Tulisium Football Club: Unterschied zwischen den Versionen

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Tulisium Football Club
Tulisium-Logo5.jpg
Voller Name Tulisium Football Club
Ort Tulis
Spitzname La Marina
La Bestia Marina
La Seiniôra Náutica
Ils Comitenses
Blu i Verde
Gegründet 1901 als Tules Cricket & Football Club
Vereinsfarben dunkelblau, grün, weiß
Stadion Estâdiu Tulisium (Esplanat)
Kapazität 60.200
Rekordspieler José María Del Piey
Rekordtorschütze Luis Perotti (265 Ligatore)
Aktionäre der SAD
Präsident Joán Rovira-Següer
Sportlicher Leiter Luca Morientes
Cheftrainer Maurizio Corbani
Spielklasse Premera Liga
Tulisium-Trikot2019-2020.jpg

Der Tulisium Football Club, kurz Tulisium F.C. oder Tulisium, im deutschsprachigen Sprachraum auch als FC Tulis bekannt, ist ein Sportverein aus der westsagradischen Hafenstadt Tulis. Mit etwa 140.000 Mitgliedern ist der Tulisium Football Club einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt.

Im Jahr 1901 als Tulisium Cricket & Football Club gegründet, ist der Klub heute vor allem durch seine professionelle Fußballabteilung bekannt, die 1996 in eine Kapitalgesellschaft überführt und 2000 an die Börse gebracht wurde (Tulisium Football Club SAD, BVSE: TFC). Mit einem Umsatz von 590 Millionen Euro belegte Tulisium im Jahr 2017 hinter Manchester United, Real Madrid und dem FC Barcelona Rang 4 der umsatzstärksten Fußballklubs der Welt. Tulisium war zudem bis zu deren Auflösung Mitglied der G14 und gehörte danach zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Klub-Assoziation (ECA).

Die erste Mannschaft des Tulisium Football Club ist seit deren Gründung ununterbrochen in der sagradischen Premera Liga vertreten und gehört heute zu den erfolgreichsten Vereinsmannschaften der Welt. Mit 30 gewonnenen Fußballmeisterschaften ist Tulisium sagradischer Rekordmeister und gehört zu den wenigen Vereinen in Europa, die alle drei großen europäischen Klubwettbewerbe gewinnen konnten. Seit den späten 1950er Jahren konnte sich Tulisium mit Spielern wie Luis Perotti, Károly Szálasi und Walter Ernesto Guigou als dominantes Team der Premera Liga etablieren und mit dem Messepokal 1964 den ersten europäischen Titel gewinnen. Seine "goldene Ära" erlebte der Verein in den späten 1970er Jahren, in denen Tulisium unter der Führung von Kapitän Carles Notero mehrere nationale Titel und zweimal in Folge den Europapokal der Landesmeister gewann. Eine ähnliche Erfolgsserie folgte zwischen 1997 und 2004 unter Trainer Joán Restávio mit dem Gewinn des UEFA-Pokals, drei Finalteilnahmen und zwei Finalsiegen in der UEFA Champions League und sechs Meisterschaftserfolgen. Zuletzt konnte Tulisium die UEFA Champions League im Jahr 2012 gewinnen.

Seine Heimspiele trägt der Klub im vereinseigenen Esplanat-Stadion (offiziell: Estâdiu Tulisium) aus. Die Vereinsfarben von Tulisium sind traditionell dunkelblau, grün und weiß. Gespielt wird traditionell in dunkelblauen Jerseys, weißen Hosen und grünen Stutzen. Das ist der Grund, warum Tulisium von Fans und Presse auch als "Blu i Verde" bezeichnet wird. Der Klub wird zudem auch "la Marina" und "la Seiniora Náutica" genannt, Die Fans heißen "Tulinistas".

Zusammen mit dem großen Erzrivalen FC Bosa ist Tulisium der einzige sagradische Verein, der seit der Gründung der Premera Liga 1935 immer erstklassig gespielt hat. Die Duelle gegen Bosa werden traditionell als "Grande Clásico" bezeichnet und stellen neben dem Lokalderby gegen die Unión Desportiva, dem "Derbi Tulinês", den Höhepunkt jeder Spielzeit dar. Wenn es gegen UD Tulis geht und die "Blu i Verde" (Tulisium) gegen die "Celeste" (Unión) trifft, ist die Stadt nahezu im Ausnahmezustand. Zudem besteht eine starke Fanrivalität zum Hauptstadtklub FC Semesta, die nicht zuletzt auch auf die Stadtrivalität der beiden Metropolen und auf historische Begebenheiten zurückgeht.

Zum Tulisium Football Club gehören neben der erfolgreichen Fußballabteilung auch Teams in anderen professionellen Sportarten wie Handball (Tulisium HB), Basketball (Tulisium Basket) und E-Sports (Tulisium E-Sports). Die Frauenmannschaft des Tulisium Feminín spielt in der Premera LFF. Daneben bietet der Verein zahlreiche Amateursportarten an.

Inhaltsverzeichnis

Historie

Geschichte des Vereins

Gründung und erste Jahre

Im Jahr 1899 kamen in Tulis mehrere Studenten aus England, Deutschland, der Schweiz und Sagradien zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Da bei der Unión Desportiva zu dieser Zeit nur Sagradier spielen durften, gründeten die Studenten ihr eigenes Team und auf energisches Betreiben des deutschen Sportjournalisten und Hobby-Fußballers Hans Denzer (sagradisch: Joán Dénzer) hin wurde dann im Jahr 1901 aus dem losen Fußballklub ein eingetragener Sportverein unter dem Namen "Tules Cricket & Football Club". Joán Dénzer wurde auch zum ersten Präsidenten des Vereins (bis 1917) gewählt. Das Eintragungsdatum im Jahr 1901 wird vom Verein als offizielles Gründungsdatum genannt. Zwei Jahre später nahm der Klub den lateinischen Namen "Tulisium" an. 1910 kam es schließlich zur Fusion von Juventus mit der "Tulinêsa Societá Desportiva", wodurch auch andere Sportarten ins Programm kamen und der Verein seinen heutigen Namen "Tulisium Football Club" annahm.

Tulisium förderte unter der Präsidentschaft Denzers von Beginn an seine Fußballabteilung, sodass die Fußballmannschaft zu einem der dominanten Teams in der regionalen Liga Azumaresca wurde. Als solche stand Tulisium im Jahr 1912 erstmals im Endspiel um die nationale Fußballmeisterschaft, in dem der junge Club gegen den Acelandaro SC aus der Hauptstadt Semest Lehrgeld bezahlen und eine 0:5-Niderlage einstecken musste. Auch der erneute Finaleinzug 1920 gegen den Regionalrivalen von Sportivo Vesaey endete mit einer Niederlage (5:7) für die Tulinesen. Die Erfolge im Fußball führten zur Fusion mit einigen kleineren tulinischen Vereinen wie "Legio F.C." oder "Tulis Sport 1900".

Die ersten Erfolge

Unter dem Engländer Leslie Williams konnte Tulisium im Jahr 1925 - nach der Einführung des nationalen Ligasystems - erstmals den Gewinn der nationalen Meisterschaft feiern, nachdem der tulinesische Kapitän Bernardo Torris seine Mannschaft im Endspiel in Semest zu einem 3:2-Sieg über den Gastgeber Acelandaro SC geführt hatte. Im Jahr 1931 wechselte der umjubelte sagradische Nationalspieler Iacinto Defilipis von Lesnário zu Tulisium. Nachdem das Team mit ihm im Jahr 1932 zum ersten Mal den sagradischen Pokalwettbewerb hatte gewinnen können, führte der mikolinische Trainer Fernand Devaler die Mannschaft in den Jahren 1936 und 1937 zum zweiten und dritten Meistertitel der Klubgeschichte. Die nationale Dominanz der Tulinesen endete aber mit dem Abgang des Erfolgstrainers Devaler im Jahr 1938. Mit ihm ging ein Großteil der Klubführung und der Mannschaft, darunter auch Defilipis, der zum Lokalrivalen UD Tulis wechselte. Trotz des Abgangs wichtiger Spieler und Funktionäre gelang es Tulisium schnell, wieder Anschluss an die Ligaspitze zu erhalten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte mit Iacinto Defilipis als Trainer Stabilität zurück in den Klub, der es aber in den Vierziger Jahren nicht mehr schaffte, weitere Titel zu gewinnen.

Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre

Tulisium-Elf vor dem Finale der Copa Azumaria 1950
Aufstellungen im Europakalfinale 1960, 3:7 gegen Real Madrid

Im Jahr 1949 zog die Mannschaft von der seit 1912 bespielten tradionellen Heimstätte, dem Stadion Campo de Crêus, ins neu errichtete Esplanat-Stadion um, das zu Beginn etwa 63.000, nach mehreren Umbauten zwischendurch fast 80.000 Zuschauer fasste. Das neue Stadion auf dem Monte Esplanat beflügelte die Mannschaft und führte den Klub zurück in die Erfolgsspur. Die beiden Siege in der Copa Azumaria 1950 und 1953 waren der Vorspann zu einer Erfolgsserie des Vereins in der zweiten Hälfte der Fünfziger und in den frühen Sechziger Jahren. Nach der Verpflichtung des argentinischen Stürmerstars Luis Perotti und des tschechichen Trainers Franz Horvacek gewann Tulisium 1955 seine vierte Meisterschaft und kurz darauf die Coupe Latine. Damit stieg Tulisium in die Riege der europäischen Spitzenklubs auf.

Nach mehreren titellosen Jahren gelang es Tulisium im Sommer 1958, mit Santiago Flores den Trainer der Stunde zu verpflichten, der kurz zuvor den FC Duerez zum Double-Gewinn geführt hatte. Mit Flores auf dem Trainerstuhl konnte die Marina in den Jahren 1959, 1961 und 1962 drei Meisterschaften, die Copa Sagradia des Jahres 1960 sowie 1960 und 1961 zweimal die Copa Azumaria gewinnen. Im Jahr 1960 stand die Mannschaft zudem erstmals im Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber mit 3:7 gegen Seriengewinner Real Madrid verloren wurde. Prägende Spieler dieser Jahre waren die Stürmer Walter Ernesto Guigou und Luis Perotti, der viermal sagradischer Torschützenkönig wurde, sowie die Ungarn Károly Szálasi und Gyula Kovács, die nach Westeuropa emigriert waren. Auch der junge Joán Santêres, bis 1975 Kapitän des Teams, gehörte in diesen Jahren bereits zur Mannschaft. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land standen mit Luis Perotti, Andrés Mata und Joann Corelj drei Tulisium-Profis im sagradischen Kader, alle drei spielten im verlorenen Finale gegen Brasilien. 1964 stand Tulisium erstmals im Finale des Messepokals und konnte den Wettbewerb durch einen Sieg gegen Valencia für sich entscheiden. Nach einer kürzeren Durststrecke in der Liga schoss Luis Perotti das vom Uruguayer Pablo Escobar trainierte Tulisium-Team 1965 zu Pokalsieg und Meisterschaft und damit zum ersten Double in der Vereinsgeschichte. Dies blieb jedoch für einige Jahre der letzte Titel. Die unglückliche Niederlage im Halbfinale des Landesmeisterpokals 1966 markierte das Ende einer Erfolgsepoche, der eine längere titellose Zeit folgte.

Sportliche Krise und Beginn der Präsidentschaft Igariz

1968 übernahm der Unternehmer Fernán Igariz die Präsidentschaft des Klubs und führte ihn nach einem Umbruch in eine neue goldene Ära. Zunächst aber hielt die sportliche Krise der Tulinesen an. Károli Szálasi kehrte 1967 als Cheftrainer zum Verein zurück und baute um den neuen Kapitän Joán Santêres ein Team aus jungen sagradischen Talenten auf, zu dem die späteren Nationalspieler Francês Luiséu, António Casagra, Carles Notero, Joán Restruça und Joán Peres Soler gehörten. Die junge Mannschaft gewann 1971 die Copa Sagradia, schaffte es zunächst aber nicht, die frühere Dominanz in der heimischen Liga zurückzuerobern. Stattdessen feierten die Rivalen FC Bosa und FC Semesta in der ersten Hälfte der siebziger Jahre große Erfolge und lösten sich an der Spitze der Ligatabelle ab. Auch auf europäischer Bühne musste Tulisium nach den Erfolgen der sechziger Jahre zusehen, wie andere sagradische Mannschaften europäische Titel sammelten: Der FC Bosa im Europapokal der Landesmeister 1973 und im Europapokal der Pokalsieger 1976 sowie der FC Duerez und der AC Gerón in den Pokalsiegerwettbewerben 1969 und 1975.

"La Gloriosa": Die goldenen Jahre mit Notero und Decou

Carles Notero, Mannschaftskapitän 1975-1980
Aufstellungen im Europapokalfinale 1980, 1:0 gegen Hamburger SV

Mit dem Wechsel von Francisco Chamot auf den Trainerstuhl von Tulisium im Jahr 1975 kehrte der Erfolg zurück in die Tule-Metropole und die goldenen Jahre von Tulisium nahmen ihren Beginn. Unumstrittener Star der Mannschaft war Carles Notero, der zu einem der besten Spieler der Welt herangereift war und als Kapitän der sagradischen Nationalmannschaft die "Azûr" zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1976 führte. Unter den EM-Helden waren gleich sechs Spieler von Tulisium.

