FC Bosa

Aus Sagradien
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FC Bosa
FCBosa-Logo.jpg
Voller Name Fútbol Club de Bosa
Ort Bosa
Spitzname Rôiso-Blu
Escadœs
Zedanœs
Gegründet 1900
Vereinsfarben rot-blau
Stadion Zeda Park (Nôs-Ilies)
Kapazität 55.000
Rekordspieler Flagge-SG.jpg Diego Cesar
Rekordtorschütze Flagge-SG.jpg Sebastián Santesa (331 Ligatore)
Eigentümer

FC Bosa Group

  • Fundación Rôiso-Blú
  • Fundación António Zeda 
Präsident Flagge-SG.jpg Rolando Nils-Coloma
Sportl. Leiter Flagge-SG.jpg Luis Javier Pizzo
Cheftrainer Flagge-ESP.jpg Joseba Gaztedi
Spielklasse Premera Liga
Trikot-FCBosa-2023-2024.png

Fútbol Club de Bosa ist ein Fußballverein aus der westsagradischen Stadt Bosa. Mit 21 nationalen Meisterschaften, 16 Finalsiegen in der Copa Sagradia, dem jeweils zweimaligen Gewinn im Europapokal der Landesmeister bzw. der UEFA Champions League und im Europapokal der Pokalsieger gehört der FC Bosa zu den erfolgreichsten Fußballvereinen der Welt und ist gemeinsam mit dem Erzrivalen Tulisium der einzige Verein, der seit Gründung der sagradischen Premera Liga immer erstklassig spielte.

Der Aufstieg des Klubs seit den 1930er Jahren geschah unter der Schirmherrschaft des bosanischen Industriellen António Zeda, der sich als Chef des Automobilherstellers Zeda, des größten Arbeitgebers der Stadt, als Sponsor und zeitweise auch als Präsident seines Lieblingsvereins betätigte. Seither betätigt sich die Zeda SA traditionell als Sponsor des Vereins und ist auch in der Vereinsführung vertreten. Zeitweise waren die Spieler des Klubs offiziell bei den Zeda-Werken angestellt und kamen so auf höhere Einnahmen, als offiziell zugelassen. Der Automobilhersteller besitzt auch die Namensrechte für das Stadion der "Rôiso-Blu" (ehemals "Estâdiu Francès Samartí"), das offiziell als Zeda Park firmiert. Das von Fans weiterhin nach dem Stadtteil "Nôs-Ilies" benannte Stadion bietet Platz für 55.000 Zuschauer.

Geschichte

Dominante Jahre in den frühen Siebzigern

Aufstellungen im Europapokalfinale 1973, 1:0 gegen Ajax Amsterdam

Unter dem ungarischen Trainer Sándor Gyuményi und seinem sagradischen Nachfolger Santiago Arrántxez erlebte Bosa in der ersten Hälfte der 1970er Jahre eine ungekannte Phase der nationalen Dominanz und der internationalen Erfolge. Zwischen 1970 und 1976 gewann die Roiso-Blu drei nationale Meisterschaften (1970, 1972, 1973) und dreimal die Copa Sagradia (1970, 1972, 1975). Höhepunkte waren jedoch die ersten Erfolge auf europäischer Ebene. Nach dem erstmaligen Einzug ins Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1971 konnte das Team 1973 - als erste sagradische Mannschaft überhaupt - das Europapokalfinale für sich entscheiden. Im Jahr 1976 folgte zudem unter Trainer Sebastian Santesa der erste Finalerfolg im Europapokal der Pokalsieger.

Dominante Spieler dieser Goldenen Ära des FC Bosa waren neben Altstar Francisco Simonés Rechtsaußen Luis Etxeberría, Iván Andrés Munitis als Abwehrchef sowie Torhüter Jorge Illeste, die gemeinsam 1976 mit dem sagradischen Nationalteam Europameister wurden. Dazu kamen zeitweise internationale Starspieler wie der argentinische Goalgetter Marco Sapelli oder der schwedische Topstürmer Jonas Reberg, der kurz nach seinem Wechsel von Bosa nach Barcelona zu Europas Fußballer des Jahres 1977 gewählt wurde. Der Brasilianer Amorim spielte als defensiver Spielmacher vor der Abwehr zudem eine ähnliche prägende Rolle wie Superstar Carles Notero beim Rivalen Tulisium.

Krise der späten Siebziger und neue Erfolge der Achtziger

Aufstellungen im Finale des Pokalsieger-Wettbewerbs 1985, 3:1 gegen Everton

Nachdem Bosa die Meisterschaften 1975 und 1976 bereits an den FC Semesta verloren hatte, litt der Klub in den folgenden drei Jahren unter der nationalen Dominanz von Tulisium, die den Rotblauen mit ihren Stars Carles Notero und Francis Decou sowie Erfolgstrainer Francisco Chamot sowohl national als auch international den Rang ablief. Während Tulisium dreimal in Folge die Meisterschaft gewann und sich 1979 und 1980 jeweils die europäische Krone aufsetzte, verlor Bosa Ende der Siebziger Jahre vorübergehend den Anschluss. Erst unter dem deutschen Trainer Karl-Heinz Lemberger kam mit den Meisterschaften 1980 und 1981 der Erfolg in der Liga zurück.

