Márcio Arçano

Aus Sagradien
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Márcio Ricardo Arçano (*1934 in Semest) ist ein früherer sagradischer Politiker der Volkspartei (PPC). In seiner Karriere war er u.a. Bürgermeister der ostsagradischen Hafenstadt Portofín (1976-1982), sagradischer Verkehrs- und Arbeitsminister in der Regierung Moya (1982-1990) sowie Regierungspräsident der Region Ceundâlia (1992-2000).

Karriere in der Kommunalpolitik[bearbeiten]

Der Christdemokrat Arçano, Bruder des Politikers Luca Arçano, begann seine Karriere in der Kommunalpolitik der Stadt Portofín, wo er seit 1964 dem Stadtrat angehörte und verschiedene Ämter in der Stadtverwaltung ausübte. 1976 wurde Arçano im Alter von 42 Jahren zum Bürgermeister der Stadt gewählt. Spätestens seine Wiederwahl 1980 machte ihn zu einem der Hoffnungsträger in seiner Partei. Führungsämtern im ceundalischen Regionalverband der Volkspartei folgte 1979 die Wahl in den erweiterten Parteivorstand auf nationaler Ebene.

Minister und Senator[bearbeiten]

Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1982 wurde Arçano von Ministerpräsident Joán Emilio Moya zum nationalen Minister für Transport, Infrastruktur und Wohnen berufen und stieg damit in die erste Reihe der Semestiner Politik auf. Nach einer Kabinettsumbildung Ende 1984 wechselte er als Minister an die Spitze des Ministeriums für Arbeit und Beschäftigung. In dieser Funktion blieb er auch nach der Parlamentswahl 1986 im Kabinett Moya III und schied Ende 1990 aus dem Amt aus.

Nach seiner Zeit in der Kommunalpolitik wurde Márcio Arçano 1985 für die Provinz Gichot in den sagradischen Senat gewählt. Dort übernahm Arçano 1991 den Vorsitz im Ausschuss für Infrastrukturpolitik und Städtewesen.

Regionalpräsident in Ceundâlia[bearbeiten]

Nach seiner Wiederwahl in den Senat im Jahr 1991 wurde Arçano von der Volkspartei in Ceundâlia zum Spitzenkandidaten bei der vorgezogenen Regionalwahl 1992 bestimmt und führte die Partei zu einem unerwarteten Sieg. Von 1992 bis 2000 amtierte Arçano daraufhin als Präsident der Regionalregierung von Ceundâlia und konnte sein Amt bei der Regionalwahl 1996 mit einer absoluten Mehrheit der Volkspartei souverän verteidigen. Nach acht Jahren im Amt verzichtete Arçano bei der Wahl 2000 auf die erneute Spitzenkandidatur und unterstützte als Nummer 2 der PPC-Liste seine "Kronprinzessin" Martina Guivares Biguer, die ihn bereits im Vorjahr als Präsidentin der Regionalpartei beerbt hatte.

Nach elf Jahren Pause kehrte Arçano im Jahr 2003 als Delegierter des ceundalischen Regionalrats in den sagradischen Senat zurück. Das Mandat legte er nach der Senatswahl 2006 nieder und zog sich endgültig aus der aktiven Politik zurück.

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]