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In der Regierung von [[César Iruain]] wurde Dini 1929 zum Minister für die Kolonien ernannt und wenig später in den [[Senat]] gewählt. 1931 wurde er [[Finanzminister]] und 1934 [[Kriegsminister]]. Nach dem faschistischen Putschversuch vom Oktober 1934 wurde Dini von Präsident [[Estefán Gaeta]] zum Chef einer nationalen Einheitsregierung berufen. In diesem Amt gelang es ihm schnell, die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Im Dezember gab Dini sein Amt an [[Manuel Sants-Igualde]] ab. | In der Regierung von [[César Iruain]] wurde Dini 1929 zum Minister für die Kolonien ernannt und wenig später in den [[Senat]] gewählt. 1931 wurde er [[Finanzminister]] und 1934 [[Kriegsminister]]. Nach dem faschistischen Putschversuch vom Oktober 1934 wurde Dini von Präsident [[Estefán Gaeta]] zum Chef einer nationalen Einheitsregierung berufen. In diesem Amt gelang es ihm schnell, die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Im Dezember gab Dini sein Amt an [[Manuel Sants-Igualde]] ab. | ||
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Im Dezember 1941 wurde Sergio Dini nach dem Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg von Präsident [[Luciano Capón]] zum Regierungschef ernannt. Er folgte in diesem Amt dem Katholiken [[Manuel Sants-Igualde]] nach. Dini bildete eine "Regierung der Nationalen Verteidigung", an der auch Vertreter der Oppositionsparteien beteiligt wurden. Unter Dinis Regierung gelang es Sagradien, die deutschen Truppen aus Nordsagradien zu vertreiben und den Krieg zu einem Erfolg zu bringen. Seit Januar 1945 führte Dini eine Regierung der so genannten [[Demokratische Koalition|"Demokratischen Koalition"]] an, die aus [[PPC|Christdemokraten]], [[PS|Sozialisten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalliberalen]] bestand. Größte Aufgabe der Regierung waren die Umstellung der Wirtschaft auf den zivilen Wiederaufbau und die Wiederherstellung der demokratischen Institutionen. | Im Dezember 1941 wurde Sergio Dini nach dem Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg von Präsident [[Luciano Capón]] zum Regierungschef ernannt. Er folgte in diesem Amt dem Katholiken [[Manuel Sants-Igualde]] nach. Dini bildete eine "Regierung der Nationalen Verteidigung", an der auch Vertreter der Oppositionsparteien beteiligt wurden. Unter Dinis Regierung gelang es Sagradien, die deutschen Truppen aus Nordsagradien zu vertreiben und den Krieg zu einem Erfolg zu bringen. Seit Januar 1945 führte Dini eine Regierung der so genannten [[Demokratische Koalition|"Demokratischen Koalition"]] an, die aus [[PPC|Christdemokraten]], [[PS|Sozialisten]], [[PCS|Kommunisten]] und [[PRR|Radikalliberalen]] bestand. Größte Aufgabe der Regierung waren die Umstellung der Wirtschaft auf den zivilen Wiederaufbau und die Wiederherstellung der demokratischen Institutionen. | ||
Version vom 01:10, 3. Jan 2021
Sergio Rafael Dini Moráiz (*1870 in Servara de Sagonte, †1955) war ein sagradischer Militär, Diplomat, Politiker und Staatsmann. In seiner politischen Karriere bekleidete er mehrere Ministerämter, war zweimal Ministerpräsident und schließlich Staatspräsident seines Landes. Als Regierungschef übernahm der Parteilose Dini zweimal die Aufgabe, das Land in einer Krisensituation zu führen, 1932 in der Weltwirtschaftskrise sowie von 1941 bis 1945 im Zweiten Weltkrieg. Insbesondere als Chef der Kriegsregierung erwarb sich Dini großes Ansehen und Bewunderung bei seinem Volk. 1945 wurde er als überparteilicher Kandidat zum zehnten Präsidenten der Sagradischen Republik gewählt, verzichtete 1950 aber aus Altersgründen auf eine Wiederwahl.
Inhaltsverzeichnis
Karriere vor dem Krieg
Als Berufssoldat war Dini in mehreren Kolonialkriegen engagiert und stieg bis zum Brigadier auf. Nachdem er in der Kolonie Sagradisch-Ostindien und als Adjutant des sagradischen Generalstabschefs Moriz Cavoral gedient hatte, wurde er 1916 an dessen Seite Stabschef im sagradischen Kolonialministerium.
