Haus Berel

Aus Sagradien
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Das Haus Berel (sagr. Casa Berel), auch bekannt als Dynastie der Lopiden-Dianniden, war ein sagradisches Adelsgeschlecht im 10. und 11. Jahrhundert, das seit 950 die Herzöge von Alkonien und im 11. Jahrhundert die Grafen von Oller stellte. Ein Spross der Familie, Dián Berel III. wurde 1069 in Konkurrenz zu Martin III. zum König von Sagradien erhoben, konnte sich aber nicht als Herrscher durchsetzen. Erst sein Neffe Hugo Dianus aus dem Haus Cliece wurde König und führte auch die Linie der Dianniden in weiblicher Linie fort.

Geschichte[bearbeiten]

Das Haus Berel geht auf den sarmayischen Adligen Berel von Altavil zurück, über dessen Leben aber nichts weiteres bekannt ist. Bedeutung erlangte dessen Sohn oder Neffe Lupo Berel (Lope Berel d'Altavil) durch seine Ehe mit Osuela, einer Tochter des letzten Dianniden-Herzogs Osuald von Sarmay. Lupos und Osuelas Sohn Dián Berel I. wurde um 950 von König Philipp dem Großen für seine Heeresdienste mit dem Herzogtum Alconía belehnt, da er sich unter anderem im Krieg seines Onkels Arengar von Vierna gegen den König auf die Seite Philipps geschlagen hatte. Dián Berel war es auch, der durch die Ehe mit der sagradischen Prinzessin Parruela enge Kontakte zum sagradischen Königshaus der Helgariden knüpfte. Diáns Nach-Nachfolger Dián Berel II. war 999 an der erfolgreichen Belagerung von Malesc beteiligt und schlug 1002 gemeinsam mit König Philipp II. ein numerisches Heer bei Copón zurück.

Diáns Bruder Anton Berel heiratete Aureca, eine Tochter König Albreths V., und intensivierte damit die Beziehungen zum Königshaus. Ihr Sohn Dián Berel III. erwarb durch seine Ehe mit Ysabel von Oller die Grafschaft Oller und stieg zu einem der mächtigsten Fürsten des Reichs auf. In der Auseinandersetzung König Roduichs III. mit seinem Onkel Joán de Tesqué unterstützte Dián den König. Nach dessen Tod erhob ihn schließlich die anti-teskanische Partei zum Gegenkönig gegen Martin von Tesqué. Dián gelang es aber nicht, sich durchzusetzen. Nach seiner Erkrankung musste er Martin als König anerkennen, ehe er 1070 starb.

Dián Berel war der mächtigste und zugleich der letzte Herzog aus dem Haus Berel. Da er kinderlos geblieben war, gingen die Besitztümer der Berels 1070 auf Diáns Schwester Thiana Berel und ihren Ehemann, den französischen Grafen Hugobald von Cliece über. Deren Sohn Hugo erhielt den Beinamen "Dianus" und führte die Linie der Dianniden fort. 1078 wurde er selbst König von Sagradien und begründete die Dynastie der Cliece-Könige.