Haus Santori: Unterschied zwischen den Versionen

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* Linie der ''[[Fürst von San Cristo|Fürsten von San Cristo]]'', in weiblicher Linie fortgeführt als ''Santori-La Franca'' und später beerbt durch das [[Haus Bosa-Gerval]] (auch als ''Haus San Cristo'' bekannt), bis heute regierend als Fürsten von San Cristo.
 
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von San Cristo''.
 
* Linie der ''[[Graf von La Franca|Grafen von La Franca]]'', (seit 1750) ''[[Herzog von Valier|Herzoge von Valier]]'' und ''Fürsten von San Cristo''.
  
 
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Version vom 22:06, 11. Jul 2011

Das Haus Santori (sagr. Casa Sántori oder tulin. Casa Sàntori) ist ein aus dem Umland von Tulis stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das Comitat Tulis und angefangen mit König Jakob III. 1457 bis 1575 und in den Linien Santori-Valier und Santori-Nadal bis 1757 als sagradische Monarchen. Von 1521 bis 1580 stellten die Santori die Könige von Portugal sowie von 1545 bis 1746 die eigenständigen Könige von Cuentez. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1499 bis 1745 über die Servettinischen Lande. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.

Ursprünge

Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von Tulis. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg Santo Rei, die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war Corrado de Sántori, der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (Sêinior de Brâix), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen.

Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als Sêinior de Santori bekannte Don Piero (ca. 1150-1200), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs Gabriel Juvans zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pieros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt und im umliegenden Adel flechten. Das Hauptgebiet der Sántori blieb jedoch der Süden Perins, wo die Familie über mehrere Burgen verfügte. Einer der Nachkommen Pieros, Maximilián de Santori, erreichte 1279 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen und sozialen Grundsteine für die Macht der Santori. Sein Neffe Alêsi de Santori wurde Visconte von Escarpe und eroberte größere Gebiete in Perin, die er der Hausmacht der Santori im Süden Perins und im Gebiet nördlich von Tulis hinzufügen konnte.

Aufstieg zur Audakenwürde

Die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den Fürsten von Perin, den Markgrafen von Golen und den Contes von Tulis um die Vorherrschaft im nördlichen Blaumeergebiet, die das gesamte 13. und frühe 14. Jahrhundert durchzogen, bildeten den Boden für den Aufstieg der Santori zur Herrschaft in Tulis. Hinzu kamen Auseinandersetzungen zwischen dem alten tulinesischen Senatsadel (Nobiltá del Senàu) und den aufstrebenden Neuadligen und bürgerlichen Handelseliten, die mit ihrem Reichtum eine wichtige Rolle in der Machtstellung des Comitats spielten und sich die Repräsentation in den Ständen erkämpft hatten. Die Herren von Santori erreichten schließlich, durch geschickte Bündnisse mit diesen aufstrebenden Schichten, eine zentrale Rolle im Machtgeflecht der sich mitten im sozialen Umbruch befindlichen Führungselite der Republik einzunehmen.

Da die Santori selbst mit ihren Besitzungen in ständigen Konflikten mit Perin standen, verbündeten sie sich schließlich mit den tulinesischen Contes aus dem Haus Cornell im Krieg gegen Perin. Maximilians Großneffe und Protegé Arcélio I de Sántori wurde 1309 als erstes Familienmitglied zum Conte von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie den eingebrachten Ländereien, die nun nach dem Willen des Stadtadels in die Oberhoheit des Comitats übergehen sollte. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1324 inne. Es gelang ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1323, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae.

Nachdem sich sein Sohn David gegen die Machiês vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, kam es 1342 zur erfolgreichen Einnahme der Stadt durch Truppen des Fürsten von Perin, der sich mithilfe der Machiês und Callas selbst zum Sêinior de Tùles machte, woraufhin die Brüder Arcélio de Sántori der Jüngere, Graf von Barreste, und Júlio de Sántori die Stadt einnahmen. Júlio wurde daraufhin Regent der Stadt, heiratete die Tochter des amtierenden Conte Arcélio Cornell und erhielt nach dessen Tod 1346 selbst die Audakenwürde. In der Folge sicherte er sich die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die ihm auch die Nachfolge seiner Söhne im Audakenamt sicherte. Nach seinem Tod wurde sein jüngerer Sohn Arcélio II de Sántori per Akklamation durch die pro-santorische Adelspartei zum Nachfolger bestimmt.