Es folgte die bis dahin erfolgreichste Zeit des Vereins. Erfolgstrainer Chamot gewann mit dem Klub zwischen 1977 und 1979 dreimal in Folge die sagradische Liga. 1978 konnte sogar das Double mit dem Pokalsieg erreicht werden. Führende Figuren der "Gloriosa" genannten Mannschaft der späten Siebziger Jahre waren Torwart Hernán Luciano, Stürmer Alex Bruguera sowie im Mittelfeld das Viergespann aus Joán Restruça, Ticiano De la Costa, Francis Decou sowie Kapitän Carles Notero. Während dem eleganten "Fürsten" Notero in diesem Quartett die unumstrittene Führungsrolle als defensiver Spielmacher im Zentrum zufiel, war der offensivstarke Decou für Vorstöße, Dribblings und millimetergenaue Pässe und Vorlagen zuständig. Der "General" De la Costa fungierte als aggressiver Antreiber und defensiver Stabilisator zugleich, und der kleine, technisch starke und fleißige Restruça spielte meist in der Lücke und pendelte zwischen Defensive und Offensive.

Höhepunkt dieser Goldenen Ära war der erste Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1979 gegen das englische Team von Nottingham Forest. Nach diesem Erfolg wechselte Trainer Chamot zum FC Barcelona, das Team aber wurde durch den schwedischen Weltklassestürmer Jonas Reberg noch zusätzlich verstärkt. Mit Notero, Decou und Reberg verfügte Tulisium nun über drei Gewinner des Ballon d'Or in den eigenen Reihen. Dennoch fand sich Tulisium über die gesamte Saison 1979/1980 hinweg nur im Mittelfeld der Premera Liga wieder. Auf internationaler Ebene hingegen gelang es den Blaugrünen, ihre Dominanz zu bewahren und den Europapokal zu verteidigen. Im Finale besiegte die Mannschaft von Carles Notero den Hamburger SV mit 1:0.

Krise und Beginn der Präsidentschaft Saccín

Aufstellungen im Europapokalfinale 1990, 0:1 gegen Milan

Der Europapokal-Gewinn 1980 bildete zugleich den Höhepunkt und Abschluss der goldenen Ära. Der Sommer 1980 brachte einschneidende Veränderungen. Mit dem Wechsel Carles Noteros zum FC Barcelona, Francis Decous zum FC Nanthés und Joán Restruças zu AS Saint-Étienne verließen die Erfolgsgaranten der Vorjahre das Team und eine neue Mannschaft musste aufgebaut werden. Die folgenden Jahre gestalteten sich durchwachsen. Erfolge wie der Pokalsieg 1982 oder die Meisterschaft 1983 wechselten sich mit mäßigen Ergebnissen in Liga und Europapokal ab. Erst die Rückkehr Francisco Chamots und Carles Noteros in der Saison 1982/83 brachte neue sportliche Stabilität. In wirtschaftlicher Hinsicht aber geriet der Klub durch Missmanagement und teure Spielerverträge Anfang der Achtziger Jahre in schwere Nöte.

Bei der Präsidentschaftswahl im Januar 1984 konnte sich überraschend der erfolgreiche Tulineser Medienunternehmer Carles Saccín Laroux durchsetzen, der versprach, den Klub finanziell zu stabilisieren und als Top-Adresse im europäischen Fußball zu etablieren. Saccín investierte einige Millionen in den Klub und lockte weitere externe Investoren an mit dem Ziel, den Verein zu entschulden, zu professionalisieren und wieder an die Spitze des europäischen Fußballs zu führen. Er reformierte die Klubstrukturen, gründete im Jahr 1986 eine klubeigene Marketinggesellschaft und setzte mit Erresi Nabarro einen erfahrenen Generalmanager aus seinem Konzern an die Spitze der Vereinsstrukturen. Zudem bestellte er den ehemaligen Tulisium-Kapitän Joán Santêres zum Sportdirektor und verpflichtete als neuen Trainer zur Saison 1984/85 den Dänen Ole-Erik Simonsen, der Tulisium zur fünfzehnten Meisterschaft in der Vereinsgeschichte führte.

Die Trainerjahre Carles Noteros

In einer neuerlichen sportlichen Krise im Winter 1985/1986 übernahm Tulisium-Legende Carles Notero das Traineramt. Notero baute ein schlagkräftiges Team um die argentinischen Weltmeister José Ramón Toricci, Ernesto Lombardi und Carlos Leonardi auf, die auch als "Trio de la Plata" bezeichnet wurden. Dazu kamen weitere Stars wie Luca Morientes, Jean Repain, Javier Paranda und Torwartlegende Nestor Veba sowie junge Nachwuchstalente wie Francisco Irruabi, Álvaro Lucile oder Marco Tinita. Notero führte Tulisium zu einer neuerlichen Blütephase, in der die Blaugrünen zwischen 1988 und 1990 drei Meisterschaften in Folge sowie 1987 die Copa Sagradia und zum ersten Mal in der Klubgeschichte den UEFA-Pokal gewannen. Zudem stand das Team im Jahr 1990 im Finale des Landesmeisterpokals, wo Noteros Elf sich aber dem von Arrigo Sacchi trainierten AC Milan geschlagen geben musste. Nachdem sich Notero unmittelbar nach dem Finale vom Traineramt zurückgezogen und an seinen Assistenten Selle Névito Xusgard übergeben hatte, kehrte er nach einer Niederlagenserie in der Liga bereits im Dezember 1990 auf den Trainerstuhl zurück und führte die Mannschaft zum Pokalgewinn 1991.

Vom Ende der Ära Notero zum Umbruch unter De la Costa

Nach einer schwachen Hinrunde in der Saison 1991/1992 trat Notero im Februar 1992 endgültig vom Traineramt bei Tulisium zurück und wechselte auf den Posten des Technischen Direktors. Zum Nachfolger wurde diesmal der Niederländer Ruud Van Breukelen ernannt, der das Team am Ende der Spielzeit erstmals in der Vereinsgeschichte zum Endspielsieg im Europapokal der Pokalsieger führen konnte. Im Finale in Lissabon schlug Tulisium den deutschen Vertreter Werder Bremen und ist seitdem einer der vier Vereine in Europa, der es geschafft hat, alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe zu gewinnen.

Van Breukelen hatte von Notero aber ein im Umbruch befindliches Team übernommen. Langjährige Leistungsträger wie Francisco Irruabi, Carles Iribar und Ernesto Juan Lombardi hatten das Team verlassen und mit Yohan Cajani, Paulo Madeiro und Paulo Sabatier kamen in der Folge neue Spieler, die das Team auf Jahre hin prägen sollten. Mit dem sagradisch-argentinischen Sturmduo Diego Juván/Claudio Priavoggio holte Großinvestor Saccín zudem internationale Stars nach Tulis.

Nachdem van Breukelen in der Folgespielzeit die Copa Sagradia gewonnen hatte, verpasste Tulisium 1994 zum vierten Mal in Folge die angestrebte Meisterschaft, sodass sich die Vereinsführung vom niederländischen Trainer trennte. Als Nachfolger wurde Ticiano De la Costa vorgestellt, der zuvor den Mesarque SC ins UEFA-Cup-Finale geführt hatte. Unter dem früheren Tulisium-Star gewann der Klub in der Saison 1994/95 die erste sagradische Meisterschaft seit fünf Jahren.

"La Mágica": Die Ära Restávio

Aufstellungen im Finale der Champions League 1999, 3:2 n.V. gegen Manchester United
Aufstellungen im Finale der Champions League 2004, 3:0 gegen FC Porto

Nach der enttäuschenden Saison 1995/96, in der die Blau-Grünen nur Vierter in der Liga geworden waren, und Streit mit der Vereinsführung wurde Trainer De la Costa im September 1996 durch den früheren Tulisium-Profi Ernesto Juan Lombardi ersetzt. Zudem wurde mit Daniel Pessué von Juventus Turin ein absoluter Weltstar für die sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro verpflichtet. Mit Pessué als Regisseur wurde Tulisium 1997 in der Liga Zweiter hinter Überraschungsmeister Mistrech und erreichte das Finale des UEFA-Pokals. Dort besiegte Tulisium mit einer schlagkräftigen Abwehr um die Nationalspieler Ariel Valesta, Paulo Sabatier und Javier Paranda und dank eines Tors des jungen Stürmers Miquel Pin das Team von Inter Mailand.

Bereits vor diesem Erfolg hatte ein neuerlicher Wechsel auf dem Trainerstuhl bereits festgestanden und mit Joán Restávio wurde ein Trainer verpflichtet, unter dem eine neue Erfolgsära beginnen sollte, die sogar die Erfolge unter Trainer Francisco Chamot übertrumpfen würde. Zwischen 1998 und 2001 gewannen die Blaugrünen als erste sagradische Mannschaft vier Meistertitel hintereinander. Höhepunkt war die Saison 1998/1999, in der Tulisium als erste Mannschaft überhaupt das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und Gewinn der UEFA Champions League feiern konnte. Im Finale in Barcelona besiegte der FC Tulisium die Mannschaft von Manchster United in einem denkwürdigen Finalspiel. Nachdem Manchester United durch zwei Joker-Tore in der Nachspielzeit durch Ole-Gunnar Solksjaer und Teddy Sheringham einen 0:2-Rückstand ausgeglichen hatte, schoss Tristán Lareác die Tulinesen in der Verlängerung zum 3:2-Sieg. Für diese historischen Leistungen wurde Tulisium im Jahr 2000 mit dem Laureus-Award für die beste Mannschaft ausgezeichnet.

Prägende Spieler der Ära waren Torwart Mário Selsia und Mittelfeldregisseur Daniel Pessué, der 1999 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Dazu kam mit Enrico Scola ein Weltklassestürmer im Angriff, mit Mikel Andrêu, Eduardo Costane und António López arrivierte Nationalspieler in der Defensive und mit José María Del Piey und Dani Guiterres einige aufstrebende Nachwuchsspieler mit Zukunft. Beim erfolgreichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 (Platz 3) und der EURO 2000 (Platz 2) stammte der Kern der Mannschaft von Tulisium. Nachdem Tulisium in der Saison 2001/2002 sowohl im Endspurt um die Ligameisterschaft als auch im Championsleague-Finale gegen Real Madrid knapp gescheitert war, führte Restávio das Team in den kommenden beiden Jahren nochmals zu zwei Meisterschaften. 2004 siegte zudem ein verjüngtes Team im Finale der Championsleague gegen den FC Porto und konnte damit den vierten Erfolg von Tulisium im höchsten Europapokal feiern. Mit Spielern wie dem 23-jährigen Jungstar José María Del Piey im offensiven Mittelfeld, dem 25-jährigen Nigerianer John Kasongo Novurengo als defensiver Mittelfeldspieler und dem 2003 vom FC Duerez verpflichteten Topstürmer Diego Rosário drängten nun neue Spieler in den Vordergrund.

Börsengang und Stadion-Neubau

Anfang 1996 wurde die Tulisium Football Club SAD gegründet, die das Profigeschäft des Vereins sowie die Aktivitäten der vereinseigenen Marketing-Gesellschaft übernahm. Vier Jahre nach der Ausgliederung der Profiabteilung wurde die SAD im Jahr 2000 an die Börse gebracht. Damit wurde Tulisium der zweite sagradische Verein nach dem FC Semesta, der diesen Schritt wagte. Präsident Carles Saccín wurde mit seiner Investmentgesellschaft größter privater Aktionär, setzte zugleich aber durch, dass die Anteile am Verein so weit wie möglich zerstreut wurden und der Stammverein weitreichende Veto-Vollmachten in zentralen Fragen der Klubidentität erhielt. Damit sollte der Einfluss eines einzelnen Aktionärs auf den Klub möglichst gering gehalten werden.

Einem Großteil des beim Börsengang akquirierten Kapitals setzte der Klub dafür ein, das bisherige Esplanat-Stadion rückzubauen und durch eine hochmoderne Fußballarena zu ersetzen. Während der Um- und Neubaumaßnahmen in der Saison 2002/2003 trug Tulisium seine Heimspiele im ungeliebten UD-Stadion in Illón aus. In einer Onlineabstimmung sprachen sich die Fans dafür aus, dem neuen 60.000 Zuschauer fassenden Stadion den Namen des alten zu geben. Seither ist das neu errichtete Estâdiu Tulisium auch als "Novo Esplanat" bekannt. Pläne, das Stadion nach Carles Notero zu benennen, waren auf dessen eigene Bedenken hin fallen gelassen.

Ende der Ära Saccín und Umbruch

Nach dem Karriereende von Kapitän Daniel Pessué im Sommer 2004 und einer enttäuschenden Saison 2004/2005 ohne Titelgewinn endete eine seit 1997 nahezu ununterbrochene Erfolgsära. Bereits im Dezember 2004 hatte Carles Saccín nach nunmehr einundzwanzig Jahren als Präsident nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidiert. Sein Nachfolger Alberto Joán Martínez machte die sportliche Leitung für die Misserfolge der Saison verantwortlich und geriet zunehmend in Widerspruch zu Erfolgtrainer Joán Restávio, der zum Ende der Saison 2004/2005 nach achten Jahren entlassen wurde.