1919 trat Dini in den Dienst der Indosagradischen Erdölraffinerien (RPIS) ein, wo er von 1923 bis 1929 als Generaldirektor fungierte.
In der Regierung von César Iruain wurde Dini 1929 zum Minister für die Kolonien ernannt und wenig später in den Senat gewählt. 1931 wurde er Finanzminister und 1934 Kriegsminister. Nach dem faschistischen Putschversuch vom Oktober 1934 wurde Dini von Präsident Estefán Gaeta zum Chef einer nationalen Einheitsregierung berufen. In diesem Amt gelang es ihm schnell, die öffentliche Ordnung wieder herzustellen. Im Dezember gab Dini sein Amt an Manuel Sants-Igualde ab.
Zweiter Weltkrieg
Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde Dini als Militärexperte zum Mitglied im Kriegskabinett berufen und übernahm das Amt des Ministers für die Kolonien. In dieser Funktion unterstützte er zunächst den Neutralitätskurs von Premierminister Sants-Igualde, geriet aber zunehmend in Konflikt mit dem machtbewussten Ministerpräsidenten.
Im Dezember 1941 wurde Sergio Dini nach dem Eintritt Sagradiens in den Zweiten Weltkrieg von Präsident Luciano Capón zum Regierungschef ernannt. Er folgte in diesem Amt dem Katholiken Manuel Sants-Igualde nach. Dini bildete eine "Regierung der Nationalen Verteidigung", an der auch Vertreter der Oppositionsparteien beteiligt wurden. Unter Dinis Regierung gelang es Sagradien, die deutschen Truppen aus Nordsagradien zu vertreiben und den Krieg zu einem Erfolg zu bringen. Seit Januar 1945 führte Dini eine Regierung der so genannten "Demokratischen Koalition" an, die aus Christdemokraten, Sozialisten, Kommunisten und Radikalliberalen bestand. Größte Aufgabe der Regierung waren die Umstellung der Wirtschaft auf den zivilen Wiederaufbau und die Wiederherstellung der demokratischen Institutionen.
Präsidentschaft (1945-1950)
Wenige Wochen nach der Parlamentswahl 1945 trat die Nationalversammlung erstmals nach dem Krieg wieder zusammen. Als Nachfolger von Luciano Capón wurde Dini zum Staatspräsidenten gewählt und übergab sein Amt als Regierungschef an José António Saviola.
In seiner Präsidentschaft koordinierte Dini als parteiunabhängige Figur an der Staatsspitze den demokratischen Wiederaufbau und musste mehrere Regierungskrisen meistern, da die Demokratische Koalition im Zuge des Kalten Krieges 1947 zerfiel. Er unterstützte die Fortsetzung der Koalition aus Konservativen, Sozialisten und Radikalen und deren Programm der Westbindung und der schrittweisen Dekolonisierung.
Obwohl ihm die Parteien der Mitte eine neuerliche Kandidatur antrugen, verzichtete Dini bei der Präsidentschaftswahl 1950, die erstmals als Direktwahl ausgetragen wurde, auf eine Teilnahme und schied im Alter von 80 Jahren aus dem Amt. Nachfolger wurde der in der Wahl siegreiche Christdemokrat Fernando De la Roya. Dini ist der bis heute einzige Präsident der Dritten Republik, der nicht direkt durch das sagradische Volk gewählt wurde.
Nach der Präsidentschaft
Nach seinem Ausscheiden aus dem höchsten Staatsamt wurde Dini von seinem Nachfolger Pizarro Cordês zum Senator auf Lebenszeit ernannt. Dini starb schließlich im Jahr 1955 im Alter von 86 Jahren an Herzschwäche.
Karrierestationen
- 1922-1925: Generaldirektor der sagradischen Bodenkreditanstalt
- 1925-1926: Finanzminister in den Kabinetten Zurruzabal und Capón I
- 1926-1932: Präsident der Banca de Sagradia
- 1932: Präsident des Ministerrats und Finanzminister (Kabinett Dini I)
- 1932-1940: Mitglied des sagradischen Senats
- 1940-1941: Finanzminister im Kabinett Sants-Igualde V
- 1941-1945: Präsident des Ministerrats und Finanzminister im Kabinett Dini II und III
- 1945-1950: Präsident der Sagradischen Republik
- seit 1950: Mitglied des sagradischen Senats (auf Lebenszeit)