Dagegegen musste sich dessen Neffe António I de Sántori das Amt erneut erkämpfen. Nachdem Arcélio II. ohne Sohn gestorben war, drängte die anti-santorische Partei auf eine formelle Wahl des neuen Conte. Die Entscheidung zugunsten António de Sántoris geschah daraufhin auf großen Druck der prosantorischen Partei hin und wurde von den Gegnern der Sántori in der Stadt um die Familien Machiês und Callas angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Wochen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.

Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum

Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das so lange quasi-republikanisch regierte Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, der den Titel eines Fürsten von Cuentez reaktivierte und das Comitat damit offiziell als souveränes Fürstentum etablieren wollte, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits Antónios Großonkel Arcélio de Santori der Jüngere war durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren Herzogs von Scantia, Antónios eigene Mutter Johanna von Nonthí war eine Tochter des Grafen von Nonthí, der in zweiter Ehe mit einer Schwester des Herzogs Miguel de Vesaey, dem späteren König von Sagradien, verheiratet war, und sein Onkel Arcélio II. hatte eine Tochter des golischen Markgrafen geheiratet.

António de Sántori griff in der Folge in den sagradischen Bürgerkrieg der zwei Herzöge auf Seite Miguel de Vesaeys ein, der ihm seine Tochter Isabella zur Frau gab. António wurde zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn David de Santori, 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses Isabella von Vesaey, die einzige erbberechtigte Tochter König Miguels II. aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn Santiago aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königlich-sagradische Linie der Santori gegründet.

Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I.

David de Sántori herrschte bis zu seinem Tod 1468 als Conte von Tulis und Regent von Sagradien, nach seinem Tod wurde sein ältester Sohn Joán Prudente in Tulis zum Conte erhoben. Die Santori waren damit in eine ältere fürstlich-tulinesische und eine jüngere königlich-sagradische Linie gespalten. Bei seinem Tod 1475 hinterließ Joán Prudente nur einen minderjährigen Sohn, genannt Filipe de las Marcas, der sich nicht als neuer Conte durchsetzen konnte. Nach der Wahl eines Conte aus der Familie Zavarri übernahm Jakob III. staatsstreichartig die Kontrolle über die einstige Republik, ließ sich zum Conte erheben und nahm später den Titel eines Königs von Cuentez an. Da er seinem Neffen Filipe de las Marcas sein Erbe vorenthielt, blieben die beiden Linien der Sántori verfeindet.

Das Heiratsbündnis David de Sántoris mit dem Haus Servette führte nach dem Aussterben der Servettiner in der legitimen Linie 1477 zu mehreren Kriegen zwischen Sagradien und Micolinien um das Erbe der Servettiner in Südmicolinien, aus denen die Sántori schließlich siegreich hervorgehen konnten. Peter I., ein Sohn Davids und Bruder Jakobs III. konnte 1499 schließlich als erster Sántori-Herzog von Servette den Thron übernehmen, nachdem bereits seine Schwester Isabel de Sántori als Regentin über Servette geherrscht hatte.

Jakob III. heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als Jakob IV. 1491 König und Conte, starb jedoch 1502 kinderlos an den Folgen eines Reitunfalls. Es folgte eine fast acht Jahre anhaltende blutige Auseinandersetzung zwischen den verfeindeten Sántori-Linien um die Herrschaft in Sagradien und in Tulis, die später als Lilienkrieg bezeichnet wurde. In der Auseinandersetzung standen sich Catarina de Sántori, einzige überlebende Tochter Jakobs III., die mit Filipe de las Marcas verheiratet war, und Jakobs Bruder Herzog Peter I. von Servette gegenüber. Während Katharina und Filipe de facto die Macht in Tulis übernahmen, konnte Peter I. sich zum König erheben. Erst 1509 musste er zugunsten der tulinesischen Linie des Hauses abdanken.

Peters Großneffe und Catarinas und Filipes Sohn David I. führte damit als Erbe beide Linien des Hauses in seiner Person zusammen. Später fiel ihm auch das Erbe Peters I. in Südmicolinien in die Hand, außerdem heiratete er Luísa d'Avis, Erbtochter des portugiesischen Königreichs, das David schließlich nach dem Tod Manuels I. 1521 erobern konnte, sodass David I. zum bedeutendsten Sántori-Herrscher überhaupt aufstieg. Unter seiner Herrschaft agierten die Sántori als europäische Großmacht mit Weltmachtambitionen. Indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann, vermehrte er den Besitz des Hauses in Europa und kümmerte sich gleichzeitig um den Aufbau eines Kolonialreichs in Übersee. 1521 bestieg er als Erbe seines Vaters Manuel I. den portugiesischen Thron. Bereits 1518 hatte er in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel I. Juvans' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des Sêcolo d'Oro in Sagradien.