In einer umstrittenen Entscheidung verpflichtete der Klub die Bosa-Legende Luis Etxeberría als Nachfolger Restávios und gab ihm den Auftrag, einen Umbruch im Team einzuleiten. Nach dem Abgang von Eduardo Costane machte Etxeberría Superstar José María Del Piey zum Vizekapitän hinter Mário Selsia und setzte verstärkt auf junge Talente wie den erst 18-jährigen Stürmer Chahid Belazal oder den jungen Argentinier Diego Iván Cherepniev. Mit diesem Ansatz gelang es Etxeberría aber nicht, die hohen Erwartungen aus dem Umfeld zu erfüllen, sodass er Tulisium nach der Saison 2005/2006, in der der Klub lediglich die Copa de la Liga gewann, wieder verlassen musste. Mit Etxeberría beendete im Sommer 2006 auch der langjährige Sportdirektor Alex Bruguera nach mehr als zehn Jahren seine Arbeit in Tulis, nachdem er seit Monaten mit Martínez über die Transferpolitik gestritten hatte und gegen den Verkauf von Leistungsträgern wie Eduardo Costane, Diego Rosário und John Kasongo Novurengo gestimmt hatte, die zu Topklubs im europäischen Ausland wechselten.

Nachfolger Etxeberrías auf dem Trainerstuhl der Marina wurde Ramón José-Vells, der zuvor den FC Nonthí zum Erfolg im UEFA-Pokal-Finale geführt hatte und im Gegensatz zum Motivator und Talentförderer Etxeberría den Ruf eines Taktikexperten genoss. Unter José-Vells misslang die Hinrunde der Saison 2006/2007 aber vollständig: Die vom neuen Sportdirektor Ariel Valesta verpflichteten Neuzugänge Julinho, Nicola Scajola und Didier Aliou Boulé konnten die verkauften Diego Rosário, António López und John Novurengo nicht adäquat ersetzen und die Mannschaft tat sich zudem schwer, die taktischen Anweisungen des Trainers umzusetzen. Nachdem Tulisium am Ende der Hinrunde nur auf einem UEFA-Pokal-Platz stand, musste Ramón José-Vells im Januar 2007 seinen Trainerstuhl räumen. Nach drei Spielen unter Interimscoach Paulo Sabatier wurde schließlich der Franzose Bernard Coutier vorgestellt, der den ehemaligen Tulisium-Stürmer Jean-Armand Repain als Assistenztrainer mitbrachte. Unter Coutier sicherte sich das Team in der Rückrunde der Saison 2006/2007 noch die Qualifikation zur Champions League und belegte in der Folgesaison den zweiten Tabellenplatz hinter dem FC Bosa.

Die Rückkehr Pessués

José María Del Piey, Mannschaftskapitän 2007-2015
Aufstellungen im Finale der Champions League 2010, 3:2 gegen Inter Mailand

Nach heftiger vereinsinterner Kritik an Präsident Martínez wurde im Januar 2008 der Unternehmer Joán Rovira-Següer zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Rovira-Següer wurde unter anderem von Tulisium-Legende Notero unterstützt und brachte den ehemaligen Tulisium-Kapitän Luca Morientes als Sportdirektor sowie Klublegende Joán Peres Soler als Vizepräsidenten mit. Mit der Geschäftsführung des Klubs als Generaldirektor wurde der Jurist Francisco Chabarell betraut. Zunächst war über ein Engagement Noteros als Sportdirektor oder Vizepräsident spekuliert worden. Dieser verzichtete aber auf ein offizielles Amt im Klub, versprach aber, weiterhin als Vorstandsberater zur Verfügung zu stehen. Rovira-Següer versprach, eine neue junge Mannschaft aufzubauen, die an die Erfolge der Ära Restávio anknüpfen sollte.

Nach dem erneuten Misserfolg der Mannschaft in Liga und Championsleague erklärte Trainer Coutier seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2007/2008 und verabschiedete sich mit dem ersten Finalerfolg in der Copa Sagradia seit neun Jahren. Als Nachfolger Coutiers im Amt des Cheftrainers präsentierte Rovira-Següer Tulisium-Legende Daniel Pessué, der zuvor erfolgreich als Trainer und Teammanager des mikolinischen Erstligisten AS Macedi gearbeitet und den Verein mit blutjungen Spielern zu Pokalsieg und Vizemeisterschaft in der LN-A geführt hatte. Die Rückkehr Pessués zu Tulisium wurde von den Fans frenetisch umjubelt und mit großen Hoffnungen verbunden. Següer und Fußballdirektor Luca Morientes stellten Pessué eine umfassend sanierte Mannschaft zur Verfügung. Zu den Transfers gehörten Nationalspieler Juliano Valpieta, Rückkehrer John Kasongo Novurengo sowie Torjäger Silva Kalé, der zuvor beim FC Porto zu einem der besten Stürmer Europas herangereift war. Sie sollten neben Eigengewächsen wie den frisch gebackenen Europameistern José María Del Piey, Chahid Belazal oder Lionel Eskerro sowie Mittelfeldmotor Rafael Velozo ein neues Weltklasseteam bilden, um zur nationalen und internationalen Dominanz früherer Jahre zurückzukehren.

Unter Pessué spielte Tulisium meist in einem flexiblen 4-2-3-1 oder 4-3-3 mit Rafael Velozo als tiefliegendem Spielmacher in der Zentrale, José María Del Piey als offensivem Kreativspieler mit allen Freiheiten und Silva Kalé als einziger echter Spitze. Das System zeichnete sich durch offensivstarke Flügelverteidiger und flexible offensive Mittelfelspieler aus, die ständig rochierten und so für Verwirrung in der gegnerischen Defensive sorgten.

Mohamed Silva Kalé, Tulisium-Stürmer 2008-2015

Bereits im ersten Jahr unter Pessué gewann das Team zum ersten Mal seit 2004 wieder eine nationale Meisterschaft. In der Championsleague war im Halbfinale gegen Titelverteidiger Manchester United Schluss. Schließlich konnte das Team auch in den beiden Folgespielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 - und damit dreimal in Folge – die Meisterschaft für sich entscheiden. Auf dem sportlichen Höhepunkt gewann die Mannschaft 2012 im Finale gegen Inter Mailand zum fünften Mal in der Geschichte des Vereins die UEFA Champions League. Im Jahr 2010 gehörten mit Lionel Eskerro, Juliano Valpieta, Mikel Andrêu, Rafael Velozo, José María Del Piey, Chahid Belazal und dem erst 20-jährigen Shootingstar David Albet gleich sieben Akteure von Tulisium zum sagradischen Erfolgsteam, das bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 im Finale, einer Neuauflage des Europameisterschaftsendspiels 2008, erneut Spanien besiegen und sich als weltbestes Team etablieren konnte.

Nachdem Tulisium in der Saison 2011/2012 die vierte Meisterschaft infolge verpasst hatte, konnten die Blu i Verde die Folgesaison 2012/2013 wieder als Tabellenerster in der Premera Liga abschließen und damit den vierten Meistertitel in fünf Jahren feiern. In der Folge erklärte Daniel Pessué, seinen 2014 auslaufenden Vertrag nicht verlängern und stattdessen einen Wechsel vollziehen zu wollen. Die Spielzeit 2013/2014, die letzte unter Pessué, startete mit einigen Misserfolgen, sodass die Mannschaft in der Liga früh ins Hintertreffen geriet und erst durch eine Siegesserie in der Rückrunde wieder um die Meisterschaft mitspielen konnte. Am Ende zog das Team aber den Kürzeren gegen die alles dominierende Mannschaft vom FC Semesta.

Umbruch unter Xosé Sant-Estrell

Zum Ende der Spielzeit 2013/2014 verließ Erfolgstrainer und Klublegende Daniel Pessué, wie bereits längere Zeit angekündigt, den sagradischen Rekordmeister nach sechs Jahren, vier Meistertiteln und einem Championsleague-Erfolg als Chefcoach. Als Nachfolger präsentierte der Klub den 39-jährigen Mikolinier Xosé Sant-Estrell, der zuvor den Nationalligisten Athletic Platense trainiert und überraschend bis ins Finale der UEFA Europa League geführt hatte. Von der Vereinsführung wurde Sant-Estrell, unter Pessué einst Co-Trainer beim AS Macedi, als "absoluter Wunschtrainer" bezeichnet.

Mit Sant-Estrell wurde auch ein Umbruch um Team der Blaugrünen eingeleitet. Nachdem Spielmacher Rafael Velozo das Team schon im Sommer 2013 verlassen hatte, kehrten nun mit Abwehrchef João Silva und Stürmerstar Silva Kalé weitere langjährige Leistungsträger dem Team den Rücken. Um letzteren zu ersetzen, griff der Klub tief in die Geldbörse und zahlte für den Starstürmer Uriel de Alejandro rund 54 Millionen Euro, womit der Argentinier zum neuen Rekordtransfer in der Vereinsgeschichte wurde. Sant-Estrell führte die unter Pessué bereits eingeleitete Umstellung zu einem 4-3-3-System fort – ein System, das Sant-Estrell streng durchhielt – und setzte stärker als sein Vorgänger auf aggressives Pressing. Zudem ähnelte De Alejandro als Spitze eher einer "falschen 9" als einem typischen Mittelstürmer.

Mit De Alejandro als neuem Superstar gelang es Tulisium gleich im ersten Jahr unter Sant-Estrell an die Spitze der Liga zurückzukehren und die 30. Meisterschaft in der Vereinsgeschichte zu feiern. Für Klubikone und Mannschaftskapitän José María Del Piey war es der letzte Erfolg im Trikot der Blau-Grünen, da der 34-Jährige den Klub nach der Saison 2014/2015 in Richtung USA verließ.

Zum Nachfolger als Mannschaftskapitän ernannte Sant-Estrell seinen Landsmann Fernand Demont. Verstärkt wurde das Team unter anderem durch Mahmud Fouradi, Filip Descamp und Nebojša Ljiljanić. Im zweiten Jahr unter dem mikolinischen Trainer konnte das Team aber nicht an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Bereits einige Spieltage vor Schluss musste sich der Rekordmeister aus dem Titelrennen verabschieden und landete am Ende auf Rang 3, sieben Punkte hinter Meister und Erzrivale FC Bosa. Auch in der Championsleague waren die Blau-Grünen schon im Viertelfinale gescheitert. Unmittelbar nach Saisonende gab der Verein schließlich nach zwei Jahren die Trennung von Sant-Estrell bekannt.

Erfolge unter Maurizio Corbani

Maurizio Corbani, Tulisium-Cheftrainer seit 2016

Als Nachfolger Sant-Estrells wurde der Italiener Maurizio Corbani vom Ligarivalen FC Duerez vorgestellt, der mit den Weißen 2015 die UEFA Europa League gewonnen hatte. Daneben wurden im Sommer 2016 millionenschwere Transfers getätigt, um das Team puntkuell zu verstärken. Mit einer Ablösesumme von 71 Millionen Euro löste der Franzose Marlin Wilfrey vom FC Semesta de Alejandro als teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte ab. Daneben wurde mit Helguer Asturiz (18 Millionen Euro) und Rolando (25 Millionen) in die zuletzt wacklige Defensive investiert.

Unter Corbani zeigte sich das Team taktisch variabler als zuvor, spielte häufiger auch in einem 3-4-3 oder 3-2-2-3 mit Dreierkette. "Supertalent" Lwarquín Jardel konnte an seine Topform aus dem Vorjahr anschließen und sich endgültig in der Stammformation der Tulinesen festspielen, wobei er teils im zentralen Mittelfeld, teils als rechter Flügelverteidiger aufgeboten wurde. David Albet behielt seine Position als Schlüsselspieler im zentralen Mittelfeld, wurde von Corbani aber auf die zentrale Mittelfeldposition beordert, wo er die Rolle eines klassischen "Regista" übernahm, der defensiv meist durch Lwarquín abgesichert wurde und in der Offensive ein Kreativduo mit dem offensiveren Franzosen Fadel Chakri bildete. Mit dem Dreigespann Chahid Belazal, Uriel de Alejandro und Marlin Wilfrey erhielt Tulisium zudem einen neuen, "Tridente" genannten, Supersturm, der vielfach mit dem "BBC"-Sturm Real Madrids (Benzema, Bale, Cristiano Ronaldo) und dem "MSN"-Angriff des FC Barcelona (Messi, Suárez, Neymar) verglichen wurde.

