José Luis Martínez de Cerella
José Luis Martínez Conte de Cerella (*1922 in Cieza de Cabeza, †1998) war ein sagradischer Jurist, Diplomat und Politiker (PPC). Er war von 1979 bis 1981 sagradischer Außenminister im Kabinett Sandro de la Nadas und danach von 1981 bis 1984 NATO-Generalsekretär.
Der Jurist Luis Martínez schlug nach dem Studium eine diplomatische Karriere ein und arbeitete an verschiedenen Konsulaten und Botschaften. 1967 stieg er im Außenministerium zum Unterstaatssekretär auf, ehe er 1969 die Chance wahrnahm und Staatssekretär beim sagradischen Staatspräsidenten Carles María Ortega wurde. Nach dessen Tod wurde Martínez 1970 noch von Außenminister Carles Méndez-León als sagradischer Botschafter bei den Vereinten Nationen nominiert.
Nach sieben Jahren in New York wurde der Christdemokrat Martínez 1979 als Außenminister in die Mitte-Rechts-Regierung unter Sandro de la Nada berufen. Nach dem Regierungswechsel zur Großen Koalition 1981 schied Moya aus dem Amt. Unmittelbar im Anschluss an seine Ministertätigkeit wurde Luis Martínez 1981 als Nachfolger von Joseph Luns zum Generalsekretär der NATO gewählt. Dieses Amt übte er bis 1984 aus. Nach seinem Ausscheiden wurde er von Präsident Alfonso María Guivares 1987 zum Senator auf Lebenszeit ernannt.
Öffentliche Ämter[bearbeiten]
- 1967-1969: Unterstaatssekretär im sagradischen Außenministerium
- 1969-1970: Staatssekretär beim sagradischen Staatspräsidenten
- 1970-1979: sagradischer Botschafter bei den Vereinten Nationen
- 1979-1981: Außenminister im Kabinett Nada I
- 1981-1984: Generalsekretär der NATO
Mandate[bearbeiten]
1987-1998: Mitglied des sagradischen Senats (auf Lebenszeit ernannt)