Spaltung in zwei Linien

Nach dem Tod seines einzigen Sohnes Don Andrés Pietro 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter Johanna bzw. ihrem Mann Miguel de Valier, und seinem Bruder Johann dem Frommen vor. Johanna und Michael erhielten das Königreich Sagradien und die Servettinischen Lande, Johann der Fromme sollte über Tulis, Cuentez und Portugal herrschen. Beide Linien sollten jedoch durch Heiratsverbindungen im Haus verbunden bleiben.

Während sich Johanna und Michael als Herrscherpaar in Sagradien und Servette sowie Johann als König von Portugal etablieren konnten, kam es in Tulis nach dem Tod Johanns des Frommen zu mehreren Aufständen gegen die Herrschaft der in Lissabon regierenden Könige. Im Zuge des Ersten Josephitenaufstands 1557 wurden Tulis und Cuentez bis 1559 de facto durch Joseph den Schönen, einen Halbbruder Davids I. und Johanns des Frommen regiert. Seit 1560 wieder unter portugiesischer Herrschaft stehend, mündete der Zweite Josephitenaufstand seit 1576 unmittelbar in einen Unabhängigkeitskrieg. Der Tod König Sebastians 1578 führte zum Aussterben der portugiesichen Santori-Linie und zum Erbfolgekrieg gegen das habsburgische Spanien Philipps II., das von Micolinien unterstützt wurde. Portugal ging schließlich für die Santori endgültig verloren, während in Cuentez mit Eleonore I. und ihrem Mann Karl I. sowie ihren Nachkommen künftig die cuentesische Nebenlinie als Sekundogenitur Sagradiens herrschte.

Das Ende der Santori als Königshaus

Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten "Ersten Republik" in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester Maria I. Luise und ihrem Ehemann Johann III. von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und Don Filipe Carles, dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die Codices Magna erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Nach dem Tod Marias 1735 und dem Johanns 1749 folgte mit Johanns Sohn David II., genannt der Kindkönig, ein Minderjähriger auf den Thron, der als letzter männlicher Santori auf dem Thron 1754 im Alter von neun Jahren starb und den Thron seiner Schwester Maria II. Franziska vererbte.

Um deren Status als Generalerbin der Santori kam es nach kurzer unglücklicher Herrschaft 1756 zum Erbfolgekrieg zwischen den Anhängern Marias und ihres Mannes Anton II. Ramon von Piacone und denen ihres entfernten Vetters Louis-Gabriel de Vienne, Herzog von Mantua, als Großherzog Erbe der Santori in Servette und Urenkel Gabriels VII., der den Thron für sich beanspruchte. Der Streit wurde schnell zum europäischen Großkonflikt und löste den Siebenjährigen Krieg aus. 1757 bestieg der Vienne-Fürst als Gabriel VIII. den sagradischen Thron und konnte sich bis 1760 durchsetzen. Mit ihm begann die Herrschaft des Haus Vienne auf dem sagradischen Thron.

Das Großherzogtum Servette - die dortige Linie war mit dem Tod der Großherzogin Maria I. von Servette 1755 ausgestorben - ging 1760 endgültig an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen David Jakob weiter, der nach dem Tod Davids II. 1754 ebenfalls vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete Karl Johann von Vienne, den Herzog von Viena und Viça und Bruder Gabriels IX. und Joseph Ludwigs I., dessen Sohn Emil I. Johann schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.

Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden Fürsten von San Cristo, die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende Karl IV. Johann Viktor ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung Santori-Gerval).

Legitime Linien des Hauses Santori

  • Ältere Linie der Herren von Sántori, bis 1342
  • Jüngere Linie der Viscontes von Escarpe
    • Ältere Sagradische Linie (Jakobiten) der Könige von Sagradien und (seit 1487) von Cuentez sowie (seit 1505) Herzoge von Servette, bis 1515
    • Tulinesische Linie der Contes von Tulis, (seit 1509) Könige von Sagradien und Cuentez und (seit 1521) Könige von Portugal
      • Portugiesische Linie der Könige von Portugal und Könige von Cuentez, bis 1578
      • Jüngere Sagradische Linie (Migueliten) der Fürsten von Valier, (seit 1543) Könige von Sagradien, (1543-1669) Herzoge von Servette, bis 1735

Wichtige illegitime Linien