Dianniden: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Haus Cliêce''' war ein [[Sagradien|sagradisches]] Adelsgeschlecht fränkisch-[[Skanten|skantischer]] Herkunft, das von 1078 bis 1264 die [[König von Sagradien|sagradischen Könige]] stellte. Da sich das Haus selbst auf das Geschlecht der [[ältere Dianniden|älteren Dianniden]] zurückführte, welche im 9. und frühen 10. Jahrhundert die [[König von Sarmay|Könige von Sarmay]] stellten, wird es auch als Geschlecht der '''jüngeren Dianniden''' oder als '''Dianniden-Juvantiden''' bezeichnet.
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Als '''Dianniden''' wird in der [[sagradischen]] Geschichtssschreibung eine Reihe genealogischer verschiedener Adelsgeschlechter des Mittelalters bezeichnet, die allesamt auf den skantischen Adligen [[Thiowan von Sarmay]] zurückgehen. Die ''älteren Dianniden'', auch als [[Haus Sarmay]] bekannt, stellten seit 817 die unabhängigen [[Fürstentum Sarmay|Herzöge von Sarmay]], mussten 915 aber die Oberherrschaft der [[Skanten|skantischen]] Könige aus dem Haus der [[Helgariden]] anerkennen. Mit dem Tod Herzog [[Osuald von Sarmay|Osualds]] starb das Haus Sarmay im Mannesstamm aus. Seine beiden Schwiegersöhne [[Arengar von Vierna]] und [[Lupo Berel]] führten jedoch die Linie der Dianniden fort. Lupos Sohn [[Dián I. Berel]] wurde 950 zum [[Herzog von Alconía]] erhoben und begründete das Geschlecht der ''Lopiden-Dianniden'', die aufgrund ihres durchgehenden Beinamens "Berel" auch [[Haus Berel]] genannt werden.  
  
=== Die älteren Dianniden ===
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Nach dem Tod [[Roduich III.|Roduichs III.]] beanspruchte der Diannide [[Dián III. Berel]] 1069 den sagradischen Thron, konnte sich aber nicht durchsetzen. Mit seinem Tod im Jahr 1070 starb die Familie der Dianniden im Mannesstamm aus. Seine Schwester [[Thiana Berel]], die mit dem französischen Adligen [[Hugobald von Clièce]] aus dem Geschlecht der [[Hugoniden]] verheiratet war, führte die Linie jedoch in weiblicher Linie ([[Haus Cliêce]]) fort. Ihr gemeinsamer Sohn [[Hugo Dianus von Clièce]] bestieg 1078/80 schließlich zusammen mit seiner Frau [[Bereca von Sagradien]] den sagradischen Thron und wurde als erster Diannide zum [[König von Sagradien]] gekrönt. In der Folge stellten die ''Hugoniden-Dianniden'' aus das Haus Cliêce bis 1290 die [[König von Sagradien|sagradischen Könige]]. Mit der Nebenlinie aus dem [[Haus Vesaey]] kehrte die Dynastie 1396 auf den Thron zurück und regierte bis zum erneuten Aussterben im Mannesstamm im Jahr 1457.  
Seinen Ursprung hat das ursprüngliche Haus der Dianniden in [[Dián I. von Sarmay|Dianus von Sarmay]], einem skantischen Adligen, der sich im Dienst für [[Roderich der Große|Roderich den Großen]] Ruhm und Einfluss erwarb und nach der Teilung des [[Skantenreich]]s im [[Vertrag von Torell]] 812 n.Chr. zu einem der mächtigsten Fürsten im südskantischen Teilreich [[Ferrigo I.|Ferrigos I.]] aufstieg. Nach dessen Tod 817 nahm Dianus als Dián I. 818 selbst den Königstitel an und beanspruchte die Nachfolge der Rodrigiden im Südteil des Reichs. Faktisch konnte er sich in der Folge als unabhängiger König in [[Altsarmay]] und [[Sagonte]] etablieren und so die Königsdynastie der Dianniden begründen.
 
