Henrico Benassín: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Lorís Alberto Ròs-Estrell''' (*1928; †2014) war ein [[sagradischer]] Wissenschaftler und Politiker der [[PRD|Radikal-Demokratischen Partei]], als deren Parteiführer er von 1975 bis 1980 sowie von 1982 bis 1990 fungierte. In dieser Zeit prägte er das Image der Radikaldemokraten als sozial- und radikalliberale Partei und öffnete die Partei für neue Themen wie Umweltschutz, gesellschaftliche Gleichstellung und Minderheitenrechte.  
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'''Lorís Henrico Cohen Benassín''' (*1928; †2014) war ein [[sagradischer]] Autor und Politiker der [[PRD|Radikal-Demokratischen Partei]], als deren Parteiführer er von 1976 bis 1981 sowie von 1982 bis 1990 fungierte. In dieser Zeit prägte er das Image der Radikaldemokraten als sozial- und radikalliberale Partei und öffnete die Partei für neue Themen wie Umweltschutz, gesellschaftliche Gleichstellung und Minderheitenrechte.  
  
Als Parteiführer der Radikaldemokraten war Ròs-Estrell zweimal [[Vizeministerpräsident|Vizepräsident des sagradischen Ministerrats]], zunächst als sagradischer [[Erziehungsminister]] von 1976 bis 1979 im [[Kabinett Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|V]] sowie als [[Wirtschaftsminister|Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]] von 1990 bis 1992.  
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Als Parteiführer der Radikaldemokraten war Benassín zweimal [[Vizeministerpräsident|Vizepräsident des sagradischen Ministerrats]], zunächst als sagradischer [[Erziehungsminister]] von 1976 bis 1979 im [[Kabinett Caval IV]] und [[Kabinett Caval V|V]] sowie als [[Wirtschaftsminister|Minister für Wirtschaft und Industrie]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]] von 1990 bis 1992. Bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1990]] bewarb sich Benassín um das höchste Staatsamt und belegte in der ersten Runde den vierten Platz.
  
Ròs-Estrell bewarb sich bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1990]] um das höchste Staatsamt und belegte in der ersten Runde den vierten Platz.
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== Politische Karriere ==
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=== Einstieg in die Politik ===
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Der aus einer jüdischen Familie Benassín wurde als Publizist und Autor bekannt. Große Erfolge hatte er in den späten 1960er Jahren mit seinem Roman "Oscar Neal", in dem er die Geschichte eines fiktiven Schauspielers erzählte. Nach dem Scheitern der [[PRD|Radikaldemokratischen Partei]] bei der [[Parlamentswahl 1970]] überredete ihn Parteichef [[David Aligueri]] zu einem Eintritt in die Politik. Als politischer Berater war Benassín maßgeblich an der Neuausrichtung der Radikaldemokraten beteiligt, mit der diese 1974 die Rückkehr in die Abgeordnetenkammer schafften. Mit neuen Themen wie Frauenrechte, Umweltschutz und Sozialreformen gab sich die Partei ein erneuertes Image.
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=== Kammer und Ministeramt ===
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Nachdem Benassín 1972 vergeblich für den Stadtrat von Semest kandidiert hatte, wurde er schließlich bei der [[Parlamentswahl 1974]] für die Radikaldemokraten in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Dort gehörte er den Komitees für Kultur und für Bildung an.
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Nach einem zweijährigen Intermezzo als "heimlicher Koalitionspartner" der Sozialisten trat der PRD im Januar 1976 offiziell in die [[Kabinett Caval IV|Regierung Caval]] ein. Da sich Parteichef Aligueri entschied, als Fraktionssprecher außerhalb des Kabinetts zu verbleiben, wurde Benassín zum [[Erziehungsminister]] und [[Vizeministerpräsident|stellvertretenden Ministerpräsidenten]] ernannt. In diesem Amt trieb er die Gründung zahlreicher Reformuniversitäten voran. Bei der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976]] kandidierte Benassín erstmals als Spitzenkandidat des PRD und führte die Partei zu einem Ergebnis von 4,9 Prozent, dem besten seit 1963. Er war damit ''de facto'' zum Parteichef der Radikaldemokraten aufgestiegen.
  