Nach der Meistersaison 1980/1981 wurde Luis Etxeberría zum Cheftrainer befördert. Unter seiner Führung wurde ein neues Team aufgebaut. Nach dem Karriereeende von Iván Andrés Munitis wurde Javier Polino zum Abwehrchef befördert, während Mittelfeldspieler Nicolás Santiar die Kapitänsbinde übernahm. In einem kontroversen Wechsel konnte Bosa zudem Nationalspieler Ticiano De la Costa vom Erzrivalen Tulisium loseisen und dem Team damit einen absoluten Routinier und Führungsspieler hinzufügen. In der Offensive glänzte der talentierte Spielmacher Manuel Estrubal hinter einer Doppelspitze um Nationalstürmer Manuel Cardoso und den flexiblen Dani Ribera.

Mit diesem Team konnte Bosa mit der Copa Sagradia 1984 wieder einen nationalen Titel feiern und stand 1985 erneut in einem europäischen Pokalendspiel. Im Finale des Pokalsiegerwettbewerb setzte sich Bosa gegen den portugiesischen Vertreter FC Porto durch und konnte damit den dritten Europapokalerfolg der Vereinsgeschichte feiern. Nachdem Etxeberría 1986 den Verein zudem zur Meisterschaft geführt hatte, verließ er den Verein. Als Nachfolger wurde der Däne Ole-Erik Simonsen verpflichtet, der zuvor den FC Tulisium trainiert hatte. Unter Simonsen konnten die Rotblauen den Titel 1987 verteidigen und wurden in der Saison 1987/88 Vizemeister. Nach einigen Rückschlägen in der Saison 1988/89 verließ Simonsen schließlich die Rotblauen und übernahm den SSC Neapel in Italien.

Licht und Schatten: Die frühen Neunziger Jahre

Aufstellungen im Finale der Copa Sagradia 1991, 5:6 i.E. gegen Tulisium

Nachfolger des Dänen Simonsen wurde im Sommer 1989 dessen bisheriger Assistent Ticiano De la Costa, der nun zum Cheftrainer befördert wurde. Unter der Führung des früheren Bosa-Profis verlief die Spielzeit 1989/90 in der Liga enttäuschend. Zwar konnte Bosa 1990 die Copa Sagradia gewinnen, nach Niederlagen in der Liga wurde De la Costa aber im September 1990 entlassen. Nachfolger wurde der frühere Duerezer Meistertrainer Simón González.

Der Uruguayer baute ein neues Team auf und führte die Rotblauen zurück in die Erfolgsspur. In der Defensive und im Mittelfeld setzte González auf eine Vielzahl fleißiger Arbeiter und eisenharter Verteidiger. Dazu zählten die Nationalspieler Marcelo Duarte, Iacovo Pauletín und Emanuel Kappa in der Verteidigung sowie Luciano Solória und Paulo Sepácio als unermüdliche Flügelläufer. Im Angriff setzte González auf ein talentiertes Sturmduo bestehend aus Nationalstürmer Luis Olivera und dem Brasilianer Admundo. Mit dieser Mannschaft holte González in der Saion 1990/1991 nach dreijähriger Dominanz von Tulisium die sagradische Meisterschaft zurück in die Eskada, musste nach einer enttäuschenden Saison 1991/1992 aber seinen Stuhl räumen.

Mit Selle Ebrulla, dem bisherigen Trainer des B-Teams, und Martín Arretxu wurden nacheinander erneut zwei ehemalige Bosa-Profis mit der Führung der Mannschaft betraut, konnten aber wie schon De la Costa nicht überzeugen. Beide wurden nach einer Halbserie im Traineramt wieder entlassen. Zwar sicherte sich der im Sommer 1992 aus Gerón verpflichtete Topstürmer José Hernandes zum zweiten Mal infolge die Torjägerkrone, Bosa wurde in der Liga aber nur Vierter.

Erfolge unter Ole-Erik Simonsen 1993-1997

Aufstellungen im Championsleague-Finale 1997, 3:1 gegen Borussia Dortmund

Erst unter dem dänischen Erfolgsgaranten Ole Erik Simonsen, Meistertrainer der Saison 1986/87, kehrte in Bosa die Titelfreude zurück. Simonsen übernahm das Team nach der Saison 1992/1993 und formte eine ambitionierte Mannschaft, die durch zahlreiche Stars geprägt wurde. Mit dem Brasilianer Zé Georgio vom AC Gerón sicherte sich Bosa im Sommer 1993 einen der prägenden Spielmacher der Liga, ehe es im Sommer 1994 gelang, mit Jean Repain einen absoluten Weltstar zu verpflichten. Mit dem Trio Zé Georgio-Repain-Hernandes verfügte Bosa über eine der gefährlichsten Offensivreihen Europas. Hinter dieser internationalen Topreihe setzte Simonsen auf einen kampfstarken Kern um die sagradischen Nationalspieler Cristiano Munquez, Emanuel Kappa, Stefano Detânia und Paulo Sepácio. Die Abwehrkette um Kappa, Munquez, Detânia, Santo Cardes und den österreichischen Libero Andreas Krolinger gehörte zu den erfahrensten und sichersten in ganz Europa.

Bereits im ersten Jahr gewann Simonsen mit Bosa die Copa Sagradia, verlor die Liga als Tabellenzweiter aber knapp gegen den Hauptstadtklub FC Semesta. Nach einer titellosen Saison 1994/1995 dominierte Bosa in der Spielzeit 1995/96 die Liga nach Belieben und gewann souverän die sagradische Meisterschaft. Mit José Hernandes, Zé Georgio, Jean Repain, José Luis Acongardo und dem paraguayischen Neuzugang Juan Cozas, der sich die Torjägerkrone sicherte, verfügte Bosa über eine unglaubliche Offensivstärke.

