Nina Álamo Gomes: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Leben und Karriere ===
 
=== Leben und Karriere ===
1963 in der [[Amôria|amorischen]] Kleinstadt [[Lamosa]] geboren, studierte Nina Álamo Gomes nach dem Abitur Journalistik und Politikwissenschaften und wurde nach einem Volontariat Mitglied der Redaktion beim politischen Wochenmagazin ''[[l'Era]]''. 1995 wechselte sie aus dem Printjournalismus zum Fernsehen und begann ihre Arbeit als Hauptstadtkorrespontin des Privatsenders [[TV Semesta]]. In dieser Zeit wurde sie von [[ASUL]]-Spitzenkandidat [[Julio De la Costa]] als kommunikatives Talent entdeckt und als Beraterin in dessen Kampagne für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] eingebunden.  
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1963 in der [[Amôria|amorischen]] Kleinstadt [[Lamosa]] geboren, studierte Nina Álamo Gomes nach dem Abitur Journalistik und Politikwissenschaften und wurde nach einem Volontariat Mitglied der Redaktion beim politischen Wochenmagazin ''[[l'Era]]''. 1994 wechselte sie aus dem Printjournalismus zum Fernsehen und begann ihre Arbeit als Redakteurin im Hauptstadtbüro des Privatsenders [[TV Semesta]]. In dieser Zeit wurde sie von [[ASUL]]-Spitzenkandidat [[Julio De la Costa]] als kommunikatives Talent entdeckt und vor seiner Kandidatur als Generalsekretär der Partei im Jahr 1997 als politische Beraterin verpflichtet. 1998 machte De la Costa die 35-Jährige zur persönlichen Pressesprecherin und band sie damit wesentlich in die Kampagne für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] ein. Etwa zu dieser Zeit trat Álamo auch der Sozialistischen Partei bei.
  
Nach dem Wahlsieg der Sozialisten wurde Álamo Gomes überraschend zur stellvertretenden Sprecherin der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] im Rang einer Unterstaatssekretärin ernannt. Sie galt bald als enge Vertraute von Ministerpräsident De la Costa, der 1999 auch die Führung der sozialistischen Partei (ASUL) übernahm. Nach der Berufung des bisherigen Parteikoordinators [[Santiago Valarosa]] ins [[Kabinett De la Costa I]] im Jahr 2000 nominierte Julio De la Costa seine Mitarbeiterin für die Position als Nationale Koordinatorin der Regierungspartei. In dieser Funktion war Álamo Gomes wesentlich am erfolgreichen Wahlkampf der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] beteiligt und galt neben Kabinettsminister [[Pietro Dulce Rodríguez]] als Organisatorin der Kampagne. Álamo und Dulce Rodríguez galten bald als wichtige Unterstützer des politischen Mitte-Links-Kurses De la Costas, der großes Gewicht auf eine postmaterialistische Modernisierung der Partei legte. Unter Álamos Koordination wurde auch das 2003 in [[Duerez]] angenommene neue Parteiprogramm der Sozialisten fertig gestellt, das diesen Kurs im Wesentlich zur offiziellen Parteilinie machte.  
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Nach dem Wahlsieg der Sozialisten wurde Álamo Gomes zur stellvertretenden Sprecherin der [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] im Rang einer Unterstaatssekretärin ernannt. Sie galt als enge Vertraute von Ministerpräsident De la Costa. Nach der Berufung des bisherigen Parteikoordinators [[Santiago Valarosa]] ins [[Kabinett De la Costa I]] im Jahr 2000 nominierte Julio De la Costa seine Mitarbeiterin für die Position als Nationale Koordinatorin der Regierungspartei. In dieser Funktion war Álamo Gomes wesentlich am erfolgreichen Wahlkampf der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] beteiligt und galt neben Kabinettsminister [[Pietro Dulce Rodríguez]] als Organisatorin der Kampagne. Álamo und Dulce Rodríguez galten bald als wichtige Unterstützer des politischen Mitte-Links-Kurses De la Costas, der großes Gewicht auf eine Modernisierung der Partei legte. Unter Álamos Koordination wurde auch das 2003 in [[Duerez]] angenommene neue Parteiprogramm der Sozialisten fertig gestellt, das diesen Kurs im Wesentlich zur offiziellen Parteilinie machte.  
  
