Luis José López: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Luis José López Ibaregui''' (*1932 in [[Noyar]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] sozialdemokratischer Politiker ([[ASUL]]). Er war u.a. Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]] (1975-1986), Generalsekretär seiner Partei (1990-1992), Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] (1994-1998) und [[Finanzminister]] und [[Vizeministerpräsident]] in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]] (1998-2004). Seit 2006 bekleidet López das Amt des Vizepräsidenten des sagradischen [[Senat]]s.
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'''Luis José López Ibaregui''' (*1932 in [[Noyar]]) ist ein ehemaliger [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialdemokratischen [[ASUL]]. In seiner langen Karriere übte López zahlreiche Ämter in Staat und Partei aus. Er war unter anderem Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]] (1973-1985), Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] (1994-1998) sowie zweimal sagradischer [[Finanzminister]] (1990-1992, 1999-2004). Für die [[ASUL]] fungierte er zudem von 1987 bis 1992 als Vizegeneralsekretär und nach dem Rücktritt von [[Donado Ricardes]] für wenige Monate im Jahr 1992 als Interimsparteichef.
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== Karriere ==
 
=== Luis José López in der Kommunal- und Regionalpolitik ===
 
=== Luis José López in der Kommunal- und Regionalpolitik ===
Der im [[Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene Jurist Luis José López begann seine politische Karriere in der Kommunalpolitik als junges Mitglied der [[Partido Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS), aus der 1957 die [[ASUL]] hervorging. Als langjähriges Mitglied des Stadtrats von Noyar und des Provinzialrats von [[Baixo Sieza]] übernahm López 1963 die Leitung der ASUL in der Provinz Baixo Sieza und wurde als deren Kandidat 1965 zum Präsidenten der Provinz Baixo Sieza gewählt. Als solcher gehörte er 1968 dem ersten, noch provisorischen und 1969 dem ersten gewählten Regionalrat von [[Sarmay]] an. 1972 bewarb sich der erst 40-jährige López um das Bürgermeisteramt seiner Heimatstadt, unterlag aber dem konservativen Amtsinhaber [[Osvaldo Figueras]], ein Jahr später wurde er als Beigeordneter Regionalrat für Wirtschaftsfragen und als Vizepräsident in die Regierungregierung von Sarmay unter Präsident [[Fernando Debelún]] berufen.  
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Der im [[Sarmay|sarmayischen]] [[Noyar]] geborene Jurist Luis José López begann seine politische Karriere in der Kommunalpolitik als junges Mitglied der [[Partíu Socialista|Sozialistischen Partei]] (PS), aus der 1957 die [[ASUL]] hervorging. Als langjähriges Mitglied des Stadtrats von Noyar und des Provinzialrats von [[Noyarense]] übernahm López 1963 die Leitung der ASUL in der Provinz Noyarense und wurde als deren Kandidat 1965 zum Präsidenten der Provinz Noyarense gewählt. Als solcher gehörte er 1968 dem ersten, noch provisorischen und 1969 dem ersten gewählten Regionalrat von [[Sarmay]] an.  
  
Nach dem Rücktritt Debelúns infolge eines Spesenskandals im Jahr 1975 wählte die sozialistische Regionalratsgruppe in Sarmay den bisherigen Stellvertreter Debelúns zum neuen Präsidenten der Regionalregierung. Als solcher stand López insgesamt elf Jahre an der Spitze der einwohnerstärksten Region Sagradiens und führte die Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1977]], [[Regionalwahlen 1981|1981]] und [[Regionalwahlen 1985|1985]] zu drei Siegen in Folge. Bis zu deren Ausscheiden aus dem Regionalrat im Jahr 1977 führte er eine Mehrheitskoalition seiner ASUL mit der linksliberalen [[PRD]] an, danach regierte er an der Spitze einer Minderheitsregierung, ehe er nach den [[Regionalwahlen 1985]] eine sozialistisch-liberale Koalition mit der [[UDS]] bildete, die als Vorbild für die 1986 auch auf nationaler Ebene eingegangene Regierungsallianz diente.
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Bei der [[Regionalwahl in Sarmay 1973]] führte López die Sozialisten als Spitzenkandidat an und wurde anschließend zum Ratspräsidenten der Region gewählt.Als solcher stand López insgesamt zwölf Jahre an der Spitze der einwohnerstärksten Region Sagradiens und führte die Sozialisten bei den [[Regionalwahlen 1977]], [[Regionalwahlen 1981|1981]] zu drei Siegen in Folge. Bis zu deren Ausscheiden aus dem Regionalrat im Jahr 1977 führte er eine Mehrheitskoalition seiner ASUL mit der linksliberalen [[PRD]] an. Vor der [[Regionalwahl in Sarmay 1985]] erklärte López seinen Verzicht auf eine weitere Amtszeit und seinen Wechsel in die nationale Politik.
  