In der Folgesaison 1996/97 erreichte Bosa erstmals seit 1982 wieder das Finale im Landesmeisterpokal, der nun den Namen Champions League trug. Im Finale gegen Juventus Turin zeigten Repain und Co. eine starke Leistung und siegten verdient mit 3:1. In der Liga wurde der amtierende Meister dagegen nur Dritter.

Jahre der Krise 1998-2003

Nach dem Championsleague-Erfolg 1997 kündigte Simonsen seinen Abschied vom Traineramt der Bosaner an und übergab den Chefsessel an den Italiener Giuseppe Arrieri, kehrte aber 1998 für ein Jahr als Sportlicher Leiter zurück. Unter der Leitung Arrieris konnte die Mannschaft in der Saison 1997/1998 mit dem Sieg im Finale der Copa Sagradia noch einen weiteren Titel hinzufügen, in der Premera Liga gelang es aber immer seltener, die alten Stärken aufblitzen zu lassen. Am Ende der Saison belegte Bosa nur einen enttäuschenden vierten Tabellenplatz, 1999 wurde das Team Vizemeister, allerdings deutlich abgeschlagen hinter dem Rivalen Tulisium.

In den Jahren nach dem Erfolg 1997 beendeten Altstars wie Cristiano Munquez und Emanuel Kappa ihre Karriere, Jean Repain verließ den Klub. Teure Verpflichtungen wie der Brasilianer Raoul und die beiden Stürmer Hugo Lima und Ivan Santov blieben hinter den Erwartungen zurück. Nachdem mit Luis Etxeberría für die Saison 1999/2000 ein alter Erfolgsgarant auf den Trainerposten der Blauroten zurückgekehrt war, gelang der zweite Sieg im Finale der Copa Sagradia binnen drei Jahren, in der Liga verpasste aber Etxeberría ebenso wie sein argentinischer Nachfolger António Huber, der im Sommer 2000 vom FC Semesta verpflichtet worden war, die Meisterschaft hinter Seriensieger Tulisium. Als sich der Klub am Ende der Hinrunde 2001/2002 nur im unteren Mittelfeld der Liga wiederfand, wurde Huber schließlich nach anderthalb Jahren auf dem Cheftrainerposten entlassen. Nach einem kurzen Intermezzo unter der Leitung von Emanuel Kappa, übernahm zur Rückrunde der Saison Ticiano De la Costa das Traineramt und sicherte zumindest die Teilnahme am internationalen Wettbewerb, beendete am Ende der Spielzeit aber sein Engagement wieder.

Erfolgsjahre 2003-2008

Aufstellungen im Championsleague-Finale 2007, 1:2 gegen AC Mailand

Nachdem sich in den Vorgängerjahren mit Ole Erik Simonsen und Luis Olivera zwei ehemalige Spieler und Trainer des Vereins mit überschaubarem Erfolg als Manager versucht hatten, kehrte erst mit Nícolas Santiar als Sportdirektor neue Stabilität ein. Er holte für die Saison 2002/2003 Ole Erik Simonsen zurück auf die Trainerbank, verpflichtete internationale Stars wie den Brasilianer Vervalho und baute um Mittelfeldregisseur Alêsi Javier und Altstar Enrico Torc ein neues Team auf. Nacheinander wurden mit Simão Alán, David Rinchestro und Alberto Ferrera aktuelle Nationalspieler für die wackelige Abwehr verpflichtet. In der Offensive sollte der Tscheche Pavel Levech für Torgefahr sorgen.

Mit der Verpflichtung des früheren Nationalstürmers Selle Ebrulla als neuen Cheftrainer Anfang der Saison 2003/2004 kehrte schließlich auch der Erfolg nach Bosa zurück. Das neue Team um Alêsi Javier, David Rinchestro und Alberto Ferrera, zu dem talentierte Eigengewächse wie David Pedrosa, Fernando Borrard und Gabri Arrántxez sowie internationale Stars wie der Brasilianer Leándro stießen, gewann nach der Vizemeisterschaft 2004 in der Saison 2004/2005 erstmals überhaupt das Double aus Pokal und Meisterschaft, wiederholte 2006 den Sieg in der Liga und erhielt für den zwanzigsten Meisterschaftserfolg als zweiter sagradischer Klub nach Tulisium einen zweiten Stern auf dem Trikot. In der Saison 2007 wurde Bosa in der Liga Zweiter hinter CA Semestín und erreichte zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte das Finale der UEFA Champions League. Zehn Jahre nach dem Triumph von 1997 verlor der Klub das Finale gegen den AC Mailand. Nach den beiden Niederlagen verließ Trainer Selle Ebrulla nach vier Jahren den Verein.

Nach einer schwierigen Nachfolgersuche konnte der frühere Tulisium-Spieler Francisco Irruabi für eine hohe Millionen-Ablöse von UD Tulis losgeeist werden, das er zuvor aus der Segôna Liga in den UEFA-Cup geführt hatte. Unter Irruabi gewann das Team in der Saison 2007/2008 den sagradischen Ligapokal sowie zum dritten Mal in vier Jahren die Meisterschaft. Bei der anschließenden Fußball-Europameisterschaft 2008 im eigenen Land gehörten gleich sechs Bosa-Spieler zum Kader der sagradischen Fußballnationalmannschaft, die zum zweiten Mal nach 1976 den Europameistertitel gewinnen konnte.

