Haus Santori: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Ursprung und Aufstieg zur Audakenwürde ===
 
=== Ursprung und Aufstieg zur Audakenwürde ===
Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war Corré de Santori, der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen.  
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Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von [[Tulis]]. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg [[Santo Rei]], die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war Corrado de Santori, der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (''Sêinior de Brâix''), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen.  
  
 
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1170-1220), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pietros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori.  
 
Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als ''Sêinior de Santori'' bekannte [[Don Piero]] (ca. 1170-1220), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs [[Gabriel Juvans]] zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pietros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori.  

Version vom 16:06, 6. Jun 2011

Das Haus Santori (sagr. Casa Sántori oder tulin. Casa Sàntori) ist ein aus dem Umland von Tulis stammendes europäisches Adelsgeschlecht. Die Santori herrschten seit dem 14. Jahrhundert über das Comitat Tulis und angefangen mit König Jakob III. 1457 bis 1563 und in den Linien Santori-Valier und Santori-Nadal bis 1746 als sagradische Monarchen. Von 1543/47 bis 1746 stellten die Santori die Könige von Cuentez sowie von 1521 bis 1580 die Könige von Portugal. In Südmicolinien herrschten Linien des Hauses Santori von 1490 bis 1745 über die Servettinischen Lande. Zudem gehörten zeitweise Gebiete in Flandern, Südtirol und Norditalien sowie in Übersee zum santorischen Imperium.

Ursprung und Aufstieg zur Audakenwürde

Die Familie der Santori stammte ursprünglich aus dem Provinzadel im Umland von Tulis. Ihr Stammsitz war wohl die perinische Burg Santo Rei, die ihnen den Namen gab. Erster nachgewiesener Namensträger der Familie war Corrado de Santori, der im späten 11. Jahrhundert als Herr von Brâix (Sêinior de Brâix), einer kleinen Herrschaft am Tule-Lauf Erwähnung findet und in Kontakt mit dem Senat von Tulis kam. Erstes belegtes Mitglied im Senat der Stadt aus dem Haus der Santori ist ein Jofré de Santori, der zwischen 1150 und 1165 in den Senat aufstieg und als Sohn eines gewissen Mafré de Santori benannt wird. Da dieser nicht als Herr von Brâix bezeichnet wird, stammt er wohl entweder aus einem Nebenzweig der Familie oder die Herrschaft war bis dahin bereits verloren gegangen.

Als eigentlicher Stammvater der Familie gilt der als Sêinior de Santori bekannte Don Piero (ca. 1170-1220), der mal als Adoptivsohn und mal als Schwiegersohn Jofré de Santoris bezeichnet wird und mit einer gewissen Maria, wahrscheinlich einer Tochter Jofrés verheiratet war. Angeblich gab dieser Don Pietro von sich an, der uneheliche Sohn des sagradischen Königs Gabriel Juvans zu sein. Es ist jedoch möglich, dass dies eine spätere Fiktion der Santori war, um das Haus auf eine königliche Abstammung zurückführen zu können. In der Folge erreichten Mitglieder der Familie als Nachkommen Don Pietros wiederholt Ämter im Domkapitel und höhere Priesterämter und konnten ein gutes Netzwerk in der Stadt flechten. Einer der Nachkommen Pietros, Maximilián de Santori, erreichte 1299 das Erzbischofsamt von Tulis und legte einen der finanziellen Grundsteine für die Macht der Santori.

