Katharina von Sagradien: Unterschied zwischen den Versionen
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Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. Nach einer zwischenzeitigen Versöhnung Jakobs mit Philipp von Marken im Jahr 1490 wurde Katharina mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher. | Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs [[Jakob III.]] und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war [[Jakob IV.]], der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 [[König von Sagradien]] wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. Nach einer zwischenzeitigen Versöhnung Jakobs mit Philipp von Marken im Jahr 1490 wurde Katharina mit ihrem Vetter [[Filipe de las Marcas]] verheiratet, der die tulinesische Linie der [[Santori]] repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König [[David I.]] und die beiden portugiesischen Könige [[Johann III. von Portugal|Johann]] und [[Heinrich von Portugal|Heinrich]], allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher. | ||
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Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweigen kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen [[Jakob IV.]] und seinem Vetter [[Filipe de las Marcas]] um die Herrschaft in Tulis. In den Auseinandersetzungen zwischen ihrem Mann und ihrem Bruder, den sogenannten ''[[Lilienkriege]]n'', musste Katharina das Land verlassen und galt in Sagradien als Feindin der Krone. | Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweigen kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen [[Jakob IV.]] und seinem Vetter [[Filipe de las Marcas]] um die Herrschaft in Tulis. In den Auseinandersetzungen zwischen ihrem Mann und ihrem Bruder, den sogenannten ''[[Lilienkriege]]n'', musste Katharina das Land verlassen und galt in Sagradien als Feindin der Krone. | ||
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. | Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders [[Jakob IV.]] im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur [[König von Sagrdien|Königin von Sagradien]] erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der stattdessen den Prinzen [[Peter von Sagradien]], den letzten lebenden Bruder [[Jakob III.|Jakobs III.]] um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der [[Schlacht bei Munir]] konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in [[Noyar]] als Peter I. offziell zum König gekrönt. | ||
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=== Lebensabend === | === Lebensabend === | ||
Version vom 23:44, 7. Dez 2015
Catarina de Sántori (*1473, †1515) war eine Prinzessin des sagradischen Königshauses der Sántori und seit 1502 bis zu ihrem Tod als Katharina I. Titularkönigin von Sagradien und als Ehefrau Philipp von den Markens Titulargräfin von Tulis. Nach dem Tod ihres Bruders Jakob IV. wurde sie als seine nächste lebende Verwandte zur Königin ausgerufen, konnte sich aber nicht gegen ihren Onkel Peter von Sagradien durchsetzen. Nach dessen Abdankung 1509 wurde ihr Sohn David I. König von Sagradien.
Inhaltsverzeichnis
Herkunft und Ehe
Katharina von Santori war die älteste Tochter des sagradischen Königs Jakob III. und seiner Frau Beatrice von Portugal. Ihr jüngerer Bruder war Jakob IV., der nach dem Tod des Vaters im Jahr 1491 König von Sagradien wurde, mit seiner Frau Katharina von Habsburg aber selbst keine ehelichen hatte. Nach einer zwischenzeitigen Versöhnung Jakobs mit Philipp von Marken im Jahr 1490 wurde Katharina mit ihrem Vetter Filipe de las Marcas verheiratet, der die tulinesische Linie der Santori repräsentierte. Die Ehe war bereits in Kindertagen vereinbart worden, um die beiden Linien des Hauses zu vereinigen. Aus der Ehe der beiden Santori gingen zahlreiche Kinder hervor, darunter der spätere sagradische und portugiesische König David I. und die beiden portugiesischen Könige Johann und Heinrich, allerdings ist die Legitimität des Letzteren unsicher.
Kampf um die Krone
Trotz dem Ehebündnis zwischen den beiden Santori-Zweigen kam es immer wieder zu Streit zwischen dem Königshaus und den Verwandten der älteren tulinesischen Linie. In den 1490er Jahren erfolgte daher der endgültige Bruch zwischen Jakob IV. und seinem Vetter Filipe de las Marcas um die Herrschaft in Tulis. In den Auseinandersetzungen zwischen ihrem Mann und ihrem Bruder, den sogenannten Lilienkriegen, musste Katharina das Land verlassen und galt in Sagradien als Feindin der Krone.