Umbruch und Double unter Emery Valdo

Aufstellungen im Finale der Copa Sagradia 2012, 3:1 n.V. gegen Tulisium

Nach der glücklichen EURO 2008 verließen wichtige Stützpfeiler der Mannschaft wie David Pedrosa und Alberto Ferrera den Verein. In der Saison 2008/2009 konnte das im Umbruch befindliche Team nicht an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen und belegte am Saisonende – nach Irruabis Entlassung und der Rückkehr Luis Etxeberrías als Interimscoach – nur den vierten Platz in der Liga. Nach einigen Fehleinkäufen des Vorjahres verzichtete der überschuldete Klub im Sommer 2009 auf teure Verstärkungen und präsentierte mit dem Europameister-Trainer Eduardo Verrano vor allem einen neuen Coach, der am Ende der Spielzeit 2009/2010 aber keine Titel vorzeigen konnte und nach ständigen Querelen mit der Vereinsführung in beiderseitigem Einvernehmen von seinen Pflichten entbunden wurde.

Nach zwei enttäuschenden Spielzeiten kam es in Verein und Mannschaft zu einer umfassenden Umstrukturierung. Neben Cheftrainer Verrano und einer ganzen Reihe von Spielern der Erfolgsjahre wie Jácek Karélski, Fernando Defilipis und Kapitän David Rinchestro verließ nach neun Jahren auch Manager Nícolas Santiar den Verein, der nach einigen Erfolgen zuletzt für die Fehleinkäufe und die unglückliche Sparpolitik des Vereins verantwortlich gemacht wurde. Neuer Cheftrainer wurde der Brasilianer Emery Valdo, der frühere Führungsspieler Alêsi Javier stieg als Sportdirektor ins Management auf und mit dem bisherigen FC Nonthí-Sportdirektor Roberto Bastiano wurde einer der erfahrensten und erfolgreichsten Manager der Liga als neuer Generalmanager des Klubs vorgestellt. Um den Portugiesen Luís Davide, Nationalverteidiger Diego Cesar, Eigengewächs Fernando Borrard und den neuen Kapitän Oscar Román Demartín wurde nun ein neues Team aufgebaut, mit dem der Klub am Ende der Spielzeit 2010/2011 nur knapp hinter Erzrivale Tulisium Zweiter in der Liga wurde. Im Sommer 2011 tätigte der Klub schließlich einen Schlüsseltransfer und verpflichtete den brasilianischen Stürmer Júlio Cabral vom Ligakonkurrenten Cuentra, der binnen kurzer Zeit zum neuen Star der Mannschaft wurde.

Am Ende der Saison 2011/2012 konnte der FC Bosa nach 2005 den zweiten Doubleerfolg aus Meisterschaft und Pokalsieg feiern und die nationale Dominanz des Erzrivalen aus Tulis brechen. Aufgrund der vielen Brasilianer in der Mannschaft wurde das Team von den Fans auch als Bosa Brasil bezeichnet. Zu den Landsleuten von Trainer Emery Valdo im Kader gehören Torwart Helder, die Defensivspieler Celinho, Nilmar, Viveira und Nenê sowie in der Offensive Rafael und Júlio Cabral.

Krise und Erfolgsära Bernardi

Nachdem Bosa in der Saison 2012/2013 die Verteidigung des Meistertitels verpasst hatte, trat Erfolgstrainer Emery Valdo zu Beginn der Saison 2013/2014 überraschend von seinem Amt zurück. Als Grund gab er private Gründe an. Als Nachfolger wurde der bisherige Trainer der 2. Mannschaft der Bosaner, der frühere serbische Profi Darko Sarivic präsentiert, der 1997 mit Bosa die Champions League gewonnen hatte. Unter Sarivic wurde der Klub zum zweiten Mal in Folge Dritter der Liga hinter den beiden Erzrivalen FC Semesta und Tulisium, in der Champions League war allerdings bereits in der Vorrunde Schluss. Am Ende der Saison gaben Klub und Trainer an, die Zusammenarbeit nicht fortsetzen zu wollen.

Als neuen Cheftrainer präsentierte Bosa zur Saison 2014/2015 den Argentinier Cláudio Bernardi, der zuvor bereits in der Premera Liga den AC Gerón und CA Semestín trainiert hatte. Der Defensivspezialist Bernardi stellte das System der Bosaner auf eine Dreier-Abwehrkette um und setzte auf ein ausgefeiltes Umschaltspiel. Mit dieser Neuausrichtung konnten die Bosaner nach Anlaufschwierigkeiten schließlich an alte Erfolge anschließen und gewannen die Copa Sagradia 2015 sowie die Premera Liga 2016 und 2017. Schlüsselspieler dieser Jahre waren neben Kapitän Diego Cesar und Superstar Júlio Cabral der junge mikolinische Mittelfeldspieler Jeffrey Colombo sowie die Defensivspezialisten Gerardo Demonça und Loic Mariba, der 2016 zu Sagradiens Fußballer des Jahres gewählt wurde.

Die Erfolge führten jedoch zu Begehrlichkeiten der finanzkräftigen internationalen Konkurrenz. Mit Júlio Cabral wurde im Juli 2017 der Erfolgsgarant der vergangenen Jahre für die sagradische Rekordablösesumme von 92 Millionen Euro an Manchester United verkauft. Im darauffolgenden Winter wechselte Stürmer Jonás Ribas für 31 Millionen Euro in die chinesische Super League und wurde durch Fernando Borrard ersetzt, der für Anderthalbjahre zu den Rot-Blauen zurückkehrte. Auch Mittelfeldmotor Jeffrey Colombo äußerte während der ganzen Saison Wechselgedanken und brachte auf diesem Weg Unruhe ins Team.