Maximilians Großneffe und Protegé Arcélio de Santori wurde 1329 als erstes Familienmitglied zum Stadtgrafen (Conte Audáciu) von Tulis gewählt. Seine Wahl verdankte er vor allem dem Geld seines greisen Großonkels sowie der Hoffnung des Senatsadels, der aus dem jüngeren Patriziat stammende Santori könne keine starke Machtstellung etablieren. Arcélio hatte die Audakenwürde bis zu seinem Tod 1345 inne und galt in der Tat als eher schwacher Conte, jedoch gelang es ihm, enge Heiratsverbindungen mit den angesehendsten tulinesischen Familien zu knüpfen. Außerdem verteidigte er die Stadt 1344, kurz vor seinem Tod, erfolgreich gegen einen Angriff des Fürsten von Perin und errang damit ein sehr großes Ansehen im tulinesischen Volk und den Ehrentitel eines Pater Patriae. Nachdem sich sein Sohn David 1360 vergeblich um das Amt des Stadtgrafen bemüht hatte, erhielt sein Neffe Julio de Santori 1366 die Audakenwürde als Nachfolger seines Schwiegervaters Arcélio Cornell, sicherte sich in der Folge die Herrschaft in der Stadt auch gegen Putsch- und Mordversuche und errang in seinen 24 Amtsjahren eine große Machtstellung, die sein Sohn António de Santori seit 1390 noch ausbauen konnte. Antónios Wahl war auf großen Druck hin geschehen und wurde von den Gegnern der Santori in der Stadt um die Familien Machiês und Callas angefochten. António musste für kurze Zeit die Stadt verlassen, doch gelang es den verbündeten Machiês und Callas nicht, sich auf einen Nachfolger zu einigen. Nach mehreren Tagen kehrte António von Sagradien aus mit einem angeworbenen Heer in die Stadt zurück und trat seine Herrschaft als Conte an.

Bündnis mit dem Haus Vesaey und Königtum

Unter Antónios autoritärer Herrschaft, in der er stadtinterne Rivalen weitgehend ausschaltete, geriet das bis dahin republikanische Tulis faktisch unter die monarchische Herrschaft der Santori-Dynastie. In der Folge suchte António, die Verbindungen der Familie zum sagradischen Adel zu intensivieren. Bereits 1370 war Antónios Onkel Arcélio de Santori der Jüngere durch Heirat zum Grafen von Barreste aufgestiegen, Antónios Schwester María Sara heiratete später den Grafen von Tesqué und wurde zur Mutter des späteren Herzogs von Scantia. António de Santori wurde nach seiner Heirat mit Isabela von Vesaey, einer Tochter König Miguels I. von Sagradien zum Fürsten von Valier erhoben und in den sagradischen Hochadel aufgenommen. Mit ihm beginnt der rasante Aufstieg der Santori im europäischen Konzert. Die Ehe besiegelte ein neues Bündnis zwischen Tulis und der sagradischen Krone, die im Kampf gegen Micolinien unbedingt auf die finanzielle Unterstützung der weitgehend unabhängigen und reichen Hafenstadt angewiesen war. In Tulis hatte man seit Langem Angst vor einer micolinischen Eroberung und erhoffte sich, durch das neue Bündnis den aufstrebenden Staat im Westen eindämmen zu können. Antónios ältester Sohn David de Santori, 1413 erstmals zum Conte akklamiert, heiratete in erster Ehe Lara von Nonthí, nach deren Tod dann in Erneuerung des santorisch-vesaeyischen Bündnisses Isabela von Vesaey, die einzige erbberechtigte Tochter König Miguels II. aus dessen Ehe mit María von Sollar. Nach dem Tod König Miguels II. fiel die Königskrone an Davids Sohn Santiago aus der Ehe mit Isabela, der 1457 als König Jakob III. den sagradischen Thron bestieg. Damit wurde die königliche Linie der Santori gegründet.

Das Jahrhundert der Santori: Von Jakob III. bis David I.

Für den minderjährigen Jakob III. herrschte bis 1468 als Regent sein Vater David, der nun Herzog von Óstino wurde. Jakob heiratete Yolande von Frankreich, eine Tochter des französischen Königs, sein Sohn Santiago wurde als Jakob IV. 1491 König. Nach seinem Tod 1502 folgte statt seines minderjährigen Sohnes David zunächst Jakobs Bruder Peter (I.). Peters Tante Isabela de Santori hatte bereits durch ihre Heirat mit Philipp von Saséia, dem Erben der Servettinischen Besitztümer des Hauses Salua in Südmicolinien den Grundstein für die bis 1745 andauernde Herrschaft der Santori im Herzogtum Servette gelegt. Für ihre minderjährige Tochter Antonia von Servette herrschte Isabela 1490-1501 als Regentin von Servette, durch die Hochzeit Antonias mit Peter I. kamen die Besitztümer schließlich endgültig zu den Ländereien der Santori.