Zwar konnte das Team von Tulisium unter Corbani kämpferisch und taktisch zulegen und gewann am Ende der Saison mit der Copa Sagradia den ersten Titel seit zwei Spielzeiten. In der Liga aber verpasste das Team die sagradische Meisterschaft und musste abermals dem FC Bosa den Vortritt lassen. Der eingeleitete Umbruch im Team wurde daher im Sommer 2017 fortgeführt. Der am Deadline-Day 2017 für 70 Millionen Euro zu Barcelona transferierte Younes Felloussi stieg dabei zum teuersten Verkauf der Vereinsgeschichte auf, Verteidiger Mahmud Fouradi ging für 41 Millionen Euro zu Manchester City - ebenfalls vereinsinterne Rekordsumme für einen Verteidiger. Mit Andrea Giglian, der für 53 Millionn Euro (plus 7 Millionen Boni) vom AS Rom kam, gelang es Tulisium, einen der meistumworbenen Abwehrspieler Europas zu verpflichten, der zum Herzstück der neuen Abwehr wurde. Dazu kam mit Pierre-Rudolf Willom von RB Leipzig ein vielversprechendes und flexibel einsetzbares Talent für die Defensive.

Mit diesem auf Schlüsselpositionen umgebauten Team schien Corbani seine Mannschaft gefunden zu haben; er experimentierte im zweiten Jahr deutlich weniger als in seiner Debütsaison und setzte vermehrt auf ein 4-3-3 als taktischer Grundausrichtung, die situativ aber immer wieder zu einem 3-4-3 oder 5-3-2 umgeformt wurde. Im Mittelfeld bildeten David Albet als zentraler "Regista", Lwarquín als dynamischer und zweikampfstarker "Box-to-Box-Player" und Fadel Chakri als nach vorne drängender Kreativspieler zwischen den gegnerischen Linien ein Weltklasse-Mittelfelddreieck, das sich häufig in den Positionen abwechselte. Während Albet hierbei die Rolle als Regisseur zukam, der sich gerne auch zurückfallen ließ und präzise lange Bälle in die Spitze spielte, glänzte Chakri stärker durch dynamisches Offensivspiel und Abschlüsse. Dahinter fungierte der Italiener Andrea Giglian als Abwehrorganisator, der zugleich mit langen genauen Pässen als erster Ballverteiler auftrat. Im Angriff wiederum besetzte Uriel de Alejandro nominell die zentrale Position, ließ sich aber auch gerne fallen, während Marlin Wilfrey von links oder Chahid Belazal von rechts in die Zentrale vordrangen.

Mit diesem Team gelang es Tulisium unter Corbani, die Liga in der Saison Saison 2017/2018 über die gesamte Strecke der Spielzeit zu dominieren und mit deutlichem Abstand zum zweitplatzierten CA Semestín die Sagradische Fußballmeisterschaft zu gewinnen. Indem das Team zudem nach einem Finalsieg über den FC Semesta den Titel in der Copa Sagradia verteidigen konnte, wurde erstmals seit 1999 wieder ein nationales Double gewonnen.

Seine Dominanz in der Premera Liga zeigte Tulisium auch in der Saison 2018/2019 und stellte mit einer Ausbeute von 98 Punkten stellte das Team dabei den eigenen Rekord aus der Saison 2009/2010 ein. Damit platzierte sich Tulisium erneut vor dem CA Semestín, der mit 92 Punkten seinerseits einen Punkte-Rekord für die Vizemeisterschaft aufstellte. Diesen Erfolg verdankte Tulisium auch seinen beiden jungen Neuzugängen Youri Caballós und Leandro Pjantic, die sich gleich im ersten Jahr etablieren konnten und zu den stärksten Spielern der Saison zählten. Mit Andrea Giglian und dem von rechts in die Mitte der Defensive gerückten Rudy Willom etablierte sich zudem ein neues starkes Abwehrduo.

Persönlichkeiten

Präsidenten des Tulisium Football Club

Fernán Igariz, Präsident 1968-1982
Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber Nationalität
1901 1917 Joán Denzer Flagge-GER.jpg
1917 1919 Selle Rosaro Flagge-SG.jpg
1919 1919 Martín Albacete Flagge-SG.jpg
1919 1920 Joán Denzer Flagge-GER.jpg
1920 1938 Marino Ibarretxe Flagge-SG.jpg
1938 1941 José Náutico Flagge-SG.jpg
1941 1945 Jacquel Igariz Flagge-SG.jpg
1945 1968 David Levi-Saforcada Flagge-SG.jpg
1968 1982 Fernán Igariz Flagge-SG.jpg
1982 1984 Aliureto Ceà Fernandez Flagge-SG.jpg
1984 1984 Gaitán Restruç (komm.) Flagge-SG.jpg
1984 2004 Carles Saccín Laroux Flagge-SG.jpg
2004 2008 Alberto Joán Martínez Flagge-SG.jpg
2008 Joán Rovira-Següer Flagge-SG.jpg

Cheftrainer des Tulisium Football Club

Joán Restávio, Trainer 1997-2005
Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber Nation Erfolge
1920 1926 Leslie Williams Flagge-ENG.jpg Premera Liga 1925
1926 1928 Douglas McAdams Flagge-SCO.jpg
1928 1929 Manuel Iruain Flagge-SG.jpg
1929 Apr 1938 Fernand Devaler Flagge-MIC.jpg Premera Liga 1936, 1937; Copa Sagradia 1932
Jun 1938 Nov 1943 Martín Costa Flagge-SG.jpg
Nov 1943 Jun 1944 Selle Aliureto Cabral Flagge-SG.jpg
Jul 1944 Jun 1951 Iacinto Defilipis Flagge-SG.jpg Copa Azumaria 1950
Jul 1951 Jun 1955 Franz Horvaček Flagge-CZE.jpg Premera Liga 1955; Coupe Latine 1954; Copa Azumaria 1953
Jul 1955 Jun 1956 Selle Aliureto Cabral Flagge-SG.jpg
Jul 1956 Jan 1958 Sándor Gyuményi Flagge-HUN.jpg
Jan 1958 Jun 1958 Franz Horvaček Flagge-CZE.jpg
Jul 1958 Aug 1960 Santiago Flores Flagge-SG.jpg Premera Liga 1959; Copa Azumaria 1960; Copa Sagradia 1960
Aug 1960 Dez 1960 Amadêu Rovira Flagge-SG.jpg
Dez 1960 Jun 1964 Santiago Flores Flagge-SG.jpg Premera Liga 1961, 1962; Copa Azumaria 1961; Messepokal 1964
Jul 1964 Jan 1967 Sören Fjellgard Flagge-SWE.jpg Premera Liga 1965; Copa Sagradia 1965
Jan 1967 Jun 1967 Luis Manuel Perotti Flagge-SG.jpg Flagge-ARG.jpg
Jul 1967 Nov 1969 Károly Szálasi Flagge-SG.jpg Flagge-HUN.jpg
Nov 1969 Jul 1970 Luis Manuel Perotti Flagge-SG.jpg Flagge-ARG.jpg
Jul 1970 Sep 1971 Károly Szálasi Flagge-SG.jpg Flagge-HUN.jpg Copa Sagradia 1971
Sep 1971 Mai 1972 Gonzalo Blanco Flagge-ARG.jpg
Mai 1972 Jul 1972 Márcio Veraldes (†) Flagge-SG.jpg
Aug 1972 Jun 1974 Karl-Heinz Lemberger Flagge-GER.jpg
Jul 1974 Jun 1979 Francisco Chamot Flagge-SG.jpg Premera Liga 1977, 1978, 1979; Copa Sagradia 1978; Landesmeisterpokal 1979
Jul 1979 Dez 1979 Marijan Milanić Flagge-JUG-alt.jpg
Dez 1979 Jan 1980 Luciano Gomes Flagge-SG.jpg
Jan 1980 Sep 1981 Daniel Lapuente Flagge-ARG.jpg Landesmeisterpokal 1980
Sep 1981 Mär 1982 Luca Martínez Flagge-SG.jpg
Mär 1982 Aug 1982 Luis Perotti Flagge-SG.jpg Flagge-ARG.jpg Copa Sagradia 1982
Aug 1982 Aug 1982 Donado Cabrera, interim Flagge-SG.jpg
Aug 1982 Jun 1984 Francisco Chamot Flagge-SG.jpg Premera Liga 1983
Jul 1984 Dez 1985 Ole Erik Simonsen Flagge-DEN.jpg Premera Liga 1985
Dez 1985 Mai 1990 Carles Notero Flagge-SG.jpg Premera Liga 1988, 1989, 1990; Copa Sagradia 1987, 1990; UEFA-Cup 1987
Mai 1990 Dez 1990 Selle Névito Xusgard Flagge-SG.jpg
Dez 1990 Feb 1992 Carles Notero Flagge-SG.jpg Copa Sagradia 1991
Feb 1992 Jun 1994 Ruud Van Breukelen Flagge-NED.jpg Europapokal der Pokalsieger 1992; Copa Sagradia 1993
Jul 1994 Sep 1996 Ticiano De la Costa Flagge-SG.jpg Premera Liga 1995
Sep 1996 Jun 1997 Ernesto Juan Lombardi Flagge-ARG.jpg UEFA-Cup 1997
Jul 1997 Jun 2005 Joán Restávio Flagge-SG.jpg Premera Liga 1998 1999, 2000, 2001, 2003, 2004; Copa Sagradia 1999; Champions League 1999, 2004
Jul 2005 Jun 2006 Luis Etxeberría Flagge-SG.jpg Copa de la Liga 2006
Jul 2006 Jan 2007 Ramón José-Vells Flagge-SG.jpg
Jan 2007 Jan 2007 Paulo Sabatier, interim Flagge-SG.jpg
Jan 2007 Jun 2008 Bernard Coutier Flagge-FRA.jpg Copa Sagradia 2008
Jul 2008 Jun 2014 Daniel Pessué Flagge-SG.jpg Premera Liga 2009, 2010, 2011, 2013; Champions League 2012
Jul 2014 Jun 2016 Xosé Sant-Estrell Flagge-MIC.jpg Premera Liga 2015
Jul 2016 Maurizio Corbani Flagge-ITA.jpg Copa Sagradia 2017, 2018; Premera Liga 2018, 2019

Mannschaftskapitäne

Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber Nationalität Jahre im Team Stellvertreter
1964 Andrés Santespíritu Flagge-SG.jpg
1964 Károly Szálasi Flagge-SG.jpg Flagge-HUN.jpg 1957-1967
1964 1969 Luis Perotti Flagge-SG.jpg Flagge-ARG.jpg 1954-1969
1969 1975 Joán Santêres Flagge-SG.jpg 1955-1975
1975 1980 Carles Notero Flagge-SG.jpg 1968-1980
1980 1982 Joán Peres Soler Flagge-SG.jpg 1963-1982
1982 1983 Carles Arbial Flagge-SG.jpg 1973-1983
1983 Carles Notero Flagge-SG.jpg 1982-1983
1983 1984 Roberto Vidrial Flagge-SG.jpg Bis 1984
1984 1987 Sergio Guerín Flagge-SG.jpg 1981-1988
1987 1989 Luca Morientes Flagge-SG.jpg 1982-1990
1989 1992 Ernesto Juan Lombardi Flagge-ARG.jpg 1986-1993 Carles Iribar
1992 1993 Nestor Veba Flagge-SG.jpg 1976-1996
1993 1998 Javier Paranda Flagge-SG.jpg 1984-1998 Gabriel Oreago, Diego Juván, Paulo Sabatier
1998 2000 Paulo Sabatier Flagge-SG.jpg 1993-2000 Yohan Cajani, Ariel Valesta, Daniel Pessué
2000 2004 Daniel Pessué Flagge-SG.jpg 1996-2004 Mário Selsia, Jocéntilo Esalla
2004 2007 Mário Selsia Flagge-SG.jpg 1993-2007 Eduardo Costane, Jocéntilo Esalla, Carlos Donadoni
2007 2015 José María Del Piey Flagge-SG.jpg 1998-2015 Mikel Andrêu, Juliano Valpieta, Fernand Demont
2015 2018 Fernand Demont Flagge-MIC.jpg 2006-2018 Chahid Belazal, Lionel Eskerro
2018 Lionel Eskerro Flagge-SG.jpg seit 2005 Chahid Belazal, David Albet

Rekordspieler (Stand: Juli 2019)

Platz Spieler Spielzeiten Jahre Spiele Liga  Spiele gesamt
José María Del Piey 1998–2015 17 473 670
Joán Santêres 1955–1975 20 658
Joán Peres Solêr 1963–1982 20 585
Chahid Belazal 2005– 14 420 572
Lionel Eskerro 2005– 14 400 501
Mário Selsia 1993–2007 14
Nestor Veba 1976–1996 20
Fernand Demont 2006–2018 12
Javier Paranda 1984–1998 14
Carles Notero 1967–1980, 1983-1984 14
Luis Perotti 1954–1969 15 390 424

Rekordtorschützen (Stand: Juli 2019)

Platz Spieler Spielzeiten Jahre Tore Liga Tore insgesamt
Luis Perotti 1954–1969 15 265
Chahid Belazal 2005– 14 184
José María Del Piey 1998–2015 17 145
Mohamed Silva Kalé 2008–2015 7 139
Luca Morientes 1982–1990 8 137
Uriel de Alejandro 2014– 5 134
Károly Szálasi 1957–1964 7 101
Tristán Lareác 1993–2002 9 88
Enrico Scola 1998–2003 5 76
Diego Rosário 1995–1996, 2003–2006 4 64

Team des 20. Jahrhunderts

Pos. Nat. Name
GK Flagge-SG.jpg Néstor Veba (1976-1996)
DF Flagge-SG.jpg Joán Peres Soler (1963-1982)
DF Flagge-SG.jpg Joán Santêres (1955-1975)
DF Flagge-SG.jpg Javier Paranda (1984-1998)
MF Flagge-SG.jpg Carles Notero (1967-1980; 1983-1984)
MF Flagge-ARG.jpg Ernesto Juan Lombardi (1985-1993)
MF Flagge-MIC.jpg Francis Decou (1973-1980)
MF Flagge-SG.jpg Daniel Pessué (1996-2004)
FW Flagge-HUN.jpg Károly Szálasi (1957-1967)
FW Flagge-ARG.jpg Luis Perotti (1954-1969)
FW Flagge-SG.jpg Luca Morientes (1982-1990)

Vereinsidentität

Selbstbild und Fremdbild

Über Jahrzehnte hinweg hat sich der Tulisium Football Club das Selbstbild eines weltoffenen, europäisch orientierten Klubs angeeignet, der für ebenso attraktiven wie erfolgreichen, "klaren und schönen" Fußball steht. Dabei identifiziert sich Tulisium sehr stark mit dem Image der Stadt Tulis, die für Kreativität, Eleganz und Internationalität steht.