Kaderumbau unter Rubi Martini

Finale der UEFA Europa League 2020, Sevilla-Bosa 3:2

Nach einer enttäuschenden Spielzeit 2017/2018, in der Bosa nur Sechster in der Liga geworden war und damit die Qualifikation für die Champions League verpasste, trennte sich der Verein schließlich von Trainer Bernardi und Sportdirektor Alêsi Javier. Nachfolger als sportlicher Leiter wurde Erresi Alonso, der zuvor erfolgreich bei Atlético de l'Artir gearbeitet hatte. Als neuer Cheftrainer wurde der Uruguayer Rubi Martini präsentiert, der zuvor den AC Gerón zurück in die Champions League geführt hatte.

Die Saison 2018/2019 wurde für Bosa zu einem Übergangsjahr. Mit Loic Mariba verlor der Klub einen seiner besten Spieler der vergangenen Jahre, konnte als Ersatz aber Nationalspieler Joaquín Nabarro von Real Madrid verpflichten. Zudem gelang es dem Klub nicht, den Vertrag mit Starspieler Jeffrey Colombo im zentralen Mittelfeld zu verlängern. Martini hielt am etablierten 3-5-2-System seines Vorgängers fest, setzte aber offensivere Akzente. Eine Schlüsselstellung im System nahmen die defensiven Ballverteiler Joaquín Nabarro, Gerardo Demonça und Diego Cesar sowie die schnellen Flügelspieler Moussa Doussembé und Conakry Sibily ein. Probleme bereitete jedoch die mangelnde Torgefahr im Angriff, wo Neuzugang Wilfred Okunowo mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen hatte. Am Ende der Saison gelang es Bosa, das Minimalziel zu erreichen und sich nach einem Jahr Pause wieder für die Champions League zu qualifizieren.

In der Sommerpause 2019 wurde der Umbruch im Team fortgeführt. Mittelfeldstar Jeffrey Colombo wurde an Juventus Turin verkauft und brachte eine Summe von 69 Millionen Euro ein, die zum Großteil in die Dienste des französischen Verteidigers Djibril Zomora vom FC Semesta reinvestiert wurde. Daneben verließen Routiniers wie Diego Ivan Cherepniev, Filip Lusard und Fernando Borrard die Mannschaft, um Platz für Nachwuchskräfte zu machen. Mit Marián Ferate und Eusêbi Scifa sicherte sich Bosa zwei junge Nationalspieler mit Entwicklungspotenzial. Zudem sollte der schwedische Nachwuchsstar Lasse Nyam eine wichtigere Rolle einnehmen. Mit einer ausgeglicheneren Mannschaft und einem groß aufspielenden Sturmduo um Wilfred Okunowo und Luís Pires gelang es Bosa in der Saison 2019/2020 schließlich, sich deutlich zu verbessern und sich als Verfolger von Titelverteidiger Tulisium an der Tabellenspitze zu etablieren. Nach der pandemiebedingten Spielpause im Frühjahr verlor Bosa aber den Anschluss an den Tabellenführer und landete am Ende der Spielzeit mit 18 Punkten Rückstand auf Tulisium auf dem zweiten Platz. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden aus der UEFA Champions League erreichte Bosa schließlich das Finale der Europa League, verlor das Spiel aber mit 2:3 gegen den FC Sevilla.

Jüngste Vergangenheit

Nachdem der Kader im Sommer 2020 nur moderat verändert wurde, gelang es dem Team unter Rubi Martini nicht, an die positiven Trends der Vorsaison anzuknüpfen. Dazu kamen stetige Reibereien zwischen Klubführung und Trainer. Um den Einzug in die Championsleague kämpfend, trennte sich der Klub im März 2021 von seinem Übungsleiter, der bis Saisonende durch den bisherigen Assistenztrainer David Escasto ersetzt wurde. Die Spielzeit 2020/2021 schloss Bosa schließlich als Tabellenvierter ab.

Zur Saison 2021/2022 verpflichteten die Eskader den Mesarquer Erfolgstrainer Mikel Yanoz, der mit einigen Vorschusslorbeeren nach Bosa wechselte, aber nicht überzeugen konnte. Am Ende der Hinrunde lag Bosa nur im Mittelfeld der Liga und trennte sich vorzeitig von Yanoz, der durch den Spanier Joseba Gaztedi ersetzt wurde. Bosa hatte damit in einem Jahr vier unterschiedliche Cheftrainer erlebt. Unter Gaztedi stabilisierte sich das Team, schloss die Spielzeit auf Tabellenplatz 5 ab und erreichte das Finale der Copa Sagradia, wo sich die Rotblauen gegen den FC Duerez durchsetzen konnten. In der Champions League erreichten die Bosaner das Achtelfinale.

Nach den Querelen um die sportliche Führung trennte sich Bosa im Januar 2022 von seinem Sportdirektor Erresi Alonso. Geschäftsführer Bastiano übernahm die Verantwortung für das Sommertransferfenster 2022, kündigte seinerseits aber sein Ausscheiden zum Jahresenede an. Im September gab Bosa schließlich die Verpflichtung des langjährigen Mesarque-Direktors Luis Javier Pizzo bekannt, der als einer der erfolgreichsten Manager der Premera Liga galt. Zunächst als "Berater" vorgestellt, übernahm Pizzo im Dezember 2022 von Bastiano das Amt des Sportgeschäftsführers, das in Managing Director of Football Operations umbenannt wurde. Bastiano blieb dem Verein als einfaches Vorstandsmitglied erhalten.