Nachdem Peter I. 1509 zugunsten seines Neffen David I. abgedankt hatte, machte dieser die Santori schließlich zur europäischen Großmacht, indem er in Kriegen und durch geschickte Heiratspolitik Gebiete in Flandern, Süddeutschland und Norditalien für die Santori gewann. 1521 bestieg er zudem – durch seine Heirat mit Luísa von Portugal legitimiert, den portugiesischen Thron und schuf damit ein Weltreich. Bereits 1518 hatte David in einem Konkordat mit dem Papst erreicht, dass der Heilige Stuhl die Santori als legitime Nachkommen König Gabriel I. Juvans' anerkannte und diesen heilig sprach. David gilt als wichtigster Monarch Sagradiens in der frühen Neuzeit und prägte den Beginn des Sêcolo d'Oro in Sagradien.

Miguelitisches und Josephitisches Königtum

Nach dem Tod seines einzigen Sohnes Don Andrés Pietro 1534 und nachdem seine zweite Ehe mit Margarete von Valois ebenfalls kinderlos geblieben war, sah David eine Teilung seines Weltreichs unter seiner Tochter Johanna I. und seinem Vetter José de Óstino vor. Weil beide die Teilung nicht anerkannten, kam es nach Davids Tod 1543 zum Erbfolgekrieg zwischen den Migueliten, den Anhängern Johannas und ihres Ehemanns Miguel de Valier, aus einer Nebenlinie der Santori, und den Josephiten, den Anhängern der Santori-Óstino-Partei. Am Ende des so genannten "Lilienkriegs" wurden Johanna und Michael zwar als Königin und König in Sagradien anerkannt, José von Óstino wurde aber König von Portugal und erhielt in Personalunion als König von Cuentez die restituierte Grafschaft Tulis, sein Königtum trat damit die Nachfolge der Tulinesischen Republik an.

Damit saß in Sagradien nun die Miguelitische Linie, in Tulis und Lissabon die Josefitische Linie auf dem Thron, die aber 1580 mit dem Tod des Kardinalkönigs Heinrich I. von Portugal ausstarb, sodass sich der spanische König Philipp II. der portugiesischen Krone bemächtigte. In Tulis bestieg nach dem Tod Heinrichs mit Unterstützung der Stände dessen Nichte Leonor den Thron, die zusammen mit ihrem Sohn Karl von Asterre regierte, womit die Karlitische Linie des Hauses Santori den Thron gelangte. Dieser folgte 1699 mit Manuel I. von Cuentez die Manuelitische Dynastie der Grafen von Nadal. In Sagradien herrschten die Könige aus der Miguelitischen Linie bis zum Sagradischen Bürgerkrieg, als eine Adelskoalition sich gegen König Danadier II. richtete. Dessen Bruder und Nachfolger Peter II. wurde am 23. Mai 1721 ermordet.

Das Ende der Santori als Königshaus

Nach dem Sturz Peters II. und dem zweijährigen Intermezzo der so genannten "Ersten Republik" in Sagradien kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Peters Schwester Maria I. Louise und ihrem Ehemann Johann III., dem König von Cuentez aus der Manuelitischen Linie Santori-Nadal einerseits und Don Filipe Carles, dem Bruder Danadiers II. und Peters II., andererseits. Nachdem die Stände die Codices Magna erlassen und Maria und Johann gemeinsam einen Eid auf diese geleistet hatten, erhoben die Stände das Paar zum Königspaar, womit die Königswürden von Cuentez und Sagradien wieder unter dem Haus Santori zusammenfielen. Da beide aber wiederum keinen männlichen Nachfolger hinterließen, starb das Königshaus Santori nach Johanns Tod 1744 in männlicher Linie aus und es kam zum Erbfolgekrieg zwischen den Anhängern Maria Franziskas, der Tochter Johanns und Marias, und ihrem Mann Anton II. Ramírez einerseits sowie den Anhängern Louis-Gabriel de Bourbons andererseits - seineszeichens Herzog von Vienne und Mantua und einzig verbliebener Enkel König Gabriels VII., der sich schließlich durchsetzen konnte und das Haus Vienne als sagradisch-cuentesische Königsdynastie begründete.

