La Vôce Pública: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''La Vôce Pública''' (''Die Öffentliche Stimme'', oft nur kurz als ''la Vôce'' bezeichnet) ist eine [[Sagradien|sagradische]] überregionale Tageszeitung. Sie gehört neben [[Il Tiempo]], [[Il Mercûrio]] und [[Jornal de la Sera]] zu den vier größten Zeitungen des Landes. Herausgeber der Zeitung ist ''La Vôce Pública SRL'', die wiederum zwei Gesellschafter hat: 50,5 Prozent der Anteile liegen bei der Verlagsgenossenschaft ''Cooperativa Editorial la Vôce Pública'', an der alle Redaktionsmitglieder der Zeitung beteiligt sind. Die restlichen 49,5 Prozent der Anteile sind im Besitz des sagradischen Buch- und Zeitungsverlags [[Narbón-Verlag|Carles Narbón]], der sich in Besitz des [[Tulus SE|Tulus-Konzerns]] befindet. | + | '''La Vôce Pública''' (''Die Öffentliche Stimme'', oft nur kurz als ''la Vôce'' bezeichnet) ist eine [[Sagradien|sagradische]] überregionale [[Zeitungen in Sagradien|Tageszeitung]]. Sie gehört neben [[Il Tiempo]], [[Il Mercûrio]] und [[Jornal de la Sera]] zu den vier größten Zeitungen des Landes. Herausgeber der Zeitung ist ''La Vôce Pública SRL'', die wiederum zwei Gesellschafter hat: 50,5 Prozent der Anteile liegen bei der Verlagsgenossenschaft ''Cooperativa Editorial la Vôce Pública'', an der alle Redaktionsmitglieder der Zeitung beteiligt sind. Die restlichen 49,5 Prozent der Anteile sind im Besitz des sagradischen Buch- und Zeitungsverlags [[Narbón-Verlag|Carles Narbón]], der sich in Besitz des [[Tulus SE|Tulus-Konzerns]] befindet. |
Die redaktionelle Ausrichtung der ''Vôce'' kann als sozialliberal und progressiv bezeichnet werden. Die Vôce steht damit traditionell den Parteien der gemäßigten Linken nahe, sieht sich selbst aber als "kritisch und unabhängig". Anders als die Konkurrenten ''Tiempo'' und ''Jornal de la Sera'' ist die ''Vôce'' eine Gründung der Nachkriegszeit und erschien erstmals im Jahr 1945. In den folgenden Jahrzehnten stieg sie zu einer der wichtigsten Zeitungspublikationen des Landes auf. Dabei ist ihre Erfolgsgeschichte eng mit ihrem Kampf für die Pressefreiheit verbunden. Besonders in den Zeiten konservativer Parteivorherrschaft in den Fünfziger und Sechziger Jahren wurde sie zu einem Sprachorgan der Mitte-Links-Opposition. Vor allem mit dem konservativen Ministerpräsidenten [[Carles Angel Favale]] lieferte sie sich harte Duelle, der der Zeitung mehrmals sozialistische Parteilichkeit und sogar Landesverrat vorwarf. In den Siebziger Jahren stand die Zeitung der Politik der sozialistischen Regierungen unter [[Joán Caval]] meist wohlwollend gegenüber, kritisierte diese aber auch verschiedentlich. Ebenso verhielt es sich mit der rot-grünen Regierung unter [[Julio De la Costa]], die 1998 ins Amt kam. Die Unterstützung der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán De la Pênia]]s seit 2006 sowie die Politik der Regierung wurden von der Vôce heftig kritisiert. Von konservativer Seite musste sie sich deshalb erneut schwere Vorwürfe gefallen lassen. | Die redaktionelle Ausrichtung der ''Vôce'' kann als sozialliberal und progressiv bezeichnet werden. Die Vôce steht damit traditionell den Parteien der gemäßigten Linken nahe, sieht sich selbst aber als "kritisch und unabhängig". Anders als die Konkurrenten ''Tiempo'' und ''Jornal de la Sera'' ist die ''Vôce'' eine Gründung der Nachkriegszeit und erschien erstmals im Jahr 1945. In den folgenden Jahrzehnten stieg sie zu einer der wichtigsten Zeitungspublikationen des Landes auf. Dabei ist ihre Erfolgsgeschichte eng