Der Verein sieht sich selbst als Verein der Stadt Tulis und der gesamten Blaumeerregion sowie als internationalen und multikulturellen Klub, der laut Selbstbeschreibung jede Form des Nationalismus ablehnt. Damit steht Tulisium sehr stark in der Tradition des sagradischen Linksliberalismus und des aufgeklärten Bürgertums. Zudem wurde der Klub in seiner Geschichte durch einige jüdische Persönlichkeiten wie den langjährigen Präsidenten David Levi-Saforcada geprägt.

Die Spielphilosophie von Tulisium ist sehr stark von der Erwartung geprägt, dass Erfolge ebenso durch professionelle Arbeit wie durch Stil und Kreativität verdient werden müssen. Von Gegnern und Kritikern werden das Auftreten Tulisiums und sein Anspruch, das "bessere", "schönere" und "klügere" Spiel zu repräsentieren, häufig als arrogant und selbstverliebt wahrgenommen.

Anhänger

Der Tulisium F.C. ist der Verein mit der größten Anhängerschaft in Sagradien, vor dem FC Bosa, dem FC Semesta und dem FC Duerez, und zugleich eine der bedeutendsten Fußballadressen der Welt. Die Anhänger des Klubs werden als Tulinistas bezeichnet. Die weitaus meisten Fans Tulisiums stammen aus der Blaumeerregion, der Klub besitzt aber auch zahlreiche Anhänger im Ausland.

Als wichtigste und bekannteste Ultra-Gruppierung des Tulisium FC gilt die Boys Ultramar, die 1987 von linksgerichteten Anhängern gegründet wurde und der Vereinsführung von Präsident Carles Saccín-Laroux kritisch gegenüberstand. Diese Gruppierung zeichnet sich durch eine antifaschistische und antirassistische Einstellung aus. Weitere Fangruppen sind die Devota Blu und die Brigada Marinera.

Rivalitäten

Stadtderby mit UD

Die Mannschaften von Tulisium und der Unión Desportiva treffen jährlich im traditionellen "Derbi Tulinês" aufeinander, in dem es um die Vorherrschaft in der Stadt geht. Da Tulisium ursprünglich von ausländischen Studenten gegründet worden war, weil diese bei der rein sagradischen Unión nicht spielen durften, wird das Stadtderby von den Tulinistas auch gerne als Auseinandersetzung zwischen der offenen multinationalen Tradition der Blau-Grünen und dem konservativ-nationalen Tulis angesehen, das die "Udistas" zu repräsentieren scheinen. Diese Deutung ist aber rein historischer Natur und besitzt kaum noch Relevanz. Besondere Brisanz hatte das Duell zwischen den Blaugrünen und den Himmelblauen Anfang der Fünfziger Jahre, in denen UD und Tulisium beide auf höchstem Niveau spielten und regelmäßig in der Copa Azumaría sowie in der Premera Liga aufeinandertrafen. In mehreren kürzeren Perioden in den Sechziger, Achtziger und Neunziger Jahren sowie in der Saison 2005/2006 und erneut 2016/2017 gab es zeitweise kein Stadtderby in der Liga, da die Celestes in dieser Zeit zweitklassig spielten.

Klassiker mit Bosa

Wichtiger und prestigereicher als das Derbi Tulinês ist aufgrund der höheren sportlichen Relevanz das auch als "Clásico" bezeichnete Duell zwischen Tulisium und dem Fútbol Club de Bosa. Das Duell fand seit Gründung der Premera Liga 1925 in jedem Jahr statt und stellt ein Kräftemessen zwischen den beiden erfolgreichsten Klubmannschaften im sagradischen Fußball dar. Weil beide Vereine seit den 1970er Jahren regelmäßige Rivalen um die sagradische Meisterschaft war, hat sich das Duell zwischen Rotblauen und Blaugrünen zu einer der wichtigsten Konkurrenzen des Landes entwickelt und ist rein sportlich das meist wichtigste Spiel im Saisonkalender. Zusätzliche Bedeutung erhält das Duell durch die Gegensätze zwischen der kulturell bedeutsamen "Kunststadt" Tulis und der "Industriestadt" Bosa. Das Spiel zwischen Bosa und Tulisium wurde daher in der Vergangenheit auch als Kräftemessen der "Artistas" mit den "Artisanœs" bezeichnet.

Rivalität mit Semesta

Noch größere politische Sprengkraft birgt die Rivalität zwischen Tulisium und dem FC Semesta. Das Duell beider Klubs gilt als eines der brisantesten im Land. Dabei geht es zum einen um die sportliche Rivalität zwischen der erfolgreichsten und der dritterfolgreichsten Klubmannschaft des Landes. Diese Rivalität wird aber verstärkt und zum Teil überlagert durch die großen politischen Gegensätze zwischen beiden Teams, die zum Teil mit der historischen Gegnerschaft zwischen den Städten Tulis und Semest zu tun haben.

Während Tulis als frühere Hauptstadt der Tulinesischen Republik und als kulturelles Zentrum des Blaumeerraums gilt und traditionell linskliberal geprägt ist, repräsentiert Semesta als Hauptstadtklub den sagradischen Zentralstaat und gilt zudem seit seiner Gründung als Verein der konservativen Eliten. Allerdings wird diese politische Deutung des Duells von "linken" Anhängern des FCS zurückgewiesen.

Vor allem in den letzten Jahrzehnten hat die historische Identität des tulinesischen "Comtàid" eine zunehmende Rolle bei Tulisium gespielt, sodass auch die rot-weiß gestreifte Regionalflagge regelmäßig Eingang in das Shirt-Design gefunden hat und im Stadion geschwenkt wird. Bei Duellen mit Semesta wird Tulisium häufig auch von Fans aus anderen Regionen des Landes, vor allem aus dem alkonischen Süden unterstützt.

Wappen

Das Vereinswappen von Tulisium besteht traditionell aus vier Elementen: einem Fußball im klassischen Design, die Initialien "TFC" für "Tulisium Football Club", die Lilie als Zeichen der Stadt Tulis sowie ein stilisiertes Schiff, das an den Status der Stadt als Hafenmetropole sowie an den Beinahmen der "Náuticœs" erinnern soll.

Entwicklung des Vereinswappens

Farben und Spielkleidung

Die Mannschaft von Tulisium läuft traditionell in dunkelblauen Trikots, weißen Hosen und grünen Stutzen auf. Aufgrund dieser Kleidung wird die Mannschaft auch "Blu i Verde" genannt. Die dunkelblauen Trikots tragen meist jährlich wechselnde grüne und weiße Applikationen.

Trikots-Tulisium-historisch.jpg

Sponsoring

Beginn Ende Ausrüster Trikotsponsor Ärmelsponsor Rückensponsor
1984 1988 adidas Avante ("Mediasat") - -
1988 1996 Opel - -
1996 2000 Philips - -
2000 2001 - - -
2001 2006 Coesa - -
2006 2009 bwin - -
2009 2013 Thoss Electronics - -
2013 2014 Al-Said Airways - -
2014 2016 Comtàid Energías -
2016 2018 Eredis -
2018 Oguana National Tourism Agency

Strukturen

Klubstruktur und Organisation

Der Tulisium Football Club besteht seit dem Jahr 1996 aus zwei unterschiedlichen juristischen Entitäten, dem Verein (Tulisium Football Club (Asociación)) und der ausgegliederten Kapitalgesellschaft (Tulisium Football Club SAD).

Verein

Der Tulisium Football Club ist seit seiner Gründung im Jahr 1901 als Verein nach sagradischem Assoziationsrecht organisiert und wird von seinen zahlenden Mitgliedern getragen, die auch über die Ziele und Tätigkeiten des Vereins sowie über die Zusammensetzung der Vereinsgremien entscheiden.

An der Spitze des Vereins steht der von der Mitgliederversammlung des Klubs für eine je zweijährige Amtszeit gewählte Vorstand (Presidência) aus dem Vereinspräsidenten, seinen beiden Stellvertretern sowie dem (auf Lebenszeit gewählten) Ehrenpräsidenten. Präsident ist seit 2008 der Unternehmer Joán Rovira-Següer, Ehrenpräsident ist Stürmer-Legende Luis Manuel Perotti. Als Vizepräsidenten fungieren der ehemalige Tulisium-Profi Mário Selsia sowie die Unternehmerin Agata Véneres-Saccín, Tochter des früheren Tulisium-Präsidenten Carles Saccín Laroux und führende Repräsentantin der Saccín-Familie.

Aktiengesellschaft

Das operative Geschäft der Profi-Abteilungen des Vereins untersteht der Tulisium Football Club SAD, die 1996 gegründet wurde und aus der 1986 gegründeten klubeigenen Marketing-Gesellschaft hervorging. Die SAD ist zuständig für die Unterhaltung und Vermarktung der ersten und zweiten Mannschaft der Männer, der Nachwuchsakademie und ihrer Mannschaften sowie der Frauenfußball-Abteilung. Daneben ist die SAD über das Tochterunternehmen Estâdiu Tulisium SAD für die Unterhaltung des Stadions verantwortlich.

Die Tulisium Football Club SAD wurde im Jahr 2000 an die Börse gebracht und wird seither an der Börse in Semest gehandelt. Zehn Prozent der Aktien sind als Stammaktion mit besonderem Stimmrecht im Besitz des Vereins, dem damit umfangreiche Vetorechte in Fragen der Klubidentität und der Ziele der SAD zufallen. Dazu gehören insbesondere Entscheidungen über Namen, Vereinssymbol und Vereinsfarben, die Ausrichtung und Struktur des Jugendtrainings, die Mitgliedschaft in FSF und LFP.

Etwa zwei Drittel der Aktien befinden sich im Streubesitz, davon ein Großteil in der Hand einzelner Fans und Fangruppen. Größter privater Aktionär der Tulisium Football Club SAD ist die Tulus SE (Holding der Saccín-Familie), die etwa ein Fünftel der Anteile besitzt und eine traditionell enge Verbindung zum Verein unterhält. Im Jahr 2014 erwarb zudem die staatliche Sport-Investmentgesellschaft von Chasab einen Minderheitsanteil am Tulisium FC, der inzwischen auf unter sechs Prozent gesunken ist.

An der Spitze der SAD steht formell ein sechsköpfiger Verwaltungsrat, der die Geschäftsführung ernennt und kontrolliert. Als hauptverantwortlicher Geschäftsführer der SAD fungiert der CEO, derzeit der Franzose Louis-Étienne Blanchard, CFO ist (als erste Frau im Amt) Íngrid Garay. Für die sportliche Leitung ist der frühere Nationalspieler Luca Morientes verantwortlich, der im Kernbereich Profifußball durch einen Technischen Direktor, derzeit Javier Eráldiz, unterstützt wird.

