Joán Rovira-Següer

Aus Sagradien
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Joán Rovira-Següer ist ein sagradischer Unternehmer und Sportfunktionär. Seit Januar 2008 ist er Präsident des sagradischen Fußballklubs Tulisium Football Club sowie Vorstandsvorsitzender der Tulisium Football Club SAD. Er ist außerdem Vertreter des Klubs im Executive Board der European Club Association (ECA) und Mitglied im Vorstand des sagradischen Ligaverbands LFP.

Präsident des Tulisium Football Club

Kampagne und Wahl

Joán Rovira-Següers Aufstieg zum Präsidenten des Tulisium Football Club fand inmitten einer schweren Krise des Vereins statt. Nachdem sich der langjährige Klubpräsident und Miteigentümer Carles Saccín Laroux Ende 2004 nach zwanzig erfolgreichen Jahren von der Vereinsspitze verabschiedet hatte, hatte sein Nachfolger Alberto Joán Martínez ein schweres Erbe angetreten. Der von ihm eingeleitete Umbruch im Team führte zu einigen titellosen Jahren und häufigeren Wechseln auf dem Trainerstuhl. Nachdem der Klub unter Martínez' Führung mit Eduardo Costane, Diego Rosário und John Kasongo Novurengo zahlreiche Leistungsträger verkauft hatte, ohne adäquaten Ersatz zu verpflichten, und mit Alex Bruguera seinen langjährigen Sportdirektor verloren hatte, wurde es zunehmend unruhig im Verein. Die Krise führte Ende 2007 zu einer Misstrauenskampagne gegen den amtierenden Vereinsvorstand, der von der vereinsinternen Opposition getragen wurde.

Auf der Vereinsversammlung im Januar 2008 trat Joán Rovira-Següer schließlich als Gegenkandidat zu Martínez an und konnte sich knapp gegen den Amtsinhaber durchsetzen. Rovira-Següer wurde unter anderem von den beiden Tulisium-Legenden Carles Notero und Joán Peres Soler unterstützt und verfügte über die Zustimmung der Saccín-Familie, die über ihre Investmentgesellschaft noch immer einen Anteil an der Profiabteilung des Vereins besaß. Nachdem er auch die Führung der SAD übernommen hatte, die das Profigeschäft des Klubs verantwortet, betraute Rovira-Següer seinen Vertrauten Francisco Chabarell mit der Geschäftsführung und setzte den früheren Tulisium-Kapitän Luca Morientes als Fußballdirektor ein. Später stieß der Franzose Louis-Étienne Blanchard als Finanzvorstand hinzu.

Erfolge unter Daniel Pessué

Unter Rovira-Següers Führung konnte der Klub nach Anlaufschwierigkeiten schließlich an frühere Erfolge anschließen. Der wegen seines Defensivstils unpopuläre Trainer Bernard Coutier wurde zur Saison 2008/2009 durch Klublegende Daniel Pessué ersetzt, der einen sehr viel offensiveren Fußball versprach. In der Folge gelangen dem Klub einige wichtige Transfers, zu denen die Rückkehr von John Kasongo Novurengo oder die Verpflichtung der Verteidiger Juliano Valpieta und João Silva und des Stürmers Silva Kalé gehörten. Zudem konnte der Verein die Eigengewächse Chahid Belazal, Lionel Eskerro und David Albet ebenso langfristig an den Verein binden wie Superstar und Kapitän José María Del Piey. Mit diesem Team gewann Tulisium zwischen 2008 und 2013 vier Mal die Premera Liga sowie die Championsleague 2010.

Umbruch unter Xosé Sant-Estrell und Erfolge unter Maurizio Corbani

Nach dem Abschied von Daniel Pessué im Sommer 2014 wurde ein allmählicher Umbruch im Team eingeleitet. In der Folge trennte sich der Klub von langjährigen Leistungsträgern und verpflichtete neue Stars wie den Argentinier Uriel de Alejandro. Unter dem neuen Trainer Xosé Sant-Estrell gewann Tulisium 2015 abermals den Meistertitel, verlor aber den Anschluss an Europas Spitze und beendete die Saison 2015/2016 ganz ohne Titel, sodass Sant-Estrell im Sommer 2016 durch den Italiener Maurizio Corbani ersetzt wurde. In der Folge kam es auch in der Vereinsspitze zu Veränderungen. Mit Louis-Étienne Blanchard wurde ein neuer CEO ernannt und Fußballdirektor Luca Morientes wurde mit Javier Eráldiz ein neuer Technischer Direktor zur Seite gestellt. Morientes und Eráldiz führten den Kaderumbruch fort und verpflichteten mit Rudy Willom, Andrea Giglian, Helguer Asturiz und Youri Caballós eine komplett neue Abwehrreihe. Unter Corbani kehrte der Erfolg schließlich wieder zurück und der Klub gewann 2017 die Copa Sagradia sowie 2018 das Double aus Pokal und Meisterschaft.