  
Seine Nachfolger [[Dián II. von Sarmay|Dián II.]] und [[Dián III. von Sarmay]] konnten sich als unabhängige Herrscher im Krieg gegen die muslimischen [[Numerer]] und gegen [[Skanten]] und [[Alkonen]] behaupten, ehe die Söhne Diáns III. das Reich 878 unter sich aufteilten. Mit [[Armont II. von Sarmay|Armont II.]], der als Kind den Thron bestieg und sich in der Folge 815 und 823 dem skantischen König [[Martin I. der Eroberer|Martin dem Eroberer]] beugen musste, starb das Königshaus im Mannesstamm aus. Zwar hatte Armont mit [[Arengar von Vierna]] ein unehelichen Sohn, der sich im Krieg gegen den sagradischen König [[Philipp der Große|Philipp den Großen]] nicht durchsetzen konnte und schließlich getötet wurde, ohne eigene Erben zu hinterlassen.
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[[Kategorie: Sagradisches Adelsgeschlecht]]
 
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[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]
=== Die jüngeren Dianniden ===
 
Armonts einzige Tochter Bereca heiratete schließlich den westfränkischen Adligen [[Hugo Bérel]], deren gemeinsamer Sohn [[Dianus von Cliêce]] schließlich zum Stammvater der jüngeren Dianniden wurde. Dieser wurde um 950 von König [[Philipp der Große|Philipp dem Großen]] für seine Heeresdienste mit der [[Grafschaft Cliêce]] belehnt, da er sich unter anderem im Krieg seines Onkels Arengar gegen den König auf die Seite Philipps geschlagen hatte. Dianus war es auch, der durch die Ehe mit der sagradischen Prinzessin Parruela enge Kontakte zum sagradischen Königshaus der [[Rodrigiden]] knüpfte, ehe sein Sohn [[Hugobald von Cliêce]] 980 [[Herzog von Alconía]] wurde. Hugobalds Sohn [[António Berengar]] baute schließlich den Einfluss des Hauses Cliêce im Süden des sagradischen Königreichs aus und wurde zu einem der mächtigsten Fürsten des Reichs. Sein ältester Sohn [[Johann I.|Johann von Cliêce]] heiratete schließlich Prinzessin Ana, Tochter König [[Philipp III.|Philipps III.]] und intensivierte damit die Beziehungen zum Königshaus. In der Auseinandersetzung der Könige [[Roderich III. der Kurze]] und [[Martin III. der Fromme]] gegen ihren Onkel [[Don Joán de Tesqué]] unterstützte Johann von Cliêce jeweils den König.
 
 
 
Als Martin der Fromme schließlich im Jahr 1078 starb, kam es zur kriegerischen Auseinandersetzung um seine Nachfolge. Johann von Cliêce erhob als Schwager Martins, erhob schließlich Anspruch auf die Krone und wusste dabei
 

Aktuelle Version vom 14. November 2025, 13:32 Uhr

Als Dianniden wird in der sagradischen Geschichtssschreibung eine Reihe genealogischer verschiedener Adelsgeschlechter des Mittelalters bezeichnet, die allesamt auf den skantischen Adligen Thiowan von Sarmay zurückgehen. Die älteren Dianniden, auch als Haus Sarmay bekannt, stellten seit 817 die unabhängigen Herzöge von Sarmay, mussten 915 aber die Oberherrschaft der skantischen Könige aus dem Haus der Helgariden anerkennen. Mit dem Tod Herzog Osualds starb das Haus Sarmay im Mannesstamm aus. Seine beiden Schwiegersöhne Arengar von Vierna und Lupo Berel führten jedoch die Linie der Dianniden fort. Lupos Sohn Dián I. Berel wurde 950 zum Herzog von Alconía erhoben und begründete das Geschlecht der Lopiden-Dianniden, die aufgrund ihres durchgehenden Beinamens "Berel" auch Haus Berel genannt werden.

Nach dem Tod Roduichs III. beanspruchte der Diannide Dián III. Berel 1069 den sagradischen Thron, konnte sich aber nicht durchsetzen. Mit seinem Tod im Jahr 1070 starb die Familie der Dianniden im Mannesstamm aus. Seine Schwester Thiana Berel, die mit dem französischen Adligen Hugobald von Clièce aus dem Geschlecht der Hugoniden verheiratet war, führte die Linie jedoch in weiblicher Linie (Haus Cliêce) fort. Ihr gemeinsamer Sohn Hugo Dianus von Clièce bestieg 1078/80 schließlich zusammen mit seiner Frau Bereca von Sagradien den sagradischen Thron und wurde als erster Diannide zum König von Sagradien gekrönt. In der Folge stellten die Hugoniden-Dianniden aus das Haus Cliêce bis 1290 die sagradischen Könige. Mit der Nebenlinie aus dem Haus Vesaey kehrte die Dynastie 1396 auf den Thron zurück und regierte bis zum erneuten Aussterben im Mannesstamm im Jahr 1457.