Saloanische Lande: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 14:07, 8. Dez 2017
Die Saloanischen Lande (Paeses Saloanes; Paises Saloanœs) waren ein spätmittelalterliches und frühneuzeitliches Herrschaftskonglomerat im Süden der mikolinischen Halbinsel. Ursprünglich ein Sammelbegriff für die mikolnischen Lehen im Besitz der Herzöge von Salua, konnte das Gebiet im Zuge des Sechzigjährigen Kriegs (1383-1443) und der folgenden Saloanischen Kriege zwischen Sagradien und Mikolinien seine Unabhängigkeit vom mikolinischen Königtum erreichen. Zu den Landen gehörten das Herzogtum Salua, das Fürstentum Màrbore, die Grafschaft Feiroa sowie das Herzogtum Macedi, das 1669 zum Großherzogtum Macedi erhoben wurde. Hauptstadt und Regierungssitz der Lande war die südmikolinische Hafenstadt Macedi.
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des Hauses Salua im Jahr 1505 gingen die Lande mehrheitlich in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie Santori über und blieben bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Salua und Macedi sowie Fürsten von Marbore und Grafen von Feiroa regierten und in den Saloanischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im Frieden von Villágua 1669, der den Großen Asumarischen Krieg beendete, erkannte König Karl IX. von Mikolinien auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität der Lande an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König Gabriel VII., der bis dahin nominell auch Herzog von Salua und Macedi gewesen war, gab die Herzogtümer in Mikolinien daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als Ludwig Philipp I. von Macedi den Titel eines Großherzogs von Macedi annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Macedi begründete.
Mit dem Tod Karls V. im Jahr 1701 starb die salaonisch-macedensische Linie der Santori in männlicher Linie aus, woraufhin König Georg I. von Mikolinien erneut Anspruch auf die südlichen Lande erhob. Im Zweiten Asumarischen Krieg (1703-1710) gelang es ihm, seine Ansprüche durchzusetzen. Mit der Union von 1711 kehrten die Saloanischen Lande endgültig wieder in den mikolinischen Staatsverbund zurück.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Die Lande unter den Herzögen aus dem Haus Salua
Die Ursprünge der Saloanischen Lande liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den Herzögen von Salua als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Macedi und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile Lukiens, der Fanata und Correras hinzufügen. Der Tod König Michaels III. 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem Haus Lonea um die Krone Mikoliniens, die als Temp de Sang bekannt wurden. Der saloanische König Karl I. erhob seinen jüngeren Sohn Karl Graf von Macedi 1198 zum Herzog. Nach dem Tod seines älteren Bruders Joseph III. von Mikolinien bestieg Karl 1214 selbst den mikolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn Richard. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder Heinrich ab.
Heinrichs Urenkel Anton I. von Salua versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den mikolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn Martin von Gerón, der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der Union von Alagua gehörten die Saloanischen Herzöge zu den mächtigsten Herren des Reichs, standen aber in Konkurrenz zum Haus der Grafen von Interea, einer jüngeren illegitimen Nebenlinie der Salua-Könige.
Bei der Revolution von 1386 unterstützten die Saloaner nur zögerlich Karl von Interea und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog Karl IV. erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im Sechzigjährigen Krieg eine weitreichende Unabhängigkeit von der nun beim Haus Interea liegenden mikolinischen Krone. Während er anfänglich Karl VI. von Interea unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen Anton mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen Krieg gegen die Herzöge von Lonea und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum legitimen König von Mikolinien. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in lonensischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester Margarete von Salua die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der Saloanes und Lonenses schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogswürde 1432 von seiner Tante, die wenig später starb.