Erfolge

International

  • 2 mal Europapokal der Landesmeister/Champions League: 1973, 1997 (Zweiter 1971, 2007)
  • 2 mal Europapokal der Pokalsieger: 1976, 1985
  • 2 mal Finalteilnahme im UEFA-Cup/Europa League: 2000, 2020
  • 1 mal Finalteilnahme in der Coupe Latine: 1952
  • 2 mal Europäischer Super-Cup: 1976, 1985
  • 1 mal Weltpokal: 1997

National

  • 21 mal Sagradische Meisterschaft: 1933, 1935, 1951, 1952, 1960, 1966, 1970, 1972, 1973, 1980, 1981, 1986, 1987, 1991, 1996, 2005, 2006, 2008, 2012, 2016, 2017
  • 16 mal Copa Sagradia: 1927, 1928, 1940, 1956, 1959, 1970, 1972, 1975, 1984, 1994, 1998, 2000, 2005, 2012, 2015, 2022
  • 3 mal Nationales Double: 1970, 2005, 2012
  • 9 mal Sagradischer Supercup: 1986, 1987, 1991, 1996, 2005, 2006, 2012, 2015, 2016
  • 1 mal Sagradischer Ligapokal: 2008

Trikots

Der FC Bosa läuft traditionell in roten Trikots mit blauen Armen, blauen Hosen und blauen Stutzen auf. Die Auswärtstrikots sind häufig in gelb gehalten.

Trikot-FCBosa.jpg

Rivalitäten

Der FC Bosa steht in einer historischen Rivalität mit den beiden anderen Klubs der "Trêis Grandes", dem Tulisium Football Club und dem FC Semesta, um den Status der Nummer 1 im Land.

Das Duell der Bosaner mit Tulisium, in Sagradien als "Clásico del Oêste" bekannt, wird von Fans und Öffentlichkeit als wichtigstes Kräftemessen im Jahreskalender angesehen.

Die Partien der "Blau-Roten" gegen die "Rot-Weißen" von Desportivo de Bosa werden als "Derbi Bosanês" bezeichnet, fanden aber nur in der Saison 1962/63 sowie zwischen 2002 und 2008 als Erstligaduell statt, da die Rot-Weißen meist unterklassig spielten. Wichtiger ist traditionell das "Derbi del Mêdi-Oêste" gegen den FC Resales aus dem wenige Kilometer weiter östlich gelegenen Resales.

Struktur

Der Fútbol Club de Bosa besteht aus einem eingetragenen Verein nach sagradischem Assoziationsrecht und einer ausgegliederten Aktiengesellschaft. Der Verein organisiert den Jugend- und Amateursport, ist aber nicht mehr an den Profisportaktivitäten beteiligt. Die Fútbol Club de Bosa SAD ist als Sport-Aktiengesellschaft organisiert und ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der FC Bosa Group SA, die wiederum zwei Eigentümer hat. 50 Prozent der Anteile gehören der Fundación Rôiso-Blú, einer gemeinnützigen Stiftung, deren Ziel darin besteht, die sportlichen und sozialen Aktivitäten des Vereins zu finanzieren. Die restlichen 50 Prozent an der FC Bosa Group hält die Fundación António Zeda, die von der Familie Zeda kontrolliert wird und eng mit der Zeda Group verbunden ist. Deren Verwaltungsratspräsident Luis Eskerro de Fondón i Zeda gehört auch dem Verwaltungsrat des FC Bosa an. Verein und Aktiengesellschaft sind damit personell und juristisch voneinander getrennt, kooperieren aber miteinander. Die FC Bosa Group besteht aus der FC Bosa SAD, der Zeda Park-Stadiongesellschaft sowie weiteren Tochterunternehmen.

Personen

Führung

Amt Amtsinhaber Nationalität
Management
Verwaltungsrat
Präsident Rolando Nils-Coloma Sagradien
Verwaltungsrat Luis Eskerro de Fondón i Zeda Sagradien
Verwaltungsrat David Rinchestro Sagradien
Verwaltungsrat Lorenzo Magiris Sagradien
Verwaltungsrat María Lucente Sagradien
Verwaltungsrat Lara Cordill Sagradien
Verwaltungsrat (seit Januar 2023) Roberto Bastiano (seit Januar 2023) Sagradien
Exekutivkomitee
Generalmanager Business & Finanzen Charl Briancort (seit 2015) Mikolinien
Generalmanager Sport (2010–2022)
Managing Director of Football Operations (seit Dez. 2022)
Roberto Bastiano (2010–2022)
Luis Javier Pizzo (seit Dez. 2022)
Sagradien
Sagradien
Marketingdirektorin Élena Mariaviz (seit 2015) Sagradien
Sportliche Leitung
Generalmanager Sport (2010–2022)
Managing Director of Football Operations (seit Dez. 2022)
Roberto Bastiano (2010–2022)
Luis Javier Pizzo (seit Dez. 2022)
Sagradien
Sagradien
Technischer Direktor Erresi Alonso (2018–2022) Sagradien
Sportlicher Leiter Jugendfußball David Escasto (seit Jan. 2022) Sagradien

