Comtàid-Perín: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 21:31, 10. Aug 2016
| Amtssprache | Sagradisch | ||||||
| Hauptstadt | Tulis | ||||||
| Provinzen | 2 (Cordêsa-Tulinês, Perín) | ||||||
| Fläche | 9.245 km² | ||||||
| Einwohnerzahl | 4.846.231 (Stand: Dezember 2015) | ||||||
| Regierungschef | Coseller-Presidente Joana Estiarte (ASUL) | ||||||
Comtàid-Perín ist eine Region im Westen Sagradiens und mit einer Bevölkerungszahl von etwa 4,8 Millionen die nach Einwohnern fünftgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist Tulis. Die Serra de Perín, der Fluss Aviz sowie das Blaue Meer teilen die Region in zwei Landschaften, die eher dünn besiedelte Provinz Perin im Norden (Hauptstadt San Piero de Perín), die an die Eskadische Tiefebene grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz Cordêsa-Tulinês rund um den Ballungsraum Tulis, die südlich angrenzende Cordêsa, das am Norden des Golf von Tulis gelegene Fornat und die westlich angrenzende Halbinsel von Xervinió.
Inhaltsverzeichnis
Kultur und Geschichte
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte Comtàid, das im wesentlichen mit der modernen Provinz Cordêsa-Tulinês kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des Tulinesischen Staats, das so genannte Comitat (asum. Comtàid), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als Comes Audax Tulinensis war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen Renaixença im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige Cuentez erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus.
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1953 aus den Provinzen Perin und Cordêsa-Tulinês eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen Cordêsa-Tulinês-Perín erhielt. Die vom neu gewählten Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten Comtàid, Comtàid i Perín und Comtàid Tulinês wurden jedoch von der Regierung in Semest allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die beteiligten im Jahr 1953 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen Comtàid-Perín mit der Bindestrichschreibung.
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der Blaumeerromanischen Sprache erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der Regierung De la Costa offiziell zur Sagradischen Kultursprache (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.
Bevölkerung und Wirtschaft
Der Ballungsraum Tulis ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie der Obst- und Gemüseanbau und die Viehwirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Hierher stammt auch der bekannte Ziegenkäse Cabra de Perín. Die Relevanz der Agrarwirtschaft für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der Cordêsa zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas. Wein wird darüber hinaus auch in den Gebieten Fornat, Barregat sowie am Aviz angebaut.
Liste der Städte in Comtàid-Perín
| Rang | Stadt | Einwohnerzahl | Provinz | Metropolregion | besonderes |
| 1 | Tulis (Tùles) | 897.000 | Cordêsa-Tulinês | Grande Tùles Comunitá Urbana | das antike Tulisium |
| 2 | Ollar de Barregat | 175.000 | Cordêsa-Tulinês | Comunitá del Barregat | |
| 3 | Sacâu de Barregat | 158.000 | Cordêsa-Tulinês | Comunitá del Barregat | |
| 4 | San Vicente del Fornat | 95.000 | Cordêsa-Tulinês | ||
| 5 | San Piero de Perín | 77.000 | Perín | ||
| 6 | Xervinión | 75.000 | Cordêsa-Tulinês | ||
| 7 | La Cordí | 67.000 | Cordêsa-Tulinês | ||
| 8 | Barrestre | 48.000 | Perín |
Präsidenten der Regionalregierung von Comtàid-Perín
| Von | Bis | Amtsinhaber | Wahlen | Koalition | besonderes | |||
| Presidente-Coselleres | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1953 | 1969 | Fernando Esquill (ASUL) | 1953, 1957, 1961, 1965 | ASUL, PRD | ||||
| 1969 | 1981 | Marián Arenis (ASUL) | 1969, 1973, 1977 | ASUL, PSS, PRD; 1973-1977 ASUL, PRD UDS; ab 1977 ASUL, PSS | ab 1977 Minderheitsregierung | |||
| 1981 | 1987 | Lorenzo Lacostas (ASUL) | 1981, 1985 | ASUL | Minderheitsregierung | |||
| 1987 | 1993 | Marcelo Nartes (PPC) | 1989 | PPC, ASUL | ||||
| 1993 | 1998 | Ramón Julio De la Costa (ASUL) | 1993, 1997 | ASUL, Verdes | ||||
| 1998 | 2005 | Diego Valerón (ASUL) | 2001 | ASUL, Verdes, ab 2001 ASUL, Verdes, PCS | ||||
| 2005 | 2009 | José António Celano (PPC) | 2005 | PPC, UDS, PSP | ||||
| 2009 | 2014 | Carles Arejo-Milán (ASUL) | 2009, 2013 | ASUL, Verdes, SDU | ||||
| 2014 | Joana Estiarte (ASUL) | ASUL, Verdes, SDU | ||||||