Tulisium Football Club

Aus Sagradien
Zur Navigation springenZur Suche springen
Tulisium Football Club
Tulisium-Logo1.jpg
Voller Name Tulisium Football Club
Ort Tulis
Spitzname La Seiniôra Náutica
Ils Marinerœs
Ils Comitenses
Blu i Verde
Gegründet 1901 als Tules Cricket & Football Club
Vereinsfarben dunkelblau, grün, weiß
Stadion Estâdiu Tulisium (Esplanat)
Kapazität 60.200
Rekordspieler José María Del Piey
Rekordtorschütze Luis Perotti (265 Ligatore)
Eigentümer der SAD
Präsident Joán Rovira-Següer
Cheftrainer Maurizio Corbani
Spielklasse Premera Liga
Tulisium-Trikot2018-2019a.jpg

Der Tulisium Football Club, kurz Tulisium F.C. oder Tulisium, im deutschsprachigen Sprachraum auch als FC Tulis bekannt, ist ein Fußballverein aus der westsagradischen Hafenstadt Tulis. 1901 als Tulisium Cricket & Football Club gegründet, spielt die erste Mannschaft seit deren Begründung ununterbrochen in der sagradischen Premera Liga. Mit 29 gewonnenen Meisterschaften ist der Verein sagradischer Rekordmeister und gehört zu den wenigen Vereinen in Europa, die alle drei großen europäischen Klubwettbewerbe gewinnen konnten. Tulisium war zudem bis zu deren Auflösung Mitglied der G14 und gehörte danach zu den Gründervereinen der Europäischen Klub-Assoziation (ECA). Tulisium ist die erfolgreichste Vereinsmannschaft Sagradiens und eine der Top-Adressen im europäischen Fußball. Mit etwa 160.000 Mitgliedern ist der Tulisium Football Club einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt. Im Jahr 2017 belegte der Klub mit 590 Millionen Euro Rang 4 der umsatzstärksten Fußballklubs der Welt. Mehr Umsatz konnten nur Manchester United, Real Madrid und der FC Barcelona machen.

Seine Heimspiele trägt der Klub im vereinseigenen Esplanat-Stadion (offiziell: Estâdiu Tulisium) aus. Die Vereinsfarben von Tulisium sind traditionell dunkelblau, grün und weiß, angeblich den Farben des Meeres nachempfunden. Gespielt wird traditionell in dunkelblauen Jerseys, weißen Hosen und grünen Stutzen. Das ist der Grund, warum Tulisium von Fans und Presse auch als "Blu i Verde" bezeichnet wird. Der Klub wird zudem auch "la Seiniora" genannt, Die Fans heißen "Tulinistas".

Zusammen mit dem großen Erzrivalen FC Bosa ist Tulisium der einzige sagradische Verein, der seit der Gründung der Premera Liga 1935 immer erstklassig gespielt hat. Die Duelle gegen Bosa werden traditionell als "Grande Clásico" bezeichnet und stellen neben dem Lokalderby gegen die Unión Desportiva, dem "Derbi Tulinês", den Höhepunkt jeder Spielzeit dar. Wenn es gegen UD Tulis geht und die "Blu i Verde" (Tulisium) gegen die "Celeste" (Unión) trifft, ist die Stadt nahezu im Ausnahmezustand. Zudem besteht eine starke Fanrivalität zum Hauptstadtklub FC Semesta, die nicht zuletzt auch auf die Stadtrivalität der beiden Metropolen und auf historische Begebenheiten zurückgeht.

Die Geschäfte der Profi-Abteilungen des Vereins werden von der Tulisium Football Club SAD wahrgenommen. Dazu gehören neben der erfolgreichen Fußballabteilung auch Teams in anderen Sportarten wie Handball (Tulisium HBC) und Basketball (Tulisium Basket). Die Frauenmannschaft des Tulisium FCF spielt in der Premera LFF.

Inhaltsverzeichnis

Historie

Geschichte des Vereins

Gründung und erste Jahre

Im Jahr 1899 kamen in Tulis mehrere Studenten aus England, Deutschland, der Schweiz und Sagradien zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Da bei der Unión Desportiva zu dieser Zeit nur Sagradier spielen durften, gründeten die Studenten ihr eigenes Team und auf energisches Betreiben des deutschen Sportjournalisten und Hobby-Fußballers Hans Denzer (sagradisch: Joán Dénzer) hin wurde dann im Jahr 1901 aus dem losen Fußballklub ein eingetragener Sportverein unter dem Namen "Tules Cricket & Football Club". Joán Dénzer wurde auch zum ersten Präsidenten des Vereins (bis 1917) gewählt. Das Eintragungsdatum im Jahr 1901 wird vom Verein als offizielles Gründungsdatum genannt. Zwei Jahre später nahm der Klub den lateinischen Namen "Tulisium" an. 1910 kam es schließlich zur Fusion von Juventus mit der "Tulinêsa Societá Desportiva", wodurch auch andere Sportarten ins Programm kamen und der Verein seinen heutigen Namen "Tulisium Football Club" annahm.

Tulisium förderte unter der Präsidentschaft Denzers von Beginn an seine Fußballabteilung, sodass die Fußballmannschaft zu einem der dominanten Teams in der regionalen Liga Azumaresca wurde. Als solche stand Tulisium im Jahr 1912 erstmals im Endspiel um die nationale Fußballmeisterschaft, in dem der junge Club gegen den Acelandaro SC aus der Hauptstadt Semest Lehrgeld bezahlen und eine 0:5-Niderlage einstecken musste. Auch der erneute Finaleinzug 1920 gegen den Regionalrivalen von Sportivo Vesaey endete mit einer Niederlage (5:7) für die Tulinesen. Die Erfolge im Fußball führten zur Fusion mit einigen kleineren tulinischen Vereinen wie "Legio F.C." oder "Tulis Sport 1900".

Die ersten Erfolge

Im Jahr 1922 konnte Tulisium erstmals den Gewinn der nationalen Meisterschaft feiern, nachdem der tulinesische Kapitän Bernardo Torris seine Mannschaft im Endspiel in Semest zu einem 3:2-Sieg über den Gastgeber Acelandaro SC geführt hatte. Diesen Erfolg konnten die Tulinesen 1925 noch einmal wiederholen. Im Jahr 1931 wechselte der umjubelte sagradische Nationalspieler Iacinto Defilipis von Lesnário zu Tulisium. Nachdem das Team mit ihm im Jahr 1932 zum ersten Mal den sagradischen Pokalwettbewerb hatte gewinnen können, führte der mikolinische Trainer Fernand Devaler die Mannschaft in den Jahren 1936 und 1937 zum dritten und vierten Meistertitel der Klubgeschichte. Die nationale Dominanz der Tulinesen endete aber mit dem Abgang des Erfolgstrainers Devaler im Jahr 1938. Mit ihm ging ein Großteil der Klubführung und der Mannschaft, darunter auch Defilipis, der zum Lokalrivalen UD Tulis wechselte. Trotz des Abgangs wichtiger Spieler und Funktionäre gelang es Tulisium schnell, wieder Anschluss an die Ligaspitze zu erhalten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte mit Iacinto Defilipis als Trainer Stabilität zurück in den Klub, der es aber in den Vierziger Jahren nicht mehr schaffte, weitere Titel zu gewinnen.

Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre

Tulisium, Saison 1959/60

Im Jahr 1949 zog die Mannschaft von der seit 1912 bespielten tradionellen Heimstätte, dem Stadion Campo de Crêus, ins neu errichtete Esplanat-Stadion um, das zu Beginn etwa 63.000, nach mehreren Umbauten zwischendurch fast 80.000 Zuschauer fasste. Das neue Stadion auf dem Monte Esplanat beflügelte die Mannschaft und führte den Klub zurück in die Erfolgsspur. Der Sieg in der Copa Azumaria im Jahr 1950 war der Auftakt für eine Erfolgsserie des Vereins in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahre. Es folgte 1953 ein weiterer Sieg in diesem Wettbewerb. Unter dem Böhmen Franz Horvacek gewann Tulisium 1955 seine vierte Meisterschaft, nachdem man 1954 bereits im Finale der Coupe Latine Inter Mailand hatte besiegen können. Damit stieg Tulisium in die Riege der europäischen Spitzenklubs auf. Nach mehreren titellosen Jahren konnte der Klub in den Jahren 1959, 1961 und 1962 unter dem Erfolgstrainer Santiago Flores drei Meisterschaften, die Copa Sagradia des Jahres 1960 sowie 1960 und 1961 zweimal die Copa Azumaria gewinnen. Im Jahr 1960 stand die Mannschaft zudem erstmals im Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber mit 3:7 gegen Seriengewinner Real Madrid verloren wurde. Prägende Spieler dieser Jahre waren die Stürmer Walter Ernesto Guigou und Luis Manuel Perotti, der viermal sagradischer Torschützenkönig wurde, sowie die Ungarn Carles Szálasi und Gyula Kovács, die 1956 nach Westeuropa emigriert waren. Auch der junge Joán Santêres, bis 1975 Kapitän des Teams, gehörte in diesen Jahren bereits zur Mannschaft. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land standen mit Luis Perotti, Andrés Mata und Joann Corelj drei Tulisium-Profis im sagradischen Kader, alle drei spielten im verlorenen Finale gegen Brasilien. 1964 stand Tulisium erstmals im Finale des Messepokals und konnte den Wettbewerb durch einen Sieg gegen FC Valencia für sich entscheiden. Nach einer kürzeren Durststrecke in der Liga schoss Luis Perotti das vom Uruguayer Pablo Escobar trainierte TULISIUM-Team 1965 zu Pokalsieg und Meisterschaft und damit zum ersten Double in der Vereinsgeschichte. Dies blieb jedoch für einige Jahre der letzte Titel. Die unglückliche Niederlage im Halbfinale des Landesmeisterpokals 1966 markierte das Ende einer Erfolgsepoche, der eine längere titellose Zeit folgte.

Sportliche Krise und Beginn der Präsidentschaft Igariz

Fernán Igariz, Präsident 1968-1984

1968 übernahm der Unternehmer Fernán Igariz die Präsidentschaft des Klubs und führte ihn nach einem Umbruch in eine neue goldene Ära. Zunächst aber hielt die sportliche Krise der Tulinesen an. Nachdem mit Carles Szálasi 1967 und Luis Perotti 1969 die letzten Stars der Fünfziger und frühen Sechziger Jahre das Team verlassen hatten, musste eine neue Mannschaft aufgebaut werden. Carles Szálasi wurde 1967 Trainer und baute um den neuen Kapitän Joán Santêres ein Team aus jungen sagradischen Talenten auf, zu dem die späteren Nationalspieler Francês Luiséu, António Casagra, Carles Notero, Joán Restruça und Joán Peres Soler gehörten. Die wegen ihres Alters auch als "Ninœs de Carles" bezeichneten Spieler gewannen 1971 die Copa Sagradia. Jedoch schafften es die Jungen Anfang der Siebziger nicht, die frühere Dominanz in der heimischen Liga von den Konkurrenten, vor allem aus Bosa und Semest dauerhaft zurückzugewinnen. Stattdessen musste Tulisium in den Jahren 1968-1976 stets den Rivalen FC Bosa und FC Semesta den Vortritt in der Meisterschaft lassen. Auch auf europäischer Bühne konnte das Team zunächst nicht um die ganz großen Titel mitspielen. Stattdessen stand der Erzrivale aus Bosa 1974 und 1976 in zwei europäischen Finalspielen und konnte als erster sagradischer Klub den Landesmeisterpokal sowie zwei Jahre später den Pokalsiegerwettbewerb für sich entscheiden.