 
=== Parteikarriere in den Achtziger Jahren ===
 
=== Parteikarriere in den Achtziger Jahren ===
Von 1976 bis 1987 führte Luis José López als Regionalsekretär den Parteiverband der ASUL in Sarmay. Als solcher gehörte er auch zur Parteiexekutive der ASUL auf nationaler Ebene und bekleidete dort von 1977 bis 1990 dreizehn Jahre lang das Amt eines Parteisekretärs für Innenpolitik. Als Führer der größten Regionalgliederung der Partei gehörte er spätestens nach dem Gang in die Opposition 1982 zu den Führungsfiguren der ASUL auch auf nationaler Ebene und wurde 1984 neben [[Donado Ricardes]], [[Andrés Colón]] und [[Flávio Osório Jimenez]] zum Stellvertretenden Generalsekretär der ASUL unter Parteichef [[Joán Caval]] gewählt. Mit den genannten drei Kollegen bildete er das so genannte ''Quadrumvirat'' der Partei.  
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Von 1976 bis 1987 führte Luis José López als Regionalsekretär den Parteiverband der ASUL in Sarmay. Als solcher gehörte er auch zur Parteiexekutive der ASUL auf nationaler Ebene und bekleidete dort von 1977 bis 1990 dreizehn Jahre lang das Amt eines Parteisekretärs für Innenpolitik. Als Führer der größten Regionalgliederung der Partei gehörte er spätestens nach dem Gang in die Opposition 1982 zu den Führungsfiguren der ASUL auch auf nationaler Ebene.
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Nachdem er bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] erstmals ins nationale Parlament gewählt worden war, wurde er 1987 zum Vizegeneralsekretär seiner Partei unter Parteichef [[Donado Ricardes]] gewählt.
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=== Finanzminister und Parteispendenskandal 1992 ===
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Nach der [[Parlamentswahl 1990]] wurde Luis José López als Nummer 2 in der Partei mit dem wichtigen Regierungsamt des [[Finanzminister]]s betraut und nahm damit eine Schlüsselstellung in der [[Kabinett Ricardes I|Minderheitsregierung Ricardes]] ein. Als Finanzminister verfolgte Ricardes eine Politik, die sich nicht wesentlich von der seiner konservativen Vorgänger und Nachfolger unterschied. Zentrales Ziel blieb auch für ihn ein ausgeglichener Haushalt, doch setzte sich López zugleich für eine wachstumsfördernde Finanzpolitik ein.
  
Nachdem er bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986]] erstmals ins nationale Parlament gewählt worden war, gab López nach elf Jahren seine Ämter in der Region Sarmay auf und wechselte endgültig in die Landespolitik. Zunächst als Innenminister im [[Kabinett Ricardes I]] vorgesehen, wurde er kurz vor der Ernennung der neuen Minister von der Kabinettsliste gestrichen, nachdem der Fraktionschef in der Abgeordnetenkammer [[Andrés Colón]] seinen Rücktritt bekannt gegeben hatte und López gebeten wurde, diese strategisch wichtige Stelle zu übernehmen. Innenminister wurde an seiner Stelle der bisherige Senatspräsident [[Lorenzo Aguilera]]. Als Sprecher der ASUL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer fungierte López bis zur [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990]], bei der die Sozialisten eine herbe Niederlage einstecken mussten. Nachdem [[Donado Ricardes]] daraufhin seinen Rücktritt vom Amt des Generalsekretärs der ASUL bekannt gegeben hatte, erklärte López seine Kandidatur und wurde vom Nationalkonvent der Partei im Dezember 1990 zum neuen Parteiführer der ASUL in der Opposition gewählt. Vom früheren Quadrumvirat war er danach als einziger übrig geblieben.
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Der im Frühjahr 1992 beginnende Finanzskandal der Regierungspartei [[ASUL]] brachte auch deren stellvertretenden Parteichef in Bedrängnis, nachdem Fälle illegaler Parteienfinanzierung unter den Parteichefs [[Andrés Colón]] und [[Donado Ricardes]] bekannt geworden waren. Nach dem Rücktritt der Regierung Ricardes im Zuge der Affäre und dem Rückzug Ricardes' vom Parteivorsitz übernahm López als Vizegeneralsekretär vorübergehend die Führung der Partei, musste aber selbst öffentlich eingestehen, von einem Teil der fraglichen illegalen Parteispenden gewusst zu haben. Als Nachfolger Ricardes' schied er damit aus und bewarb sich auch nicht erneut um einen Sitz in der neu gewählten Parteiführung. Sein Abgeordnetenmandat behielt er nichtsdestotrotz.
  