mit ihrem Kampf für die Pressefreiheit verbunden. Besonders in den Zeiten konservativer Parteivorherrschaft in den Fünfziger und Sechziger Jahren wurde sie zu einem Sprachorgan der Mitte-Links-Opposition. Vor allem mit dem konservativen Ministerpräsidenten [[Carles Angel Favale]] lieferte sie sich harte Duelle, der der Zeitung mehrmals sozialistische Parteilichkeit und sogar Landesverrat vorwarf. In den Siebziger Jahren stand die Zeitung der Politik der sozialistischen Regierungen unter [[Joán Caval]] meist wohlwollend gegenüber, kritisierte diese aber auch verschiedentlich. Ebenso verhielt es sich mit der rot-grünen Regierung unter [[Julio De la Costa]], die 1998 ins Amt kam. Die Unterstützung der [[Kabinett Luisanto I|Regierung Luisanto]] durch die rechtspopulistische [[PSP]] [[Joán De la Pênia]]s seit 2006 sowie die Politik der Regierung wurden von der Vôce heftig kritisiert. Von konservativer Seite musste sie sich deshalb erneut schwere Vorwürfe gefallen lassen. | ||
Version vom 18:16, 6. Mai 2020
| La Vôce Pública | ||
| Art | Tageszeitung | |
| Gründung | 1945 | |
| Sitz | Semest | |
| Format | Berliner | |
| Politische Verortung | linksliberal | |
| Verlag |
La Vôce Pública SRL
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La Vôce Pública (Die Öffentliche Stimme, oft nur kurz als la Vôce bezeichnet) ist eine sagradische überregionale Tageszeitung. Sie gehört neben Il Tiempo, Il Mercûrio und Jornal de la Sera zu den vier größten Zeitungen des Landes. Herausgeber der Zeitung ist La Vôce Pública SRL, die wiederum zwei Gesellschafter hat: 50,5 Prozent der Anteile liegen bei der Verlagsgenossenschaft Cooperativa Editorial la Vôce Pública, an der alle Redaktionsmitglieder der Zeitung beteiligt sind. Die restlichen 49,5 Prozent der Anteile sind im Besitz des sagradischen Buch- und Zeitungsverlags Carles Narbón, der sich in Besitz des Tulus-Konzerns befindet.
Die redaktionelle Ausrichtung der Vôce kann als sozialliberal und progressiv bezeichnet werden. Die Vôce steht damit traditionell den Parteien der gemäßigten Linken nahe, sieht sich selbst aber als "kritisch und unabhängig". Anders als die Konkurrenten Tiempo und Jornal de la Sera ist die Vôce eine Gründung der Nachkriegszeit und erschien erstmals im Jahr 1945. In den folgenden Jahrzehnten stieg sie zu einer der wichtigsten Zeitungspublikationen des Landes auf. Dabei ist ihre Erfolgsgeschichte eng mit ihrem Kampf für die Pressefreiheit verbunden. Besonders in den Zeiten konservativer Parteivorherrschaft in den Fünfziger und Sechziger Jahren wurde sie zu einem Sprachorgan der Mitte-Links-Opposition. Vor allem mit dem konservativen Ministerpräsidenten Carles Angel Favale lieferte sie sich harte Duelle, der der Zeitung mehrmals sozialistische Parteilichkeit und sogar Landesverrat vorwarf. In den Siebziger Jahren stand die Zeitung der Politik der sozialistischen Regierungen unter Joán Caval meist wohlwollend gegenüber, kritisierte diese aber auch verschiedentlich. Ebenso verhielt es sich mit der rot-grünen Regierung unter Julio De la Costa, die 1998 ins Amt kam. Die Unterstützung der Regierung Luisanto durch die rechtspopulistische PSP Joán De la Pênias seit 2006 sowie die Politik der Regierung wurden von der Vôce heftig kritisiert. Von konservativer Seite musste sie sich deshalb erneut schwere Vorwürfe gefallen lassen.
Der Online-Auftritt der Zeitung lavoce.sg gilt als bedeutendstes online-journalistisches Leitmedium des Landes. Hauptkonkurrent ist hier der Internet-Auftritt der Zeitung Il Mercûrio (mercurio.sg).