"La Gloriosa": Die goldenen Siebziger

Carles Notero, Mannschaftskapitän 1975-1980

Mit dem Wechsel von Francisco Chamot auf den Trainerstuhl von Tulisium im Jahr 1975 kehrte der Erfolg zurück in die Tule-Metropole und die goldenen Jahre von Tulisium nahmen ihren Beginn. Unumstrittener Star der Mannschaft war Carles Notero, der zu einem der besten Spieler der Welt herangereift war und als Kapitän der sagradischen Nationalmannschaft die "Azûr" zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1976 führte. Unter den EM-Helden waren gleich sechs Spieler von Tulisium. Es folgte die bis dahin erfolgreichste Zeit des Vereins. Erfolgstrainer Chamot gewann mit dem Klub zwischen 1977 und 1979 dreimal in Folge die sagradische Liga. 1978 konnte sogar das Double mit dem Pokalsieg erreicht werden. Führende Figuren des so genannten "Tulisium d’Or" der späten Siebziger Jahre waren Torwart Hernán Luciano, Stürmer Alex Bruguera sowie im Mittelfeld die "Glorreichen Vier" aus Spielmacher Joán Restruça, Ticiano De la Costa, dem Mikolinier Francis Joann Decou sowie Kapitän Carles Notero, alles kreative Spieler von internationaler Klasse. Höhepunkt dieser Goldenen Ära war der erste Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1979 gegen das englische Team von Nottingham Forest. Nach diesem Erfolg wechselte Trainer Chamot zum FC Barcelona. Über die gesamte Saison 1979/1980 hinweg fand sich Tulisium nur im Mittelfeld der Premera Liga wieder. Dennoch gelang es dem Team auf internationaler Ebene, seine Dominanz zu bewahren und den Europapokal zu verteidigen. Im Finale besiegte die Mannschaft von Carles Notero den Hamburger SV mit 1:0.

Tulisium, Saison 1979-80

Die ersten Jahre der Ära Saccín und die Trainerjahre Carles Noteros

Der Sommer 1980 brachte einschneidende Veränderungen. Mit dem Wechsel Carles Noteros zum FC Barcelona, Francis Decous zum FC Nanthés und Joán Restruças zu AS Saint-Étienne verließen die Erfolgsgaranten der Vorjahre das Team und eine neue Mannschaft musste aufgebaut werden. Die folgenden Jahre gestalteten sich durchwachsen. Erfolge wie der Pokalsieg 1982 oder die Meisterschaft 1983 wechselten sich mit mäßigen Ergebnissen in Liga und Europapokal ab. Erst die Rückkehr Francisco Chamots in der Saison 1982/83 brachte neue sportliche Stabilität. In wirtschaftlicher Hinsicht brachten jedoch Missmanagement und teure Spielerverträge den Klub Anfang der Achtziger Jahre in schwere Nöte.

Bei der Präsidentschaftswahl im Januar 1984 konnte sich überraschend der erfolgreiche Tulineser Medienunternehmer Carles Saccín Laroux durchsetzen, der versprach, den Klub finanziell zu stabilisieren und als Top-Adresse im europäischen Fußball zu etablieren. Das Verhältnis der linksgerichteten Fans zum liberalen Unternehmer Saccín blieb lange angespannt, doch entwickelte sich eine gewisse Hass-Liebe, die auf den enormen Erfolgen Saccíns beruhten. Der Chef des Saccinvest-Konzerns investierte einige Millionen in den Klub mit dem Ziel, den Verein zu entschulden, zu professionalisieren und wieder an die Spitze des europäischen Fußballs zu führen. Er reformierte die Klubstrukturen, setzte einen erfahrenen Generalmanager aus seinem Konzern ein und bestellte den ehemaligen Tulisium-Kapitän Joán Santêres zum Sportdirektor. Dieser verpflichtete zur Saison 1984/1985 den dänischen Erfolgstrainer Ole-Erik Simonsen, der den Verein sofort zur fünfzehnten Meisterschaft führte.

In einer neuerlichen sportlichen Krise im Winter 1985/1986 übernahm Tulisium-Legende Carles Notero als Trainer die sportliche Leitung des Klubs. Notero baute ein schlagkräftiges Team um die argentinischen Weltmeister José Ramón Toricci, Ernesto Lombardi und Carlos Leonardi auf, in das neben weiteren Stars wie Luca Morientes, Jean-Armand Repain und Nationalspielern wie Javier Paranda und Torwartlegende Nestor Veba auch junge Nachwuchstalente wie Francisco Irruabi, Álvaro Lucile oder Marco Tinita eingebaut wurden. Notero führte Tulisium zu einer neuerlichen Blütephase, in der die Blaugrünen zwischen 1988 und 1990 drei Meisterschaften in Folge sowie 1987 die Copa Sagradia und zum ersten Mal in der Klubgeschichte den UEFA-Pokal gewannen. Zudem stand das Team im Jahr 1990 im Finale des Landesmeisterpokals, wo Noteros Elf sich aber dem von Arrigo Sacchi trainierten AC Milan geschlagen geben musste. Nachdem sich Notero unmittelbar nach dem Finale vom Traineramt zurückgezogen und an seinen Assistenten Selle Névito Xusgard übergeben hatte, kehrte er nach einer Niederlagenserie in der Liga bereits im Dezember 1990 auf den Trainerstuhl zurück und führte die Mannschaft zum Pokalgewinn 1991.

Vom Ende der Ära Notero zum Umbruch unter De la Costa

Nach einer schwachen Hinrunde in der Saison 1991/1992 trat Notero im Februar 1992 endgültig vom Traineramt bei Tulisium zurück. Zum Nachfolger wurde diesmal der Niederländer Ruud Van Breukelen ernannt, der das Team am Ende der Spielzeit erstmals in der Vereinsgeschichte zum Endspielsieg im Europapokal der Pokalsieger führen konnte. Im Finale in Lissabon schlug Tulisium den deutschen Vertreter Werder Bremen und ist seitdem einer der vier Vereine in Europa, der es geschafft hat, alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe zu gewinnen.

Van Breukelen hatte von Notero aber ein im Umbruch befindliches Team übernommen. Langjährige Leistungsträger wie Francisco Irruabi, Carles Iribar und Ernesto Juan Lombardi hatten das Team verlassen und mit Yohan Cajani, Paulo Madeiro und Paulo Sabatier kamen in der Folge neue Spieler, die das Team auf Jahre hin prägen sollten. Mit dem sagradisch-argentinischen Sturmduo Diego Juván/Claudio Priavoggio holte Großinvestor Saccín zudem internationale Stars nach Tulis.

Nachdem van Breukelen in der Folgespielzeit die Copa Sagradia gewonnen hatte, verpasste Tulisium 1994 zum vierten Mal in Folge die angestrebte Meisterschaft, sodass sich die Vereinsführung vom niederländischen Trainer trennte. Als Nachfolger wurde Ticiano De la Costa vorgestellt, der das Team in der Saison 1994/95 zur ersten sagradischen Meisterschaft seit fünf Jahren führen konnte.

"La Mágica": Die Ära Restávio

Joán Restávio, Trainer 1997-2005
Tulisium, Saison 1998/99
Tulisium, Saison 2003/04

Nach der enttäuschenden Saison 1995/96, in der die Blau-Grünen nur Vierter in der Liga geworden waren, und Streit mit der Vereinsführung wurde Trainer De la Costa im September 1996 durch den früheren Tulisium-Profi Ernesto Juan Lombardi ersetzt. Zudem wurde mit Daniel Pessué von Juventus Turin ein absoluter Weltstar für die sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro verpflichtet. Mit Pessué als Regisseur wurde Tulisium 1997 in der Liga Zweiter hinter Überraschungsmeister Mistrech und erreichte das Finale des UEFA-Pokals. Dort besiegte Tulisium mit einem Tor des jungen Stürmers Miquel Pin das Team von Inter Mailand.

Bereits vor diesem Erfolg hatte ein neuerlicher Wechsel auf dem Trainerstuhl bereits festgestanden und mit Joán Restávio wurde ein Trainer verpflichtet, unter dem eine neue Erfolgsära beginnen sollte, die sogar die Erfolge unter Trainer Francisco Chamot übertrumpfen würde. Zwischen 1998 und 2001 gewannen die Blaugrünen als erste sagradische Mannschaft vier Meistertitel hintereinander. Höhepunkt war die Saison 1998/1999, in der Tulisium als erste Mannschaft überhaupt das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und Gewinn der UEFA Champions League feiern konnte. Im Finale in Barcelona besiegte der FC Tulisium die Mannschaft von Bayern München in einem denkwürdigen Finalspiel durch zwei Joker-Tore in der Nachspielzeit durch Miquel Pin und Tristán Lareác mit 2:1. Für diese historischen Leistungen wurde Tulisium im Jahr 2000 mit dem Laureus-Award für die beste Mannschaft ausgezeichnet.

Prägende Spieler der Ära waren Torwart Mário Selsia und Mittelfeldregisseur Daniel Pessué, der 1999 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Dazu kam mit Enrico Scola ein Weltklassestürmer im Angriff, mit Mikel Andrêu, Eduardo Costane und António López arrivierte Nationalspieler in der Defensive und mit José María Del Piey und Dani Guiterres einige aufstrebende Nachwuchsspieler mit Zukunft. Beim erfolgreichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 (Platz 3) und der EURO 2000 (Platz 2) stammte der Kern der Mannschaft von Tulisium. Nachdem Tulisium in der Saison 2001/2002 sowohl im Endspurt um die Ligameisterschaft als auch im Championsleague-Finale gegen Real Madrid knapp gescheitert war, führte Restávio das Team in den kommenden beiden Jahren nochmals zu zwei Meisterschaften. 2004 siegte zudem ein verjüngtes Team im Finale der Championsleague gegen den FC Porto und konnte damit den vierten Erfolg von Tulisium im höchsten Europapokal feiern. Mit Spielern wie dem 23-jährigen Jungstar José María Del Piey im offensiven Mittelfeld, dem 25-jährigen Nigerianer John Kasongo Novurengo als defensiver Mittelfeldspieler und dem 2003 vom FC Duerez verpflichteten Topstürmer Diego Rosário drängten nun neue Spieler in den Vordergrund.