=== Generalsekretär und Parteispendenskandal 1992 ===
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=== Comeback und Zeit als Finanzminister ===
Als Generalsekretär der Sozialistischen Partei fiel López die schwierige Aufgabe zu, die nach vier Jahren sozialistisch-liberaler Regierungskoalition orientierungslose und zerstrittene Partei in der Opposition neu aufzustellen. Der parteipolitische Zentrist López, vom rechten wie vom linken Flügel der Partei geschätzt, sollte dabei die konservativen ''Ricardistas'' und die linken ''Colonistas'' miteinander versöhnen und gleichzeitig die zunehmend aufbegehrende ''Junge Garde'' der Partei um [[Paulo Satyres]], [[Mariano Larcón]] und [[Julio De la Costa]] in die Parteiführung einbinden und gleichzeitig disziplinieren. Die von diesen eingeforderte Hinwendung zu stärker postmateriellen Themen sah der Traditionalist López jedoch kritisch und fürchtete Verluste im traditionellen Wählersegment. Auch dem Drängen vieler in der Partei nach demokratischeren Strukturen und der Einführung direktdemokratischer Elemente bei der Besetzung von Partei- und Wahlämtern wollte López nur bedingt nachgeben, fürchtete er doch die Widerstände des bisherigen Parteiestablishments.  
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Nachdem er nicht zum Wahlkampfteam der Sozialisten für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] gehört hatte, feierte López zu Beginn der Legislaturperiode 1994-1998 ein kleines Comeback und wurde für die ASUL zum Vizepräsidenten der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. In den Folgejahren schaltete sich López auch wieder stärker in die Parteipolitik der Sozialisten ein. Er galt bald als Fürsprecher des zuvor bei den eher konservativen Sozialisten wenig geschätzten [[Julio De la Costa]], der sich schließlich um die Spitzenkandidatur der Partei für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] bewarb und sich gegen den Parteilinken [[Paulo Satyres]] durchsetzen konnte. Folgerichtig gehörte López zum Wahlkampfteam De la Costas und zeichnete als Experte für Finanzpolitik für eines der zentralen Politikfelder verantwortlich. Seine Ernennung zum Finanzminister im [[Kabinett De la Costa]] infolge des deutlichen Wahlsiegs der Sozialisten bedeutete schließlich das Comeback López' in die Führungsriege der Partei. Als Finanzminister und Vizeministerpräsident bildete er das erfahrene Pendant zum jungen De la Costa und wirkte als Elder Statesman in einem eher jungen Kabinett.  
  
Die Differenzen um die künftige strategische Ausrichtung und die Organisationsstruktur der Partei resultierten auf dem Parteikongress der Sozialisten in [[Artir]] im März 1991 schließlich in einer mehr oder weniger offenen Revolte der Jungen, die sich mit Teilen des linken Flügels verbündeten, gegen die Parteiführung. Mehr als ein symbolischer Sieg war die Durchsetzung der postmaterialistisch inspirierten ''[[Proposiciones de l'Artir]]'', die als Thesen dem [[Semesker Parteiprogramm 1977|Parteiprogramm von 1977]] vorangestellt wurden. Gleichzeitig setzte López eine Parteireform durch, die zwar nicht den weitgehenden Vorstellungen vieler entsprachen, aber erstmals das Instrument von Urwahlen (''Primaries'') unter den Parteimitgliedern einführte.
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Als Finanzminister führte López zunächst eine eher traditionelle sozialdemokratische Finanz- und Investitionspolitik, versuchte nach dem neuerlichen Sieg der Sozialisten bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002]] aber stärker auf Schuldenabbau und eine liberale wirtschaftsfreundliche Politik hinzuwirken, was ihn teilweise in Konflikt mit Teilen des Kabinetts und der eigenen Partei brachte. Im Rahmen einer umfassenden [[Kabinett De la Costa III|Kabinettsumbildung im Sommer 2004]] verzichtete López nach Absprache mit Julio De la Costa und offiziell unter Verweis auf sein Alter von 72 Jahren auf eine erneute Berücksichtigung. Nachfolger als "Superminister" für Wirtschaft und Finanzen wurde der bisherige EU-Kommissar [[Lorenzo Dimas Ferrera]].  
  
