Santo de l'Ilpa

Aus Sagradien
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Santiago Soares de l'Ilpa (*1890 in Nalcaz, †1955 in Semest) war ein sagradischer sozialdemokratischer Politiker und Staatsmann. Als Ministerpräsident (1946-1948) und langjähriger Außenminister (1948-1953) seines Landes gehörte er zu den prägenden politischen Persönlichkeiten der Nachkriegszeit in Sagradien. Er zählte zudem zu den Gründervätern der Europäischen Integration und war bis zu seinem Tod Präsident der Gemeinsamen Versammlung der EGKS.

Der frühere Bürgermeister von Nalcaz war nach dem Zweiten Weltkrieg in verschiedenen Kabinetten Staatssekretär und Minister. Zunächst Mitglied der radikaldemokratischen Linken URS, schloss er sich 1944 der vereinten Sozialistischen Partei an und gehörte 1947 zu den Mitbegründern der sozialdemokratischen ASUL.

Ilpa war von 1947 bis 1953 ununterbrochen sagradischer Außenminister. Von 1946 bis 1948 fungierte er zugleich als Ministerpräsident und danach als Stellvertretender Ministerpräsident unter seinem Nachfolger als Regierungschef Paulo Luciaro. Als solcher prägte er die sagradische Außenpolitik der Nachkriegszeit entscheidend und setzte sich stark für die Europäische Integration, die transatlanischen Beziehungen in der NATO sowie für die Zusammenarbeit mit Mikolinien ein.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Kabinett wurde Ilpa 1954 als erster Sagradier zum Präsidenten der Gemeinsamen Versammlung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), dem Vorläufer des heutigen Europäischen Parlaments, gewählt. 1955 starb De la Ilpa an einer chronischen Herzschwäche.

Mandate

Öffentliche Ämter