In der Saison 2002/2003 wurde das bisherige Esplanat-Stadion weitgehend rückgebaut und durch eine hochmoderne Fußballarena ersetzt. Während der Um- und Neubaumaßnahmen trug Tulisium seine Heimspiele im ungeliebten UD-Stadion in Illón aus. In einer Onlineabstimmung sprachen sich die Fans dafür aus, dem neuen 60.000 Zuschauer fassenden Stadion den Namen des alten zu geben. Seither ist das neu errichtete Estâdiu Tulisium auch als "Novo Esplanat" bekannt. Pläne, das Stadion nach Carles Notero zu benennen, waren auf dessen eigene Bedenken hin fallen gelassen.

Die Umbruchzeit der Präsidentschaft Martínez

Nach dem Karriereende von Kapitän Daniel Pessué im Sommer 2004 und einer enttäuschenden Saison 2004/2005 ohne Titelgewinn endete eine seit 1997 nahezu ununterbrochene Erfolgsära. Bereits im Januar 2005 hatte Carles Saccín nach nunmehr einundzwanzig Jahren als Präsident nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidiert. Sein Nachfolger Alberto Joán Martínez machte die sportliche Leitung für die Misserfolge der Saison verantwortlich und geriet zunehmend in Widerspruch zu Erfolgtrainer Joán Restávio, der zum Ende der Saison 2004/2005 entlassen wurde. Als Nachfolger verpflichtete Martínez den sagradischen Erfolgstrainer Luis Etxeberría, der in Tulis aber nicht an seine alten Erfolge mit Bosa und Barcelona anknüpfen konnte und Tulisium nach einer erfolglosen Saison 2005/2006, in der der Klub lediglich die Copa de la Liga gewann, wieder verließ. Mit Etxeberría beendete im Sommer 2006 auch der langjährige Sportdirektor Alex Bruguera nach mehr als zehn Jahren seine Arbeit in Tulis, nachdem er seit Monaten mit Martínez über die Transferpolitik gestritten hatte und gegen den Verkauf von Spielern wie Diego Rosário und John Kasongo Novurengo gestimmt hatte, die zu Topklubs im europäischen Ausland wechselten. Diesen Weg hatte im Vorjahr bereits Abwehrchef Eduardo Costane eingeschlagen.

Nach dem Rücktritt Brugueras beförderte Martínez dessen bisherigen Assistenten Ariel Valesta zum Hauptverantwortlichen für die Transferpolitik, der sich mit den Verpflichtungen u.a. des Brasilianers Mário Caetano und des italienischen Weltmeisters Nicola Scajola millionenschwere Fehleinkäufe leistete. Als Nachfolger von Cheftrainer Luis Etxeberría wurde zur Saison 2006/2007 mit Ramón José-Vells der Trainer des frisch gebackenenden UEFA-Cup-Siegers Nonthí-Moçón Football Club verpflichtet, der sich als Cheftrainer der Pinländer den Ruf eines internationalen Toptrainers und Taktikexperten erarbeitet hatte. Unter José-Vells misslang aber der Start in die Saison 2006/2007 vollständig, sodass der Trainer bereits im Januar 2007 gehen musste. Als Nachfolger wurde schließlich der Franzose Bernard Coutier vorgestellt, der den ehemaligen Tulisium-Stürmer Jean-Armand Repain als Assistenztrainer mitbrachte. Coutier führte das Team in der Saison 2007/2008 zum ersten Pokalsieg seit neun Jahren, scheiterte im Rennen um die Meisterschaft aber erneut gegen den FC Bosa.

Die Rückkehr Pessués

José María Del Piey, Mannschaftskapitän 2007-2015
Tulisium, Saison 2009/10

Nach einem Misstrauensvotum der vereinsinternen Opposition gegen Martínez wurde im Januar 2008 der Unternehmer Joán Rovira-Següer zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Rovira-Següer wurde unter anderem von Tulisium-Legende Notero unterstützt und brachte den ehemaligen Tulisium-Kapitän Luca Morientes als Sportdirektor sowie Klublegende Joán Peres Soler als Vizepräsidenten mit. Mit der Geschäftsführung des Klubs als Generaldirektor wurde der Jurist Francisco Chabarell betraut. Zunächst war über ein Engagement Noteros als Sportdirektor oder Vizepräsident spekuliert worden. Dieser verzichtete aber auf ein offizielles Amt im Klub, um weiterhin als Co-Präsident der EURO 2008 s.a. zu fungieren, versprach aber, weiterhin als Vorstandsberater zur Verfügung zu stehen. Rovira-Següer versprach, eine neue junge Mannschaft aufzubauen, die an die Erfolge der Ära Restávio anknüpfen sollte.

Nach dem erneuten Misserfolg der Mannschaft in Liga und Championsleague erklärte Trainer Coutier seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2007/2008. Als Nachfolger Coutiers im Amt des Cheftrainers präsentierte Rovira-Següer Tulisium-Legende Daniel Pessué, der zuvor erfolgreich als Trainer und Teammanager des mikolinischen Erstligisten AS Macedi gearbeitet und den Verein mit blutjungen Spielern zu Pokalsieg und Vizemeisterschaft in der LN-A geführt hatte. Die Rückkehr Pessués zu Tulisium wurde von den Fans frenetisch umjubelt und mit großen Hoffnungen verbunden. Següer und Fußballdirektor Luca Morientes stellten Pessué eine umfassend sanierte Mannschaft zur Verfügung. Zu den Transfers gehörten Nationalspieler Juliano Valpieta, Rückkehrer John Kasongo Novurengo sowie Torjäger Silva Kalé, der zuvor beim FC Porto zu einem der besten Stürmer Europas herangereift war. Sie sollten neben Eigengewächsen wie den frisch gebackenen Europameistern José María Del Piey, Chahid Belazal oder Lionel Eskerro sowie Mittelfeldmotor Rafael Velozo ein neues Weltklasseteam bilden, um zur nationalen und internationalen Dominanz früherer Jahre zurückzukehren.

Unter Pessué spielte Tulisium meist in einem flexiblen 4-2-3-1 oder 4-3-3 mit Rafael Velozo als tiefliegendem Spielmacher in der Zentrale, José María Del Piey als offensivem Kreativspieler mit allen Freiheiten und Silva Kalé als einziger echter Spitze. Das System zeichnete sich durch offensivstarke Flügelverteidiger und flexible offensive Mittelfelspieler aus, die ständig rochierten und so für Verwirrung in der gegnerischen Defensive sorgten.

Mohamed Silva Kalé, Tulisium-Stürmer 2008-2015

Bereits im ersten Jahr unter Pessué gewann das Team zum ersten Mal seit 2004 wieder eine nationale Meisterschaft. In der Championsleague war im Halbfinale gegen Titelverteidiger Manchester United Schluss. Schließlich konnte das Team auch in den beiden Folgespielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 - und damit dreimal in Folge – die Meisterschaft für sich entscheiden. Auf dem sportlichen Höhepunkt gewann die Mannschaft 2010 im Finale gegen Inter Mailand zum fünften Mal in der Geschichte des Vereins die UEFA Champions League. Nur wenige Wochen später gehörten mit Lionel Eskerro, Juliano Valpieta, Mikel Andrêu, Rafael Velozo, José María Del Piey, Chahid Belazal und dem erst 20-jährigen Shootingstar David Albet gleich sieben Akteure von Tulisium zum sagradischen Erfolgsteam, das bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 im Finale, einer Neuauflage des Europameisterschaftsendspiels 2008, erneut Spanien besiegen und sich als weltbestes Team etablieren konnte.

Nach einer eher enttäuschenden Spielzeit 2011/2012, in der das Team von Daniel Pessué in der Liga nur Zweiter hinter dem FC Bosa wurde und keinen großen Titel gewann, konnten die Blu i Verde die Folgesaison 2012/2013 wieder als Tabellenerster in der Premera Liga abschließen und damit den vierten Meistertitel in fünf Jahren feiern. In der Folge erklärte Daniel Pessué, seinen 2014 auslaufenden Vertrag nicht verlängern und stattdessen einen Wechsel vollziehen zu wollen. Die Spielzeit 2013/2014, die letzte unter Pessué, startete mit einigen Misserfolgen, sodass die Mannschaft in der Liga früh ins Hintertreffen geriet und erst durch eine Siegesserie in der Rückrunde wieder um die Meisterschaft mitspielen konnte. Am Ende zog das Team aber den Kürzeren gegen die alles dominierende Mannschaft vom FC Semesta.

Umbruch unter Xosé Sant-Estrell

Zum Ende der Spielzeit 2013/2014 verließ Erfolgstrainer und Klublegende Daniel Pessué, wie bereits längere Zeit angekündigt, den sagradischen Rekordmeister nach sechs Jahren, vier Meistertiteln und einem Championsleague-Erfolg als Chefcoach. Als Nachfolger präsentierte der Klub den 39-jährigen Mikolinier Xosé Sant-Estrell, der zuvor den Nationalligisten Athletic Platense trainiert und überraschend bis ins Finale der UEFA Europa League geführt hatte. Von der Vereinsführung wurde Sant-Estrell, unter Pessué einst Co-Trainer beim AS Macedi, als "absoluter Wunschtrainer" bezeichnet.

Uriel de Alejandro, Tulisium-Stürmer seit 2014

Mit Sant-Estrell wurde auch ein Umbruch um Team der Blaugrünen eingeleitet. Nachdem Spielmacher Rafael Velozo das Team schon im Sommer 2013 verlassen hatte, kehrten nun mit Abwehrchef João Silva und Stürmerstar Silva Kalé weitere langjährige Leistungsträger dem Team den Rücken. Um letzteren zu ersetzen, griff der Klub tief in die Geldbörse und zahlte für den Starstürmer Uriel de Alejandro rund 54 Millionen Euro, womit der Argentinier zum neuen Rekordtransfer in der Vereinsgeschichte wurde. Sant-Estrell führte die unter Pessué bereits eingeleitete Umstellung zu einem 4-3-3-System fort – ein System, das Sant-Estrell streng durchhielt – und setzte stärker als sein Vorgänger auf aggressives Pressing. Zudem ähnelte De Alejandro als Spitze eher einer "falschen 9" als einem typischen Mittelstürmer.

Mit De Alejandro als neuem Superstar gelang es Tulisium gleich im ersten Jahr unter Sant-Estrell an die Spitze der Liga zurückzukehren und die 30. Meisterschaft in der Vereinsgeschichte zu feiern. Für die langjährigen Star und Kapitän der Mannschaft José María Del Piey war es der letzte Erfolg im Trikot der Blau-Grünen, da der 34-Jährige den Klub nach der Saison 2014/2015 in Richtung USA verließ.

Zum Nachfolger als Mannschaftskapitän ernannte Sant-Estrell seinen Landsmann Fernand Demont. Verstärkt wurde das Team unter anderem durch Mahmud Fouradi, Filip Descamp und Nebojša Ljiljanić. Im zweiten Jahr unter dem mikolinischen Trainer konnte das Team aber nicht an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Bereits einige Spieltage vor Schluss musste sich der Rekordmeister aus dem Titelrennen verabschieden und landete am Ende auf Rang 3, sieben Punkte hinter Meister und Erzrivale FC Bosa. Auch in der Championsleague waren die Blau-Grünen schon im Viertelfinale gescheitert. Unmittelbar nach Saisonende gab der Verein schließlich nach zwei Jahren die Trennung von Sant-Estrell bekannt.