Trotz der Nachfolgewirren gingen die Saloanes aus dem Sechzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildeten nach dem Frieden von Tesqué 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Sechzigjährigen Krieges hatten die Herzöge von Salua und Macedi als potente Geldgeber des mikolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom mikolinischen König bestand seither nur noch formal, der als Saloanische Lande bezeichnete Herrschaftskomplex der südlichen Herzöge bildete ein eigenständiges Reich im Süden der mikolinischen Halbinsel, während sich die Macht der mikolinischen Könige auf die mittelmikolinischen Provinzen Piranien und Lonea sowie das südöstliche Gebiet um Servette konzentrierte.
Saloanische Kriege
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhne Philipp und Anton III., die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum Erbfolgekrieg zwischen Filip von Saséia, dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem mikolinischen König Heinrich I. Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Saloanischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die saloanischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch mikolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König Philipp VI. aus dem Haus Sántori verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Saloaner und Sagradier gegen Mikolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Philipps Schwester Isabel de Sántori und intensivierte das sagro-saloanische Bündnis.
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem nominell sein einjähriger Sohn Baltasar unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Mikolinien den Kampf um die Saloanischen Lande wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König Philipp VII. erst 1492 mit einem Heer nach Südmikolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Mikolinier bei Joçaleia und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Mikolinier das sagradische Golen als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Salua und Macedi zunächst halten. Erst 1496 nahmen mikolinische Truppen die Stadt Macedi ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien in Lukien ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Mikoliniens in zwei Schlachten bei Sant Filip und Cosqol. Die Sagradier setzten Antonia von Salua, eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit Piero de Sántori, Bruder König Philipps VI., der in der Folge de facto regierte.
Golen blieb zunächst weiterhin mikolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen Ludwig im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Mikolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte die junge Herzogin Antonia 1499 auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel. Die saloanischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrte.
Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Mikolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der Lilienkriege, um im Dritten Saloanischen Krieg einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im Frieden von Salua wurden die Saloanischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Saloanischen Lande, namentlich das Herzogtum Macedi, das Herzogtum Salua, Marbore sowie die Grafschaft Feiroa fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die Grafschaften Drouvel oder Carata wieder an die mikolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.
Saloanische Lande unter den Santori
Als Haupstadt etablierte sich in der Folge Macedi, an dem die Herren der Saloanischen Lande Hof hielten und das zunehmend metonymisch für die Lande benutzt wurde. Auch nach seiner Abdankung als sagradischer König blieb Peter I. Herzog von Salua und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermikolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten Don Andrés Piero ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König David I. fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter Johanna I. und ihrem Mann Philipp von Valier zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Saloanischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen Danadier I., Gabriel V. und Gabriel VI. in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet.
Anders als im Norden der mikolinischen Halbinsel fand die reformatorische Uleistenbewegung im saloanischen Süden keine große Anhängerschaft. Im Ligrischen Krieg 1620/21 kämpfte Macedi auf Seiten der sagradischen Krone gegen Mikolinien, konnte sich aber gegen den Feind im Norden behaupten. Nachdem die sagradische Königinmutter und Regentin Katharina von Mikolinien bis zu ihrer Entmachtung 1653/54 eine Politik des sagro-mikolinischen Ausgleichs betrieben hatte, versuchte das erstarkte Mikolinien im Asumarischen Krieg 1657-1669 gewaltsam das alte Ziel der Rückeroberung des Südens und der Inkorporation der Lande in die mikolinische Krone durchzusetzen. Der Krieg endete 1669 im Friede von Villagua mit einem Kompromiss: Die de facto längst erreichte Unabhängigkeit der Lande von der mikolinischen Krone wurde auch offiziell anerkannt, im Gegenzug musste der sagradische König Gabriel VII. aber den Herzogtitel an seinen jüngeren Bruder Ludwig Philipp abgeben, der die Nebenlinie Santori-Macedi begründete und als Herrscher des nunmehr souveränen Staates den Titel eines Großherzogs von Macedi annahm.
