Salvador Lafayet

Aus Sagradien
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Salvador Ribera Lafayet (*1934 in Tunis) ist ein sagradischer Politiker der sozialistischen ASUL. Der langjährige Bürgermeister von Ligre North (1976-1984) und Regionalpräsident von Ligre-Scantia (1993-2005) bekleidete auf nationaler Ebene u.a. das Amt des Verkehrsministers (1990-1992) im Kabinett Ricardes. Zuletzt war er Senator und Präsident des Nationalkonvents der ASUL.

Karriere[bearbeiten]

Der in Tunesien als Sohn französisch-sagradischer Eltern geborene Salvador Lafayet kam als Jugendlicher nach Sagradien, wo er eine Lehre zum Maschinenbauer absolvierte. Mit 20 Jahren trat Lafayet in die sozialistische ASUL ein und engagierte sich in der Kommunalpolitik der Stadt Ligre North sowie für die sozialistische Gewerkschaft CSSL. Nach mehreren Jahren politischer Aktivität, u.a. als Sekretär der Sozialisten in der Provinz Laval, bewarb sich Lafayet 1973 um einen Sitz im sagradischen Senat und wurde in Ligre North zum Senator gewählt, drei Jahre später siegte er bei der Kommunalwahl in der Stadt und wurde mit 42 Jahren zum Bürgermeister der Stadt Ligre North gewählt. Als solcher erreichte er im Jahr 1980 bereits im ersten Wahlgang seine Wiederwahl.

Mit seiner Wahl zum Bürgermeister stieg Lafayet zu den einflussreichsten Politikern auf der mittleren Ebene der ASUL auf. 1979 wurde er erstmals in den erweiterten Parteivorstand der Sozialisten gewählt, 1980 außerdem ins Exekutivkomitee der Sozialisten in der Region Ligre-Scantia, wo er seit 1981 dem Regionalrat angehörte.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Bürgermeisteramt im Jahr 1985 gehörte Lafayet 1985 wesentlich zu den Koordinatoren des ligre-skantischen Regionalwahlkampfs und verhalf dem amtierenden Präsidenten der Region Marcelo Aragón zu einem neuerlichen Sieg. Dieser empfahl Lafayet daraufhin für nationale Würden. Donado Ricardes ernannte Lafayet schließlich nach seiner Wahl zum Parteichef im Jahr 1987 zum Parteisekretär für Koordinationsaufgaben, womit Lafayet ins engere Führungsgremium der Partei rückte und u.a. für die Organisation des Kammerwahlkampfs 1990 verantwortlich zeichnete.

Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990 wurde Salvador Lafayet unter Ministerpräsident Donado Ricardes zum Verkehrsminister in dessen Minderheitsregierung berufen. Aus diesem Amt schied Lafayet nach dem Sturz der Regierung im Herbst 1992.

Nach dem Rückzug von Marcelo Aragón rückte Salvador Lafayet im Jahr 1992 an die Spitze des ligre-skantischen Regionalverbands der Sozialisten und wurde als dessen designierter Nachfolger im Amt des Regionalpräsidenten gehandelt. Kurze Zeit später kündigte Aragón nach 20 Jahren an der Spitze der Region seinen Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur bei den Regionalwahlen 1993 an. Lafayet wurde schließlich von den niederskantischen Sozialisten zum Spitzenkandidaten bestimmt. Nach dem Sieg seiner Partei bei den Regionalwahlen 1993 amtierte Lafayet insgesamt zwölf Jahre als Präsident der niederskantischen Regionalregierung. In dieser Zeit konnte er die Mehrheit der ASUL im Regionalrat zweimal (Regionalwahlen 1997, Regionalwahlen 2001) verteidigen, ehe er vor den Regionalwahlen 2005 auf eine neuerliche Kandidatur verzichtete. Nachfolger wurde der von ihm nominierte Enrico Ánibal Cardoso. Vom neuen Regionalrat wurde Lafayet als Delegierter Senator ins sagradische Oberhaus gewählt.

Nach 25 Jahren im Parteivorstand der Sozialisten wurde Lafayet auf dem ASUL-Parteikongress im Jahr 2008 zum Nachfolger von Sellesi Renata Barxet als Präsident des Nationalkonvents der Partei gewählt, dem höchsten repräsentativen Amt in der Partei. Er gilt damit als Elder Statesman der Partei. Nach dem er von Medien und Parteivertretern ins Spiel gebracht wurde, schloss Lafayet frühzeitig eine Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2009 aus und unterstützte stattdessen die Mitte-Links-Kandidatin Ana Betancourt.

Politische Funktionen[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]