Saloanische Lande: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 23:47, 3. Dez 2015

Das Herzogtum Servette (seit 1669 als Großherzogtum Servette bezeichnet) war ein frühneuzeitlicher Staat im Süden der mikolinischen Halbinsel, der im Spätmittelalter aus dem als Servettinische Lande (Paeses Servettenses) bezeichneten Herrschaftskonglomerat der Herzöge von Salua und Servette entstand und im Zuge des Sechzigjährigen Kriegs (1383-1443) und der folgenden Servettinischen Kriege zwischen Sagradien und Mikolinien seine Unabhängigkeit vom mikolinischen Königtum erreichte.

Die Bezeichnung Herzogtum Servette bezieht sich genau genommen nur auf einen Teil des metonymisch als solches bezeichneten Territorialkomplexes, zu dem daneben auch das Herzogtum Salua, das Fürstentum Marbore, das Fürstentum Saséia sowie zeitweise auch die Grafschaft Feiroa gehörten.

Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des Hauses Servette im Jahr 1505 ging das Herzogtum in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie Santori über und blieb bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Servette und Salua sowie Fürsten von Marbore und Saséia regierten und in den Servettinischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im Frieden von Villágua 1669, der den Großen Asumarischen Krieg beendete, erkannte König Karl IX. von Mikolinien auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität des Herzogtums an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König Gabriel VII., der bis dahin nominell auch Herzog von Servette gewesen war, gab das Herzogtum daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als Ludwig Philipp I. von Servette den Titel eines Großherzogs annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Servette begründete.

Mit dem Tod Karls V. im Jahr 1701 starb die servettinische Linie der Santori in männlicher Linie aus, woraufhin König Georg I. von Mikolinien erneut Anspruch auf die südlichen Lande erhob. Im Zweiten Asumarischen Krieg (1703-1710) gelang es ihm, seine Ansprüche durchzusetzen. Mit der Union von 1711 kehrte Servette endgültig wieder in den mikolinischen Staatsverbund zurück.

Geschichte

Servette unter den Herzögen aus dem Haus Servette

Die Ursprünge des Herzogtums Servette - ursprünglich Grafschaft - liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den Herzögen von Salua als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Servette und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile Lukiens, der Fanata und Correras hinzufügen. Der Tod König Michaels III. 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem Haus Lonea um die Krone Mikoliniens, die als Temp de Sang bekannt wurden. Der saloanische König Karl I. erhob seinen jüngeren Sohn Karl Graf von Servette 1198 zum Herzog von Servette und begründete damit das Herzogtum. Nach dem Tod seines älteren Bruders Joseph III. von Mikolinien bestieg Karl 1214 selbst den mikolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn Richard. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder Heinrich ab, der als Heinrich I. schließlich das Haus Servette als Nebenlinie der Saloanerdynastie begründete.

Heinrichs Urenkel Anton I. von Servette versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den mikolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn Sergi von Gerón, der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der Union von Alagua gehörten die Servettinischen Herzöge zu den mächtigsten Herren des Reichs, standen aber in Konkurrenz zum Haus der Grafen von Interea, einer jüngeren illegitimen Nebenlinie der Salua-Könige.

Bei der Revolution von 1386 unterstützten die Servettiner nur zögerlich Karl von Interea und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog Karl IV. erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im Sechzigjährigen Krieg eine weitreichende Unabhängigkeit von der nun beim Haus Interea liegenden mikolinischen Krone. Während er anfänglich Karl VI. von Interea unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen Anton mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen Krieg gegen die Herzöge von Lonea und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum legitimen König von Mikolinien. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.

Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in loneischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester Margarete von Servette die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der Servettenses und Loneistes schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogskrone 1432 von seiner Tante, die wenig später starb.

Trotz der Nachfolgewirren gingen die Servettenses aus dem Sechzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildeten nach dem Friede von Tesqué 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Sechzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des mikolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom mikolinischen König bestand seither nur noch formal, der als Servettinische Lande bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich im Süden der mikolinischen Halbinsel, während sich die Macht der mikolinischen Könige auf die mittelmikolinischen Provinzen Piranien und Lonea konzentrierte.

Servettinische Kriege

Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhn Philipp und Anton III., die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum Erbfolgekrieg zwischen Filip von Saséia, dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem mikolinischen König Heinrich I. Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Servettinischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die Servettinischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch mikolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König Jakob III. aus dem Haus Sántori verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Mikolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Jakobs III. Schwester Isabel de Sántori und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis.

Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem nominell sein einjähriger Sohn Baltasar unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Mikolinien den Kampf um Servette wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König Jakob IV. erst 1492 mit einem Heer nach Südmikolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Mikolinier bei Joçaleia und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Mikolinier das sagradische Golen als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen mikolinische Truppen die Stadt ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien bei Macedi ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Mikoliniens in zwei Schlachten bei Sant Filip und Cosqol. Die Sagradier setzten Antonia von Servette, eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit Don Piero, Bruder König Jakobs III., der in der Folge de facto regierte.

Golen blieb zunächst weiterhin mikolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen Ludwig im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Mikolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte die junge Herzogin Antonia 1499 auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel. Die servettinischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrte.

Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Mikolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der Lilienkriege, um im Dritten Servettinischen Krieg einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im Frieden von Salua wurden die Servettinischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das Herzogtum Servette, das Herzogtum Sáloa sowie die Fürstentümer Saséia und Marbore fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die Grafschaften Drouvel oder Carata wieder an die mikolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.

Servette unter den Santori

Als mikolinische Hauptstadt etablierte sich in der Folgezeit das piranische Nanthés, während Servette Sitz der santorischen Herrscher und Statthalter wurde. Auch nach seiner Abdankung als König blieb Peter Herzog von Servette und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermikolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten Don Andrés Piero ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König David I. fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter Johanna I. und ihrem Mann Miquel de Valier zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Servettinischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen Philipp VII. Jakob, Gabriel V. und Gabriel VI. in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet.

Anders als im Norden der mikolinischen Halbinsel fand die reformatorische Uleistenbewegung im servettinischen Süden keine große Anhängerschaft. Im Ligrischen Krieg 1620/21 kämpfte Servette auf Seiten der sagradischen Krone gegen Mikolinien, konnte sich aber gegen den Feind im Norden behaupten. Nachdem die sagradische Königinmutter und Regentin Katharina von Mikolinien bis zu ihrer Entmachtung 1653/54 eine Politik des sagro-mikolinischen Ausgleichs betrieben hatte, versuchte das erstarkte Mikolinien im Asumarischen Krieg 1657-1669 gewaltsam das alte Ziel der Rückeroberung des Südens und der Inkorporation der Lande in die mikolinische Krone durchzusetzen. Der Krieg endete 1669 im Friede von Villagua mit einem Kompromiss: Die de facto längst erreichte Unabhängigkeit der Lande von der mikolinischen Krone wurde auch offiziell anerkannt, im Gegenzug musste der sagradische König Gabriel VII. aber den Herzogtitel an seinen jüngeren Bruder Ludwig Philipp abgeben, der die Nebenlinie Santori-Servette begründete und als Herrscher des nunmehr souveränen Staates den Titel eines Großherzogs annahm.

Rückfall an Mikolinien

Der Tod des Großherzogs Karl V. Philipp 1701 führte schließlich zur erneuten militärischen Auseinandersetzung und führte das Ende der servettinischen Eigenstaatlichkeit herbei. Da Karl ohne männlichen Erben starb, erhob der mikolinische König Georg I. erneut Anspruch auf die Lande und begann einen Krieg gegen die erst 15-jährige Großherzogin Maria, die Tochter Karls V., die von Sagradien unterstützt wurde.

Der Sieg Mikoliniens im folgenden Zweiten Blaumeerkrieg 1703-1710 führte schließlich dazu, dass Sagradien im Frieden von Cresq 1711 alle Ansprüche auf die servettinischen Lande aufgeben und der Wiedereingliederung der Lande in die mikolinische Monarchie zustimmen musste. Neuer Grogherzog wurde nun in Peronalunion der mikolinische König Georg I..

Die Vereinigung der servettinischen und mikolinischen Stände am 1. November 1718 markierten schließlich das staatsrechtliche Aufgehen Servettes im mikolinischen Staatsverband. Nach rund dreihundertjähriger De-facto-Unabhängigkeit hörte der südmikolinische Staat damit auf zu bestehen. Der Titel eines Großherzogs von Servette ging in die Titulatur der mikolinischen Könige über, die den Königssitz und den Sitz der Regierungsinstitutionen 1749 vom piranischen Nanthés nach Servette verlegten und die Stadt zur Residenz- und Hauptstadt des Landes ausbauten.

Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette

Von Bis König (Lebenszeiten) Mikolinischer Herrschername besonderes
Haus Salua (Herzöge bis 1501)
Linie Salua
1198 1216 Karl I. (1167-1216) Charl I Sohn Karls I. von Mikolinien, seit 1214 als Karl II. König von Mikolinien
1216 1227 Richard I. (1185-1259) Richard I Sohn Karls I., seit 1217 König von Mikolinien
Haus Servette (Linie Salua-Servette)
1227 1252 Heinrich I. (1192-1252) Henrique Bruder Richards I., Sohn Karls I.
1252 1266 Heinrich II. (1220-1266) Henrique II Sohn Heinrichs I.
1266 1292 Karl II. (1245-1292) Charl II Sohn Heinrichs II.
1292 1304 Karl III. (1267-1304) Charl III Sohn Karls II.
1304 1330 Anton I. (1269-1330) Antone I Bruder Karls III., Sohn Karls II.
1330 1380 Heinrich III. (1321-1380) Henrique III Enkel Antons I.
1380 1387 Heinrich IV. (1341-1384) Henrique IV Sohn Heinrichs III.
1387 1427 Karl IV. (1368-1427) Charl IV Sohn Heinrichs IV.
1427 1432 Margarete von Servette (1379-1433) Margareta de Servette Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen
1432 1448 Anton II. (1393-1448) Antone II Neffe Karls IV.
1448 1472 Philipp I. (1418-1472) Filip I Sohn Antons II.
1472 1477 Anton III. (1423-1477) Antone III Bruder Philipps I., Sohn Antons II.
1477 1490 Philipp II. von Saséia (1445-1490) Filip II de Saséia unehelicher Sohn Philipps I.
1490 1496 Baltasar (1489-1499) Baltasar Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter Isabel de Sántori, 1496 abgesetzt
1496 1497 mikolinische Besetzung
1497 1499 Antonia von Servette (1482-1510) Antonia Tochter Philipps von Saseia
Haus Santori (1501-1745)
Linie Santori
1499 1515 Peter I. (1456-1526) Pier I Ehemann Antonias, 1502-1509 König von Sagradien
1515 1534 Andreas Peter I. (1515-1534) Andries Pier I Großneffe Peters I., Sohn Davids I. von Sagradien
1534 1543 David I. (1491-1543) David I Neffe Peters I., König von Sagradien und Portugal
1543 1574 Johanna I. (1520-1585) Joanna I Königin von Sagradien, Tochter Davids I.
Linie Santori-Valier
1574 1591 Philipp III. Jakob (1545-1591) Filip I Jacque Sohn Johannas I., König von Sagradien
1591 1640 Gabriel I. (1585-1640) Gabriel I König von Sagradien
1640 1651 Gabriel II. (1610-1651) Gabriel II König von Sagradien
1651 1669 Gabriel III. (1637-1698) Gabriel III König von Sagradien
Linie Santori-Servette (Großherzoge)
1669 1678 Ludwig Philipp I. (1640-1678) Luvis Filip I Bruder Gabriels III.
1678 1680 Ludwig Philipp II. (1661-1680) Henrique I Sohn Ludwig Philipps I.
1680 1701 Karl V. Philipp (1665-1701) Charl V Filip Bruder Ludwig Philipps II.
1701 1710 Maria I. (1686-1725) Maria I Tochter Karl Philipps
Haus Albero (Union mit Mikolinien)
1710 1714 Georg I. (1650-1714) George I König von Mikolinien


Liste der sagradischen Statthalter in Servette

Von Bis König (Lebenszeiten) in Mikolinien bekannt als besonderes
Statthalter Peters I.
1502 1509 Johanna von Santori, Gräfin von Sagonte Joanna de Sagont Tochter von Luis Filipe de Santori-Perín, Witwe von Miquel de Sagonte
1509 1515 keine Statthalterschaft
Statthalter Davids I.
1515 1519 Joán António de las Vegas, Conte de Biniar Joann de Biniar Sohn von Carles de Biniar und Schwager von David I.
1519 1525 Don Miquel de Santori Mikael de Santori unehelicher Sohn Jakobs IV., Halbbruder Davids I.
1525 1532 Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi Antonia de Macedi uneheliche Tochter Peters I.
1532 1534 keine Statthalterschaft
1534 1540 Miquel de Santori, Fürst von Valier (1499-1552) Mikael de Valier Enkel Miquel de Valiers, Schwiegersohn Davids I.
Statthalter Johannas I. und Michaels III.
1540 1548 Luvis de Granval, Graf von Varealet Luvis de Granval
1548 1555 Don Júlio Cesar, Graf von Sagonte Jule Cesar unehelicher Sohn Michaels III.
1555 1559 Carles d'Escriva Conte de Barxet Charl d'Escriva
1559 1568 Carles de Monteblanxard, Graf Vallador Charl de Vallador Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder Roberto de Monteblanxards
1568 1574 José María del Carnis, Graf Fidelfe Josep de Fidelfe
Statthalter Philipp VII. Jakobs
1574 1582 Miquel de Santori-Esqués, Conte de Napar (1542-1582) Mikael d'Esqués Neffe Michaels III.
Statthalter Gabriels VII.
1650 1662 Manuel von Cuentez (1621-1701) Manuel de Cuentiz Neffe Michaels III.