Coalición Eco-Socialista

Aus Sagradien
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Als rot-grüne oder öko-sozialistische Koalition (sagr. Coalición Eco-Socialista) werden in Sagradien Regierungsbündnisse der sozialistischen ASUL mit den sagradischen Grünen bezeichnet, wie sie seit den Achtziger Jahren auf kommunaler und regionaler sowie 1998 bis 2006 auch auf nationaler Ebene bestanden. Diese wurden häufig von meist linken Parteien, z.B. den sagradischen Kommunisten toleriert, so auch der rot-grüne Ministerrat unter Julio De la Costa.

Die sagradische grün-alternative Bewegung entstand Ende der Siebziger Jahre und entsandt rasch bereits erste Vertreter über kommunale oder regionale grün-alternative Listen in die Parlamente. Erste Erfolge feierten grüne Listen bei den Regionalwahlen 1978 in Escada-Alto Pin sowie den Kommunalwahlen 1980. Seither stützten sich auf kommunaler Ebene auch erstmals sozialistische oder kommunistische Bürgermeister auf Unterstützung durch Grüne, ohne aber Grüne in die Stadtadministrationen aufzunehmen. Nach den Erfolgen bei den Kommunalwahlen 1984, bei denen grün-alternative Kandidaten in zahlreichen Städten und Gemeinden in den Kommunalrat einzogen, übernahmen Grüne auch vermehrt kommunale Ämter. Julio De la Costa wurde in Tulis 1984 als erster Grüner Vizebürgermeister einer Großstadt.

Nachdem grüne Listen bereits 1981 in einige Regionalparlamente eingezogen waren, unterstützten Abgeordnete der 1984 gegründeten grünen Partei Verdes Celarcoes nach den Regionalwahlen 1985 erstmals sozialistische Minderheitsregierungen in den Regionen Alconía unter Nícola Zamorra, Perín-Tulinêsa unter Lorenzo Lacostas, Sarmay unter Miguel Valente und in Sesín unter Carles Espinosa, doch erreichte lediglich die Regierung in Sarmay die volle Länge einer Legislatur von vier Jahren. Erst die Bereitschaft der Grünen, nach den Regionalwahlen 1989 direkte Regierungsverantwortung auf regionaler Ebene zu übernehmen, ermöglichte stabile rot-grüne Regierungsbündnisse in Alconía, Bordez, Lojandía und der Region Semesce.