Bereits kurz zuvor war mit dem Tod Karl Ferdinands von Servette auch die Servettinische Nebenlinie der Santori, die im Großherzogtum Servette herrschte, im Mannesstamm ausgestorben. Das Großherzogtum Servette ging daraufhin an Micolinien. Lediglich die sesinische Herzogenlinie der Santori bestand noch in Person des 1722 posthum geborenen David Jakob weiter, der nach dem Tod Johanns III. 1744 vergeblich den Thron für sich beansprucht hatte. Als er 1779 starb, erlosch auch diese Linie im Mannesstamm, seine einzige überlebende Tochter Maria Ludovica heiratete Karl Johann von Vienne, den Herzog von Viena und Viça und Bruder Gabriels IX. und Joseph Ludwigs I., dessen Sohn Emil I. Johann schließlich bei seiner Thronbesteigung die beiden Linien wiedervereinigte. Als Gegenprätendent blieb lediglich Karl Philipp von Wittelsbach übrig, ein Großneffe David Jakobs, dessen Nachfahren sich ohne Erfolg als sesinische Thronprätendenten ansahen.

Das von der sesinisch-herzöglichen Linie abstammende Haus der Grafen von Belverde ist heute die einzige noch existierende legitime Linie der Santori. Daneben existieren jedoch noch einige illegitime Nebenlinien, die älteste und bekannteste ist die der noch heute souverän regierenden Fürsten von San Cristo, die seit dem späten 15. Jahrhundert im Fürstentum herrscht. Die heute in San Cristo regierende Linie ist jedoch nach strengen genealogischen Kriterien nicht identisch mit der ursprünglichen Bastard Linie Santori-San Cristo, da zwei Mitglieder des Hauses aus anderen Häusern stammen und adoptiert wurden. Der heute regierende Karl IV. Johann Viktor ist in männlicher Folge ein Nachkomme des in Golen ansässigen Grafenhauses Gerval (daher auch die Bezeichnung Santori-Gerval).

Wichtige Linien des Hauses Santori

  • Ältere Linie der Santori (bis 12. Jahrhundert)
  • Jüngere Linie der Santori (seit dem 12. Jahrhundert), begründet durch Pietro Santori, bis 1499
    • Königlich-Jakobitische Linie des Hauses Santori, begründet durch Jakob III., ältester Sohn David de Santoris aus der zweiten Ehe mit Isabela de Vesaey (1449-1578), regierend 1457-1562 als Könige von Sagradien sowie 1521-1543 als Könige von Portugal
      • Josefitische Linie Santori-Óstino (1480-1580), begründet durch Joseph von Óstino, älterer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1543-1580 als Könige von Cuentez-Tulis und Portugal
      • Karlitische Linie Santori-Asterre (1482-1699), begründet durch Karl von Asterre, jüngerer Sohn Jakobs III. aus zweiter Ehe mit Leonor d'Avis, regierend 1580-1699 als Könige von Cuentez-Tulis
        • Nebenlinie Santori-Allécapo (bis 1687)
        • Manuelitische Linie Santori-Nadal (1602-1746), begründet durch David de Nadal, jüngerer Sohn Karls II. von Cuentez-Tulis, regierend 1699-1746 als Könige von Cuentez-Tulis sowie 1723-1746 als Könige von Sagradien
    • Miguelitische Linie Santori-Valier, begründet durch Miguel de Valier, jüngerer Sohn David de Santoris aus der zweiten Ehe mit Isabela de Vesaey (1455-1735), regierend als Könige von Sagradien 1543-1735
      • Nebenlinie Santori-Valier-Esqués (1540-1653), Grafen von Esqués und Herzöge von Viça
      • Nebenlinie Santori-Sesin (seit 1550), Herzöge von Sesin (1779/90), von dieser Linie stammen die sesinischen Prätendenten ab, zur Zeit Karl von Bourbon-Sizilien
        • Linie Santori-Belverde (seit 1600), Grafen von Belverde (bis heute)
      • Nebenlinie Santori-Valier-Tesqué (bis 1615-1699), Grafen von Tesqué
      • Nebenlinie Santori-Valier-Servette (Jüngeres Haus Servette, 1669-1745), regierend als Herzöge und Großherzöge von Servette bis 1745
      • Philippitische Prätendenten-Linie, begründet durch Don Filipe Carles, jüngerer Bruder Danadiers II., bis 1740
    • Illegitime Linie Santori-San Cristo, in weiblicher Linie fortgeführt als Santori-La Franca und später Santori-Gerval, bis heute regierend als Fürsten von San Cristo