Rückfall an Mikolinien
Der Tod des Großherzogs Karl V. Philipp 1701 führte schließlich zur erneuten militärischen Auseinandersetzung und führte das Ende der saloanischen Eigenstaatlichkeit herbei. Da Karl ohne männlichen Erben starb, erhob der mikolinische König Georg I. erneut Anspruch auf die Lande und begann einen Krieg gegen die erst 15-jährige Großherzogin Maria, die Tochter Karls V., die von Sagradien unterstützt wurde.
Der Sieg Mikoliniens im folgenden Zweiten Blaumeerkrieg 1703-1710 führte schließlich dazu, dass Sagradien im Frieden von Cresq 1711 alle Ansprüche auf die Saloanischen Lande aufgeben und der Wiedereingliederung der Lande in die mikolinische Monarchie zustimmen musste. Neuer Grogherzog wurde nun in Peronalunion der mikolinische König Georg I..
Die Vereinigung der saloanischen und mikolinischen Stände am 1. November 1718 markierten schließlich das staatsrechtliche Aufgehen des Großherzogtums Macedi im mikolinischen Staatsverband. Nach rund dreihundertjähriger De-facto-Unabhängigkeit hörte der südmikolinische Staat damit auf zu bestehen. Der Titel eines Großherzogs von Salua ging in die Titulatur der mikolinischen Könige über.
Liste der Herren der Saloanischen Lande, Grafen, Herzöge und Großherzöge von Macedi
| Von | Bis | König (Lebenszeiten) | Mikolinischer Herrschername | besonderes |
| Haus Salua (Herzöge bis 1501) | ||||
| Linie Salua | ||||
| 1198 | 1216 | Karl I. (1167-1216) | Charl I | Sohn Karls I. von Mikolinien, seit 1214 als Karl II. König von Mikolinien |
| 1216 | 1227 | Richard I. (1185-1259) | Richard I | Sohn Karls I., seit 1217 König von Mikolinien |
| Haus Salua-Macedi | ||||
| 1227 | 1252 | Heinrich I. (1192-1252) | Henrique | Bruder Richards I., Sohn Karls I. |
| 1252 | 1266 | Heinrich II. (1220-1266) | Henrique II | Sohn Heinrichs I. |
| 1266 | 1292 | Karl II. (1245-1292) | Charl II | Sohn Heinrichs II. |
| 1292 | 1304 | Karl III. (1267-1304) | Charl III | Sohn Karls II. |
| 1304 | 1330 | Anton I. (1269-1330) | Antone I | Bruder Karls III., Sohn Karls II. |
| 1330 | 1380 | Heinrich III. (1321-1380) | Henrique III | Enkel Antons I. |
| 1380 | 1387 | Heinrich IV. (1341-1384) | Henrique IV | Sohn Heinrichs III. |
| 1387 | 1427 | Karl IV. (1368-1427) | Charl IV | Sohn Heinrichs IV. |
| 1427 | 1432 | Margarete von Salua (1379-1433) | Margareta de Sáloa | Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen |
| 1432 | 1448 | Anton II. (1393-1448) | Antone II | Neffe Karls IV. |
| 1448 | 1472 | Philipp I. (1418-1472) | Filip I | Sohn Antons II. |
| 1472 | 1477 | Anton III. (1423-1477) | Antone III | Bruder Philipps I., Sohn Antons II. |
| 1477 | 1490 | Philipp II. von Saséia (1445-1490) | Filip II de Saséia | unehelicher Sohn Philipps I. |
| 1490 | 1496 | Baltasar (1489-1499) | Baltasar | Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter Isabel de Sántori, 1496 abgesetzt |
| 1496 | 1497 | mikolinische Besetzung | ||
| 1497 | 1510 | Antonia von Salua (1482-1510) | Antonia | Tochter Philipps von Saseia |
| Haus Santori (1501-1745) | ||||
| Linie Santori | ||||
| 1498 | 1515 | Peter (1456-1526) | Pier I | Ehemann Antonias, 1502-1509 König von Sagradien |