Vereinsführung (seit 2016)

Amt Amtsinhaber Nationalität
Vereinsvorstand
Präsident Joán Rovira-Següer Flagge-SG.jpg
Vizepräsidentin Agata Véneres-Saccín Flagge-SG.jpg
Vizepräsident Mário Selsia Flagge-SG.jpg
Ehrenpräsident Luis Manuel Perotti Flagge-ARG.jpg Flagge-SG.jpg
Tulisium Football Club SAD
Verwaltungsrat
Präsident Joán Rovira-Següer Flagge-SG.jpg
Verwaltungsrat Éulen Véneres-Saccín Flagge-SG.jpg
Verwaltungsrat Mário Selsia Flagge-SG.jpg
Verwaltungsrat Isabel Egate-Sántiz Flagge-SG.jpg
Verwaltungsrat David Connolly Flagge-ENG.jpg
Verwaltungsrat Hélena Waldner-Sorel Flagge-SG.jpg Flagge-SUI.jpg
Exekutivkomitee
Generaldirektor (CEO) (Organisation, Communications, HR) Louis-Étienne Blanchard Flagge-FRA.jpg
Fußballdirektor (CSO) (Sports Operations) Luca Morientes Flagge-SG.jpg
Finanzdirektorin (CFO) (Finances & Facilities) Íngrid Garay Flagge-SG.jpg
Marketingdirektor (Sales & Marketing) Luis Ferrandiz Flagge-SG.jpg
Leitung Fußballabteilung
Fußballdirektor Luca Morientes (seit 2008) Flagge-SG.jpg
Technischer Direktor Fußball-Management Javier Eráldiz (seit 2/2017) Flagge-SG.jpg
Leiter Jugend-Fußball/Akademie Néstor Veba Flagge-SG.jpg
Leiterin Frauen-Fußball Élena Berenguer Flagge-SG.jpg

Sportliche Leitung

Amt Amtsinhaber Nationalität
Teamleitung 1. Mannschaft 2016-2017
Cheftrainer Maurizio Corbani (seit 2016) Flagge-ITA.jpg
Assistenztrainer Gianpiero Grazià (seit 2016) Flagge-ITA.jpg
Assistenztrainer John Novurengo (2017-2018) Flagge-NGA.jpg
Torwarttrainer Olivier Prieaux (seit 2016) Flagge-FRA.jpg
Fitness- und Rehatrainer Domhnall Macaulay (seit 2016) Flagge-SCO.jpg
Fitness- und Rehatrainer Joán Martiniác (seit 2016) Flagge-SG.jpg
Fitness- und Rehatrainerin Anne-Nora Janneau (seit 2013) Flagge-FRA.jpg
Team-Koordinator Dián Igariz Flagge-SG.jpg
Teamleitung 1. Mannschaft 2014-2016
Cheftrainer Xosé Sant-Estrell (seit 2014) Flagge-MIC.jpg
Assistenztrainer Guillemes Lopestig (seit 2014) Flagge-MIC.jpg
Assistenztrainer Eduardo Costane (seit 2014) Flagge-SG.jpg
Torwarttrainer Manu Teixa Flagge-SG.jpg
Fitness- und Rehatrainer Loris Corresants Flagge-MIC.jpg
Fitness- und Rehatrainer Francès Seigüer Flagge-SG.jpg
Fitness- und Rehatrainerin Anne-Nora Janneau Flagge-FRA.jpg
Team-Koordinator Samuel Ojisei Flagge-NGA.jpg
Teamleitung 1. Mannschaft 2008-2014
Cheftrainer Daniel Pessué (2008-2014) Flagge-SG.jpg
Assistenztrainer Cornèle Crêus (2008-2014) Flagge-MIC.jpg
Assistenztrainer Jocéntilo Esalla (2008-2010) Flagge-SG.jpg
David Arzeval (2010-2012) Flagge-SG.jpg
René Francque (2012-2014) Flagge-FRA.jpg
Torwarttrainer Manu Teixa Flagge-SG.jpg
Fitness- und Rehatrainer Aliureto Costa (bis 2013) Flagge-SG.jpg
Anne-Nora Janneau (seit 2013) Flagge-FRA.jpg
Fitness- und Rehatrainer Mário Arval Flagge-MIC.jpg
Fitness- und Rehatrainer Francès Seigüer Flagge-SG.jpg
Team-Koordinator Luis Docién Miniambres Flagge-SG.jpg
Teamleitung 1. Mannschaft 2007-2008
Cheftrainer Bernard Coutier (2007-2008) Flagge-FRA.jpg
Assistenztrainer Loïc Estranguet (2007-2008) Flagge-FRA.jpg
Assistenztrainer Jeam Repain (2007-2008) Flagge-FRA.jpg
Assistenz-/Torwarttrainer Néstor Veba (bis 2007) Flagge-SG.jpg
Torwarttrainer Jean-Louis Cerverel (2007-2008) Flagge-FRA.jpg
Fitness- und Rehatrainer Aliureto Costa Flagge-SG.jpg
Fitness- und Rehatrainer Fernand Letaglie Flagge-FRA.jpg
Reserve und Jugend 2008-2014
Cheftrainer Tulisium B Eduardo Costane (seit 2016) Flagge-SG.jpg
Assistenztrainer Tulisium B
Trainer Tulisium C Lionel Marín Flagge-SG.jpg
Trainer Tulisium Juvenil (Sub-19) Diego Cruzera Flagge-SG.jpg
Trainer Tulisium Juvenil (Sub-17) Marián Berenguer Flagge-SG.jpg
Trainer Tulisium Juvenil (Sub-16) Sebastián Notero Flagge-SG.jpg

Vereinsführung (2012-2016)

Amt Amtsinhaber Nationalität
Vereinsvorstand
Präsident Joán Rovira-Següer Sagradien
Vizepräsident Joán Peres Soler Sagradien
Vizepräsident Helguer Desclavet Sagradien
Ehrenpräsident Luis Manuel Perotti Argentinien/Sagradien
Vorstand Tulisium Football Club SAD
Präsident Joán Rovira-Següer Sagradien
Generaldirektor Francisco Chabarell Sagradien
Fußballdirektor Luca Morientes Sagradien
Marketingdirektor Dián Arrántxez Sagradien
Finanzdirektor Louis-Étienne Blanchard Frankreich
Direktorin Sportabteilungen Isabel Egate-Sántiz Sagradien
Vorstandsmitglied Joán Carles Negruán Sagradien
Leitung Fußballabteilung
Fußballdirektor Luca Morientes Sagradien
Leiter Fußball-Management Oliver Escudet Mikolinien
Leiter Fußball-Verbindungen Manuel Erro (bis 2014) Sagradien
Leiter Jugend-Fußball/Akademie Nestor Veba Sagradien
Leiterin Frauen-Fußball Élena Berenguer Sagradien

Fußball

Trainings- und Spielstätten

Campo de Crêus

Als Heimspielstätte von Tulisium fungierte lange Zeit das Stadion Campo de Crêus, in dem der Klub von 1912 bis 1949 seine Spiele austrug.

Das alte Esplanat

Im selben Jahr zog der Klub ins neu erbaute Estâdiu Tulisium um, das auf einem "Esplanat" genannten freien Feld im Stadtteil Monte Esplanat errichtet worden war und deswegen von Fans und Öffentlichkeit meist als "Esplanat-Stadion" oder als "l'Esplanat" bezeichnet wurde.

Ursprünglich für knappe 63.000 Zuschauer ausgerichtet, fasste das Station nach einem ersten Umbau in den Sechziger Jahren über 80.000 und seit den Achtziger Jahren ca. 72.000 Zuschauer. Das alte Esplanat-Stadion wurde bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 als Spielstätte genutzt und war danach Austragungsort verschiedener internationaler Finalspiele, u.a. der Coupe Latine 1953 und des Europapokals der Landesmeister 1971.

Das neue Esplanat

Das "neue Esplanat": Estâdiu Tulisium

Bereits in den 1990er Jahren wurde vermehrt über eine umfangreiche Renovierung des bestehenden Tulisium-Stadions und alternativ über einen Neubau diskutiert. Im Rahmen der Bewerbung für die UEFA EURO 2008 schließlich wurden diese Pläne wieder aufgenommen. Unabhängig davon entschloss sich die Klubführung des Tulisium FC unter Präsident Carles Saccín im Jubiläumsjahr 2001 dafür, das alte Esplanat durch einen modernen Stadionneubau an gleicher Stelle zu ersetzen.

Im Oktober 2001 begannen die Bauarbeiten. Während der ersten Monate des Rückbaus spielten die Blaugrünen noch in der auf knapp 45.000 Zuschauer begrenzten Baustelle und wichen danach bis zur Fertigstellung des Neubaus ins Stadion des Konkurrenten Unión Desportiva, das Estâdiu Municipal d'Illón aus, wo die Mannschaft die gesamte Premera Liga 2002/2003 über ihre Heimspiele bestritt.

Das "Esplanat-Stadion" bei Nacht

Zu Beginn der Saison 2003/2004 bezog Tulisium schließlich das neue Esplanat-Stadion (offiziell: Estâdiu Tulisium), das im Juli 2003 mit dem Tornêu Joán Denzer gegen die Teams des FC Barcelona, des FC Bayern und von Ajax Amsterdam eingeweiht wurde. Der Neubau wurde nach einem Entwurf des Stararchitekten Selle Arriaga realisiert und wurde als ein reines Sitzplatzstadion konzipiert. Charakteristisch am neuen Stadion war das Dach, das mehrere streifenförmig verlaufende Fensterreihen besitzt, welche nachts in den Klubfarben blau und grün beleuchtet werden können und in der Obenansicht ein spektakuläres Bild abgeben.

Das Stadion bietet Platz für 60.200 Zuschauer und wurde von der UEFA als 5-Sterne-Stadion (heute Stadion Kategorie 4) ausgezeichnet. Es war Austragungsort des UEFA Champions-League-Finales 2005 und beherbergte insgesamt die Eröffnungsfeier der EURO 2008 sowie fünf Spiele, darunter neben dem Eröffnungsspiel ein Viertel- und ein Halbfinale.

Joan-Denzer-Stadion

Die 2. Mannschaft von Tulisium, die Jugendteams sowie die Frauenmannschaft Tulisium FCF spielen im unweit davon gelegenen kleineren Estâdiu Joán Denzer, das Platz für 9.900 Zuschauer bietet und als Zweitstadion von Tulisium gilt. Daneben finden im Stadion regelmäßig Konzerte und Events statt und die international nicht anerkannte Blaurmeerauswahl (Selecçò Azumarês) trägt hier ihre Heimspiele aus. Das Denzer-Stadion ist nach dem Gründer und ersten Klubpräsidenten des Tulisium FC, dem Deutschen Hans Denzer, benannt.

Trainingsgelände

Als Trainingsgelände der Blaugrünen fungiert seit 2005 der Parc Sportivo Blu i Verde im Vorort Lescante, wo sich auch die Tulisium-Jugendakademie befindet.

Kaderpolitik

Seit den Fünfziger Jahren betreibt Tulisium eine eigene Jugendakademie, genannt "La Mina", die im Vorort Esplanat beheimatet ist und als eine der besten Europas gilt.

In den erfolgreichen Teams von Tulisium der 1960er bis 1980er Jahre gehörten die sogenannten "Minerœs" zu den prägenden Spielergestalten. Dazu gehörten Spieler wie Joán Santêres, Carles Notero, Joán Peres Soler, Nestor Veba oder Francisco Irruabi.

In der Saison 2003/2004 gehörten mit Daniel Vespo, Diego Rosário und José María Del Piey drei Spieler aus der eigenen Jugend zum Stamm des Teams, das die Championsleague gewinnen konnte.

Zuletzt schafften Spieler wie Tiago Solêr und Javi Munial den Sprung in die erste Mannschaft der Tulinesen.

Eine Liste der bekanntesten Spieler aus von Tulisium-Jugend umfasst :

Neben den Spielern aus der eigenen Jugendakademie hat Tulisium traditionell auch immer wieder sagradische und ausländische Stars verpflichtet. Bereits in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren spielten mit den ungarischen Vizeweltmeistern Károly Szálasi und Gyula Kovács sowie dem Uruguayer Walter Ernesto Guigou internationale Starspieler für Tulisium und machten den Klub weltweit bekannt. Zu den ausländischen Stars bei von Tulisium gehörten in den Goldenen Siebziger Jahren die Mikolinier Francis Joann Decou und Luvis Mari Gerart, in den Achtziger Jahren die argentinischen Weltmeister José Ramón Toricci, Ernesto Juan Lombardi und Carlos Leonardi sowie in den späten Neunziger Jahren international erfolgreiche Spieler wie der Argentinier Enrico Scola, der Portugiese Paulo Madeiro oder die französischen Weltmeister Yohan Cajani und René Francque. Ausländische Stars im aktuellen Team von Tulisium sind unter anderem Uriel de Alejandro, Younes Felloussi, Hugo Vieira oder Nebojsa Ljiljanic. Seit 2015 ist Fernand Demont der erste Mikolinier im Amt des Kapitäns der Mannschaft.

Außerdem konnte Tulisium auch immer wieder aktuelle sagradische Nationalspieler nach Tulis locken. Angefangen mit Nationalstürmer Iacinto Defilipis im Jahr 1931, der von Lesnário zum JSC wechselte, über die in den Siebziger Jahren zum Klub gestoßenen Nationalspieler Ticiano De la Costa und Alex Bruguera bis hin zu Diego Juván, Paulo Sabatier und Superstar Daniel Pessué in den Neunzigern, Claudio Piro, Diego Rosário, Rafael Velozo oder Juliano Valpieta in den 2000er Jahren.

Dennoch steht Tulisium auch für eine besonnene Finanz- und Transferpolitik und hat sich in der Vergangenheit wenig geneigt gezeigt, ähnlich hohe Summen für Ablöse und Spielergelder zu zahlen wie andere europäische Topklubs. So konnten einige der Stars in der Vergangenheit nicht gehalten werden, sondern wechselten zu freigiebigeren Klubs im Ausland, so wie Jean Armand Repain 1993 zu Juventus Turin, Claudio Priavoggio 1995 zu Inter Mailand, Diego Rosário 2006 zum FC Chelsea oder León Javier Estarri 2010 zu Real Madrid.