Erfolge unter Maurizio Corbani

Maurizio Corbani, Tulisium-Cheftrainer seit 2016

Als Nachfolger Sant-Estrells wurde wenig später der Italiener Maurizio Corbani vom Ligarivalen FC Duerez vorgestellt, der mit den Weißen 2015 die UEFA Europa League gewonnen hatte. Daneben wurden im Sommer 2016 millionenschwere Transfers getätigt, um das Team puntkuell zu verstärken. Mit einer Ablösesumme von 71 Millionen Euro löste der Franzose Marlin Wilfrey vom FC Semesta de Alejandro als teuersten Einkauf der Vereinsgeschichte ab. Daneben wurde mit Helguer Asturiz (18 Millionen Euro) und Rolando (25 Millionen) in die zuletzt wacklige Defensive investiert.

Unter Corbani zeigte sich das Team taktisch variabler als zuvor, spielte häufiger auch in einem 3-4-3 oder 3-2-2-3 mit Dreierkette. Nachwuchstalent Lwarquín Jardel konnte an seine Topform aus dem Vorjahr anschließen und sich endgültig in der Stammformation der Tulinesen festspielen, wobei er teils im zentralen defensiven Mittelfeld, teils als Außenverteidiger aufgeboten wurde. David Albet behielt seine Position als Schlüsselspieler im zentralen Mittelfeld und bildete zusammen mit dem Franzosen Fadel Chakri ein starkes Kreativduo. Mit dem Dreigespann Chahid Belazal, Uriel de Alejandro und Marlin Wilfrey erhielt Tulisium zudem einen neuen, "Tridente" genannten, Supersturm, der vielfach mit dem BBC-Sturm Real Madrids und dem MSN-Angriff des FC Barcelona verglichen wurde.

Zwar konnte das Team von Tulisium unter Corbani kämpferisch und taktisch zulegen und gewann am Ende der Saison mit der Copa Sagradia den ersten Titel seit zwei Spielzeiten. In der Liga aber verpasste das Team die sagradische Meisterschaft und musste abermals dem FC Bosa den Vortritt lassen. Der eingeleitete Umbruch im Team wurde daher im Sommer 2017 fortgeführt. Der am Deadline-Day 2017 für 70 Millionen Euro zu Barcelona transferierte Younes Felloussi stieg dabei zum teuersten Verkauf der Vereinsgeschichte auf, Verteidiger Mahmud Fouradi ging für 41 Millionen Euro zu Manchester City - ebenfalls vereinsinterne Rekordsumme für einen Verteidiger. Mit Andrea Giglian, der für 53 Millionn Euro vom AS Rom kam, gelang es Tulisium, einen der meistumworbenen Abwehrspieler Europas zu verpflichten, der zum Herzstück der neuen Abwehr wurde. Dazu kam mit Pierre-Rudolf Willom von RB Leipzig einer der vielversprechendsten Außenverteidiger des Kontinents.

Mit diesem auf Schlüsselpositionen umgebauten Team schien Corbani seine Mannschaft gefunden zu haben; er experimentierte im zweiten Jahr deutlich weniger als in seiner Debütsaison und setzte vermehrt auf ein 4-3-3 als taktischer Grundausrichtung, die situativ aber immer wieder zu einem 3-4-3 oder 5-3-2 umgeformt wurde. Lwarquín nahm nun fest die Position in der defensiven Mittelfeldzentrale ein, eine Rolle, die er aber flexibel interpretierte. Mit Andrea Giglian in der Verteidigung sowie mit David Albet und Fadel Chakri auf den beiden Halbpositionen im Mittelfeld verfügte die Mannschaft über drei exzellente Ballverteiler in der Zentrale. Während Albet hierbei die Rolle als Regisseur zukam, der gerne auch lange Bälle nutzte, glänzte Chakri stärker durch dynamisches Offensivspiel und Abschlüsse. Im Angriff wiederum besetzte Uriel de Alejandro nominell die zentrale Position, ließ sich aber auch gerne fallen, während Marlin Wilfrey von links oder Chahid Belazal von rechts in die Zentrale vordrangen.

Mit diesem Team gelang es Tulisium unter Corbani, die Liga in der Saison 2017/2018 über die gesamte Strecke der Spielzeit zu dominieren und mit deutlichem Abstand zum zweitplatzierten CA Semestín die Sagradische Fußballmeisterschaft zu gewinnen. Indem das Team zudem nach einem Finalsieg über den FC Semesta den Titel in der Copa Sagradia verteidigen konnte, wurde erstmals seit 1999 wieder ein nationales Double gewonnen.


Erfolge

International

  • 5 Mal Championsleague-Sieger: 1979, 1980, 1999, 2004, 2010 (3 Mal Zweiter: 1960, 1990, 2002)
  • 2 Mal UEFA-Pokal-Sieger: 1987, 1997
  • 1 Mal Messepokal-Sieger: 1964
  • 1 Mal Gewinner des Europapokals der Pokalsieger: 1992
  • 4 Mal Europäischer Super-Cup-Sieger: 1979, 1992, 2004, 2010
  • 3 Mal Weltpokal-Sieger: 1979, 1999, 2004
  • 1 Mal FIFA Klub-Weltmeister: 2010
  • 1 Mal Sieger der Coupe Latine: 1954 (1 Mal Zweiter: 1955)
  • 4 Mal Sieger der Copa Azumaria: 1950, 1953, 1960, 1961

National

  • 29 Mal Sagradischer Meister: 1922, 1925, 1937, 1955, 1959, 1961, 1962, 1965, 1977, 1978, 1979, 1983, 1985, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2009, 2010, 2011, 2013, 2015, 2018
  • 14 Mal Sagradischer Pokalsieger: 1932, 1960, 1965, 1971, 1978, 1982, 1987, 1990, 1991, 1993, 1999, 2008, 2017, 2018
  • 5 Mal nationales Double: 1965, 1978, 1990, 1999, 2018
  • 14 Mal Sagradischer Super-Cup-Gewinner: 1982, 1983, 1988, 1990, 1993, 1998, 1999, 2001, 2004, 2008, 2009, 2010, 2011, 2017
  • 1 Mal Sagradischer Ligapokal-Sieger: 2006

Persönlichkeiten

Präsidenten des Tulisium Football Club

Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber Nationalität
1901 1917 Joán Denzer Deutschland
1917 1919 Selle Rosaro Sagradien
1919 1919 Martín Albacete Sagradien
1919 1920 Joán Denzer Deutschland
1920 1938 Marino Ibarretxe Sagradien
1938 1941 José Náutico Sagradien
1941 1945 Jacquel Delmonte Sagradien
1945 1968 David Arcélio Saforcada Sagradien
1968 1982 Fernán Igariz Sagradien
1982 1984 Aliureto Ceà Fernandez Sagradien
1984 1984 Gaitán Restruç Sagradien
1984 2005 Carles Saccín Laroux Sagradien
2005 2008 Alberto Joán Martínez Sagradien
2008 Joán Rovira-Següer Sagradien

Cheftrainer des Tulisium Football Club

Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber Nationalität Erfolge
1923 1926 Douglas McAdams Schottland Premera Liga 1925
1926 1929 Michael Stanton England
1929 Apr 1938 Fernand Devaler Mikolinien Premera Liga 1937; Copa Sagradia 1932
Jun 1938 Nov 1943 Martín Costa Sagradien
Nov 1943 Jun 1944 Selle Aliureto Cabral Sagradien
Jul 1944 Jun 1951 Iacinto Defilipis Sagradien Copa Azumaria 1950
Jul 1951 Jun 1955 Franz Horvaček Tschechoslowakei Premera Liga 1955; Coupe Latine 1954; Copa Azumaria 1953
Jul 1955 Jun 1956 Selle Aliureto Cabral Sagradien Premera Liga 1955
Jul 1956 Feb 1958 Miguel Cuéllar Paraguay
Feb 1958 Jun 1958 Arrigo Salazar Sagradien
Jul 1958 Jun 1961 Santiago Flores Sagradien Premera Liga 1959, 1961; Copa Azumaria 1960, 1961, Copa Sagradia 1960
Jul 1961 Jun 1962 Franz Horvaček Tschechoslowakei Premera Liga 1962
Jul 1962 Jun 1964 Sándor Gyuményi Ungarn Messepokal 1964
Jul 1964 Jun 1965 Sören Fjellgard Schweden Premera Liga 1965; Copa Sagradia 1965
Jun 1965 Jan 1967 Santiago Flores Sagradien
Jan 1967 Jun 1967 Luis Manuel Perotti Argentinien/Sagradien
Jul 1967 Nov 1969 Károly Szálasi Ungarn/Sagradien
Nov 1969 Jul 1970 Luis Manuel Perotti Argentinien/Sagradien
Jul 1970 Sep 1971 Károly Szálasi Ungarn/Sagradien Copa Sagradia 1971
Sep 1971 Mai 1972 Gonzalo Jaime Blanco Argentinien
Mai 1972 Jul 1972 Márcio Veraldes (†) Sagradien
Aug 1972 Jun 1974 Karl-Heinz Lemberger Deutschland
Jul 1974 Jun 1979 Francisco Chamot Sagradien Premera Liga 1977, 1978, 1979; Copa Sagradia 1978; Landesmeisterpokal 1979
Jul 1979 Dez 1979 Marijan Milanić Jugoslawien
Dez 1979 Jan 1980 Luciano Gomes Sagradien
Jan 1980 Sep 1981 Daniel Lapuente Argentinien Landesmeisterpokal 1980
Sep 1981 Mär 1982 Luca Martínez Sagradien
Mär 1982 Aug 1982 Luis Perotti Argentinien Copa Sagradia 1982
Aug 1982 Aug 1982 Donado Cabrera, interim Sagradien
Aug 1982 Jun 1984 Francisco Chamot Sagradien Premera Liga 1983
Jul 1984 Dez 1985 Ole Erik Simonsen Dänemark Premera Liga 1985
Dez 1985 Mai 1990 Carles Notero Sagradien Premera Liga 1988, 1989, 1990; Copa Sagradia 1987, 1990; UEFA-Cup 1987
Mai 1990 Dez 1990 Selle Névito Xusgard Sagradien
Dez 1990 Feb 1992 Carles Notero Sagradien Copa Sagradia 1991
Feb 1992 Jun 1994 Ruud Van Breukelen Niederlande Europapokal der Pokalsieger 1992; Copa Sagradia 1993
Jul 1994 Sep 1996 Ticiano De la Costa Sagradien Premera Liga 1995
Sep 1996 Jun 1997 Ernesto Juan Lombardi Argentinien UEFA-Cup 1997
Jul 1997 Jun 2005 Joán Restávio Sagradien Premera Liga 1998 1999, 2000, 2001, 2003, 2004; Copa Sagradia 1999; Championsleague 1999, 2004
Jul 2005 Jun 2006 Luis Etxeberría Sagradien Copa de la Liga 2006
Jul 2006 Jan 2007 Ramón José-Vells Sagradien
Jan 2007 Jan 2007 Paulo Sabatier, interim Sagradien
Jan 2007 Jun 2008 Bernard Coutier Frankreich Copa Sagradia 2008
Jul 2008 Jun 2014 Daniel Pessué Sagradien Premera Liga 2009, 2010, 2011, 2013; Championsleague 2010
Jul 2014 Jun 2016 Xosé Sant-Estrell Mikolinien Premera Liga 2015
Jul 2016 Maurizio Corbani Italien Copa Sagradia 2017, 2018; Premera Liga 2018