== Politische Karriere ==
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=== Oppositionspolitiker ===
Der aus einer jüdischen Familie stammende Soziologe Ròs-Estrell verfolgte eine wissenschaftliche Karriere und war seit 1965 als Professor an der [[Universitá Luis Cavaller]] in [[Semest]] tätig. Seine politische Karriere begann Ròs-Estrell mit seiner Wahl in den Stadtrat von Semest im Jahr 1972, ehe er bei der [[Parlamentswahl 1974]] für die [[Radikaldemokratische Partei]] kandidierte und in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt wurde. Dort machte er schnell Karriere und stieg 1975 zum Fraktionssprecher und ''de facto'' auch zum politischen Sprecher der Radikalen auf.  
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Nachdem die Mitte-Links-Parteien die vorgezogene [[Parlamentswahl 1978]] verloren hatten, entschieden sich die Radikaldemokraten dazu, eine konservativ-liberale [[Kabinett Nada I|Minderheitsregierung]] unter [[PPC]]-Chef [[Sandro de la Nada]] zu tolerieren. Benassín gab sein Ministeramt auf und kehrte ins Plenum der Abgeordnetenkammer zurück, wo er die Führung der Fraktion übernahm.
  
Unter Ròs-Estrells Führung trat der PRD im Januar 1976 in die [[Kabinett Caval IV|Regierung Caval]] ein, wo er [[Erziehungsminister]] und [[stellvertretender Ministerpräsident]] wurde. Bei der vorgezogenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976]] kandidierte Ròs-Estrell erstmals als Spitzenkandidat des PRD. Nach der [[Parlamentswahl 1978]] verließen die Radikaldemokraten die Regierung wieder.  
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Anfang 1981 zog sich Benassín vorübergehend aus der ersten Reihe zurück und gab die Parteiführung an [[Ana-Lorel Cabral]] ab. Nach zwei Jahren als Hinterbänkler trat Benassín schließlich bei der [[Parlamentswahl 1982]] doch wieder als Spitzenkandidat seiner Partei an. Zwar konnte sie 5,4 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, wurde aber nicht mehr zur Regierungsbildung benötigt. Von 1982 bis 1990 führte Benassín die radikale Parlamentsfraktion in Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung von [[Emilio Moya]].  
  
Ròs-Estrell zog sich 1980 vorübergehend aus der Politik zurück und kehrte in die Wissenschaft zurück, trat bei der [[Parlamentswahl 1982]] aber wieder als Spitzenkandidat seiner Partei an. Von 1982 bis 1990 führte er die radikale Parlamentsfraktion in Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung von [[Emilio Moya]]. Zudem war er Kandidat bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1985]] und belegte in der ersten Runde mit knapp 15 Prozent der Stimmen den dritten Platz.
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=== Wirtschaftsminister ===
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Vor der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1990]] zog sich Benassín vom Fraktionsvorsitz zurück und gab sein Abgeordnetenmandat auf, um als Bewerber um das höchste Staatsamt anzutreten. Bei der Wahl wurde er mit 12,7 Prozent der Stimmen Vierter. Bei der anschließenden [[Parlamentswahl 1990]] gehörte Benassín nicht zu den Kandidaten. Dennoch kehrte er nach der Bildung einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialisten]] und [[Radikaldemokraten]] und dem Verzicht von Parteichef [[Oscar Marín del Bosch]] auf ein Ministeramt noch einmal in die Regierung zurück, wo er die Ämter des [[Wirtschaftsminister]]s und [[Vizeministerpräsident|stellvertretenden Minsterpräsidenten]] übernahm.  
  
Vor der [[Parlamentswahl 1990]] erklärte der 62-Jährige seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur und seinen abermaligen Rückzug aus der Politik. Nach dem knappen Ausgang der [[Parlamentswahl 1990]] und der Bildung einer Minderheitsregierung aus [[ASUL|Sozialisten]] und [[Radikaldemokraten]] kehrte Ròs-Estrell erneut in die Politik zurück und übernahm die Ämter des [[Wirtschaftsminister]]s und [[Vizeministerpräsident|stellvertretenden Minsterpräsidenten]] im [[Kabinett Ricardes I|Kabinett Ricardes]]. Nach dem Sturz der Regierung im Jahr 1992 zog sich Ròs-Estrell schließlich endgültig aus dem politischn Leben zurück.  
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Nach dem Sturz der [[Kabinett Ricardes II|Regierung Ricardes]] im Jahr 1992 zog sich Benassín schließlich endgültig aus der ersten politischen Reihe zurück. Im Jahr 1997 feierte er ein neuerliches Comeback und zog in den sagradischen [[Senat]] ein, dem er eine Legislaturperiode lang angehörte.
  