Nachdem sich die Partei in Umfragen bis Ende 1991/Anfang 1992 wieder leicht hatte erholen können, kam es im Frühjahr 1992 zu einem Skandal, der die Partei in eine der schwersten Krisen ihrer Geschichte warf. Nachdem bekannt geworden war, dass es in der Zeit der Parteiführung unter [[Donado Ricardes]] zu mehreren falsch deklarierten Parteispenden gekommen war, musste auch López zugeben, von der offenbar in größerem Maße durchgeführten Praxis schon länger gewusst, sie aber im Interesse der Partei geheim gehalten zu haben. Der daraus resultierende öffentliche Druck zwang López schließlich im März 1992 nach keinen anderthalb Jahren an der Parteispitze zum Rücktritt vom Amt des Generalsekretärs. Um seinen Nachfolger zu ermitteln, kam es erstmals in der Geschichte der Partei zu internen Primaries, bei denen sich der Semesker Bürgermeister [[António Grande Illega]] durchsetzen konnte und anschließend vom Parteikonvent zum neuen Generalsekretär gewählt wurde.
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Bei den [[Senatswahlen 2006|Senatswahlen des Jahres 2006]] wurde López für die Provinz [[Noyarense]] erstmals in den sagradischen [[Senat]] gewählt. Bei den [[Senatswahlen 2012]] verzichtete er auf eine Wiederwahl und zog sich endgültig aus der aktiven Politik zurück.
  
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== Politische Funktionen ==
 
=== Öffentliche Ämter ===
 
=== Öffentliche Ämter ===
* 1965-1973: Präsident der Provinzdeputation von [[Baixo Sieza]]
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* 1965-1973: Präsident der Provinzdeputation von [[Noyarense]]
* 1973-1975: Regionalminister (''Cosilier Ajunto'') für Wirtschaftsfragen und Vizepräsident der Regionalregierung von [[Sarmay]]
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* 1973-1985: Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]]
* 1975-1986: Präsident der Regionalregierung von [[Sarmay]]
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* 1990-1992: [[Finanzminister]] im [[Kabinett Ricardes II]]
 
* 1994-1998: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1994-1998: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* 1998-2004: [[Finanzminister]] und [[Vizeministerpräsident]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]
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* 1999-2004: [[Finanzminister]] (seit 2002 Minister für Finanzen und Wirtschaft) und [[Vizeministerpräsident]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]
* 2004: kommissarischer [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa III]]
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* Juli-August 2000: kommissarischer [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett De la Costa I]]
* seit 2009: Vizepräsident des sagradischen [[Senat]]s
 
  
 
=== Mandate ===
 
=== Mandate ===
 
* 1952-1965: Mitglied des Stadtrats von [[Noyar]]
 
* 1952-1965: Mitglied des Stadtrats von [[Noyar]]
* 1957-1975: Mitglied des Provinzialrats von [[Baixo Sieza]]
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* 1957-1973: Mitglied des Provinzialrats von [[Noyarense]]
* 1969-1989: Mitglied des Regionalrats von [[Sarmay]]
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* 1969-1985: Mitglied des Regionalrats von [[Sarmay]]
 
* 1986-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1986-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* seit 2006: gewählter Senator für die Provinz [[Baixo Sieza]]
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* 2006-2012: gewählter Senator für die Provinz [[Noyarense]]
  
 
=== Parteifunktionen ===
 
=== Parteifunktionen ===
* 1963-1976: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Provinz [[Baixo Sieza]]
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* 1963-1972: Parteisekretär der [[ASUL]] in der Provinz [[Noyarense]]
* 1976-1987: Regionalsekretär der [[ASUL]] Sarmay
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* 1972-1987: Regionalsekretär der [[ASUL]] [[Sarmay]]
* 1984-1990: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]
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* 1987-1992: Vizegeneralsekretär der [[ASUL]]
* 1986-1990: Sprecher der [[ASUL]]-Gruppe in der [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1990-1992: Generalsekretär der [[ASUL]]
 