Mannschaftskapitäne

Amtsbeginn Amtsende Amtsinhaber Nationalität Jahre im Team Stellvertreter]]
1964 Andrés Santespíritu Sagradien
1964 1966 Károly Szálasi Ungarn 1957-1967
1966 1969 Luis Perotti Argentinien 1954-1969
1969 1975 Joán Santêres Sagradien 1955-1975
1975 1980 Carles Notero Sagradien 1968-1980
1980 1982 Joán Peres Soler Sagradien 1963-1982
1982 1983 Carles Arbial Sagradien 1973-1983
1983 Roberto Vidrial Sagradien Bis 1984
1983 1984 Carles Notero Sagradien 1983-1984
1984 1986 Sergio Quella Sagradien 1981-1986
1986 1989 Luca Morientes Sagradien 1982-1990 Carles Iribar, Ernesto Juan Lombardi
1989 1992 Ernesto Juan Lombardi Argentinien 1986-1993 Carles Iribar
1992 1993 Nestor Veba Sagradien 1976-1996
1993 1998 Javier Paranda Sagradien 1984-1998 Gabriel Oreago, Diego Juván, Paulo Sabatier
1998 2000 Paulo Sabatier Sagradien 1993-2000 Yohan Cajani, Ariel Valesta, Daniel Pessué
2000 2004 Daniel Pessué Sagradien 1996-2004 Mário Selsia, Jocéntilo Esalla
2004 2007 Mário Selsia Sagradien 1993-2007 Eduardo Costane, Jocéntilo Esalla, Carlos Donadoni
2007 2015 José María Del Piey Sagradien 1998-2015 Mikel Andrêu, Juliano Valpieta, Fernand Demont
2015 2018 Fernand Demont Mikolinien 2006-2018 Chahid Belazal, Lionel Eskerro
2018 Lionel Eskerro Sagradien seit 2005 Chahid Belazal, David Albet

Rekordspieler (Stand: Juli 2018)

Platz Spieler Spielzeiten Jahre Spiele Liga  Spiele gesamt
José María Del Piey 1998–2015 17 473 670
Joán Santêres 1955–1975 20 658
Joán Peres Solêr 1963–1982 20 585
Chahid Belazal 2004– 14 403 572
Lionel Eskerro 2005– 13 366 490
Mário Selsia 1993–2007 14
Nestor Veba 1976–1996 20
Fernand Demont 2006–2018 12
Javier Paranda 1984–1998 14
Carles Notero 1967–1980, 1983-1984 14
Luis Perotti 1954–1969 15 390 424

Rekordtorschütze (Stand: Juli 2018)

Platz Spieler Spielzeiten Jahre Tore Liga Tore insgesamt
Luis Perotti 1954–1969 15 265
Chahid Belazal 2004– 14 181
Mohamed Silva Kalé 2008–2015 7 147
José María Del Piey 1998–2015 17 145
Luca Morientes 1982–1990 8 137
Uriel de Alejandro 2014– 4 120
Tristán Lareác 1993–2002 9 88
Enrico Scola 1998–2003 5 76
Diego Rosário 1995–1996, 2003–2006 4 64

Vereinsidentität

Anhänger und Rivalitäten

Der Tulisium F.C. ist der Verein mit der größten Anhängerschaft in Sagradien und zugleich einer der größten Sportvereine der Welt. Die Anhänger des Klubs werden als Tulinistas bezeichnet.

Als wichtigste und bekannteste Ultra-Gruppierung des Tulisium FC gilt die Boys Ultramar, die 1987 von linksgerichteten Anhängern gegründet wurde und der Vereinsführung von Präsident Carles Saccín-Leroux kritisch gegenüberstand. Diese Gruppierung zeichnet sich durch eine antifaschistische und antirassistische Einstellung aus. Weitere Fangruppen sind die Devota Blu und die Brigada Marinera.

Die Mannschaften von Tulisium und der Unión Desportiva treffen jährlich im traditionellen "Derbi Tulinês" aufeinander, in dem es um die Vorherrschaft in der Stadt geht. Da Tulisium ursprünglich von ausländischen Studenten gegründet worden war, weil diese bei der rein sagradischen Unión nicht spielen durften, wird das Stadtderby von den Tulinistas auch gerne als Auseinandersetzung zwischen der offenen multinationalen Tradition der Blau-Grünen und dem konservativ-nationalen Tulis angesehen, das die "Udistas" zu repräsentieren scheinen. Diese Deutung ist aber rein historischer Natur und hat trotz der eher rechten Fangruppen der UD kaum noch Relevanz. Besondere Brisanz hatte das Duell zwischen den Blaugrünen und den Himmelblauen Anfang der Fünfziger Jahre, in denen UD und Tulisium beide auf höchstem Niveau spielten und regelmäßig in der Copa Azumaría sowie in der Premera Liga aufeinandertrafen. In mehreren kürzeren Perioden in den Sechziger, Achtziger und Neunziger Jahren sowie in der Saison 2005/2006 und erneut 2016/2017 gab es zeitweise kein Stadtderby in der Liga, das die Celestes in dieser Zeit zweitklassig spielten.

Wichtiger und prestigereicher als das Derbi Tulinês ist aufgrund der höheren sportlichen Relevanz daher das "Clásico Occidental" genannte Duell zwischen Tulisium und dem Fútbol Club de Bosa, das seit Gründung der Premera Liga 1925 in jedem Jahr stattfand. Seit den 1970er Jahren waren Bosa und Tulisium die erfolgreichsten sagradischen Klubmannschaften und regelmäßige Rivalen um die sagradische Meisterschaft, sodass sich das Duell zwischen Rotblauen und Blaugrünen zu einer der wichtigsten Konkurrenzen des Landes entwickelte. Dabei geht es auch um die Gegensätze zwischen der kulturell bedeutsamen "Kunststadt" Tulis und der "Industriestadt" Bosa.

Noch größere politische Sprengkraft birgt die Rivalität zwischen Tulisium und dem FC Semesta. Das Duell beider Klubs gilt als eines der brisantesten im Land, wobei es vor allem um politische Gegensätze geht. So gilt der FCS seit seiner Gründung in den Dreißiger Jahren als Klub der nationalkonservativen Rechten und steht damit der eher linksliberalen Ausrichtung von Tulisium entgegen. Außerdem gelten Tulis als frühere Hauptstadt der Tulinesischen Republik und Semest als Hauptstadt Sagradiens bereits seit Jahrhunderten als verfeindete Städte. Vor allem in den letzten Jahrzehnten hat die historische Identität des tulinesischen "Comtàid" eine zunehmende Rolle bei Tulisium gespielt, sodass auch die rot-weiß gestreifte Regionalflagge regelmäßig Eingang in das Shirt-Design gefunden hat. Demgegenüber repräsentiert der Hauptstadtverein FC Semesta den sagradischen National- und Zentralstaat.

Wappen

Das Vereinswappen von Tulisium besteht traditionell aus vier Elementen: einem Fußball im klassischen Design, die Initialien "TFC" für "Tulisium Football Club", die Lilie als Zeichen der Stadt Tulis sowie ein stilisiertes Schiff, das an den Status der Stadt als Hafenmetropole sowie an den Beinahmen der "Náuticœs" erinnern soll.

Entwicklung des Vereinswappens

Farben und Spielkleidung

Die Mannschaft von Tulisium läuft traditionell in dunkelblauen Trikots, weißen Hosen und grünen Stutzen auf. Aufgrund dieser Kleidung wird die Mannschaft auch "Blu i Verde" genannt. Die dunkelblauen Trikots tragen meist jährlich wechselnde grüne und weiße Applikationen.

Trikots-Tulisium-historisch.jpg

Sponsoring

Beginn Ende Ausrüster Trikotsponsor Ärmelsponsor Rückensponsor
1984 1988 adidas Avante ("Mediasat") - -
1988 1996 Opel - -
1996 2000 Philips - -
2000 2001 - - -
2001 2006 Coesa - -
2006 2009 bwin - -
2009 2013 Thoss Electronics - -
2013 2014 Al-Said Airways - -
2014 2016 Comtàid Energías -
2016 2018 Eredis -
2016 2018 Oguana Tourist Office


Strukturen

An der Spitze des Vereins steht die von den Mitgliedern des Klubs für eine je zweijährige Amtszeit gewählte Presidência aus dem Präsidenten, dem Ehrenpräsidenten und derzeit zwei Stellvertretern. Präsident ist seit 2008 der Unternehmer Joán Rovira-Següer, Ehrenpräsident ist Stürmer-Legende Luis Manuel Perotti. Als Vizepräsidenten fungieren der ehemalige Tulisium-Profi Mário Selsia sowie die Unternehmerin Agata Véneres-Saccín, Tochter des früheren Tulisium-Präsidenten Carles Saccín Laroux und führende Repräsentantin der Saccín-Familie.

Joán Rovira-Següer amtiert zugleich als Präsident der Tulisium Football Club SAD, der das operative Geschäft der Profi-Abteilungen des Klubs untersteht. Die Tulisium SAD ist mehrheitlich im Besitz des Stammvereins, eine Minderheit der Anteile ist im Besitz der Tulus SE (Holding der Saccín-Familie) sowie der Chasab Sports Investment. Als hauptverantwortlicher Geschäftsführer der SAD fungiert der CEO, derzeit der Franzose Louis-Étienne Blanchard, CFO ist Susana Barrenas. Für die sportliche Leitung ist der frühere Nationalspieler Luca Morientes verantwortlich, der unter anderem durch den Technischen Direktor Javier Eráldiz unterstützt wird.

