Partit Comuniste Micoline

Aus Sagradien
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Partit Comuniste Micoline (kurz PCM, deutsch Micolinische Kommunistische Partei, KPM) ist der Name der kommunistischen Partei in Mikolinien. Die KPM ging 1920 aus der Spaltung des Partit Socialiste Lavorator in einen kommunistischen und einen sozialdemokratischen Flügel hervor.

Nach der Parlamentswahl 1921 konnte sich die PCM als Partei etablieren, musste aber unter der seit 1929 amtierenden Nationalen Koalition Repressionen hinnehmen. Revolutionsversuche von Seiten der Kommunisten und Befürchtungen im bürgerlichen Lager vor einem bolschewistischen Umsturz führten 1939 zum Verbot der KPM durch die Regierung von Pier Ulisse.

Nach dessen Tod 1945 wurde die KPM auf internationalen Druck hin wieder zugelassen. Die neue Parteiführung rekrutierte sich zum einen Teil aus der Londoner Exil-KP und zum anderen Teil aus dem Kommunistischen Untergrund (Bündnis Rote Revolution). Während der Maikrise 1948 verhielt sich die Kommunistische Partei beteiligte sich die Kommunistische Partei an Streik- und Protestaktionen, verzichtete aber auf eine rote Revolution. In der Folge wurde die KPM an der Regierung unter dem Sozialisten Antoni Piël beteiligt.

Bei den Parlamentswahlen 1948 mit rund 15% der Stimmen überraschend zweitstärkste Kraft hinter den Sozialisten, musste aber in die Opposition gehen. Nach weiteren Rückschlägen konnte erst eine Abwendung von Moskau und eine Annäherung an die Sozialisten 1959 einen Aufschwung verursachen, der zur Bildung einer sozialistischen Minderheitsregierung unter Luvis Blum-Saël führte, welche von den Kommunisten toleriert wurde. Bis 1965 hielt dieses erste reine Linksbündnis der Nachkriegszeit, die zahlreiche Sozialisierungen vornahm und eine klare anti-europäische Isolationspolitik betrieb.

In der Opposition konnten die Kommunisten wieder langsam erstarken und erreichten 1976 wieder fast 15% der Stimmen, größere Erfolge waren ihr aber nicht mehr beschieden. Für die eurokommunistische Linie der Partei in diesen Jahren war vor allem der langjährige KP-Sekretär Fernand Arestit (1955-1978) verantwortlich. Nach einem guten Ergebnis bei der Parlamentswahl 1984 ging die KP zwar zunächst in die Opposition gegenüber der großen Koalition unter Stefan Casagre, tolerierte nach deren Bruch 1987 aber eine neue sozialistische Minderheitsregierung unter Antoni Sagrand (PSL), die 1988 bereits wieder ihre Mehrheit verlor.

Der Zusammenbruch des sozialistischen Ost-Blocks und der UdSSR suchte die KPM eine moderate Modernisierung herbeizuführen, ohne jedoch einen Bruch mit dem kommunistischen Erbe zu riskieren.

Bei den Europawahlen 2009 trat die PCM erstmals wieder bei einer landesweiten Wahl im Bündnis mit der PSM an und konnte als Teil der linken Einheitsliste „Juntes d'Esquert“ mit golischen Grünen und anderen Linksparteien 6,9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Bei den Parlamentswahlen 2010 wurde dieser Erfolg wiederholt. Die Juntes d'Esquert holten einen Stimmenanteil von 7,6 Prozent und wurden damit viertstärkste Kraft im neuen Parlament. Nach dem Eintritt der mikolinischen Grünen in die neue sozialistisch-christdemokratische Koalitionsregierung sieht sich das Linksbündnis als einzige glaubwürdige Kraft der mikolinischen Linken.

Die PCM tritt traditionell nicht in Golen an. Die dortige Schwesterpartei ist die Partet Comunist Gools (PCG). Die PCM unterhält einen eigenen assoziierten Gewerkschaftsverbund (Coalitió General Lavorator, CGL) sowie eine Jugendorganisation (Comunistes Jovenes, CJ). Wie die PSM gehört auch die PCM heute der „Europäischen Linken“ und der GUE/NGL-Fraktion im Europaparlament an.

Generalsekretäre der PCM seit 1948: