Nicolás Santiar
| Nicolás Santiar | ||
| Spielerinformationen | ||
| Voller Name | Nicolás Rivaldes Santiar | |
| Geburtstag | 10.08.1955 | |
| Geburtsort | Diegue Cuentezal | |
| Position | Mittelfeld | |
| Vereine in der Jugend | ||
| Diegue Cuentezal FC | ||
| Vereine als Aktiver | ||
| 1973–1975 | Diegue Cuentezal FC | |
| 1975-1978 | UD Tulis | |
| 1978-1990 | FC Bosa | |
| Nationalmannschaft | ||
| 1980–1985 | Sagradien | 19 |
Nicolás Rivaldes Santiar (*1955 in Diegue Cuentezal) ist ein früherer sagradischer Fußballspieler und heutiger Manager. In seiner aktiven Spielerkarriere lief Santiar für den FC Diegue, UD Tulis und den FC Bosa auf und gewann mit den Rotblauen mehrere nationale und internationale Titel.
Nach seinem Karriereende begann Santiar eine erfolgreiche Laufbahn als Manager beim FC Diegue, wo er von 1997 bis 2001 unter Vertrag stand. Von 2001 bis 2010 war er Fußballdirektor beim FC Bosa und feierte mit dem Klub drei nationale Meisterschaften. Seit Februar 2011 ist Santiar als Generaldirektor Sport für Racing Servette tätig.
Inhaltsverzeichnis
Aktive Spielerkarriere[bearbeiten]
Der in Cuentez geborene Santiar begann seine Karriere beim heimischen FC Diegue, wo er bereits als 19-Jähriger in der ersten Mannschaft debütierte, ehe er 1975 zur Unión Desportiva aus Tulis wechselte. Bei den Blauen reifte Santiar zum Stammspieler und machte den großen FC Bosa auf sich aufmerksam, der den 23-Jährigen 1978 verpflichtete.
In Bosa blieb Santiar insgesamt 12 Jahre lang bis zum Ende seiner aktiven Spielerkarriere im Jahr 1990 und wurde insgesamt viermal sagradischer Meister, einmal Pokalsieger und gewann 1984 den Europapokal der Pokalsieger. Mehrere Jahre lang übte der zentrale Mittelfeldspieler bei den Rot-Blauen das Amt des Spielführers aus.
In seiner Karriere bestritt er außerdem insgesamt 19 Spiele für die sagradische Fußballnationalmannschaft und wurde mit dieser Dritter bei der Euro 1980 in Italien. Bei der folgenden Fußball-Weltmeisterschaft 1982 nahm Santiar ebenfalls teil.
Nach der Profilaufbahn[bearbeiten]
Diegue[bearbeiten]
Nach Ende seiner aktiven Spielerkarriere im Jahr 1990 blieb Santiar dem Fußball treu. Zunächst als Scout beim FC Bosa tätig, kehrte Santiar 1997 zu seinem Heimatverein FC Diegue zurück und übernahm dort eine füherende Funktion im Management des Klubs. Als solcher konnte er sich im Jahr 2001 für höhere Aufgaben empfehlen und trat schließlich im Sommer 2001 die Funktion des Fußballdirektors beim FC Bosa an.
Bosa[bearbeiten]
Zwischen 2001 und 2010 leitete Santiar neun Jahre lang die Fußballmanagement-Abteilung bei den Rot-Blauen und gilt neben Trainer Selle Ebrulla, den er 2003 zum Klub holte, als "Vater" der Erfolge in den Jahren 2003-2008, in denen die Bosaner insgesamt dreimal die Premera Liga gewinnen konnten und 2007 zudem im Finale der Championsleague standen. In dieser Zeit gelang es Santiar, nicht nur internationale Stars wie Márcio Vervalho, Pavel Levech oder Leándro zum Klub zu holen, sondern auch Nationalspieler wie David Rinchestro, Alberto Ferrera und Alêsi Javier an den Verein zu binden, die 2008 mit Sagradien Europameister wurden.
Nach zwei enttäuschenden Spielzeiten, in denen es Santiar nicht gelang, Leistungsträger wie Alberto Ferrera, David Pedrosa oder Leándro zu halten, konnten sich Santiar und die Klubführung nicht mehr auf eine Verlängerung des bis 2010 laufenden Arbeitsvertrags einigen, sodass Santiar den Klub nach neun Jahren verließ.
Racing Servette[bearbeiten]
Im Februar 2011 wurde Santiar als neuer Generaldirektor Sport beim mikolinischen Erstligisten Racing Servette vorgestellt. Unter Santiars Führung sollte der seit 2009 von einem arabischen Konsortium geführte Klub zum stärksten Klub Mikoliniens und zu einer Topadresse im europäischen Fußball aufgebaut werden.
Santiar verpasste dem ambitionierten Klub eine nachhaltige Strategie und ein sportliches Profil: Er setzte auf eine Mischung aus erfahrenen mikolinischen Nationalspielern wie Cristian Ferrer, Martin Le Cel und Francis Escüet, jungen Talenten wie Jeffrey Colombo, Celestine Sony und Wilfred Okunowo sowie internationalen Spielern wie Hilton, Josué, Luís Pires, Donaldo, Luiz Diego, Guilherme Santos und Hugues.
Um nachhaltig wirtschaften zu können, veräußerte Santiar einige seiner Stars gewinnbringend nach Sagradien. Dazu gehörten u.a. die Millionentransfers von Jeffrey Colombo (2015), Luís Pires (2017), Wilfred Okunowo (2018) sowie Youcef Ismaila (2022) zu Santiars früheren Klub FC Bosa sowie von Rolando (2016) zu Tulisium und Thibaut Lekeurs (2020) zum AC Gerón.
Unter Santiars Führung konnte Racing in elf Jahren sechs Meisterschaften und vier Mal den mikolinischen Pokalwettbewerb gewinnen. In der Saison 2021/22 erreichte das Team zudem das Finale der UEFA Europa League.