Vereinsführung (seit 2016)

Amt Amtsinhaber Nationalität
Vereinsvorstand
Präsident Joán Rovira-Següer Sagradien
Vizepräsidentin Agata Véneres-Saccín Sagradien
Vizepräsident Mário Selsia Sagradien
Ehrenpräsident Luis Manuel Perotti Argentinien/Sagradien
Tulisium Football Club SAD
Verwaltungsrat
Präsident Joán Rovira-Següer Sagradien
Verwaltungsrat Erresi Véneres-Saccín Sagradien
Verwaltungsrat Mário Selsia Sagradien
Verwaltungsrat Isabel Egate-Sántiz Sagradien
Verwaltungsrat Yussuf Al-Noussi Chasab
Verwaltungsrat Hélena Waldner-Sorel Sagradien
Direktorium
Generaldirektor (CEO) Louis-Étienne Blanchard Frankreich
Finanzdirektorin (CFO) Susana Barrenas Sagradien
Fußballdirektor/COO Sports Luca Morientes Sagradien
Marketingdirektor Luis Ferrandiz Sagradien
Leitung Fußballabteilung
Fußballdirektor Luca Morientes (seit 2008) Sagradien
Technischer Direktor Fußball-Management Javier Eráldiz (seit 2/2017) Sagradien
Leiter Jugend-Fußball/Akademie Nestor Veba Sagradien
Leiterin Frauen-Fußball Élena Berenguer Sagradien

Sportliche Leitung

Amt Amtsinhaber Nationalität
Teamleitung 1. Mannschaft 2016-2017
Cheftrainer Maurizio Corbani (seit 2016) Italien
Assistenztrainer Gianpiero Grazià (seit 2016) Italien
Assistenztrainer John Novurengo (2017-2018) Nigeria
Torwarttrainer Olivier Prieaux (seit 2016) Frankreich
Fitness- und Rehatrainer Domhnall Macaulay (seit 2016) Schottland
Fitness- und Rehatrainer Francès Seigüer (seit 2008) Sagradien
Fitness- und Rehatrainerin Anne-Nora Janneau (seit 2013) Frankreich
Team-Koordinator Dián Igariz Sagradien
Teamleitung 1. Mannschaft 2014-2016
Cheftrainer Xosé Sant-Estrell (seit 2014) Mikolinien
Assistenztrainer Guillemes Lopestig (seit 2014) Mikolinien
Assistenztrainer Eduardo Costane (seit 2014) Sagradien
Torwarttrainer Manu Teixa Sagradien
Fitness- und Rehatrainer Loris Corresants Mikolinien
Fitness- und Rehatrainer Francès Seigüer Sagradien
Fitness- und Rehatrainerin Anne-Nora Janneau Frankreich
Team-Koordinator Samuel Ojisei Nigeria
Teamleitung 1. Mannschaft 2008-2014
Cheftrainer Daniel Pessué (2008-2014) Sagradien
Assistenztrainer Cornèle Crêus (2008-2014) Mikolinien
Assistenztrainer Jocéntilo Esalla (2008-2010) Sagradien
David Arzeval (2010-2012) Sagradien
René Francque (2012-2014) Frankreich
Torwarttrainer Manu Teixa Sagradien
Fitness- und Rehatrainer Aliureto Costa (bis 2013) Sagradien
Anne-Nora Janneau (seit 2013) Frankreich
Fitness- und Rehatrainer Mário Arval Mikolinien
Fitness- und Rehatrainer Francès Seigüer Sagradien
Team-Koordinator Luis Docién Miniambres Sagradien
Teamleitung 1. Mannschaft 2007-2008
Cheftrainer Bernard Coutier (2007-2008) Frankreich
Assistenztrainer Loïc Estranguet (2007-2008) Frankreich
Assistenztrainer Jeam-Armand Repain (2007-2008) Frankreich
Assistenz-/Torwarttrainer Nestor Veba (bis 2007) Sagradien
Torwarttrainer Jean-Louis Cerverel (2007-2008) Frankreich
Fitness- und Rehatrainer Aliureto Costa Sagradien
Fitness- und Rehatrainer Fernand Letaglie Frankreich
Reserve und Jugend 2008-2014
Cheftrainer Tulisium B Eduardo Costane (seit 2016) Sagradien
Assistenztrainer Tulisium B
Trainer Tulisium C Lionel Marín Sagradien
Trainer Tulisium Juvenil (Sub-19) Diego Cruzera Sagradien
Trainer Tulisium Juvenil (Sub-17) Marián Berenguer Sagradien
Trainer Tulisium Juvenil (Sub-16) Sebastián Notero Sagradien

Vereinführung (2012-2016)

Amt Amtsinhaber Nationalität
Vereinsvorstand
Präsident Joán Rovira-Següer Sagradien
Vizepräsident Joán Peres Soler Sagradien
Vizepräsident Helguer Desclavet Sagradien
Ehrenpräsident Luis Manuel Perotti Argentinien/Sagradien
Vorstand Tulisium Football Club SAD
Präsident Joán Rovira-Següer Sagradien
Generaldirektor Francisco Chabarell Sagradien
Fußballdirektor Luca Morientes Sagradien
Marketingdirektor Dián Arrántxez Sagradien
Finanzdirektor Louis-Étienne Blanchard Frankreich
Direktorin Sportabteilungen Isabel Egate-Sántiz Sagradien
Vorstandsmitglied Joán Carles Negruán Sagradien
Leitung Fußballabteilung
Fußballdirektor Luca Morientes Sagradien
Leiter Fußball-Management Oliver Escudet Mikolinien
Leiter Fußball-Verbindungen Manuel Erro (bis 2014) Sagradien
Leiter Jugend-Fußball/Akademie Nestor Veba Sagradien
Leiterin Frauen-Fußball Élena Berenguer Sagradien

Fußball

Trainings- und Spielstätten

Campo de Crêus

Als Heimspielstätte von Tulisium fungierte lange Zeit das Stadion Campo de Crêus, in dem der Klub von 1912 bis 1949 seine Spiele austrug.

Das alte Esplanat

Im selben Jahr zog der Klub ins neu erbaute Estâdiu Tulisium um, das auf einem "Esplanat" genannten freien Feld im Stadtteil Monte Esplanat errichtet worden war und deswegen von Fans und Öffentlichkeit meist als "Esplanat-Stadion" oder als "l'Esplanat" bezeichnet wurde.

Ursprünglich für knappe 63.000 Zuschauer ausgerichtet, fasste das Station nach einem ersten Umbau in den Sechziger Jahren über 80.000 und seit den Achtziger Jahren ca. 72.000 Zuschauer. Das alte Esplanat-Stadion wurde bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 als Spielstätte genutzt und war danach Austragungsort verschiedener internationaler Finalspiele, u.a. der Coupe Latine 1953 und des Europapokals der Landesmeister 1971.

Das neue Esplanat

Das "neue Esplanat": Estâdiu Tulisium

Bereits in den 1990er Jahren wurde vermehrt über eine umfangreiche Renovierung des bestehenden Tulisium-Stadions und alternativ über einen Neubau diskutiert. Im Rahmen der Bewerbung für die UEFA EURO 2008 schließlich wurden diese Pläne wieder aufgenommen. Unabhängig davon entschloss sich die Klubführung des Tulisium FC unter Präsident Carles Saccín im Jubiläumsjahr 2001 dafür, das alte Esplanat durch einen modernen Stadionneubau an gleicher Stelle zu ersetzen.

Im Oktober 2001 begannen die Bauarbeiten. Während der ersten Monate des Rückbaus spielten die Blaugrünen noch in der auf knapp 45.000 Zuschauer begrenzten Baustelle und wichen danach bis zur Fertigstellung des Neubaus ins Stadion des Konkurrenten Unión Desportiva, das Estâdiu Municipal d'Illón aus, wo die Mannschaft die gesamte Premera Liga 2002/2003 über ihre Heimspiele bestritt.

Das "Esplanat-Stadion" bei Nacht

Zu Beginn der Saison 2003/2004 bezog Tulisium schließlich das neue Esplanat-Stadion (offiziell: Estâdiu Tulisium), das im Juli 2003 mit dem Tornêu Joán Denzer gegen die Teams des FC Barcelona, des FC Bayern und von Ajax Amsterdam eingeweiht wurde. Der Neubau wurde nach einem Entwurf des Stararchitekten Selle Arriaga realisiert und wurde als ein reines Sitzplatzstadion konzipiert. Charakteristisch am neuen Stadion war das Dach, das mehrere streifenförmig verlaufende Fensterreihen besitzt, welche nachts in den Klubfarben blau und grün beleuchtet werden können und in der Obenansicht ein spektakuläres Bild abgeben.

Das Stadion bietet Platz für 60.200 Zuschauer und wurde von der UEFA als 5-Sterne-Stadion (heute Stadion Kategorie 4) ausgezeichnet. Es war Austragungsort des UEFA Champions-League-Finales 2005 und beherbergte insgesamt die Eröffnungsfeier der EURO 2008 sowie fünf Spiele, darunter neben dem Eröffnungsspiel ein Viertel- und ein Halbfinale.

Joan-Denzer-Stadion

Die 2. Mannschaft von Tulisium, die Jugendteams sowie die Frauenmannschaft Tulisium FCF spielen im unweit davon gelegenen kleineren Estâdiu Joán Denzer, das Platz für 9.900 Zuschauer bietet und als Zweitstadion von Tulisium gilt. Daneben finden im Stadion regelmäßig Konzerte und Events statt und die international nicht anerkannte Blaurmeerauswahl (Selecçò Azumarês) trägt hier ihre Heimspiele aus. Das Denzer-Stadion ist nach dem Gründer und ersten Klubpräsidenten des Tulisium FC, dem Deutschen Hans Denzer, benannt.

Trainingsgelände

Als Trainingsgelände der Blaugrünen fungiert seit 2005 der Parc Sportivo Blu i Verde im Vorort Lescante, wo sich auch die Tulisium-Jugendakademie befindet.

Kaderpolitik

Seit den Fünfziger Jahren betreibt Tulisium eine eigene Jugendakademie, genannt "La Mina", die im Vorort Esplanat beheimatet ist und als eine der besten Europas gilt.

In den erfolgreichen Teams von Tulisium der 1960er bis 1980er Jahre gehörten die sogenannten "Minerœs" zu den prägenden Spielergestalten. Dazu gehörten Spieler wie Joán Santêres, Carles Notero, Joán Peres Soler, Nestor Veba oder Francisco Irruabi.

In der Saison 2003/2004 gehörten mit Daniel Vespo, Diego Rosário und José María Del Piey drei Spieler aus der eigenen Jugend zum Stamm des Teams, das die Championsleague gewinnen konnte. Im Kader der Saison 2009/2010, in der Tulisium seinen fünften Championsleague-Titel in der Vereinsgeschichte gewann, stammten mit Lionel Eskerro, Dián Arrantxabal, Chahid Belazal, Diego Ivan Cherepniev, José María Del Piey, Manuel Erro, Xavier Lescart, Joaquín Celestino und David Albet sogar neun von 25 Spielern aus dem eigenen Nachwuchs.

Zuletzt schafften Spieler wie Tiago Solêr und Javi Munial den Sprung in die erste Mannschaft der Tulinesen.