Nach einer Reihe von Wahlniederlagen, u.a. bei den [[Europawahlen 2004]] und den [[Regionalwahlen 2005]], für die auch die Organisation Álamo Gomes' verantwortlich gemacht wurde, geriet die Parteikoordinatorin parteiintern in die Kritik. De la Costa hielt aber an seiner wichtigsten Mitarbeiterin in der Parteiführung fest. Erst infolge des Rückzugs De la Costas aus der Parteiführung im Herbst 2005, verbunden mit dem Verzicht auf die Spitzenkandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahl 2006]], schied auch Álamo Gomes aus der Parteiführung aus. Nachfolgerin unter dem neuen Parteichef [[Santiago Diaz de Velozo]] wurde [[Mercé Serrat Cabarell]]. Im Rahmen einer [[Kabinett De la Costa IV|Kabinettsumbildung zum Jahreswechsel 2005/2006]] wurde Álamo Gomes als Nachfolgerin Dulce Rodríguez' zur [[Präsidentschaftsminister]]in der Regierung ernannt. Aus diesem Amt schied sie infolge der Wahlniederlage der Sozialisten im Herbst 2006.
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Nach einer Reihe von Wahlniederlagen, u.a. bei den [[Europawahlen 2004]], für die auch die Organisation Álamo Gomes' verantwortlich gemacht wurde, geriet die Parteikoordinatorin parteiintern in die Kritik. Im Februar 2005 wechselte Álamo schließlich in die Regierung und wurde im [[Kabinett De la Costa III]] zur [[Präsidentschaftsminister]]in ernannt. Damit bekleidete sie in Personalunion eine Schlüsselposition in der Exekutive wie auch in der Partei. Erst infolge des Rückzugs De la Costas aus der Parteiführung im Herbst 2005, verbunden mit dem Verzicht auf die Spitzenkandidatur bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Parlamentswahl 2006]], schied auch Álamo Gomes aus der Parteiführung aus, blieb aber bis zur Wahlniederlage der Sozialisten im Herbst 2006 Ministerin.
  
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Als einfache Abgeordnete der Sozialisten übernahm Álamo Gomes die Funktion einer umweltpolitischen Koordinatorin ihrer Fraktion. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] wurde sie stellvertretende Sprecherin ihrer Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]. In der ASUL gilt sie nach wie vor als eine exponierte Vertreterin der Strömung der [[Julistas]].
 
Als einfache Abgeordnete der Sozialisten übernahm Álamo Gomes die Funktion einer umweltpolitischen Koordinatorin ihrer Fraktion. Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008]] wurde sie stellvertretende Sprecherin ihrer Fraktion in der [[Abgeordnetenkammer]]. In der ASUL gilt sie nach wie vor als eine exponierte Vertreterin der Strömung der [[Julistas]].
  
 
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] trat Álamo Gomes als Kandidatin der Sozialisten für das Amt der Regierungspräsidentin in der Region [[Amôria]] an, unterlag jedoch dem konservativen Amtsinhaber [[António d'Arrêu]] von der [[Volkspartei]]. Sie amtiert aber weiterhin als Regionalsekretärin der ASUL Amôria (seit 2009).
 
Bei den [[Regionalwahlen 2009]] trat Álamo Gomes als Kandidatin der Sozialisten für das Amt der Regierungspräsidentin in der Region [[Amôria]] an, unterlag jedoch dem konservativen Amtsinhaber [[António d'Arrêu]] von der [[Volkspartei]]. Sie amtiert aber weiterhin als Regionalsekretärin der ASUL Amôria (seit 2009).
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Nach dem Sieg der Sozialisten bei der [[Parlamentswahl 2012]] wurde Nina Álamo Gomes in der [[Regierung Serrat Cabarell]] zur [[Landwirtschaftsminister|Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und ländlichen Raum]] ernannt. Zugleich übernahm sie die Funktion einer Delegierten Ministerin mit der Zuständigkeit für Regionen und Tourismus.
  
 
=== Öffentliche Ämter ===
 
=== Öffentliche Ämter ===

Version vom 17:47, 13. Dez 2013

Nina Álamo Gomes (*1963 in Lamosa/Amôria) ist eine sagradische Journalistin und Politikerin (ASUL). Seit August 2012 ist sie sagradische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und ländlichen Raum und Beauftragte für Regionen und Tourismus in der Regierung von Mercé Serrat Cabarell.