Cheftrainer

Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber Nationalität Erfolge
1948 Jun 1954 Charl Mari-Francq Flagge-MIC.jpg Premera Liga 1951, 1952
Jul 1954 Jun 1961 Bernardo Javier Toledo Flagge-ARG.jpg Premera Liga 1960; Copa Sagradia 1956, 1959
Jul 1961 Jun 1963 Istvan Grósz Flagge-HUN.jpg
Jul 1963 Mai 1964 Sándor Gyuményi Flagge-HUN.jpg
Mai 1964 Mai 1965 Santiago Arrántxez Flagge-SAG.jpg
Mai 1965 Nov 1966 Istvan Grósz Flagge-HUN.jpg Premera Liga 1966
Nov 1966 Jan 1968 Bernardo Javier Toledo Flagge-ARG.jpg
Jan 1968 Nov 1968 Sebastián Santesa Flagge-SAG.jpg
Nov 1968 Mai 1969 José María Delponte Flagge-SAG.jpg
Mai 1969 Jun 1971 Sándor Gyuményi Flagge-HUN.jpg Premera Liga 1970
Jun 1971 Aug 1973 Santiago Arrántxez Flagge-SAG.jpg Premera Liga 1972, 1973; Europapokal 1973; Copa Sagradia 1972
Aug 1973 Jan 1974 Sebastián Santesa Flagge-SAG.jpg
Jan 1974 Jun 1975 Santiago Arrántxez Flagge-SAG.jpg Copa Sagradia 1975
Jun 1975 Feb 1977 Sebastián Santesa Flagge-SAG.jpg Europapokal der Pokalsieger 1976
Feb 1977 Jul 1977 Boris Azkić Flagge-JUG-alt.jpg
Jul 1977 Feb 1978 Luca Martínez Flagge-SAG.jpg
Feb 1978 Mai 1978 David Coello Flagge-SAG.jpg
Mai 1978 Jan 1979 Gyula Kovács Flagge-HUN.jpg
Jan 1979 Apr 1979 Marcelo Olivera Flagge-SAG.jpg
Mai 1979 Okt 1981 Karl-Heinz Lemberger Flagge-GER.jpg Premera Liga 1980, 1981
Okt 1981 Jun 1986 Luis Etxeberría Flagge-SAG.jpg Copa Sagradia 1984; Europapokal der Pokalsieger 1985; Premera Liga 1986
Jul 1986 Jun 1988 Ole-Erik Simonsen Flagge-DEN.jpg Premera Liga 1987
Jun 1988 Sep 1990 Ticiano De la Costa Flagge-SAG.jpg Copa Sagradia 1990
Sep 1990 Jun 1992 Simón González Flagge-URU.jpg Premera Liga 1991
Jun 1992 Dez 1992 Selle Ebrulla Flagge-SAG.jpg
Jan 1993 Jun 1993 Martín Arretxu Flagge-SAG.jpg
Jul 1993 Jun 1997 Ole-Erik Simonsen Flagge-DEN.jpg Copa Sagradia 1994; Premera Liga 1996; Championsleague 1997
Jul 1997 Jun 1999 Giuseppe Arrieri Flagge-ITA.jpg Copa Sagradia 1998
Jul 1999 Jun 2000 Luis Etxeberría Flagge-SAG.jpg Copa Sagradia 2000
Jul 2000 Dez 2001 António Huber Flagge-ARG.jpg
Dez 2001 Jan 2002 Emanuel Kappa, interim Flagge-SAG.jpg
Jan 2002 Jun 2002 Ticiano De la Costa Flagge-SAG.jpg
Jul 2002 Jun 2003 Ole-Erik Simonsen Flagge-DEN.jpg
Jul 2003 Jun 2007 Selle Ebrulla Flagge-SAG.jpg Premera Liga 2005, 2006; Copa Sagradia 2005
Jul 2007 Mär 2009 Francisco Irruabi Flagge-SAG.jpg Premera Liga 2008
Mär 2009 Apr 2009 Martín Arretxu, interim Flagge-SAG.jpg
Apr 2009 Jun 2009 Luis Etxeberría Flagge-SAG.jpg
Jul 2009 Jun 2010 Eduardo Verrano Flagge-SAG.jpg
Jul 2010 Sep 2013 Emery Valdo Flagge-BRA.jpg Premera Liga 2012; Copa Sagradia 2012
Sep 2013 Jun 2014 Darko Sarivić Flagge-SER.jpg
Jul 2014 Jun 2018 Claudio Bernardi Flagge-ARG.jpg Copa Sagradia 2015; Premera Liga 2016, 2017
Jul 2018 Mär 2021 Ruperto "Rubi" Martini Flagge-URU.jpg
Mär 2021 Jun 2021 David Escasto Flagge-SAG.jpg
Jul 2021 Dez 2021 Mikel Yanoz Flagge-SAG.jpg
Dez 2021 Joseba Gaztedi Flagge-ESP.jpg Copa Sagradia 2022

Mannschaftskapitäne

Von Bis Amtsinhaber Nation Jahre im Team Stellvertreter
1971 Carles Barjuán Flagge-SG.jpg 1954-1959; 1965-1971
1971 1973 Francisco Simonés Flagge-SG.jpg 1969-1973
1973 1982 Iván Andrés Munitis Flagge-SG.jpg 1965-1982
1982 1990 Nicolás Santiar Flagge-SG.jpg 1978-1990
1990 1994 Iacovo Pauletín Flagge-SG.jpg 1987-1994
1994 2000 Emanuel Kappa Flagge-SG.jpg 1990-2000 Cristiano Munquez, Juliano Copoán
2000 2005 Enrico Torc Flagge-SG.jpg 1/97-2005 Santo Cardes, David Escasto
2005 2008 David Escasto Flagge-SG.jpg 1992-1/09 David Rinchestro, Alberto Ferrera
2008 2010 David Rinchestro Flagge-SG.jpg 2004-2010 Alêsi Javier
2010 2012 Román Oscar Demartín Flagge-ARG.jpg 2006-2012 Hélder
2012 Diego Cesar Flagge-SG.jpg seit 2009 Loic Mariba, Gerardo Demonça, Joaquín Nabarro