| 1515 | 1534 | Andreas Peter (1515-1534) | Andries Pier I | Großneffe Peters I., Sohn Davids I. von Sagradien |
| 1534 | 1543 | David (1491-1543) | David | Neffe Peters I., König von Sagradien und Portugal |
| 1543 | 1575 | Johanna (1520-1585) | Joanna I | Königin von Sagradien, Tochter Davids I. |
| Linie Santori-Valier | ||||
| 1575 | 1591 | Danadier I. (1545-1591) | Filip I Jacque | Sohn Johannas I., König von Sagradien |
| 1591 | 1640 | Gabriel I. (1585-1640) | Gabriel I | König von Sagradien |
| 1640 | 1651 | Gabriel II. (1610-1651) | Gabriel II | König von Sagradien |
| 1651 | 1669 | Gabriel III. (1637-1698) | Gabriel III | König von Sagradien |
| Linie Santori-Macedi (Großherzoge) | ||||
| 1669 | 1678 | Ludwig Philipp I. (1640-1678) | Luvis Filip I | Bruder Gabriels III. |
| 1678 | 1680 | Ludwig Philipp II. (1661-1680) | Henrique I | Sohn Ludwig Philipps I. |
| 1680 | 1701 | Karl V. Philipp (1665-1701) | Charl V Filip | Bruder Ludwig Philipps II. |
| 1701 | 1710 | Maria I. (1686-1725) | Maria I | Tochter Karl Philipps |
| Haus Albero (Union mit Mikolinien) | ||||
| 1710 | 1714 | Georg I. (1650-1714) | George I | König von Mikolinien |
Liste der sagradischen Statthalter in Macedi
| Von | Bis | König (Lebenszeiten) | in Mikolinien bekannt als | besonderes |
| Statthalter Peters I. | ||||
| 1502 | 1509 | Johanna von Santori, Gräfin von Sagonte | Joanna de Sagont | Tochter von Luis Filipe de Santori-Perín, Witwe von Miquel de Sagonte |
| 1509 | 1515 | keine Statthalterschaft | ||
| Statthalter Davids I. | ||||
| 1515 | 1519 | Don Miquel de Santori | Mikael de Santori | unehelicher Sohn Philipps VII., Vetter Davids I. |
| 1519 | 1529 | Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi | Antonia de Macedi | uneheliche Tochter Peters I. |
| 1529 | 1532 | Joán António de las Vegas, Conte de Biniar | Joann de Biniar | Sohn von Carles de Biniar und Schwager von David I. |
| 1532 | 1534 | keine Statthalterschaft | ||
| 1534 | 1536 | Joán António de las Vegas, Conte de Biniar | Joann de Biniar | Sohn von Carles de Biniar und Schwager von David I. |
| 1536 | 1542 | Filipe de Santori, Fürst von Valier (1515-1552) | Mikael de Valier | Neffe und Schwiegersohn Davids I. |
| Statthalter Johannas I. | ||||
| 1542 | 1548 | Luvis de Granval, Graf von Varealet | Luvis de Granval | |
| 1548 | 1555 | Don Júlio Cesar, Graf von Sagonte | Jule Cesar | unehelicher Sohn Philipp von Valiers |
| 1555 | 1559 | Carles d'Escriva Conte de Barxet | Charl d'Escriva | |
| 1559 | 1568 | Carles de Monteblanxard, Graf Vallador | Charl de Vallador | Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder Roberto de Monteblanxards |
| 1568 | 1574 | José María del Carnis, Graf Fidelfe | Josep de Fidelfe | |
| Statthalter Danadiers I. | ||||
| 1574 | 1582 | Miquel de Santori-Esqués, Conte de Napar (1542-1582) | Mikael d'Esqués | Neffe Philipp von Valiers |
| Statthalter Gabriels V. | ||||
| 1621 | 1642 | Joán Miquel de Sántori, Herzog von Sesin | Joann Mikael de Sesin | Schwager Gabriels V. |
| Statthalter Gabriels VII. | ||||
| 1650 | 1662 | Manuel de Sántori, Fürst von Cuentez (1621-1701) | Manuel de Cuentiz |