021 | 48 Millionen Euro |
| 5 | Fadel Chakri | ESP | Real Madrid | Sommer 2020 | 45 Millionen Euro (40 Mill. + 5 Mill.) |
| 6 | Diego Rosário | SAG | Chelsea FC | Sommer 2006 | 44 Millionen Euro |
| 7 | Mahmud Fouradi | MIC | Manchester City | Sommer 2017 | 43 Millionen Euro |
| 8 | Tiago Soler | SAG | Liverpool FC | Sommer 2015 | 39,5 Millionen Euro |
| 9 | Javier Munial | SAG | Manchester United | Sommer 2019 | 30 Millionen Euro (25 Mill. + 5 Mill.) |
| 10 | Xavier Lescart | MIC | Manchester United | Sommer 2015 | 28 Millionen Euro |
| 11 | Alexis Giorgian | URU | Chelsea FC | Sommer 2016 | 26 Millionen Euro |
| 12 | Théo Pin | SAG | AC Milan | Sommer 2021 | 25 Millionen Euro |
| Paulo Madeiro | POR | AS Rom | Sommer 2000 | 25 Millionen Euro | |
| 14 | Sebastián Bautista | ARG | Inter Mailand | Sommer 2001 | 24 Millionen Euro |
| 15 | Thibaut Lekeurs | BEL | West Ham United | Sommer 2015 | 22 Millionen Euro |
| Julinho | BRA | Inter Mailand | Sommer 2008 | 22 Millionen Euro | |
| 17 | Thiago Alves | BRA | Paris Saint-Germain | Sommer 2012 | 18 Millionen Euro |
| Nebojša Ljiljanić | SER | Juventus Turin | Sommer 2018 | 18 Millionen Euro | |
| 19 | Bruno Lombardi | BEL | Wolverhampton | Sommer 2020 | 17 Millionen Euro |
| 20 | John Kasongo Novurengo | NGA | Real Madrid | Sommer 2006 | 15 Millionen Euro |
| July Lopes | BRA | AS Monaco | Sommer 2019 | 15 Millionen Euro | |
| Diego Ivan Cherepniev | ARG | Inter Mailand | Sommer 2010 | 15 Millionen Euro | |
| Luigi Arita | ITA | Chelsea FC | Sommer 2004 | 14,5 Millionen Euro | |
| Rafael Velozo | SAG | Manchester City | Sommer 2013 | 12,5 Millionen Euro | |
| Karim Minoun | ALG | FC Semesta | Sommer 2016 | 12 Millionen Euro | |
| Dani | SAG | Liverpool FC | Winter 2007/08 | 11,5 Millionen Euro | |
| Nicolas Kassény | FRA | FC Duerez | Sommer 2014 | 10 Millionen Euro |
Wichtige Finalspiele
Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1960 (3:7-Niederlage gegen Real Madrid)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Andrés Vidragill | |||
| 2 | RB | Andrés Santespíritu (C) | |||
| 3 | LB | Manuel Iribar | |||
| 4 | RH | Joann Corelj | |||
| 5 | CB | Joán Santêres | |||
| 6 | LH | Gyula Kovács | |||
| 7 | OR | Andrés Mata | |||
| 8 | IR | Károly Szálasi | |||
| 9 | CF | Luis Manuel Perotti | |||
| 10 | IL | Walter Ernesto Guigou | |||
| 11 | OL | Anastásio Cartagêni |
Das Team von Tulisium im Messepokalfinale 1964 (Sieg gegen Valencia CF)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Andrés Vidragill | |||
| 2 | DF | Andrés Santespíritu (C) | |||
| 3 | DF | Manuel Iribar | |||
| 4 | DF | Natálio Josefe Riera | |||
| 5 | DF | Joán Santêres | |||
| 6 | MF | Joann Corelj | |||
| 7 | MF | Manuel Berexe | |||
| 8 | FW | Jorge Arretxu | |||
| 9 | FW | Luis Manuel Perotti | |||
| 10 | FW | Károly Szálasi | |||
| 11 | FW | Alfonso Berguixete |
Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1979 (Sieg gegen Nottingham Forest)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Hernán Luciano | |||
| 2 | DF | Joán León Peres Soler | |||
| 3 | DF | Carles Arbial | |||
| 4 | MF | Carles Notero (C) | |||
| 5 | DF | Roberto Vidrial | |||
| 6 | DF | Luvis Mari Gerart | |||
| 7 | MF | Ticiano De la Costa | |||
| 8 | MF | Joán Restruça | |||
| 9 | FW | Alex Bruguera | |||
| 10 | MF | Francis Joann Decou | Paulo Costa (SAG) | ||
| 11 | FW | Daniel Rodríguez |
Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1980 (1:0-Sieg gegen Hamburger SV)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Hernán Luciano | |||
| 2 | DF | Joán León Peres Soler | |||
| 3 | DF | Carles Arbial | |||
| 4 | MF | Carles Notero (C) | |||
| 5 | DF | Roberto Vidrial | |||
| 6 | DF | Luvis Mari Gerart | |||
| 7 | MF | Ticiano De la Costa | Fernando León (SAG) | ||
| 8 | MF | Joán Restruça | |||
| 9 | MF | Alex Bruguera | |||
