Kabinett Nada I
Das Kabinett Nada I (auch De la Nada I) war nach dem Kabinett Costa von 1962 die zweite Regierung einer Großen Koalition aus konservativer PPC und sozialdemokratischer ASUL. Die Regierung unter der Führung des Volkspartei-Vorsitzenden Sandro De la Nada wurde nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1979 gebildet und war das Resultat schwieriger Verhandlungen. Nachdem De la Nadas Amtsvorgänger als Ministerpräsident Joán Caval (ASUL) damit gescheitert war, die Kommunistische Partei für eine sozialistische Minderheitsregierung zu gewinnen, kam es zu Verhandlungen mit der bei der Wahl siegreichen Volkspartei, deren Vorsitzender Nada schließlich den Auftrag zur Bildung einer Großen Koalition erhielt. Das Kabinett wurde sodann im Juli 1979 angelobt und blieb bis zum Ausscheiden der sozialistischen Minister im Juli 1982 im Amt, ehe es vom Rumpfkabinett Nada II abgelöst wurde, dem nur konservative Minister angehörten und das bis zur Bildung einer konservativ-liberalen Koalitionsregierung unter Joán Emilio Moya nach der vorgezogenen Kammerwahl im Herbst 1982 bestand.
Zusammensetzung
Kabinett Nada I (PPC, ASUL), Juni 1979 - Juli 1982
- Ministerpräsident: Sandro De la Nada, PPC
- Vizeministerpräsident: Francisco Montone, ASUL
- Auswärtiges: Luis Martínez de Cerella, PPC
- Inneres: Carles Zapato López, PPC
- Justiz: Lorenzo Aguilera, ASUL
- Finanzen: Donado Ricardes, ASUL
- Wirtschaft und Industrie: Alfonso María Guivares, PPC
- Außenhandel und wirtschaftliche Entwicklung: Francisco Montero Vidal, ASUL
- Arbeit und Soziales: Andrés Colón, ASUL; Februar 1981 José Helguerra, ASUL
- Verteidigung: Dián Aliureto Demirtas, PPC; ab Juli 1981 António Lamanto Marques, PPC
- Verkehr, öffentliche Arbeiten und Tourismus: José Helguerra, ASUL; ab Februar 1981 António Grande Illega, ASUL
- Post und Wohnungswesen: María Delponte, ASUL
- Landwirtschaft, Fischfang und Ernährung: Marcelo Ravel, PPC
- Erziehung und Wissenschaft: Carles Holiérez, PPC
- Regionale Angelegenheiten: Bernardo Véllez, ASUL
- Gesundheit und Familie: Antónia María Roset, PPC
- Umwelt: David Luis Aragón, ASUL
- Kultur: Jacquel de Marianis, parteilos
- Präsidentschaft: Santiago Montoya, PPC