Eine Liste der bekanntesten Spieler aus von Tulisium-Jugend umfasst :

Neben den Spielern aus der eigenen Jugendakademie hat Tulisium traditionell auch immer wieder sagradische und ausländische Stars verpflichtet. Bereits in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren spielten mit den ungarischen Vizeweltmeistern Károly Szálasi und Gyula Kovács sowie dem Uruguayer Walter Ernesto Guigou internationale Starspieler für Tulisium und machten den Klub weltweit bekannt. Zu den ausländischen Stars bei von Tulisium gehörten in den Goldenen Siebziger Jahren die Mikolinier Francis Joann Decou und Luvis Mari Gerart, in den Achtziger Jahren die argentinischen Weltmeister José Ramón Toricci, Ernesto Lombardi und Carlos Leonardi sowie in den späten Neunziger Jahren international erfolgreiche Spieler wie der Argentinier Enrico Scola, der Portugiese Paulo Madeiro oder die französischen Weltmeister Yohan Cajani und René Francque. Ausländische Stars im aktuellen Team von Tulisium sind unter anderem Uriel de Alejandro, Younes Felloussi, Hugo Vieira oder Nebojsa Ljiljanic. Seit 2015 ist Fernand Demont der erste Mikolinier im Amt des Kapitäns der Mannschaft.

Außerdem konnte Tulisium auch immer wieder aktuelle sagradische Nationalspieler nach Tulis locken. Angefangen mit Nationalstürmer Iacinto Defilipis im Jahr 1931, der von Lesnário zum JSC wechselte, über die in den Siebziger Jahren zum Klub gestoßenen Nationalspieler Ticiano De la Costa und Alex Bruguera bis hin zu Diego Juván, Paulo Sabatier und Superstar Daniel Pessué in den Neunzigern, Claudio Piro, Diego Rosário, Rafael Velozo oder Juliano Valpieta in den 2000er Jahren.

Dennoch steht Tulisium auch für eine besonnene Finanz- und Transferpolitik und hat sich in der Vergangenheit wenig geneigt gezeigt, ähnlich hohe Summen für Ablöse und Spielergelder zu zahlen wie andere europäische Topklubs. So konnten einige der Stars in der Vergangenheit nicht gehalten werden, sondern wechselten zu freigiebigeren Klubs im Ausland, so wie Jean Armand Repain 1993 zu Juventus Turin, Claudio Priavoggio 1995 zu Inter Mailand, Diego Rosário 2006 zum FC Chelsea oder León Javier Estarri 2010 zu Real Madrid.

Kader Saison 2018/2019

Nr. Name Geburtsj. Nationalitäten im Team seit letzter Verein
1 Lionel Gaitán Eskerro (Kapitän) 1987 SAG 2005 Tulisium B
13 Daniele Rigoni 1992 ITA 2018 Lazio Rom (ITA)
39 Osual Descants 2001 SAG MIC 2017 Tulisium B
2 Hugo Vieira 1986 BEL POR 2012 Tottenham Hotspur (ENG)
5 Andrea Giglian 1989 ITA 2017 AS Rom (ITA)
15 Pierre-Rudolf Willom 1994 GER CMR 2017 RB Leipzig (GER)
17 Helguer Asturiz 1995 SAG 2016 FC Duerez
19 Javier Munial 1992 SAG 2012 Tulisium B
23 Rolando Assis de Moreira 1986 BRA POR 2016 Racing Servette (MIC)
24 Youri Caballós 1998 SAG FRA 2018 FC Duerez
25 Nicolás Bertoli 2000 ARG 1/19 River Plate (ARG)
34 Raphaël Silva 1995 SAG 2015 Sportivo Vesaey
4 David Albet (Vizekapitän) 1990 SAG 2008 Tulisium B
6 Xabier Murueta 1988 ESP 2013 Real Sociedad (ESP)
8 Barthélémy Ndongué 1996 FRA CGO 2018 Olympique Lyonnais (FRA)
14 Fadel Chakri 1991 FRA ALG 2013 Everton FC (ENG)
30 Nacer Marouani 1997 MIC TUN 2017 AC Gerón
31 Lwarquín Jardel 1996 SAG OGU 2014 Tulisium B
35 July Lopes 1997 BRA FRA 2015 Lille OSC (FRA)
7 Chahid Belazal (Vizekapitän) 1987 SAG MAR 2004 Tulisium B
10 Uriel de Alejandro 1991 ARG ITA 2014 SSC Napoli (ITA)
11 Marlin Wilfrey 1993 FRA 2016 FC Semesta
16 Leandro Pjantić 1997 CRO 2018 Vierna Football Club
29 Dan Gassouli 1990 ISR 2016 Celta de Vigo (ESP)
37 Théo Pin 1999 SAG 2017 Tulisium B

Transferrekorde

Rekordeinkäufe

Nr. Name Nation. Klub Zeit Betrag
1 Marlin Wilfrey FRA FC Semesta Sommer 2016 71 Millionen Euro
2 Uriel de Alejandro ARG SSC Neapel Sommer 2014 54 Millionen Euro
3 Andrea Giglian ITA Inter Mailand Sommer 2017 53 Millionen Euro
4 Leandro Pjantić CRO Vierna FC Sommer 2018 45 Millionen Euro
5 Barthélémy Ndongué FRA Olympique Lyonnais Sommer 2018 37,5 Millionen Euro
6 Pierre-Rudolf Willom GER RB Leipzig Sommer 2017 37 Millionen Euro
7 Xabier Murueta ESP Real Sociedad Sommer 2013 35 Millionen Euro
8 Julinho BRA Juventus Turin Sommer 2006 32 Millionen Euro
9 Luigi Arita ITA FC Semesta Sommer 2002 31 Millionen Euro
10 Nebojša Ljiljanić SER Real Madrid Sommer 2015 30 Millionen Euro
11 Mohamed Silva Kalé BLH FC Porto Sommer 2008 28,5 Millionen Euro
12 Enrico Scola ARG FC Barcelona Sommer 1998 28 Millionen Euro
13 Diego Rosário SAG FC Duerez Sommer 2003 27 Millionen Euro
14 Younes Felloussi GER Borussia Dortmund Sommer 2012 27 Millionen Euro
15 Filip Descamp MIC Juventus Turin Sommer 2015 25 Millionen Euro
16 Sebastián Ellauri URU FC Duerez Sommer 2010 25 Millionen Euro
17 Rolando BRA Racing Servette Sommer 2016 25 Millionen Euro
18 Rafael Velozo SAG Nonthí-Moçón FC Winter 2006/07 24 Millionen Euro
19 Mahmud Fouradi MIC VfL Wolfsburg Sommer 2015 23,5 Millionen Euro
20 Juliano Valpieta SAG Nonthí-Moçón FC Sommer 2008 23 Millionen Euro
21 Thibaut Lekeurs BEL Ajax Amsterdam Sommer 2013 22 Millionen Euro
22 Nikola Vida CRO ZSKA Moskau Sommer 2010 21 Millionen Euro
23 Mikel Andrêu SAG Ligre North Sportivo Sommer 2000 20 Millionen Euro
24 Sebastián Bautista ARG AC Parma Sommer 1999 20 Millionen Euro
25 Karim Minoun ALG FC Semesta Sommer 2014 19,5 Millionen Euro
26 Cláudio Piro SAG Sportivo Vesaey Sommer 2000 19 Millionen Euro
27 Helguer Asturiz SAG FC Duerez Sommer 2016 18 Millionen Euro
28 Hugo Vieira BEL Tottenham Hotspur Sommer 2012 16 Millionen Euro
29 Cristiano Leira BRA Vierna Football Club Sommer 2009 16 Millionen Euro
30 Luis Ivan Pérez URU RCD Mallorca Sommer 2000 16 Millionen Euro
31 Youri Caballós SAG FC Duerez Sommer 2018 15 Millionen Euro
León Javier Estarri ARG Independiente Sommer 2006 15 Millionen Euro
Fadel Chakri FRA Everton FC Sommer 2013 15 Millionen Euro
34 Alex Mata BRA FC Duerez Sommer 2010 15 Millionen Euro
35 João Silva POR Nonthí-Moçón FC Sommer 2008 15 Millionen Euro
36 Francis Escüet MIC RAC Servette Wintr 2007/08 14,5 Millionen Euro
37 Lucas Araújo BRA UD Tulis Sommer 2014 14,5 Millionen Euro
38 José López SAG Ligre North Sportivo Sommer 2002 13,5 Millionen Euro
39 Lauren Beso CMR Espanyol Barcelona Winter 2004/05 12,5 Millionen Euro
40 John Kasongo Novurengo NGA Real Madrid Sommer 2008 12 Millionen Euro
41 Gustavo Magallanes URU UD Tulis Sommer 2007 12 Millionen Euro
42 Nicola Scajola ITA Juventus Turin Sommer 2006 12 Millionen Euro
43 Sergio Concergaçâu SAG Nalcazal FC Sommer 2001 11 Millionen Euro
44 David Helguer MIC Liverpool FC Sommer 2005 10 Millionen Euro
45 Thiago Alves BRA EC Vitoria Sommer 2008 10 Millionen Euro
46 António López SAG Sportivo Vesaey Sommer 1999 10 Millionen Euro
47 Mário Caetano BRA Palmeiras Winter 2006/07 10 Millionen Euro
48 Daniel Ezequiel Ledesma ARG Argentinos Juniors Sommer 2009 9,5 Millionen Euro
49 Nicolas Kassény FRA OSC Lille Sommer 2011 9,5 Millionen Euro
50 Joaquín Etserra SAG FC Schalke 04 Sommer 2017 9 Millionen Euro
51 Sérgio Lurazú POR AC Gerón Sommer 2004 9 Millionen Euro
52 Fernand Demont MIC FC Duerez Sommer 2006 9 Millionen Euro
53 Raphael Méret FRA Olympique Lyonnais Sommer 2004 8,5 Millionen Euro
54 Daniel Pessué SAG Inter Mailand Sommer 1996 8,5 Millionen Euro
55 Didier Aliou Boulé CIV FC Nantes Sommer 2006 8 Millionen Euro
56 Célio BRA Atlético Mineiro Sommer 2002 8 Millionen Euro
57 Ivan Njelsen NOR Rosenborg BK Sommer 2000 8 Millionen Euro
58 Daniel José Bereki ARG Ligre North Sportivo Sommer 2003 7,5 Millionen Euro
59 Julien César FRA Nonthí-Moçón FC Sommer 2005 7,5 Millionen Euro
60 Bruno Lombardi BEL Standard Liège Winter 2017/18 7,5 Millionen Euro
61 Sílvio BRA Lazio Rom Sommer 1998 7 Millionen Euro
62 Márcio Everaldo BRA Cruzeiro EC Sommer 2002 7 Millionen Euro
63 Andrei Zaradniew RUS FC Semesta Sommer 2002 7 Millionen Euro