Wichtige Finalspiele

Finale der Copa Sagradia 1956 (4:2-Sieg gegen AC Gerón)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Xosé Cavaller
2 RB Flagge-SG.jpg Oscar Milján
3 LB Flagge-SG.jpg Javier Mirandés
4 RH Flagge-SG.jpg Lorenzo Demartín
5 CB Flagge-SG.jpg Carles Barjuán
6 LH Flagge-SG.jpg Ruben Orso
7 OR Flagge-SG.jpg Osual Soustre
8 IR Flagge-SG.jpg Carles Emilisti
9 CF Flagge-SG.jpg Sebastian Santesa
10 IL Flagge-SG.jpg Iban Lorente
11 OL Flagge-PAR.jpg Esmith Yorega

Finale im Europapokal der Landesmeister 1973 (1:0-Sieg gegen Ajax Amsterdam)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Jorge Illeste
2 DF Flagge-SG.jpg Manuel Ferrer
3 DF Flagge-SG.jpg Claudio Ibareki
4 DF Flagge-SG.jpg Santi Lopeta
5 SW Flagge-SG.jpg Ivan Andrés Munitis
6 MF Flagge-BRA.jpg Amorim
7 MF Flagge-SG.jpg Paulo Ivan Nasco
8 MF Flagge-SG.jpg Mariano Lima
9 FW Flagge-ARG.jpg Marco Sapelli
10 FW Flagge-SG.jpg Luis Etxeberría
11 FW Flagge-SG.jpg Francisco Simonés (C)

Finale im Europapokal der Pokalsieger 1976 (4:2-Sieg gegen West Ham United)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Jorge Illeste
2 DF Flagge-SG.jpg Manuel Ferrer
3 DF Flagge-SG.jpg Claudio Ibareki
4 DF Flagge-SG.jpg Santi Lopeta
5 SW Flagge-SG.jpg Ivan Andrés Munitis (C)
6 MF Flagge-BRA.jpg Amorim
7 MF Flagge-SG.jpg Leonardo Silva
8 MF Flagge-SG.jpg Paulo Ivan Nasco
9 FW Flagge-SG.jpg Selle Ebrulla
10 FW Flagge-SG.jpg Luis Etxeberría
11 FW Flagge-SWE.jpg Jonas Reberg

Finale im Europapokal der Pokalsieger 1985 (3:1-Sieg gegen Everton)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Joán Capel
2 DF Flagge-SG.jpg Estefán Gardo
3 DF Flagge-SG.jpg Joán Fernandez
4 DF Flagge-SG.jpg Martín Ánibal Arretxu
5 SW Flagge-SG.jpg Javier Polino
6 MF Flagge-SG.jpg Nícolas Santiar (C)
7 MF Flagge-SG.jpg Ticiano de la Costa
8 MF Flagge-SG.jpg Manuel Estrubal
9 MF Flagge-SG.jpg José Alcarón
10 FW Flagge-SG.jpg Luca Cardoso
11 FW Flagge-SG.jpg Dani Ribera

Champions League Finale 1997 (3:1-Sieg gegen Borussia Dortmund)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Christian Niró
5 SW Flagge-AUT.jpg Andreas Krolinger
2 CB Flagge-SG.jpg Cristiano Munquez
4 CB Flagge-SG.jpg Juliano Copoán
6 RWB Flagge-SG.jpg Emanuel Kappa
3 LWB Flagge-JUG.jpg Darko Sarivić
10 CM Flagge-SG.jpg Manuel Cuélez
8 CM Flagge-SG.jpg Enrico Vini
7 AM Flagge-SG.jpg Daniel Sélio Paulo Sepácio (SAG)
11 ST Flagge-SG.jpg Enrico Torc José Luis Acongardo (COL)
9 CF Flagge-PAR.jpg Juan Cozas

Champions League Finale 2007 (1:2-Niederlage gegen AC Milan)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK Flagge-SG.jpg Joán Montoa
4 RB Flagge-NED.jpg Philip Arting
18 CB Flagge-SG.jpg Alberto Ferrera
16 CB Flagge-ARG.jpg Oscar Román Demartín
6 LB Flagge-SG.jpg David Rinchestro
5 CM Flagge-CZE.jpg Jacek Karélski
21 CM Flagge-BRA.jpg Gilberto Gil Pètre Domenéc (MIC))
8 CM Flagge-SG.jpg Alêsi Javier Claudio Piro (SAG)
27 RW Flagge-SG.jpg David Pedrosa
18 LW Flagge-ARG.jpg Fernando Defilipis
10 ST Flagge-BRA.jpg Leándro Pevel Levech (CZE)

Europa League Finale 2020 (2:3-Niederlage gegen Sevilla)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
21 GK Flagge-MIC.jpg Abdul Challed
2 CB Flagge-COL.jpg Fabricio Gosling
5 CB Flagge-SG.jpg Diego Cesar (C)
25 CB Flagge-FRA.jpg Djibril Zomora
11 RM Flagge-MLI.jpg Moussa Doussembé
23 CM Flagge-CHL.jpg Juan Ibáñez Lasse Nyam (SWE)
4 CM Flagge-SG.jpg Joaquín Nabarro
34 CM Flagge-SG.jpg Gerardo Demonça Héctor Godolfín (URU))
7 LM Flagge-GUI.jpg Conakry Sibily
10 RF Flagge-BRA.jpg Luís Pires Eusêbi (SG)
9 LF Flagge-MIC.jpg Wilfred Okunowo Lucas Giménez (ARG)