Ende der 1990er Jahre kam es zum zwischenzeitigen Bruch zwischen Ròs-Estrell und seiner Partei, deren zunehmend neoliberalen Kurs unter der Führung von [[Ernesto Joán Kirchner]] der bekennende Sozialliberale ablehnte. Ròs-Estrell blieb aber bis zu seinem Tod im Jahr 2014 Parteimitglied.
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Ende der 1990er Jahre kam es zum zwischenzeitigen Bruch zwischen Benassín und seiner Partei, deren zunehmend neoliberalen Kurs unter der Führung von [[Ernesto Joán Kirchner]] der bekennende Sozialliberale ablehnte. Benassín blieb aber bis zu seinem Tod im Jahr 2014 Parteimitglied.
  
 
=== Politische Funktionen ===
 
=== Politische Funktionen ===
 
==== Mandate ====
 
==== Mandate ====
* 1972-1974: Mitglied des Stadtrats von [[Semest]]
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* 1974-1990: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* 1974-1980: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
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* 1997-2003: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s
* 1982-1990: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
  
 
==== Öffentliche Ämter ====
 
==== Öffentliche Ämter ====
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* 1990-1992: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] und [[Vizepräsident des Ministerrats]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]
 
* 1990-1992: [[Minister für Wirtschaft und Industrie]] und [[Vizepräsident des Ministerrats]] im [[Kabinett Ricardes I]] und [[Kabinett Ricardes II|II]]
  
=== Parteifunktionen ===
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==== Parteifunktionen ====
* 1975-1976: Fraktionssprecher des [[PRD]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
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* 1979-1981: Fraktionssprecher der [[PRD]] in der [[Abgeordnetenkammer]]
* 1982-1990: Fraktionssprecher des [[PRD]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
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* 1982-1990: Fraktionssprecher der [[PRD]] in der [[Abgeordnetenkammer]]
  
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ròs-Estrell]]
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[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Benassín]]
[[Kategorie: Politiker der Radicales|Ròs-Estrell]]
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[[Kategorie: Politiker der Radicales|Benassín]]
[[Kategorie: Erziehungsminister Sagradiens|Ròs-Estrell]]
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[[Kategorie: Erziehungsminister Sagradiens|Benassín]]
[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Ròs-Estrell]]
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[[Kategorie: Wirtschaftsminister Sagradiens|Benassín]]
[[Kategorie: Sagradier jüdischer Herkunft|Ròs-Estrell]]
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[[Kategorie: Sagradier jüdischer Herkunft|Benassín]]

Aktuelle Version vom 14. April 2025, 18:07 Uhr

CorradoAugias1.jpg

Lorís Henrico Cohen Benassín (*1928; †2014) war ein sagradischer Autor und Politiker der Radikal-Demokratischen Partei, als deren Parteiführer er von 1976 bis 1981 sowie von 1982 bis 1990 fungierte. In dieser Zeit prägte er das Image der Radikaldemokraten als sozial- und radikalliberale Partei und öffnete die Partei für neue Themen wie Umweltschutz, gesellschaftliche Gleichstellung und Minderheitenrechte.

Als Parteiführer der Radikaldemokraten war Benassín zweimal Vizepräsident des sagradischen Ministerrats, zunächst als sagradischer Erziehungsminister von 1976 bis 1979 im Kabinett Caval IV und V sowie als Minister für Wirtschaft und Industrie im Kabinett Ricardes I und II von 1990 bis 1992. Bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 1990 bewarb sich Benassín um das höchste Staatsamt und belegte in der ersten Runde den vierten Platz.

