Skanten

Aus Sagradien
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Das Skantenreich (lateinisch Regnum Hiscantorum) war ein seit dem 5. Jahrhundert n. Chr. bestehendes Reich der germanischen Skanten (lateinisch Scanti, Scantes, Hiscanti oder Hiscantes), das seinen Schwerpunkt im Norden der Sagro-Mikolinischen Halbinsel auf beiden Seiten des Ligrischen Meeres hatte. Aus dem Reich der Skanten ging im 10. Jahrhundert n. Chr. das Königreich Sagradien hervor.

Die germanischen Scantes gelangten Anfang des 5. Jahrhunderts nach Gallien, wo sie sich 451 an der Schlacht auf den katalaunischen Feldern beteiligten. Als römische Foederati zur Hilfe gegen die Alcones und Hercandes gerufen, stießen die Skanten zur Mitte des 5. Jahrhunderts nach Sagradien vor, wo sie sich in den römischen Provinzen Sagradia Geroniensis, Sagradia Ostiniensis und Sagradia Noviogarensis ansiedelten. Sie verdrängten die Herkanden weiter nach Mikolinien und unterwarfen um 500 n. Chr. die keltischen Ligrer. In der Folge etablierten die Skanten ein Großreich, das vom kantabrischen Meer bis an die Nordküste Mikoliniens reichte.

Über weite Strecken seines Bestehens gliederte sich das Skantenreich in mehrere Teilkönigreiche: Ligrien im Norden, Loxandien im Zentrum, Sarmaglium im Süden sowie der als Ultramontes oder Hiscantia Ultra Marem et Montes bezeichnete Reichsteil im Norden der mikolinischen Halbinsel (das heutige Peruzien). Zudem etablierten die skantischen Herrscher mehrere Marken: Die Golische Mark im Westen an der Grenze zu den benachbarten Golen, die Armorische Mark im Nordosten an der Grenze zu den keltischen Bretonen sowie die Asumarischen Comitates an der Blaumeerküste.