Kader Saison 2019/2020

Nr. Name Geburtsj. Nationalitäten im Team seit letzter Verein
1 Lionel Gaitán Eskerro (Kapitän) 1987 Flagge-SG.jpg 2005 Tulisium B
13 Daniele Rigoni 1992 Flagge-ITA.jpg 2018 Lazio Rom (ITA)
39 Osual Descants 2001 Flagge-SG.jpg Flagge-MIC.jpg 2017 RC Sacâu
3 Pierre-Rudolf Willom 1994 Flagge-GER.jpg Flagge-CMR.jpg 2017 RB Leipzig (GER)
5 Andrea Giglian 1989 Flagge-ITA.jpg 2017 AS Rom (ITA)
12 Danildo Nery 1992 Flagge-BRA.jpg 2019 Servettense (MIC)
17 Helguer Asturiz 1995 Flagge-SG.jpg 2016 FC Duerez
23 Rolando Assis de Moreira 1986 Flagge-BRA.jpg Flagge-POR.jpg 2016 Racing Servette (MIC)
24 Youri Caballós 1998 Flagge-SG.jpg Flagge-FRA.jpg 2018 FC Duerez
25 Nicolás Bertoli 2000 Flagge-ARG.jpg 1/19 River Plate (ARG)
27 Xosé Molina 2001 Flagge-SG.jpg 2019 Tulisium B
4 David Albet (Vizekapitän) 1990 Flagge-SG.jpg 2008 Diegue Cuentezal FC
6 Xabier Murueta 1988 Flagge-ESP.jpg 2013 Real Sociedad (ESP)
9 Leo van Rijn 1999 Flagge-NED.jpg 2019 Juventus (ITA)
14 Fadel Chakri 1991 Flagge-FRA.jpg Flagge-ALG.jpg 2013 Everton FC (ENG)
18 Nacer Marouani 1997 Flagge-MIC.jpg Flagge-TUN.jpg 2017 AC Gerón
31 Lwarquín Jardel 1996 Flagge-SG.jpg Flagge-OGU.jpg 2014 Tulisium B
7 Chahid Belazal (Vizekapitän) 1987 Flagge-SG.jpg Flagge-MAR.jpg 2005 FC l'Artir
10 Uriel de Alejandro 1991 Flagge-ARG.jpg Flagge-ITA.jpg 2014 SSC Napoli (ITA)
11 Yanis Pereira 1993 Flagge-POR.jpg Flagge-FRA.jpg 2019 Wolverhampton (ENG)
16 Leandro Pjantić 1997 Flagge-CRO.jpg 2018 Vierna Football Club
29 Dan Gassouli 1990 Flagge-ISR.jpg 2016 Celta de Vigo (ESP)
30 Wilson Ismaili 2002 Flagge-ENG.jpg Flagge-NGA.jpg 2019 Tulisium B
37 Théo Pin 1999 Flagge-SG.jpg 2017 Tulisium B

Transferrekorde

Rekordeinkäufe

Nr. Name Nation. Klub Zeit Betrag
1 Yanis Pereira POR Wolverhampton Sommer 2019 97,5 Millionen Euro
2 Marlin Wilfrey FRA FC Semesta Sommer 2016 71 Millionen Euro
3 Andrea Giglian ITA AS Roma Sommer 2017 60 Millionen Euro (53 Mill. + 7 Mill.)
4 Uriel de Alejandro ARG SSC Neapel Sommer 2014 54 Millionen Euro
5 Leandro Pjantić CRO Vierna FC Sommer 2018 40 Millionen Euro
6 Barthélémy Ndongué FRA Olympique Lyonnais Sommer 2018 37,5 Millionen Euro
7 Pierre-Rudolf Willom GER RB Leipzig Sommer 2017 37 Millionen Euro
8 Xabier Murueta ESP Real Sociedad Sommer 2013 35 Millionen Euro
9 Julinho BRA Juventus Turin Sommer 2006 32 Millionen Euro
10 Luigi Arita ITA FC Semesta Sommer 2002 31 Millionen Euro
11 Danildo Nery BRA Servettense Sommer 2019 31 Millionen Euro
12 Nebojša Ljiljanić SER Real Madrid Sommer 2015 30 Millionen Euro
13 Mohamed Silva Kalé BLH FC Porto Sommer 2008 28,5 Millionen Euro
14 Enrico Scola ARG FC Barcelona Sommer 1998 28 Millionen Euro
15 Diego Rosário SAG FC Duerez Sommer 2003 27 Millionen Euro
16 Younes Felloussi GER Borussia Dortmund Sommer 2012 27 Millionen Euro
17 Filip Descamp MIC Juventus Turin Sommer 2015 25 Millionen Euro
18 Sebastián Ellauri URU FC Duerez Sommer 2010 25 Millionen Euro
19 Rolando BRA Racing Servette Sommer 2016 25 Millionen Euro
20 Youri Caballós SAG FC Duerez Sommer 2018 25 Millionen Euro
21 Rafael Velozo SAG Nonthí-Moçón FC Winter 2006/07 24 Millionen Euro
22 Mahmud Fouradi MIC VfL Wolfsburg Sommer 2015 23,5 Millionen Euro
23 Juliano Valpieta SAG Nonthí-Moçón FC Sommer 2008 23 Millionen Euro
24 Thibaut Lekeurs BEL Ajax Amsterdam Sommer 2013 22 Millionen Euro
25 Nikola Vida CRO ZSKA Moskau Sommer 2010 21 Millionen Euro
26 Mikel Andrêu SAG Ligre North Sportivo Sommer 2000 20 Millionen Euro
27 Sebastián Bautista ARG AC Parma Sommer 1999 20 Millionen Euro
28 Karim Minoun ALG FC Semesta Sommer 2014 19,5 Millionen Euro
29 Cláudio Piro SAG Sportivo Vesaey Sommer 2000 19 Millionen Euro
30 Helguer Asturiz SAG FC Duerez Sommer 2016 18 Millionen Euro
Hugo Vieira BEL Tottenham Hotspur Sommer 2012 16 Millionen Euro
Cristiano Leira BRA Vierna Football Club Sommer 2009 16 Millionen Euro
Luis Ivan Pérez URU RCD Mallorca Sommer 2000 16 Millionen Euro
León Javier Estarri ARG Independiente Sommer 2006 15 Millionen Euro
Fadel Chakri FRA Everton FC Sommer 2013 15 Millionen Euro
Alex Mata BRA FC Duerez Sommer 2010 15 Millionen Euro
João Silva POR Nonthí-Moçón FC Sommer 2008 15 Millionen Euro
Francis Escüet MIC RAC Servette Wintr 2007/08 14,5 Millionen Euro
Lucas Araújo BRA UD Tulis Sommer 2014 14,5 Millionen Euro
José López SAG Ligre North Sportivo Sommer 2002 13,5 Millionen Euro
Lauren Beso CMR Espanyol Barcelona Winter 2004/05 12,5 Millionen Euro
John Kasongo Novurengo NGA Real Madrid Sommer 2008 12 Millionen Euro
Gustavo Magallanes URU UD Tulis Sommer 2007 12 Millionen Euro
Nicola Scajola ITA Juventus Turin Sommer 2006 12 Millionen Euro
Sergio Concergaçâu SAG Nalcazal FC Sommer 2001 11 Millionen Euro
David Helguer MIC Liverpool FC Sommer 2005 10 Millionen Euro
Thiago Alves BRA EC Vitoria Sommer 2008 10 Millionen Euro
António López SAG Sportivo Vesaey Sommer 1999 10 Millionen Euro
Mário Caetano BRA Palmeiras Winter 2006/07 10 Millionen Euro
Daniel Ezequiel Ledesma ARG Argentinos Juniors Sommer 2009 9,5 Millionen Euro
Nicolas Kassény FRA OSC Lille Sommer 2011 9,5 Millionen Euro
Joaquín Etserra SAG FC Schalke 04 Sommer 2017 9 Millionen Euro
Sérgio Lurazú POR AC Gerón Sommer 2004 9 Millionen Euro
Fernand Demont MIC FC Duerez Sommer 2006 9 Millionen Euro
Leo van Rijn NED Juventus Sommer 2019 9 Millionen Euro (Leihgebühr)
Raphael Méret FRA Olympique Lyonnais Sommer 2004 8,5 Millionen Euro
Daniel Pessué SAG Inter Mailand Sommer 1996 8,5 Millionen Euro
Didier Aliou Boulé CIV FC Nantes Sommer 2006 8 Millionen Euro
Célio BRA Atlético Mineiro Sommer 2002 8 Millionen Euro
Ivan Njelsen NOR Rosenborg BK Sommer 2000 8 Millionen Euro
Daniel José Bereki ARG Ligre North Sportivo Sommer 2003 7,5 Millionen Euro
Luís Trajano BRA Paris Saint-Germain Sommer 1996 7,5 Millionen Euro
Julien César FRA Nonthí-Moçón FC Sommer 2005 7,5 Millionen Euro
Bruno Lombardi BEL Standard Liège Winter 2017/18 7,5 Millionen Euro
Sílvio BRA Lazio Rom Sommer 1998 7 Millionen Euro
Márcio Everaldo BRA Cruzeiro EC Sommer 2002 7 Millionen Euro
Andrei Zaradniew RUS FC Semesta Sommer 2002 7 Millionen Euro

Rekordverkäufe

Nr. Name Nation. Klub Zeit Betrag
1 Marlin Wilfrey FRA Atlético Madrid Sommer 2019 76 Millionen Euro (65 Mill. + 11 Mill.)
2 Younes Felloussi GER FC Barcelona Sommer 2017 70 Millionen Euro
3 Diego Rosário SAG Chelsea FC Sommer 2006 44 Millionen Euro
4 Mahmud Fouradi MIC Manchester City Sommer 2017 43 Millionen Euro
5 León Javier Estarri ARG Real Madrid Sommer 2010 40 Millionen Euro
6 Tiago Solêr SAG Liverpool FC Sommer 2015 39,5 Millionen Euro
7 Javier Munial SAG Arsenal FC Sommer 2019 30 Millionen Euro
8 Xavier Lescart MIC Manchester United Sommer 2015 28 Millionen Euro
9 Alexis Giorgian URU Chelsea FC Sommer 2016 26 Millionen Euro
10 Paulo Madeiro POR AS Rom Sommer 2000 25 Millionen Euro
11 Sebastián Bautista ARG Inter Mailand Sommer 2001 24 Millionen Euro
12 Thibaut Lekeurs BEL West Ham United Sommer 2015 22 Millionen Euro
13 Julinho BRA Inter Mailand Sommer 2008 22 Millionen Euro
14 Thiago Alves BRA Paris Saint-Germain Sommer 2012 18 Millionen Euro
15 Nebojša Ljiljanić SER Juventus Turin Sommer 2018 18 Millionen Euro
John Kasongo Novurengo NGA Real Madrid Sommer 2006 15 Millionen Euro
July Lopes BRA AS Monaco Sommer 2019 15 Millionen Euro
Diego Ivan Cherepniev ARG Inter Mailand Sommer 2010 15 Millionen Euro
Luigi Arita ITA Chelsea FC Sommer 2004 14,5 Millionen Euro
Rafael Velozo SAG Manchester City Sommer 2013 12,5 Millionen Euro
Karim Minoun ALG FC Semesta Sommer 2016 12 Millionen Euro
Dani SAG Liverpool FC Winter 2007/08 11,5 Millionen Euro
Nicolas Kassény FRA FC Duerez Sommer 2014 10 Millionen Euro

Wichtige Finalspiele

Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1960 (3:7-Niederlage gegen Real Madrid)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Andrés Vidragill
2 RB Flagge-SG.jpg Andrés Santespíritu (C)
3 LB Flagge-SG.jpg Manuel Iribar
4 RH Flagge-SG.jpg Joann Corelj
5 CB Flagge-SG.jpg Joán Santêres
6 LH Flagge-HUN.jpg Gyula Kovács
7 OR Flagge-SG.jpg Andrés Mata
8 IR Flagge-HUN.jpg Károly Szálasi
9 CF Flagge-ARG.jpg Luis Manuel Perotti
10 IL Flagge-URU.jpg Walter Ernesto Guigou
11 OL Flagge-SG.jpg Anastásio Cartagêni

Das Team von Tulisium im Messepokalfinale 1964 (Sieg gegen Valencia CF)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Andrés Vidragill
2 DF Flagge-SG.jpg Andrés Santespíritu (C)
3 DF Flagge-SG.jpg Manuel Iribar
4 DF Flagge-SG.jpg Natálio Josefe Riera
5 DF Flagge-SG.jpg Joán Santêres
6 MF Flagge-SG.jpg Joann Corelj
7 MF Flagge-SG.jpg Manuel Berexe
8 FW Flagge-SG.jpg Jorge Arretxu
9 FW Flagge-ARG.jpg Luis Manuel Perotti
10 FW Flagge-HUN.jpg Károly Szálasi
11 FW Flagge-SG.jpg Alfonso Berguixete

Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1979 (Sieg gegen Nottingham Forest)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Hernán Luciano
2 DF Flagge-SG.jpg Joán León Peres Soler
3 DF Flagge-SG.jpg Carles Arbial
4 MF Flagge-SG.jpg Carles Notero (C)
5 DF Flagge-SG.jpg Roberto Vidrial
6 DF Flagge-MIC.jpg Luvis Mari Gerart
7 MF Flagge-SG.jpg Ticiano De la Costa
8 MF Flagge-SG.jpg Joán Restruça
9 FW Flagge-SG.jpg Alex Bruguera
10 MF Flagge-MIC.jpg Francis Joann Decou Paulo Costa (SAG)
11 FW Flagge-SG.jpg Daniel Rodríguez

Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1980 (1:0-Sieg gegen Hamburger SV)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Hernán Luciano
2 DF Flagge-SG.jpg Joán León Peres Soler
3 DF Flagge-SG.jpg Carles Arbial
4 MF Flagge-SG.jpg Carles Notero (C)
5 DF Flagge-SG.jpg Roberto Vidrial
6 DF Flagge-MIC.jpg Luvis Mari Gerart
7 MF Flagge-SG.jpg Ticiano De la Costa Fernando León (SAG)
8 MF Flagge-SG.jpg Joán Restruça
9 MF Flagge-SG.jpg Alex Bruguera
10 FW Flagge-MIC.jpg Francis Joann Decou
11 FW Flagge-SWE.jpg Jonas Reberg

Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Hinspiel (1:0-Sieg gg. IFK Göteborg)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Nestor Veba
5 SW Flagge-SG.jpg Carles Iribar
2 RB Flagge-SG.jpg Joán Fernandez
3 CB Flagge-SG.jpg Javier Paranda
4 LB Flagge-SG.jpg Sergio Guerín (C)
7 RM Flagge-SG.jpg Joán María Premera Carloso (SAG)
6 CM Flagge-ARG.jpg Ernesto Juan Lombardi
10 CM Flagge-SG.jpg Francisco Irruabi
8 LM Flagge-JUG-alt.jpg Slovan Juricic
11 CF Flagge-SG.jpg Diego Cruzera José Ramón Toricci (ARG)
9 CF Flagge-SG.jpg Luca Morientes

Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Rückspiel (1:1 gegen IFK Göteborg)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Nestor Veba
5 SW Flagge-SG.jpg Carles Iribar
2 CB Flagge-SG.jpg Joaquín Albet
4 CB Flagge-SG.jpg Javier Paranda
3 RWB Flagge-SG.jpg Carloso Slovan Juricic (JUG)
6 LWB Flagge-SG.jpg Sergio Guerín (C)
8 CM Flagge-ARG.jpg Ernesto Juan Lombardi
7 CM Flagge-SG.jpg Joán María Premera
10 CM Flagge-ARG.jpg José Ramón Toricci
11 CF Flagge-SG.jpg Diego Cruzera
9 CF Flagge-SG.jpg Luca Morientes

Das Team von Tulisium im Europapokalfinale der Landesmeister 1990 (0:1-Niederlage gegen AC Mailand)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Nestor Veba
5 SW Flagge-SG.jpg Carles Iribar
2 RB Flagge-SG.jpg Cristiano Munquez
3 CB Flagge-SG.jpg Álvaro Lucile
4 LB Flagge-SG.jpg Javier Paranda
7 RM Flagge-SG.jpg Luca Aguilera
8 CM Flagge-SG.jpg Francisco Irruabi
6 CM Flagge-ARG.jpg Ernesto Juan Lombardi (C)
10 LM Flagge-ARG.jpg José Ramón Toricci Carlos Leonardi (ARG)
9 CF Flagge-FRA.jpg Jean-Armand Repain Marco Tinita (SAG)
11 CF Flagge-SG.jpg Diego Cruzera

Das Team von Tulisium im Europapokalfinale der Pokalsieger 1992 (Sieg gegen Werder Bremen)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Nestor Veba
10 SW Flagge-ARG.jpg Ernesto Juan Lombardi (C)
4 RB Flagge-SG.jpg Guillamo Franco
2 CB Flagge-SG.jpg Álvaro Lucile
3 LB Flagge-SG.jpg Javier Paranda
6 RM Flagge-SG.jpg Gabriel Oreago
5 CM Flagge-SG.jpg Luis Docién Miniambres
7 CM Flagge-SG.jpg Dani Laponte Karlheinz Schneider (GER)
8 LM Flagge-SG.jpg Joaquín
9 CF Flagge-FRA.jpg Jean-Armand Repain
11 CF Flagge-SG.jpg Marco Tinita Danny Van Alst (NED)

Das Team von Tulisium im Finale des UEFA-Pokals 1997, Hinspiel (1:0-Sieg gegen Inter Mailand)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Mário Selsia
16 RB Flagge-SG.jpg Ariel Valesta
5 CB Flagge-SG.jpg Paulo Sabatier
15 CB Flagge-POR.jpg Roberto Bento
3 LB Flagge-SG.jpg Javier Paranda (C)
4 DM Flagge-FRA.jpg Yohan Cajani
6 RM Flagge-SG.jpg Jocéntilo Esalla Marco Conianatra (SAG)
7 LM Flagge-POR.jpg Paulo Madeiro Tristán Lareác (SAG)
10 AM Flagge-SG.jpg Daniel Pessué
20 CF Flagge-BRA.jpg Trajano
19 CF Flagge-JUG.jpg Milan Paisic Miquel Pin (SAG)

Das Team von Tulisium im Finale des UEFA-Pokals 1997, Rückspiel (1:0-Sieg gegen Inter Mailand)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Mário Selsia
16 CB Flagge-SG.jpg Ariel Valesta
5 CB Flagge-SG.jpg Paulo Sabatier
3 CB Flagge-SG.jpg Javier Paranda (C)
6 RM Flagge-SG.jpg Jocéntilo Esalla
4 DM Flagge-FRA.jpg Yohan Cajani
15 DM Flagge-POR.jpg Roberto Bento
7 LM Flagge-POR.jpg Paulo Madeiro
10 AM Flagge-SG.jpg Daniel Pessué
20 CF Flagge-BRA.jpg Trajano Tristán Lareác (SAG)
9 CF Flagge-SG.jpg Miquel Angel Pin

Das Team von Tulisium im Finale der UEFA Champions League 1999 (2:1 gegen Bayern München)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Mário Selsia
26 RB Flagge-ARG.jpg Carlos Paul Donadoni
5 CB Flagge-SG.jpg Paulo Sabatier (C)
3 CB Flagge-CHL.jpg Roberto Sayenne
13 LB Flagge-FRA.jpg René Francque
4 DM Flagge-FRA.jpg Yohan Cajani Angel Viét (SAG), 80'
17 RM Flagge-SG.jpg Víctor Giani
7 LM Flagge-POR.jpg Paulo Madeiro
10 AM Flagge-SG.jpg Daniel Pessué
20 CF Flagge-ARG.jpg Enrico Scola Miquel Angel Pin (SAG), 88'
19 CF Flagge-ITA.jpg Maurizio Corbani Tristán Lareác (SAG), 80'


Das Team von Tulisium im Finale der UEFA Champions League 2002 (1:2 gegen Real Madrid)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Mário Selsia
2 RB Flagge-SG.jpg Mikel Andrêu
18 CB Flagge-SG.jpg António López
3 CB Flagge-CHL.jpg Roberto Sayenne
13 LB Flagge-SG.jpg Daniel Vespo René Francque (FRA)
21 DM Flagge-SG.jpg Claudio Piro
6 RM Flagge-SG.jpg Jocéntilo Esalla
25 LM Flagge-NGA.jpg John Kasongo Novurengo
10 AM Flagge-SG.jpg Daniel Pessué (C)
27 SS Flagge-SG.jpg José María Del Piey Iven Njelsen (NOR)
9 CF Flagge-URU.jpg Luis Iván Pérez Tristán Lareác (SAG)

Das Team von Tulisium im Finale der UEFA Champions League 2004 (Sieg gegen FC Porto)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Mário Selsia
2 RB Flagge-SG.jpg Mikel Andrêu
5 CB Flagge-SG.jpg António López
14 CB Flagge-SG.jpg Eduardo Costane
3 LB Flagge-RUS.jpg Andrei Zaradniew
6 DM Flagge-SG.jpg Jocéntilo Esalla
25 DM Flagge-NGA.jpg John Kasongo Novurengo
10 AM Flagge-SG.jpg Daniel Pessué (C) Claudio Piro (SAG)
27 AM Flagge-SG.jpg José María Del Piey
11 ST Flagge-ITA.jpg Luigi Arita José López (SAG)
9 ST Flagge-SG.jpg Diego Rosário Dani (SAG)

Das Team von Tulisium im Finale der UEFA Champions League 2012 (Sieg gegen Inter Mailand)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Lionel Eskerro
27 RB Flagge-SG.jpg Joaquín Celestino
23 CB Flagge-POR.jpg João Silva
3 CB Flagge-MIC.jpg Fernand Demont
8 LB Flagge-BRA.jpg Thiago Alves
6 DM Flagge-CRO.jpg Nikola Vida
4 CM Flagge-SG.jpg David Albet
5 CM Flagge-SG.jpg Rafael Velozo Xavier Lescart (MIC)
7 RW Flagge-SG.jpg Chahid Belazal Tiago Soler (SAG)
9 ST Flagge-BLH.jpg Silva Kalé
10 LW Flagge-SG.jpg José María Del Piey (C)

Das Team von Tulisium im Finale der UEFA Champions League 2019

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Lionel Eskerro (C)
24 RB Flagge-SG.jpg Youri Caballós
3 CB Flagge-GER.jpg Pierre-Rudolf Willom
5 CB Flagge-ITA.jpg Andrea Giglian
2 LB Flagge-BEL.jpg Hugo Vieira
4 CM Flagge-SG.jpg David Albet
31 CM Flagge-SG.jpg Lwarquín Jardel Xabier Murueta (ESP)
14 CM Flagge-FRA.jpg Fadel Chakri
7 RW Flagge-SG.jpg Chahid Belazal Leandro Pjantic (CRO)
10 ST Flagge-ARG.jpg Uriel de Alejandro
11 LW Flagge-FRA.jpg Marlin Wilfrey

Erfolge

National

  • 30 Mal Sagradischer Meister: 1925, 1936, 1937, 1955, 1959, 1961, 1962, 1965, 1977, 1978, 1979, 1983, 1985, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2009, 2010, 2011, 2013, 2015, 2018, 2019
  • 14 Mal Sagradischer Pokalsieger: 1932, 1960, 1965, 1971, 1978, 1982, 1987, 1990, 1991, 1993, 1999, 2008, 2017, 2018
  • 5 Mal nationales Double: 1965, 1978, 1990, 1999, 2018
  • 14 Mal Sagradischer Super-Cup-Gewinner: 1982, 1983, 1988, 1990, 1993, 1998, 1999, 2001, 2004, 2008, 2009, 2010, 2011, 2017
  • 1 Mal Sagradischer Ligapokal-Sieger: 2006

International

  • 5 Mal Championsleague-Sieger: 1979, 1980, 1999, 2004, 2012 (3 Mal Zweiter: 1960, 1990, 2002)
  • 2 Mal UEFA-Pokal-Sieger: 1987, 1997
  • 1 Mal Messepokal-Sieger: 1964
  • 1 Mal Gewinner des Europapokals der Pokalsieger: 1992
  • 4 Mal Europäischer Super-Cup-Sieger: 1979, 1992, 2004, 2012
  • 3 Mal Weltpokal-Sieger: 1979, 1999, 2004
  • 1 Mal FIFA Klub-Weltmeister: 2012
  • 1 Mal Sieger der Coupe Latine: 1955
  • 4 Mal Sieger der Copa Azumaria: 1950, 1953, 1960, 1961

Andere Sportarten

Obwohl Tulisium besonders durch seine Erfolge im Männerfußball bekannt wurde, hat der Verein auch in anderen Sportarten Erfolge vorzuweisen. Die Frauenmannschaft von Tulisium Feminín spielt mit wachsendem Erfolg in der Premera LFF, gewann 2008 zum ersten Mal die sagradische Meisterschaft und konnte diesen Erfolg bisher zweimal wiederholen. Tulisium Feminín trägt seine Heimspiele im 9.900 Zuschauer fassenden Estádiu Joán Denzer aus.

Erfolgreich ist auch die Basketballmannschaft (Tulisium Basket), die in den Achtziger Jahren zu den besten in Sagradien gehörte und mehrere Meisterschaften gewann. Die Basketballer tragen ihre Heimspiele ebenso wie die Handball-Abteilung (Tulisium HB) in der klubeigenen Multifunktionsarena Paláciu Polisportivo Tuliseum (Fides Tuliseum) aus.

Die Amateur-Rugby-Mannschaft von Tulisium spielt in der dritthöchsten sagradischen Rugby-Liga und trägt ihre Heimspiele im Parc Sportivo der Celusanto-Universität aus. Der Verein kooperiert zudem mit dem ansässigen Profi-Rugby-Team Comtàid Olímpico, das in der Cabresano Rugby 16 vertreten ist.