| 10 | FW | Francis Joann Decou | |||
| 11 | FW | Jonas Reberg |
Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Hinspiel (1:0-Sieg gg. IFK Göteborg)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Nestor Veba | |||
| 5 | SW | Carles Iribar | |||
| 2 | RB | Joán Fernandez | |||
| 3 | CB | Javier Paranda | |||
| 4 | LB | Sergio Guerín (C) | |||
| 7 | RM | Joán María Premera | Carloso (SAG) | ||
| 6 | CM | Ernesto Juan Lombardi | |||
| 10 | CM | Francisco Irruabi | |||
| 8 | LM | Slovan Juricic | |||
| 11 | CF | Diego Cruzera | José Ramón Toricci (ARG) | ||
| 9 | CF | Luca Morientes |
Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Rückspiel (1:1 gegen IFK Göteborg)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Nestor Veba | |||
| 5 | SW | Carles Iribar | |||
| 2 | CB | Joaquín Albet | |||
| 4 | CB | Javier Paranda | |||
| 3 | RWB | Carloso | Slovan Juricic (JUG) | ||
| 6 | LWB | Sergio Guerín (C) | |||
| 8 | CM | Ernesto Juan Lombardi | |||
| 7 | CM | Joán María Premera | |||
| 10 | CM | José Ramón Toricci | |||
| 11 | CF | Diego Cruzera | |||
| 9 | CF | Luca Morientes |
Das Team von Tulisium im Europapokalfinale der Landesmeister 1990 (0:1-Niederlage gegen AC Mailand)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | Nestor Veba | |||
| 5 | SW | Carles Iribar | |||
| 2 | RB | Cristiano Munquez | |||
| 3 | CB | Álvaro Lucile | |||
| 4 | LB | Javier Paranda | |||
| 7 | RM | Luca Aguilera | |||
| 8 | CM | Francisco Irruabi | |||
| 6 | CM | Ernesto Juan Lombardi (C) | |||
| 10 | LM | José Ramón Toricci | Carlos Leonardi (ARG) | ||
| 9 | CF | Jean-Armand Repain | Marco Tinita (SAG) | ||
| 11 | CF | Diego Cruzera |
Erfolge
National
- 32 Mal Sagradischer Meister: 1925, 1936, 1937, 1955, 1959, 1961, 1962, 1965, 1977, 1978, 1979, 1983, 1985, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2009, 2010, 2011, 2013, 2015, 2018, 2019, 2020, 2021
- 15 Mal Sagradischer Pokalsieger: 1932, 1960, 1965, 1971, 1978, 1982, 1987, 1990, 1991, 1993, 1999, 2008, 2017, 2018, 2020
- 6 Mal nationales Double: 1965, 1978, 1990, 1999, 2018, 2020
- 16 Mal Sagradischer Super-Cup-Gewinner: 1982, 1983, 1988, 1990, 1993, 1998, 1999, 2001, 2004, 2008, 2009, 2010, 2011, 2017, 2020, 2021
- 1 Mal Sagradischer Ligapokal-Sieger: 2006
International
- 6 Mal UEFA-Champions-League-Sieger: 1979, 1980, 1999, 2004, 2012, 2020 (3 Mal Zweiter: 1960, 1990, 2002)
- 2 Mal UEFA-Pokal-Sieger: 1987, 1997
- 1 Mal Messepokal-Sieger: 1964
- 1 Mal Gewinner des Europapokals der Pokalsieger: 1992
- 4 Mal Europäischer Super-Cup-Sieger: 1979, 1992, 2004, 2012
- 3 Mal Weltpokal-Sieger: 1979, 1999, 2004
- 1 Mal FIFA Klub-Weltmeister: 2012
- 1 Mal Sieger der Coupe Latine: 1955
- 4 Mal Sieger der Copa Azumaria: 1950, 1953, 1960, 1961
Andere Sportarten
Obwohl Tulisium besonders durch seine Erfolge im Männerfußball bekannt wurde, hat der Verein auch in anderen Sportarten Erfolge vorzuweisen. Die Frauenmannschaft von Tulisium Feminín spielt mit wachsendem Erfolg in der Premera LFF, gewann 2008 zum ersten Mal die sagradische Meisterschaft und konnte diesen Erfolg bisher zweimal wiederholen. Tulisium Feminín trägt seine Heimspiele im 9.900 Zuschauer fassenden Estádiu Joán Denzer aus.
Erfolgreich ist auch die Basketballmannschaft (Tulisium Basket), die in den Achtziger Jahren zu den besten in Sagradien gehörte und mehrere Meisterschaften gewann. Die Basketballer tragen ihre Heimspiele ebenso wie die Handball-Abteilung (Tulisium HB) in der klubeigenen Multifunktionsarena Paláciu Polisportivo Tuliseum (Fides Tuliseum) aus.
Die Amateur-Rugby-Mannschaft von Tulisium spielt in der dritthöchsten sagradischen Rugby-Liga und trägt ihre Heimspiele im Parc Sportivo der Celusanto-Universität aus. Der Verein kooperiert zudem mit dem ansässigen Profi-Rugby-Team Comtàid Olímpico, das in der Cabresano Rugby 16 vertreten ist.