Unitá de la Sinistra
| Unitá de la Sinistra | ||
| Politische Führer | Lorenzo Beregas (1990-1991) António Fiali (1990-2004) Oscar Ricardo Escova (1997-2004) | |
| Fraktionssprecher | António Fiali (1990-2004) | |
| Gründung | 1990 | |
| Auflösung | 2004 (de facto) | |
| Nachfolger | SDU | |
| Jugendorganisation | keine (de facto JCS) | |
| Zeitung | l'Humanitá | |
| Ausrichtung | Dem. Sozialismus Eurokommunismus Ökosozialismus Antikapitalismus | |
| Position | Links | |
| International | ||
| Europapartei | Europäische Linke(seit 2004) | |
| EP-Fraktion | Vereinte Europäische Linke/Nordische Grüne Linke (GUE/NGL) | |
| Farbe | rot | |
Unitá de la Sinistra (Einheit der Linken, kurz Unitá, bei Wahlen Unitá-PCS) war ein linkes Wahlbündnis in Sagradien, das von der postkommunistischen Vereinigten Linkspartei (ehemals Sagradische Kommunistische Partei) angeführt wurde.
Die Unitá trat erstmals bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1990 als Wahlplattform der Sagradischen Kommunistischen Partei an. Neben Mitgliedern der PCS kandidierten auf der gemeinsamen Liste auch führende Vertreter der linkssozialistischen Sagradischen Sozialistischen Partei (PSS), der linksalternativen Democrâcia Crítica sowie der Kommunistischen Partei von Aziz und der cuentezischen PASC. Bei der Europawahl 1994 trat die Unitá auch erstmals bei Wahlen zum Europäischen Parlament an.
De facto wurde das Bündnis stets durch die PCS dominiert, die das Bündnis auch wesentlich finanzierte und den Kurs bestimmte. Bis 1997 amtierte António Fiali zugleich als Generalsekretär des PCS und als Sprecher der Unitá-Fraktion in der sagradischen Abgeordnetenkammer. Unter Fialis Führung gehörte die Unitá seit 1998 zur parlamentarischen Basis der rot-grünen Minderheitsregierung von Julio de la Costa.
Über die Frage des Verhältnisses zur rot-grünen Minderheitsregierung kam es in der Folge zu heftigen Spannungen innerhalb des Bündnisses. Während Fiali für die Tolerierung der Regierung eintrat, versuchten Gegner sich mit linken Dissidenten aus ASUL und Grünen zusammenzuschließen und ein neues Oppositionsbündnis zu schließen. Über die Frage eines gemeinsamen Budgets kam es 2004 schließlich zur Spaltung der Parlamentsgruppe. Bei der Europawahl 2004 traten mit der Unitá und den Republicanœs per l'Europa Alternativa unter der Führung von Paulo Satyres zwei Konkurrenzkandidaturen im linken Spektrum an. Die Unitá zerfiel daraufhin.
In der Folge distanzierte sich auch der PCS von der Regierung De la Costa und versuchte das Unitá-Bündnis zu erneuern und durch linke Dissidenten des Regierungslagers zu erweitern. Anlässlich der Parlamentswahl 2006 einigten sich Vereinigte Linkspartei, der Partíu Republicano Socialista unter der Führung von Paulo Satyres und weitere linke Kräfte auf ein neues Wahlbündnis, das unter dem Namen Sinistra Democrática Unida (SDU) antrat und die Unitá de facto beerbte.
Mitgliederparteien
| . | . | Partei | Ausrichtung | Position | Gründung | ||
| Nationale Parteien | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Partíu Cojunto de Sinistra (PCS) Vereinigte Demokratische Linke |
Demokratischer Sozialismus Marxismus |
Linksextrem | 1920 | ||||
| Partidu d'Acciò Socialista de Cüentiz (PASC) Partei der Sozialistischen Aktion Cuentez |
Sozialismus Regionalismus |
Links | |||||
| Partíu Comunista d'Aziz (PCdA) Kommunistische Partei Aziz |
Kommunismus Regionalismus |
Linksextrem | |||||
| Sinistra Democrática d'Aziz (SDA) (1992-1996) Demokratische Linke Aziz |
Ökosozialismus Regionalismus |
Links | |||||
| Partíu Socialista Sagradês (PSS) (1990-1991) Sagradische Sozialistische Partei |
Marxismus Dem. Sozialismus |
Links | |||||
| Democrâcia Crítica (DC) (1990-1998) Kritische Demokratie |
Marxismus Ökosozialismus |
Links | |||||