Pier-António Ramallat

Aus Sagradien
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Pier-António Ramallat (*1960 in Calígoli, Sesin) ist ein Politiker der sagradischen Volkspartei. Der langjährige Vertraute von Miquel Ánibal Luisanto war von November 2006 bis zu seinem Rücktritt in Folge einer Spendenaffäre im Februar 2008 Präsidentschaftsminister im Kabinett Luisanto I. Zuvor hatte er mehrere Ämter in der PPC, u.a. als stellvertretender Generalsekretär, sowie in der Regionalpolitik von Bordez inne.

Aufstieg an der Seite Ánibal Luisantos

Der studierte Finanzwirt und Politikwissenschaftler Ramallat arbeitete nach dem Studium als Referent der Volkspartei-Fraktion im Regionalrat von Sesin und danach beim Vorstand der PPC in Semest. 1992 trat er als Referent ins Wirtschaftsministerium ein, wo er 1994 Leiter des Ministerialbüros von Miquel Ánibal Luisanto wurde. Nach Luisantos Ausscheiden aus dem Amt im Jahr 1995 wurde er zunächst versetzt, 1997 schließlich verließ er ebenfalls das Ministerium und wurde Büroleiter Luisantos im Regionalwahlkampf in Bordez.

Nach dem erfolgreichen Regionalwahlkampf 1997 übernahm Ramallat die Büroleitung Luisantos in Regionalregierung von Bordez, 2001 stieg er schließlich als enger Berater Luisantos zum Generalsekretär der Volkspartei in Bordez auf und zeichnete hauptverantwortlich für die Kampagne zur Wiederwahl Luisantos. Nach dem Erfolg bei den Regionalwahlen 2001 wurde Ramallat in Personalunion Generalsekretär der Regionalregierung und damit wichtigster Organisator der Regierung in Biniar.

Minister in Biniar und Semest

Als Generalsekretär organisierte Ramallat bei den Regionalwahlen 2005 auch für Luisantos Nachfolger Joán Sellar den Wahlkampf und wurde zudem erstmals selbst in den Regionalrat gewählt. Anschließend übernahm er in der Regionalregierung Sellars den Posten des Leiters der Innenbehörde. Als Vertrauter Luisantos und erfahrener Wahlkämpfer wurde Ramallat schließlich vor der Parlamentswahl 2006 in die Wahlkampfführung der Christdemokraten berufen. Dafür gab er seine Ämter in Bordez auf und übernahm die Funktion eines stellvertretenden Generalsekretärs der Volkspartei in Semest. Zusammen mit Generalsekretärin Daniela Rosenthal-Valdés und Spin-Doctor Aliureto Nergüín gehörte er zu den wesentlichen Organisatoren der Kampagne, die letztlich im Wahlsieg der PPC endete.

Nach der Parlamentswahl 2006 wurde Pier-António Ramallat von Premierminister Miquel Ánibal Luisanto in die neue Regierung berufen, wo er als Präsidentschaftsminister die Organisation der Kabinettsarbeit verantwortete. Nach einem Spendenskandal musste Ramallat im Februar 2008 von allen Ämtern zurücktreten.

Öffentliche Ämter

Mandate

Parteiämter

  • 2001-2006: Generalsekretär der PPC Bordez
  • 2006-2008: stellvertretender Generalsekretär der PPC