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Der Ballungsraum [[Tulis]] ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt. | Der Ballungsraum [[Tulis]] ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt. | ||
| − | Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie der Obst- und Gemüseanbau und die Viehwirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Hierher stammt auch der bekannte Ziegenkäse [[Cabra de Perín]]. Die Relevanz der Agrarwirtschaft für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der [[Cordêsa]] zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas. Wein wird darüber hinaus auch in den Gebieten [[Fornat]], [[Barregat]] sowie am [[Aviz]] angebaut. | + | Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie der Obst- und Gemüseanbau und die Viehwirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Hierher stammt auch der bekannte Ziegenkäse [[Cabra de Perín]]. Die Relevanz der Agrarwirtschaft für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der [[Cordêsa]] zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas. Wein wird darüber hinaus auch in den Gebieten [[Fornat]], [[Barregat]] sowie am [[Aviz]] (''Espumante d'Aviz'') angebaut. |
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Aktuelle Version vom 19. Oktober 2025, 15:21 Uhr
| Amtssprache | Sagradisch | ||||||
| Hauptstadt | Tulis | ||||||
| Provinzen | 2 (Cordêsa-Tulinês, Perín) | ||||||
| Fläche | 9.245 km² | ||||||
| Einwohnerzahl | 3.996.231 (Stand: Dezember 2015) | ||||||
| Regierungschef | Coseller-Presidente Joaquín Loubregat (ASUL) | ||||||
Comtàid-Perín ist eine Region im Westen Sagradiens, die sich in einem Bogen um den Golf von Tulis am Blauen Meer erstreckt und von der Westsagradischen Mittelgebirgskette mit der Serra Vequia, der Serra de Louro und der Serra de Perín begrenzt wird. Mit einer Bevölkerungszahl von rund vier Millionen ist Comtàid-Perín die nach Einwohnern fünftgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist Tulis. International ist Comtàid-Perín daher auch als Region Tulis bekannt, innerhalb Sagradiens wird auch kurz von le Comtàid gesprochen.
Die Region besteht aus zwei Provinzen. Die eher dünn besiedelte Provinz Perin im Norden (Hauptstadt Sampiero de Perín) grenzt an die Eskadische Tiefebene und gilt als relativ strukturschwach und ist agrarisch geprägt. Die Provinz Cordêsa-Tulinês dagegen (Hauptstadt Tulis) ist dicht besiedelt und gehört zu den wirtschaftsstärksten Gegenden Sagradiens. Sie erstreckt sich rund um den Golf von Tulis mit dem Fornat und der westlich angrenzenden Halbinsel von Xervinió, dem Ballungsraum Tulis sowie der südlich angrenzenden Cordêsa.
Comtàid-Perín ist nach dem historischen Comitat Tulis benannt und bildet eine bedeutende Kulturlandschaft und den Kern der größeren Blaumeerregion. Die Region ist bekannt für ihre Landschaften, Geschichte, Kunst und ihr kulturelles Erbe. Das Comtàid gilt als Ursprungsort der sagradischen Renaissance und beherbergt zahlreiche Museen und Galerien, darunter das Musêu Navale und die Galería Renaixença in Tulis. Es ist zudem bekannt für seine Weine (mit dem bekanntesten Weinbaugebiet der Cordêsa). Die Stadt Tulis und die Küsten der Cordêsa gelten als bedeutende touristische Ziele.
Inhaltsverzeichnis
Kultur und Geschichte[bearbeiten]
Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte Comtàid, das im wesentlichen mit der modernen Provinz Cordêsa-Tulinês kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des Tulinesischen Staats, das so genannte Comitat (asum. Comtàid), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als Comes Audax Tulinensis war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen Renaixença im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige Cuentez erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus.
Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1953 aus den Provinzen Perin und Cordêsa-Tulinês eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen Cordêsa-Tulinês-Perín erhielt. Die vom neu gewählten Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten Comtàid, Comtàid i Perín und Comtàid Tulinês wurden jedoch von der Regierung in Semest allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die beteiligten im Jahr 1953 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen Comtàid-Perín mit der Bindestrichschreibung.
Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der Blaumeerromanischen Sprache erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der Regierung De la Costa offiziell zur Sagradischen Kultursprache (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.
Bevölkerung und Wirtschaft[bearbeiten]
Der Ballungsraum Tulis ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie der Obst- und Gemüseanbau und die Viehwirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Hierher stammt auch der bekannte Ziegenkäse Cabra de Perín. Die Relevanz der Agrarwirtschaft für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der Cordêsa zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas. Wein wird darüber hinaus auch in den Gebieten Fornat, Barregat sowie am Aviz (Espumante d'Aviz) angebaut.
Ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Region Comtàid-Perín ist der internationale Tourismus. Mit seinen zahlreichen Weinbergen, Seebädern (u.a. La Cordí und Belastel de la Cordêsa) sowie der Kulturmetropole Tulis verfügt Comtàid-Perín über einige der bedeutendsten touristischen Destinationen Sagradiens.
Liste der Städte in Comtàid-Perín[bearbeiten]
| Rang | Stadt | Einwohnerzahl | Provinz | Metropolregion | besonderes |
| 1 | Tulis (Tùles) | 845.000 | Cordêsa-Tulinês | Grande Tùles | das antike Tulisium |
| 2 | Ollar de Barregat | 175.000 | Cordêsa-Tulinês | Comunitá del Barregat | |
| 3 | Sacâu de Barregat | 158.000 | Cordêsa-Tulinês | Comunitá del Barregat | |
| 4 | Belcornet | 124.000 | Cordêsa-Tulinês | Grande Tùles | |
| 5 | San Vicente del Fornat | 95.000 | Cordêsa-Tulinês | ||
| 6 | Sampiero de Perín | 77.000 | Perín | ||
| 7 | Xervinión | 75.000 | Cordêsa-Tulinês | ||
| 8 | La Cordí | 67.000 | Cordêsa-Tulinês | ||
| 9 | Barrestre | 48.000 | Perín | ||
| 10 | Cornellá | 45.000 | Cordêsa-Tulinês | Grande Tùles | |
| Belcastel de la Cordêsa | 18.000 | Cordêsa-Tulinês |
Präsidenten der Regionalregierung von Comtàid-Perín[bearbeiten]
| Von | Bis | Amtsinhaber | Wahlen | Koalition | besonderes | |||
| Presidente-Coselleres | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1953 | 1969 | Fernando Esquill (ASUL) | 1953, 1957, 1961, 1965 | ASUL, PRD | ||||
| 1969 | 1981 | Marián Arenis (ASUL) | 1969, 1973, 1977 | ASUL, PSS, PRD; 1973-1977 ASUL, PRD UDS; ab 1977 ASUL, PSS | ab 1977 Minderheitsregierung | |||
| 1981 | 1987 | Lorenzo Lacostas (ASUL) | 1981, 1985 | ASUL | Minderheitsregierung | |||
| 1987 | 1993 | Marcelo Nartes (PPC) | 1989 | PPC, ASUL | ||||
| 1993 | 1998 | Ramón Julio De la Costa (ASUL) | 1993, 1997 | ASUL, Verdes | ||||
| 1998 | 2005 | Diego Valerón (ASUL) | 2001 | ASUL, Verdes, ab 2001 ASUL, Verdes, PCS | ||||
| 2005 | 2009 | José António Celano (PPC) | 2005 | PPC, UDS, PSP | ||||
| 2009 | 2014 | Carles Arejo-Milán (ASUL) | 2009, 2013 | ASUL, Verdes, SDU | ||||
| 2014 | 2025 | Joana Estiarte (ASUL) | 2017, 2021 | ASUL, Verdes, SDU, Posible (seit 2017) | ||||
| 2025 | Joaquín Loubregat (ASUL) | 2025 | ASUL, Radicales, Verdes, Posible | |||||