Rekordverkäufe

Nr. Name Nation. Klub Zeit Betrag
1 Younes Felloussi GER FC Barcelona Sommer 2017 70 Millionen Euro
2 Diego Rosário SAG Chelsea FC Sommer 2006 44 Millionen Euro
3 Mahmud Fouradi MIC Manchester City Sommer 2017 43 Millionen Euro
4 León Javier Estarri ARG Real Madrid Sommer 2010 40 Millionen Euro
5 Tiago Solêr SAG Liverpool FC Sommer 2015 39,5 Millionen Euro
6 Xavier Lescart MIC Manchester United Sommer 2015 28 Millionen Euro
7 Alexis Giorgian URU Chelsea FC Sommer 2016 26 Millionen Euro
8 Sebastián Bautista ARG Inter Mailand Sommer 2001 24 Millionen Euro
9 Thibaut Lekeurs BEL West Ham United Sommer 2015 22 Millionen Euro
10 Julinho BRA Inter Mailand Sommer 2008 22 Millionen Euro
11 Paulo Madeiro POR AS Rom Sommer 2000 21 Millionen Euro
12 Thiago Alves BRA Paris Saint-Germain Sommer 2012 18 Millionen Euro
Nebojša Ljiljanić SER Juventus Turin Sommer 2018 18 Millionen Euro
14 John Kasongo Novurengo NGA Real Madrid Sommer 2006 15 Millionen Euro
15 Diego Ivan Cherepniev ARG Inter Mailand Sommer 2010 15 Millionen Euro
16 Luigi Arita ITA Chelsea FC Sommer 2004 14,5 Millionen Euro
17 Rafael Velozo SAG Manchester City Sommer 2013 12,5 Millionen Euro
18 Karim Minoun ALG FC Semesta Sommer 2016 12 Millionen Euro
19 Dani SAG Liverpool FC Winter 2007/08 11,5 Millionen Euro
20 Nicolas Kassény FRA FC Duerez Sommer 2014 10 Millionen Euro

Wichtige Finalspiele

Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1960 (3:7-Niederlage gegen Real Madrid)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Andrés Vidragill
2 DF SAG Andrés Santespíritu (C)
3 DF SAG Joán Santêres
4 DF SAG Manuel Iribar
5 DF SAG Jorge Arretxu
6 MF SAG/MIC Joann Corelj
7 MF HUN/SAG Gyula Kovács
8 FW SAG Andrés Mata
9 FW SAG Luis Manuel Perotti
10 FW URU/SAG Walter Ernesto Guigou
11 FW HUN/SAG Károly Szálasi

Das Team von Tulisium im Messepokalfinale 1964 (Sieg gegen Valencia CF)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Andrés Vidragill
2 DF SAG Andrés Santespíritu (C)
3 DF SAG Joán Santêres
4 DF SAG Manuel Iribar
5 DF SAG Natálio Josefe Riera
6 MF SAG/MIC Joann Corelj Anastásio Cartagêni (SAG)
7 MF HUN/SAG Károly Szálasi
8 MF SAG Manuel Berexe
9 MF SAG Jorge Arretxu
10 FW SAG Luis Manuel Perotti
11 FW SAG Alfonso Berguixete

Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1979 (Sieg gegen Nottingham Forest)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Hernán Luciano
2 DF SAG Joán León Peres Soler
3 DF SAG Carles Arbial
4 MF SAG Carles Notero (C)
5 DF SAG Roberto Vidrial
6 DF MIC Luvis Mari Gerart
7 MF SAG Ticiano De la Costa
8 MF SAG Joán Restruça
9 FW SAG Alex Bruguera
10 MF MIC Francis Joann Decou Paulo Costa (SAG)
11 FW SAG Daniel Rodríguez

Das Team von Tulisium im Europapokalfinale 1980 (1:0-Sieg gegen Hamburger SV)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Hernán Luciano
2 DF SAG Joán León Peres Soler
3 DF SAG Carles Arbial
4 MF SAG Carles Notero (C)
5 DF SAG Roberto Vidrial
6 DF MIC Luvis Mari Gerart
7 MF SAG Ticiano De la Costa Fernando León (SAG)
8 MF SAG Joán Restruça
9 MF SAG Alex Bruguera
10 FW MIC Francis Joann Decou
11 FW SWE Jonas Reberg

Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Hinspiel

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Nestor Veba
5 SW SAG Carles Iribar
4 RB SAG Sergio Kappa
2 CB SAG Joán Fernandez
3 LB SAG Javier Paranda
7 RM SAG Joán María Premera Carloso (SAG)
6 CM ARG Ernesto Juan Lombardi
10 CM SAG Francisco Irruabi
8 LM JUG Slovan Juricic
11 CF SAG Diego Cruzera José Ramón Toricci (ARG)
9 CF SAG Luca Morientes (C)


Das Team von Tulisium im UEFA-Pokal-Finale 1987, Rückspiel

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Nestor Veba
5 SW SAG Carles Iribar
2 CB SAG Joán Fernandez
4 CB SAG Javier Paranda
6 RWB SAG Sergio Kappa
3 LWB SAG Joaquín Albet Slovan Juricic (JUG)
8 CM ARG Ernesto Juan Lombardi
7 CM SAG Joán María Premera
10 CM ARG José Ramón Toricci
11 CF SAG Diego Cruzera
9 CF SAG Luca Morientes (C)

Das Team von Tulisium im Europapokalfinale der Landesmeister 1990 (0:1-Niederlage gegen AC Mailand)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Nestor Veba
5 SW SAG Carles Iribar
6 RB SAG Sérgio Kappa
2 CB SAG Cristiano Munquez
3 LB SAG Álvaro Lucile
7 RM SAG Luca Aguilera
8 ZM SAG Francisco Irruabi
4 ZM ARG Ernesto Juan Lombardi (C)
10 LM ARG José Ramón Toricci Carlos Leonardi (ARG)
9 CF FRA Jean-Armand Repain Marco Tinita (SAG)
11 CF SAG Diego Cruzera


Das Team von Tulisium im Europapokalfinale der Pokalsieger 1992 (Sieg gegen Werder Bremen)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Nestor Veba
10 SW ARG Ernesto Juan Lombardi (C)
4 RB SAG Guillamo Franco
3 CB SAG Javier Paranda
2 LB SAG Álvaro Lucile
5 DM SAG Luis Docién Miniambres
6 RM SAG Gabriel Oreago
7 LM SAG Daniel Laponte Karlheinz Schneider (GER)
8 AM SAG Joaquín Rey
9 CF FRA Jean-Armand Repain
11 CF SAG Marco Tinita Danny Van Alst (NED)

Das Team von Tulisium im Finale des UEFA-Pokals 1997, Hinspiel (gegen Inter Mailand)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Mário Selsia
16 RB SAG Ariel Valesta
5 CB SAG Paulo Sabatier
15 CB POR Roberto Bento
3 LB SAG Javier Paranda (C)
4 DM FRA Yohan Cajani
6 RM SAG Jocéntilo Esalla Marco Conianatra (SAG)
7 LM POR Paulo Madeiro Tristán Lareác (SAG)
10 AM SAG Daniel Pessué
20 CF BRA Trajano
19 CF JUG Milan Paisic Miquel Pin (SAG)

Das Team von Tulisium im Finale des UEFA-Pokals 1997, Rückspiel (gegen Inter Mailand)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Mário Selsia
16 CB SAG Ariel Valesta
5 CB SAG Paulo Sabatier
3 CB SAG Javier Paranda (C)
6 RM SAG Jocéntilo Esalla
4 DM FRA Yohan Cajani
15 DM POR Roberto Bento
7 LM POR Paulo Madeiro
10 AM SAG Daniel Pessué
20 CF BRA Trajano Tristán Lareác (SAG)
9 CF SAG Miquel Angel Pin

Das Team von Tulisium im Finale der UEFA Champions League 1999 (2:1 gegen Bayern München)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Mário Selsia
26 RB ARG Carlos Paul Donadoni
5 CB SAG Paulo Sabatier (C)
3 CB CHL Roberto Sayenne
13 LB FRA René Francque
4 DM SAG Yohan Cajani Angel Viét (SAG), 80'
17 RM SAG Víctor Giani
7 LM POR Paulo Madeiro
10 AM SAG Daniel Pessué
20 CF ARG Enrico Scola Miquel Angel Pin (SAG), 88'
19 CF ITA Maurizio Corbani Tristán Lareác (SAG), 80'

Das Team von Tulisium im Finale der UEFA Champions League 2002 (1:2 gegen Real Madrid)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Mário Selsia
2 RB SAG Mikel Andrêu
18 CB SAG António López
3 CB CHL Roberto Sayenne
13 LB SAG Daniel Vespo René Francque (FRA)
21 DM SAG Claudio Piro
6 RM SAG Jocéntilo Esalla
25 LM NGA John Kasongo Novurengo
10 AM SAG Daniel Pessué (C)
27 SS SAG José María Del Piey Iven Njelsen (NOR)
9 CF URU Luis Iván Pérez Tristán Lareác (SAG)

Das Team von Tulisium im Finale der UEFA Champions League 2004 (Sieg gegen FC Porto)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Mário Selsia
2 RB SAG Mikel Andrêu
5 CB SAG António López
14 CB SAG Eduardo Costane
4 LB SAG Sergio Concergaçâu
6 DM SAG Jocéntilo Esalla Claudio Piro (SAG)
25 DM NGA John Kasongo Novurengo
10 AM SAG Daniel Pessué (C) Dani (SAG)
27 AM SAG José María Del Piey
11 ST ITA Luigi Arita José López (SAG)
9 ST SAG Diego Rosário

Das Team von Tulisium im Finale der UEFA Champions League 2010 (Sieg gegen Inter Mailand)

No. Pos. Nat. Name Eingewechselt
1 GK SAG Lionel Eskerro
27 RB SAG Joaquín Celestino
2 CB SAG Mikel Andrêu
23 CB POR João Silva
8 LB BRA Thiago Alves
4 CM NGA John Kasongo Novurengo
5 CM SAG Rafael Velozo
11 RW ARG León Javier Estarri Cristiano Leira (BRA)
10 AM SAG José María Del Piey (C)
24 LW SAG David Albet Xavier Lescart (MIC)
7 ST SAG Chahid Belazal Silva Kalé (BLH)

Andere Sportarten

Obwohl Tulisium besonders durch seine Erfolge im Männerfußball bekannt wurde, hat der Verein auch in anderen Sportarten Erfolge vorzuweisen. Die Frauenmannschaft von Tulisium spielt mit wachsendem Erfolg in der Premera LFF, gewann 2008 zum ersten Mal die sagradische Meisterschaft und konnte diesen Erfolg bisher zweimal wiederholen. Tulisium Feminín trägt seine Heimspiele im 9.900 Zuschauer fassenden Estádiu Joán Denzer aus.

Erfolgreich ist auch die Basketballmannschaft von Tulisium, die in den Achtziger Jahren zu den besten in Sagradien gehörte und mehrere Meisterschaften gewann. Die Basketballer tragen ihre Heimspiele ebenso wie die Handball-Abteilung von Tulisium in der klubeigenen Multifunktionsarena Paláciu Polisportivo Tuliseum (Fides Tuliseum) aus.

Die Rugby-Mannschaft von Tulisium spielt in der dritthöchsten sagradischen Rugby-Liga und trägt ihre Heimspiele im Parc Sportivo der Celusanto-Universität aus. Der Verein kooperiert zudem mit dem ansässigen Profi-Rugby-Team Comtàid Olímpico, das in der Cabresano Rugby 16 vertreten ist.