Golische Mark

Aus Sagradien
Version vom 17. November 2025, 18:28 Uhr von Thorsten (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „Die '''Golische Mark''' (''Marcha Gaulica''; ''Marcha Haescorum'') war eine Landschaft bzw. ein Herrschaftsgebiet am westlichen Rand des Skantenreichs bzw.…“)
(Unterschied) →Nächstältere Version | Aktuelle Version ansehen (Unterschied) | Nächstjüngere Version← (Unterschied)
Zur Navigation springenZur Suche springen

Die Golische Mark (Marcha Gaulica; Marcha Haescorum) war eine Landschaft bzw. ein Herrschaftsgebiet am westlichen Rand des Skantenreichs bzw. des Königreichs Sagradien, das sich über große Teil der heutigen Regionen Eskada und Ambristal und Celiso sowie den äußersten Osten der Provinz Golen erstreckte.

Die Golische Mark wurde um 800 als Grenzlandschaft durch den Skantenkönig Albreth den Klugen errichtet, um das Reich der Skanten gegen Raubzüge und Überfälle aus Golen zu sichern. Wichtige Städte der Marklandschaft waren Guillard, Valier und Bosa. Kontrolliert wurde die Mark durch Markgrafen (comites gaulenses). Unter dem ersten skantischen Markgrafen Frido von Bosa begann die Herrschaft der Fridonen, ehe 1180 mit Alcesq von Alagua das golische Haus Alagua nachfolgte. Seit den Golenkriegen der sagradischen Könige Heinrich von Sacâu und Gabriel Juvans kontrollierten die Markgrafen zugleich große Teile Kern-Golens und fungierten als Statthalter über den golischen Reichsteil.

Zwischen 1186 und 1199 gelang es den golischen Markgrafen Laurenç und Carle d'Elaque mehrmals, Tulis zu erobern und die wichtige Hafenstadt mit Unterbrechungen 13 Jahre lang zu regieren, ehe golische Fremdherrschaft 1199 endgültig endete.

Im Sechzigjährigen Krieg standen die golischen Markgrafen zeitweise im Lager des mikolinischen Königs und mussten als Reaktion ihre Macht an das Haus Santori abgeben. Gegen den letzten Markgraf Philipp von Golen ließ sich 1429 der Santori-Herrscher David de Sántori zum Herzog von Golen erheben. Mit dem Tod Philipps endete 1449 die Zeit der golischen Mark, an deren Stelle das Santori-Herzogtum Golen trat. [[Kategorie: Historischer Staat