Leben und Karriere

Beruf und Einstieg in die Politik

1963 in der amorischen Kleinstadt Lamosa geboren, studierte Nina Álamo Gomes nach dem Abitur Journalistik und Politikwissenschaften und wurde nach einem Volontariat Mitglied der Redaktion beim politischen Wochenmagazin l'Era. 1994 wechselte sie aus dem Printjournalismus zum Fernsehen und begann ihre Arbeit als Redakteurin im Hauptstadtbüro des Privatsenders TV Semesta. In dieser Zeit wurde sie von ASUL-Spitzenkandidat Julio De la Costa als kommunikatives Talent entdeckt und vor seiner Kandidatur als Generalsekretär der Partei im Jahr 1997 als politische Beraterin verpflichtet. 1998 machte De la Costa die 35-Jährige zur persönlichen Pressesprecherin und band sie damit wesentlich in die Kampagne für die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998 ein. Etwa zu dieser Zeit trat Álamo auch der Sozialistischen Partei bei.

Organisatorin in Partei und Regierung

Nach dem Wahlsieg der Sozialisten wurde Álamo Gomes zur stellvertretenden Sprecherin der rot-grünen Regierung De la Costa im Rang einer Unterstaatssekretärin ernannt. Sie galt als enge Vertraute von Ministerpräsident De la Costa. Nach der Berufung des bisherigen Parteikoordinators Santiago Valarosa ins Kabinett De la Costa I im Jahr 2000 nominierte Julio De la Costa seine Mitarbeiterin für die Position als Nationale Koordinatorin der Regierungspartei. In dieser Funktion war Álamo Gomes wesentlich am erfolgreichen Wahlkampf der Sozialisten für die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002 beteiligt und galt neben Kabinettsminister Pietro Dulce Rodríguez als Organisatorin der Kampagne. Álamo und Dulce Rodríguez galten bald als wichtige Unterstützer des politischen Mitte-Links-Kurses De la Costas, der großes Gewicht auf eine Modernisierung der Partei legte. Unter Álamos Koordination wurde auch das 2003 in Duerez angenommene neue Parteiprogramm der Sozialisten fertig gestellt, das diesen Kurs im Wesentlich zur offiziellen Parteilinie machte.

Nach einer Reihe von Wahlniederlagen, u.a. bei den Europawahlen 2004, für die auch die Organisation Álamo Gomes' verantwortlich gemacht wurde, geriet die Parteikoordinatorin parteiintern in die Kritik. Im Februar 2005 wechselte Álamo schließlich in die Regierung und wurde im Kabinett De la Costa III zur Präsidentschaftsministerin ernannt. Damit bekleidete sie in Personalunion eine Schlüsselposition in der Exekutive wie auch in der Partei. Erst infolge des Rückzugs De la Costas aus der Parteiführung im Herbst 2005, verbunden mit dem Verzicht auf die Spitzenkandidatur bei der Parlamentswahl 2006, schied auch Álamo Gomes aus der Parteiführung aus, blieb aber bis zur Wahlniederlage der Sozialisten im Herbst 2006 Ministerin.

Opposition

Als einfache Abgeordnete der Sozialisten übernahm Álamo Gomes die Funktion einer umweltpolitischen Koordinatorin ihrer Fraktion. Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008 wurde sie stellvertretende Sprecherin ihrer Fraktion in der Abgeordnetenkammer. In der ASUL gilt sie nach wie vor als eine exponierte Vertreterin der Strömung der Julistas.

Bei den Regionalwahlen 2009 trat Álamo Gomes als Kandidatin der Sozialisten für das Amt der Regierungspräsidentin in der Region Amôria an, unterlag jedoch dem konservativen Amtsinhaber António d'Arrêu von der Volkspartei. Sie amtiert aber weiterhin als Regionalsekretärin der ASUL Amôria (seit 2009).

Erneut Ministerin

Nach dem Sieg der Sozialisten bei der Parlamentswahl 2012 wurde Nina Álamo Gomes in der Regierung Serrat Cabarell zur Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und ländlichen Raum ernannt. Zugleich übernahm sie die Funktion einer Delegierten Ministerin mit der Zuständigkeit für Regionen und Tourismus.

Öffentliche Ämter

Mandate

Parteifunktionen