Tescano-Valoní

Aus Sagradien
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LogoTescano.jpg
Flagge-Tescano-Valoní.jpg
Flagge
Wappen-Tescano-Valoní.jpg
Wappen
Amtssprache Sagradisch
Hauptstadt Tesqué
Provinzen 1
Fläche 6.734 km²
Einwohnerzahl 746.015 (Stand: Dezember 2015)
Regierungschef Coseller-Presidente Dián Albirretxe (UPTV)
Karte-Tescano-Valoní.jpg

Tescano-Valoní ist eine Region und Provinz im Nordwesten Sagradiens. Die sagradisch-mikolinische Grenzregion erstreckt sich vom Nordrand der Konsetten bis zur Südküste des Ligrischen Meeres. Sie grenzt im Osten und Süden an die sagradischen Regionen Ligre-Scantia und Alta Scantia, im Osten an die mikolinischen Provinzen Nort Perucía-Ligre Ovest und Alta Perucía.

Größte und bedeutendste Städte der Tescano-Valoní sind Tesqué und Porto Valés. Daneben spielt das grenznahe Naval eine Rolle als regionales Zentrum.

Landschaften[bearbeiten]

Tescano-Valoní gliedert sich in die beiden Merías Tesqué im Binnenland und Porto Valés in der Küstenregion, die in etwa auch den beiden Landesteilen Tescano und Valoní entsprechen.

Beide Landesteile zeichen sich durch sehr unterschiedliche Landschaften aus. Das Tescano wird durch die Teskanischen Konsetten geprägt, deren höchster Gipfel, der Mont-Argente aber im benachbarten Oberskanten liegt. Charakteristisch für die Valoní sind die sanften Küstenebenen am Ligrischen Meer. Im äußersten Südwesten hat sie aber Anteil an den Hochkonsetten. Das Val d'Asterre bildet eine eigene Landschaft und zeichnet sich durch eine eigene Kultur aus. Das dort gesprochene Asterranische ist eine Varietät der Litischen Sprache.

Größter See in der Region ist der Teskaner See. Wichtigste Flüsse sind der Asterre, der Mostu sowie die Siegra, die im Tescano entspringt und bei Porto Valés in das Ligrische Meer mündet. Die vorgelagerte Insel Illa de Corel bildet einen Gemeindeverband innerhalb der Mería Porto Valés.

Geschichte[bearbeiten]

Die Provinz Tescano-Valoní wurde aus dem Westteil der ehemaligen Grafschaft Tesqué und dem größten Teil der Grafschaft Valoní sowie weiteren Teilen des Herzogtums Scantia gebildet. Teile des historischen Tescano, also der sehr viel größeren Grafschaft Tesqué wurden jedoch den Provinzen Cosetes, Mêdia-Scantia und Northense zugeschlagen, der kleinere Nordteil der historischen Valoní gehört seitdem zur Provinz Northense. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Gründung von Regionen als Verwaltungseinheiten mit bestimmten Autonomierechten erhielt die Tescano-Valoní den Status einer eigenständigen Region. Die bisherige Provinzhauptstadt Tesqué wurde zur Regionalhauptstadt und zum Sitz von Regionalrat und Regionalregierung.

Wirtschaft[bearbeiten]

Während der Süden und Südosten der Region um die Mería Tesqué vom Bergland der Teskanischen Konsetten und entsprechend von der Landwirtschaft geprägt ist, ist die Küstenregion der Meria Porto Valés, die eigentliche Valoní, stark vom Fischfang abhängig. Das Tescano ist zudem eine traditionelle Weinregion.

Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Tescano-Valoní ist der Tourismus. Während es an der Küste der Valoní mehrere bedeutende Seebäder gibt, sind wichtige Ziele im Landesinneren am Teskaner See sowie im Val d'Asterre zu finden. Die Regionalhauptstadt Tesqué gilt als wichtiger Tourismusort. In den Konsetten verfügt die Region über einige wichtige Skigebiete. Bekanntester Wintersport-Ort in der Region ist Piscán.

Aus den Termas Font'Aurel in den Teskanischen Konsetten stammt das bekannte Mineralwasser Font'Aurel.

Politik[bearbeiten]

Seit 1992 stand der Christdemokrat Joaquín Barreno Soléi als Präsident der Regionaljunta an der Spitze der Region. Bis 2003/2004 gehörte er der konservativen Volkspartei (PPC) an. 2003/2004 verließ er mit dem Großteil des Regionalverbandes die Volkspartei und gehörte zu den Mitbegründern der christdemokratischen CCD (in Tescano-Valoní CTV). Das Amt des Regionalpräsidenten musste er anschließend an seinen früheren Parteikollegen Gerard Ascualde von der Volkspartei abtreten. Barreno Soléi gewann mit seinem zentristischen Parteienbündnis Cientro Uníu aber die Regionalwahl 2008 und führte seither eine Minderheitsregierung in Koalition mit der liberal-regionalistischen Iniciativa per Tescano-Valoní an, der seit 2012 auch die Grünen angehörten. Nach der Regionalwahl in Tescano-Valoní 2016 bildete Dián Albirretxe eine Große Koalition aus Volkspartei und Sozialisten.

Präsidenten der Regionalregierung[bearbeiten]

Von Bis Amtsinhaber Wahlen Koalition besonderes
Presidente-Coselleres
1953 1969 Erresi Santián (PPC) 1953, 1957, 1961, 1965 PPC, UDS (seit 1965)
1969 1990 Piero Montxerent (PPC) 1969, 1973, 1977, 1981, 1985, 1989 PPC, UDS (bis 1977) seit 1989 Minderheitsausschuss
1990 1992 Corrado Manciano (PPC) PPC, ASUL (bis 12/91) seit 12/91 Minderheitsausschuss
1992 2004 Joaquín Barreno Soléi (PPC, seit 2003/2004 CTV) 1992, 1996, 2000 PPC (1992-2003)
CTV (2003-2004) Minderheitsausschuss
2004 2008 Gerard Ascualde (PPC) 2004 PPC, ASUL
2008 2016 Joaquín Barreno Soléi (CTV) 2008, 2012 CTV, IxTV, V (2012-2016)
2016 Dián Albirretxe (UPTV) 2016, 2020, 2024 UPTV, ASUL (2016-2024), Pel Tescano (seit 2024), LIB (seit 2024)