Nach dem dramatischen Unfalltod ihres Bruders Jakob IV. im Jahr 1502 wurde Katharina als älteste Tochter Jakobs IV. und nächste erbberechtigte Verwandte des toten Monarchen von Filipe de las Marcas und seinen Anhängern zur Königin von Sagradien erhoben. Gegen diese Ansprüche rebellierte aber ein Teil des Hochadels, der stattdessen den Prinzen Peter von Sagradien, den letzten lebenden Bruder Jakobs III. um Hilfe bat und ihm dafür die Krone anbot. Noch im Jahr 1502 zog Peter von Servette aus nach Sagradien und riss gewaltsam den Thron an sich. Die in Sagradien weilenden Söhne Katharinas, David und Philipp, ließ Piero gefangen nehmen. In der Schlacht bei Munir konnte er sich 1503 schließlich gegen Filipe und Catarina durchsetzen und wurde danach in Noyar als Peter I. offziell zum König gekrönt.
In der Folge gelang es der Titularkönigin und ihrem Mann in mehreren Versuchen nicht, den Thron zurückzuerobern. Währenddessen entfremdeten sich Philipp und Katharina zunehmend voneinander. Im Vertrag von Selva mit Philipp verpflichtete sich Peter von Sagradien im Jahr 1506, Katharinas Söhne als eigene Nachfolger anzuerkennen, sollte er selbst ohne männlichen Erben bleiben. Diese Vereinbarung erkannte jedoch Philipp nicht an und widerrief das Übereinkommen. Zur gleichen Zeit begann Katharina eine enge Beziehung zum Grafen Carles de Biniar, die von ihren Gegnern als Ehebruch bewertet wurde. Als Katharinas Sohn Don Enrico im Jahr 1507 geboren wurde, streute die anti-katharinarische Partei Gerüchte, der Neugeborene sei der Sohn Carles de Biniars, was jedoch von beiden geleugnet wurde. Kurz zuvor bereits war Katharinas Ehemann Philipp von las Marcas gestorben.
Allerdings konnte Peter von Sagradien von der Schwäche Katharinas nicht dauerhaft profitieren, da er keinen Erben hatte und zudem wiederholt in Auseinandersetzungen in Mikolinien verwickelt war. Nachdem 1506 der Dritte Servettinische Krieg ausgebrochen war, musste Peter geschwächt auf sein Königreich verzichten. Im Vertrag von Vérisa im Jahr 1508 einigte er sich mit der Partei des Grafen von Biniar auf ein Bündnis gegen Mikolinien und gestand Katharina die Mitregentschaft und deren Söhnen den Status als Erben des Königreichs zu.
Lebensabend
Als David 1509 den Thron bestieg, erkannte er seine Mutter als Königin und Mitregentin an, verweigerte ihr de facto aber jede Teilhabe an der Regentschaft. Auch ihre 1510 geschlossene Ehe mit Carles de Biniar verlief unglücklich, nachdem dieser
Katharina verbrachte den Rest ihres Lebens allein und abgeschieden im zentralsagradischen Kloster Marbel de Soler weit weg vom höfischen Machtzentrum. Dort starb sie im Jahr 1515.
Nachkommen
Kinder Katharinas von Santori und Filipe de las Marcas (*1465; †1508):
- David (*1491, †1543), als David I. König von Sagradien (1509-1543) ∞ (1) Luisa von Portugal; (2) Margarete von Frankreich
- Leonor (*1493, †1530) ∞ (1) Emmanuel von Trient; (2) Joán de Biniar
- Jâcque (*1494, †1512), Herzog von Viseu
- Filipe (*1495, †1516), Fürst von Valier, Graf von Sagonte ∞ Anna von Vierna
- Catarina (*1499, †1502)
- Joán (*1502, †1557), Herzog von Corar und als Johann III. König von Portugal (1543-1557) ∞ Katharina von Kastilien
- Isabel (*1503, †1539) ∞ Karl V./I. von Spanien
- Tochter (*/†1506)
- Enrico (*1507, †1580), Regent und als Heinrich I. König von Portugal (1578-1580)