Kabinett De la Costa I: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 09:58, 24. Okt 2013
Das Kabinett De la Costa I war das erste der so genannten Öko-Sozialistischen (oder rot-grünen) Koalition in Sagradien, die nach dem Sieg der Linken bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998 insgesamt acht Jahre lang unter der Führung von Julio De la Costa regierte. Da die Koalition aus sozialdemokratischer ASUL und den sagradischen Grünen über keine eigene Mehrheit in der Abgeordnetenkammer verfügte, stützte sich die Minderheitsregierung die meiste Zeit über auf die Unterstützung bzw. Tolerierung durch den kommunistischen und postkommunistischen Unitá de la Sinistra, deren Zustimmung oder Enthaltung bei wichtigen Gesetzen der Regierung eine Mehrheit im Parlament sicherte.
Das Kabinett De la Costa I wurde im November 1998 vereidigt und blieb durchgängig zwei Jahre lang bis zur Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002 im Amt, ehe das Kabinett De la Costa II als zweite Regierung der rot-grünen Koalition nachfolgte.
Zusammensetzung
Kabinett De la Costa I (ASUL, Verdes), November 1998 - November 2002
- Ministerpräsident: Ramón Julio De la Costa, ASUL
- Vizeministerpräsidenten: Franca Ferrero Benítez, Verdes; und Luis José López, ASUL
- Auswärtiges: Javier Carles Etxeberría, Verdes
- Inneres: Emilio Ortega, ASUL
- Verteidigung: Daniel García Verón, ASUL
- Justiz: Viviana Marías-Cornell, ASUL
- Finanzen: Luis José López, ASUL
- Wirtschaft und Industrie: Paulo Satyres, ASUL; im Juli 2000 Luis José López (komm.), ASUL; ab Juli 2000 Miguel Chamot, ASUL
- Internationaler Handel und wirtschaftliche Entwicklung: Sellesi Renata Barxet, ASUL
- Arbeit und Soziales: Vítor Gomes Amarón, ASUL
- Gesundheit und Konsum: Joana Del Pinto, ASUL
- Infrastruktur, Transport und Wohnungsbau: Lorenzo Lacostas, ASUL; ab April 2000 Santiago Valarosa, ASUL
- Landwirtschaft und Ernährung: Diego Joán Colón, ASUL
- Umwelt und Energie: Franca Ferrero Benítez, Verdes
- Erziehung und Wissenschaft: Filipe Leal, ASUL
- Familie, Jugend und Gleichstellung: Francisca Abelardo Jimenez, Verdes
- Regionen, Kommunen und Tourismus: Cristina Nacil, parteilos (Vorschlag der Grünen)
- Öffentliche Verwaltung: Ana Zapato Ramírez, ASUL
- Kultur und Medien: Ana Betancourt, ASUL
- Präsidentschaft: Lorenzo Dimas Ferrera, ASUL; ab September 1999 Santo Guerrero, ASUL; ab Dezember 2000 Pietro Dulce Rodríguez, ASUL
- Delegierter Minister für Europäische Angelegenheiten und Migration: Sebastian Domingues, ASUL
Umbildungen
Präsidentschaftsminister Lorenzo Dimas Ferrera verließ das Kabinett im September 1999 und wurde als sagradischer Vertreter Mitglied der EU-Kommission Prodi. Seinen Posten übernahm Santo Guerrero, der seinerseits im Jahr 2000 durch Pietro Dulce Rodríguez ersetzt wurde. Wirtschaftsminister Paulo Satyres verließ nach mehreren politischen Auseinandersetzungen mit Regierungschef De la Costa um die Sozial-, Wirtschafts- und Außenpolitik die Regierung und trat wenig später auch aus der ASUL aus, um den linkssozialistischen und EU-kritischen Partido Republicano Socialista zu gründen. Ihn ersetzte in seinem Amt als Wirtschaftsminister der vormalige Regierungspräsident der Region Amôria Miguel Chamot.