  
[[Kategorie: Sagradischer Politiker]]
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[[Kategorie: Sagradischer Politiker|López]]
[[Kategorie: Politiker der ASUL]]
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[[Kategorie: Politiker der ASUL|López]]
[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens]]
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[[Kategorie: Finanzminister Sagradiens|López]]
[[Kategorie: Vizeministerpräsident Sagradiens]]
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[[Kategorie: Stellvertretender Ministerpräsident Sagradiens|López]]
[[Kategorie: Regionalpräsident von Sarmay]]
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[[Kategorie: Regionalpräsident von Sarmay|López]]
[[Kategorie: Generalsekretär der ASUL]]
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[[Kategorie: Generalsekretär der ASUL|López]]
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[[Kategorie: Vizepräsident der Abgeordnetenkammer|López]]

Aktuelle Version vom 22. April 2025, 17:53 Uhr

ClementKoivisto.jpg

Luis José López Ibaregui (*1932 in Noyar) ist ein ehemaliger sagradischer Politiker der sozialdemokratischen ASUL. In seiner langen Karriere übte López zahlreiche Ämter in Staat und Partei aus. Er war unter anderem Präsident der Regionalregierung von Sarmay (1973-1985), Vizepräsident der sagradischen Abgeordnetenkammer (1994-1998) sowie zweimal sagradischer Finanzminister (1990-1992, 1999-2004). Für die ASUL fungierte er zudem von 1987 bis 1992 als Vizegeneralsekretär und nach dem Rücktritt von Donado Ricardes für wenige Monate im Jahr 1992 als Interimsparteichef.

Karriere[bearbeiten]

Luis José López in der Kommunal- und Regionalpolitik[bearbeiten]

Der im sarmayischen Noyar geborene Jurist Luis José López begann seine politische Karriere in der Kommunalpolitik als junges Mitglied der Sozialistischen Partei (PS), aus der 1957 die ASUL hervorging. Als langjähriges Mitglied des Stadtrats von Noyar und des Provinzialrats von Noyarense übernahm López 1963 die Leitung der ASUL in der Provinz Noyarense und wurde als deren Kandidat 1965 zum Präsidenten der Provinz Noyarense gewählt. Als solcher gehörte er 1968 dem ersten, noch provisorischen und 1969 dem ersten gewählten Regionalrat von Sarmay an.

Bei der Regionalwahl in Sarmay 1973 führte López die Sozialisten als Spitzenkandidat an und wurde anschließend zum Ratspräsidenten der Region gewählt.Als solcher stand López insgesamt zwölf Jahre an der Spitze der einwohnerstärksten Region Sagradiens und führte die Sozialisten bei den Regionalwahlen 1977, 1981 zu drei Siegen in Folge. Bis zu deren Ausscheiden aus dem Regionalrat im Jahr 1977 führte er eine Mehrheitskoalition seiner ASUL mit der linksliberalen PRD an. Vor der Regionalwahl in Sarmay 1985 erklärte López seinen Verzicht auf eine weitere Amtszeit und seinen Wechsel in die nationale Politik.

Parteikarriere in den Achtziger Jahren[bearbeiten]

Von 1976 bis 1987 führte Luis José López als Regionalsekretär den Parteiverband der ASUL in Sarmay. Als solcher gehörte er auch zur Parteiexekutive der ASUL auf nationaler Ebene und bekleidete dort von 1977 bis 1990 dreizehn Jahre lang das Amt eines Parteisekretärs für Innenpolitik. Als Führer der größten Regionalgliederung der Partei gehörte er spätestens nach dem Gang in die Opposition 1982 zu den Führungsfiguren der ASUL auch auf nationaler Ebene.

Nachdem er bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1986 erstmals ins nationale Parlament gewählt worden war, wurde er 1987 zum Vizegeneralsekretär seiner Partei unter Parteichef Donado Ricardes gewählt.