Politische Karriere[bearbeiten]

Einstieg in die Politik[bearbeiten]

Der aus einer jüdischen Familie Benassín wurde als Publizist und Autor bekannt. Große Erfolge hatte er in den späten 1960er Jahren mit seinem Roman "Oscar Neal", in dem er die Geschichte eines fiktiven Schauspielers erzählte. Nach dem Scheitern der Radikaldemokratischen Partei bei der Parlamentswahl 1970 überredete ihn Parteichef David Aligueri zu einem Eintritt in die Politik. Als politischer Berater war Benassín maßgeblich an der Neuausrichtung der Radikaldemokraten beteiligt, mit der diese 1974 die Rückkehr in die Abgeordnetenkammer schafften. Mit neuen Themen wie Frauenrechte, Umweltschutz und Sozialreformen gab sich die Partei ein erneuertes Image.

Kammer und Ministeramt[bearbeiten]

Nachdem Benassín 1972 vergeblich für den Stadtrat von Semest kandidiert hatte, wurde er schließlich bei der Parlamentswahl 1974 für die Radikaldemokraten in die Abgeordnetenkammer gewählt. Dort gehörte er den Komitees für Kultur und für Bildung an.

Nach einem zweijährigen Intermezzo als "heimlicher Koalitionspartner" der Sozialisten trat der PRD im Januar 1976 offiziell in die Regierung Caval ein. Da sich Parteichef Aligueri entschied, als Fraktionssprecher außerhalb des Kabinetts zu verbleiben, wurde Benassín zum Erziehungsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten ernannt. In diesem Amt trieb er die Gründung zahlreicher Reformuniversitäten voran. Bei der vorgezogenen Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1976 kandidierte Benassín erstmals als Spitzenkandidat des PRD und führte die Partei zu einem Ergebnis von 4,9 Prozent, dem besten seit 1963. Er war damit de facto zum Parteichef der Radikaldemokraten aufgestiegen.

Oppositionspolitiker[bearbeiten]

Nachdem die Mitte-Links-Parteien die vorgezogene Parlamentswahl 1978 verloren hatten, entschieden sich die Radikaldemokraten dazu, eine konservativ-liberale Minderheitsregierung unter PPC-Chef Sandro de la Nada zu tolerieren. Benassín gab sein Ministeramt auf und kehrte ins Plenum der Abgeordnetenkammer zurück, wo er die Führung der Fraktion übernahm.

Anfang 1981 zog sich Benassín vorübergehend aus der ersten Reihe zurück und gab die Parteiführung an Ana-Lorel Cabral ab. Nach zwei Jahren als Hinterbänkler trat Benassín schließlich bei der Parlamentswahl 1982 doch wieder als Spitzenkandidat seiner Partei an. Zwar konnte sie 5,4 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, wurde aber nicht mehr zur Regierungsbildung benötigt. Von 1982 bis 1990 führte Benassín die radikale Parlamentsfraktion in Opposition zur Mitte-Rechts-Regierung von Emilio Moya.

Wirtschaftsminister[bearbeiten]

Vor der Präsidentschaftswahl in Sagradien 1990 zog sich Benassín vom Fraktionsvorsitz zurück und gab sein Abgeordnetenmandat auf, um als Bewerber um das höchste Staatsamt anzutreten. Bei der Wahl wurde er mit 12,7 Prozent der Stimmen Vierter. Bei der anschließenden Parlamentswahl 1990 gehörte Benassín nicht zu den Kandidaten. Dennoch kehrte er nach der Bildung einer Minderheitsregierung aus Sozialisten und Radikaldemokraten und dem Verzicht von Parteichef Oscar Marín del Bosch auf ein Ministeramt noch einmal in die Regierung zurück, wo er die Ämter des Wirtschaftsministers und stellvertretenden Minsterpräsidenten übernahm.

Nach dem Sturz der Regierung Ricardes im Jahr 1992 zog sich Benassín schließlich endgültig aus der ersten politischen Reihe zurück. Im Jahr 1997 feierte er ein neuerliches Comeback und zog in den sagradischen Senat ein, dem er eine Legislaturperiode lang angehörte.

Ende der 1990er Jahre kam es zum zwischenzeitigen Bruch zwischen Benassín und seiner Partei, deren zunehmend neoliberalen Kurs unter der Führung von Ernesto Joán Kirchner der bekennende Sozialliberale ablehnte. Benassín blieb aber bis zu seinem Tod im Jahr 2014 Parteimitglied.

Politische Funktionen[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]