Kabinett De la Costa III: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 16:50, 21. Jan 2012
Das Kabinett De la Costa III - das dritte der rot-grünen Koalition in Sagradien - wurde im Rahmen einer umfangreichen Kabinettsumbildung im Juli 2004 berufen und blieb bis zu einer neuerlichen Kabinettsumbildung im Herbst 2005 im Amt. Ministerpräsident war Julio De la Costa. Vorausgegangen war eine empfindliche Niederlage der regierenden ASUL bei den Europawahlen 2004. Gegenüber dem Vorgängerkabinett De la Costa II wies die neue Regierung einige Änderungen, auch im Zuschnitt einiger Ministerien auf. So wurde aus dem Finanz- und großen Teilen des bisherigen Wirtschafts- und Industrieministeriums ein Superministerium für Wirtschaft und Finanzen gebildet, während andere Abteilungen des Wirtschaftsministeriums dem aus dem Außenhandelsministerium hervorgegangenen Ministerium für Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung zugeschlagen wurden. Der Posten der Beauftragten für Migration, Integration und humanitäre Hilfe mit Kabinettsrang wurde neu geschaffen und mit Cristina María Dacrós, der ersten farbigen Ministerin in Sagradien, besetzt. Das Europaministerium wurde zudem aufgelöst und mit dem Außenministerium zusammengeschlossen.
Nach der Erdrutschniederlage der Sozialisten bei den Regionalwahlen 2005 kam es zu einer neuerlichen Kabinettsumbildung (siehe Kabinett De la Costa IV).
Zusammensetzung
Kabinett De la Costa III (ASUL, Verdes), Juli 2004 - Oktober 2005
- Ministerpräsident: Ramón Julio De la Costa, ASUL
- Vizeministerpräsidenten: Javier Carles Etxeberría, Verdes und Santiago Diaz de Velozo, ASUL
- Auswärtiges und Europa: Javier Carles Etxeberría, Verdes
- Inneres: Vítor Gomes Amarón, ASUL
- Justiz: Emilio Ortega, ASUL
- Wirtschaft und Finanzen: Lorenzo Dimas Ferrera, ASUL
- Handel, Industrie und wirtschaftliche Entwicklung: Santiago Valarosa, ASUL
- Arbeit und Soziales: Ana Zapato Ramírez, ASUL
- Verteidigung: Santiago Diaz de Velozo, ASUL
- Verkehr, Infrastruktur und Wohnungsbau: Joán Sebastian Valler, ASUL
- Landwirtschaft und Ernährung: Diego Joán Colón, ASUL
- Umwelt und Energie: María Nabarro Laval, Verdes
- Erziehung und Wissenschaft:: Filipe Leal, ASUL
- Familie, Jugend und Gleichstellung: Sarita Clemente, Verdes
- Regionen, Kommunen und Tourismus: Cristina Nacil, parteilos (Vorschlag der Grünen)
- Öffentliche Verwaltung: Estrela Arnaut, ASUL
- Gesundheit: Mercé Serrat Cabarell, ASUL
- Kultur: Gustavo Moreno Nélez, ASUL
- Präsidentschaft: Pietro Dulce Rodríguez, ASUL
- Ohne Geschäftsbereich (Beauftragte für Migration, Integration und humanitäre Hilfe): Cristina María Dacrós, ASUL