Finanzminister und Parteispendenskandal 1992[bearbeiten]

Nach der Parlamentswahl 1990 wurde Luis José López als Nummer 2 in der Partei mit dem wichtigen Regierungsamt des Finanzministers betraut und nahm damit eine Schlüsselstellung in der Minderheitsregierung Ricardes ein. Als Finanzminister verfolgte Ricardes eine Politik, die sich nicht wesentlich von der seiner konservativen Vorgänger und Nachfolger unterschied. Zentrales Ziel blieb auch für ihn ein ausgeglichener Haushalt, doch setzte sich López zugleich für eine wachstumsfördernde Finanzpolitik ein.

Der im Frühjahr 1992 beginnende Finanzskandal der Regierungspartei ASUL brachte auch deren stellvertretenden Parteichef in Bedrängnis, nachdem Fälle illegaler Parteienfinanzierung unter den Parteichefs Andrés Colón und Donado Ricardes bekannt geworden waren. Nach dem Rücktritt der Regierung Ricardes im Zuge der Affäre und dem Rückzug Ricardes' vom Parteivorsitz übernahm López als Vizegeneralsekretär vorübergehend die Führung der Partei, musste aber selbst öffentlich eingestehen, von einem Teil der fraglichen illegalen Parteispenden gewusst zu haben. Als Nachfolger Ricardes' schied er damit aus und bewarb sich auch nicht erneut um einen Sitz in der neu gewählten Parteiführung. Sein Abgeordnetenmandat behielt er nichtsdestotrotz.

Comeback und Zeit als Finanzminister[bearbeiten]

Nachdem er nicht zum Wahlkampfteam der Sozialisten für die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994 gehört hatte, feierte López zu Beginn der Legislaturperiode 1994-1998 ein kleines Comeback und wurde für die ASUL zum Vizepräsidenten der sagradischen Abgeordnetenkammer gewählt. In den Folgejahren schaltete sich López auch wieder stärker in die Parteipolitik der Sozialisten ein. Er galt bald als Fürsprecher des zuvor bei den eher konservativen Sozialisten wenig geschätzten Julio De la Costa, der sich schließlich um die Spitzenkandidatur der Partei für die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998 bewarb und sich gegen den Parteilinken Paulo Satyres durchsetzen konnte. Folgerichtig gehörte López zum Wahlkampfteam De la Costas und zeichnete als Experte für Finanzpolitik für eines der zentralen Politikfelder verantwortlich. Seine Ernennung zum Finanzminister im Kabinett De la Costa infolge des deutlichen Wahlsiegs der Sozialisten bedeutete schließlich das Comeback López' in die Führungsriege der Partei. Als Finanzminister und Vizeministerpräsident bildete er das erfahrene Pendant zum jungen De la Costa und wirkte als Elder Statesman in einem eher jungen Kabinett.

Als Finanzminister führte López zunächst eine eher traditionelle sozialdemokratische Finanz- und Investitionspolitik, versuchte nach dem neuerlichen Sieg der Sozialisten bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002 aber stärker auf Schuldenabbau und eine liberale wirtschaftsfreundliche Politik hinzuwirken, was ihn teilweise in Konflikt mit Teilen des Kabinetts und der eigenen Partei brachte. Im Rahmen einer umfassenden Kabinettsumbildung im Sommer 2004 verzichtete López nach Absprache mit Julio De la Costa und offiziell unter Verweis auf sein Alter von 72 Jahren auf eine erneute Berücksichtigung. Nachfolger als "Superminister" für Wirtschaft und Finanzen wurde der bisherige EU-Kommissar Lorenzo Dimas Ferrera.

Bei den Senatswahlen des Jahres 2006 wurde López für die Provinz Noyarense erstmals in den sagradischen Senat gewählt. Bei den Senatswahlen 2012 verzichtete er auf eine Wiederwahl und zog sich endgültig aus der aktiven Politik zurück.

Politische Funktionen[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

  • 1952-1965: Mitglied des Stadtrats von Noyar
  • 1957-1973: Mitglied des Provinzialrats von Noyarense
  • 1969-1985: Mitglied des Regionalrats von Sarmay
  • 1986-2006: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
  • 2006-2012: gewählter Senator für die Provinz Noyarense

Parteifunktionen[bearbeiten]

  • 1963-1972: Parteisekretär der ASUL in der Provinz Noyarense
  • 1972-1987: Regionalsekretär der ASUL Sarmay
  • 1987-1992: Vizegeneralsekretär der ASUL